Jocelyne Lopez hat geschrieben:Hier verweise ich am Rande auf eigene Überlegungen als Laie über die Zahlen 0 und 1, die ich im alten Forum von Ekkehard Friebe im Thread "Mathematische Betrachtungen" dargelegt habe:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebefor ... a34af#2568 :
Für mich sind die Zahlen 0 und 1 keine Zahlen, der natürliche Zahlenstrahl beginnt erst mit der Zahl 2.
Seltsamerweise ergab sich in dieser Diskussion, dass der Mathematiker (und Stamm-User bei Alpha Centauri) Ralf Kannenberg, durch eine mathematische Herleitung auf dasselbe Ergebnis gekommen war wie ich durch meine laienhaften Überlegungen: Er hatte in einem mathematischen Paper auch die These vertreten, dass die 0 nicht der Mittelpunkt des Zahlenstrahls ist, dass die Zahlen 0 und 1 keine Zahlen sind und dass der natürliche Zahlenstrahl erst mit der Zahl 2 beginnt - eine These die jedoch seinerzeit in der Fachwelt ignoriert wurde:
31.03.2006 – Zitat Ralf Kannenberg:
Hallo Jocelyne, ich finde es hochinteressant, dass Du - mit einem ganz anderen Ansatz - auf Resultate kommst, die sich aus meiner - von der Fachwelt leider völlig ignorierten Theorie - ebenfalls ergeben:
- die 0 ist keineswegs im Mittelpunkt des Zahlenstrahls
- die natürlichen Zahlen fangen mit der Zahl 2 an
[...]
Ralf Kannenberg schrieb damals im alten Forum von Ekkehard Friebe über die Ablehnung seiner These in der Fachwelt:
31.03.2006 – Zitat Ralf Kannenberg:
Erinnerst Du Dich, dass wir früher auch persönliche Gedanken ausgetauscht haben ? Ich will das jetzt wieder einmal tun und erzählen, was mir in Bezug auf meine Theorie alles widerfahren ist.
Ich habe mich ja lange Zeit entschlossen, das ganze geheimzuhalten und erst spät den Weg an die Öffentlichkeit gesucht. Zu diesem Zweck habe ich sie in Word verfasst und an die ETH Zürich, wo ich ein Diplom habe, geschickt. Der erste Professor, ein namhafter, mittlerweile verstorbener Mathematiker, verrechnete sich auf Seite 3 in einer Definition - ich muss anmerken, dass man sich in einer Definition gar nicht verrechnen kann, denn Definitionen können höchstens inkonsistent sein, und zudem war das noch im klassischen Teil meiner Theorie, also wo ich nur allgemein anerkannte Resultate in eine für meine Theorie geeignete Notation überführt habe. Obgleich ich den "Rechenfehler" wirklich freundlich und verständnisvoll in einem Brief korrigiert habe, wurde mein Brief nie beantwortet, dafür bekam sie aber von dieser Kapazität den Stempel "falsch". Das wars - niemand macht sich mehr die Mühe, eine falsche Theorie zu untersuchen.
In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich meine Theorie einem anderen Professor geschickt, doch der "belehrte" mich, dass ich das völlig falsch mache. So was mache man nicht in aller Ruhe allein zu Hause, so was mache man an der Hochschule in einem Team. Deswegen sei meine Theorie nur eine willkürliche Spielerei. Dieses Urteil ist sogar noch schlimmer als der Stempel "falsch"; den einen Fehler kann man korrigieren, doch eine willkürliche Spielerei ist ja gar nicht falsch, sie ist nur willkürlich und somit lohnt es sich nicht, weitere Gedanken daran zu verschwenden.
Schliesslich hatte ich die Idee, meine Theorie im "Spektrum der Wissenschaft" oder im "Bild der Wissenschaft" vorzustellen, doch beide Zeitungen schrieben mir, dass ich keinen Ruf habe (also keinen Doktortitel) und man sich deswegen leider nicht damit beschäftigen könne.
So läuft das ... - aber ok, ich will nicht zu streng mit diesen Professoren sein; es ist tatsächlich unangenehm, dass ich "Zahlen" konstruiere, die kleiner als minus unendlich sind und die sich obendrein noch als endliche Grössen entpuppen und das ganze Problem erscheint mir auch mehr psychologisch zu sein: Wir leben üblicherweise in einer Additionsmetrik - ja, eine Metrik ist sowieso per definitionem eine Additionsmetrik, das heisst, man müsste wohl zuerst diesen Begriff verallgemeinern, obgleich der Metrikbegriff für meine Theorie zunächst unerheblich ist. Diese Verallgemeinerung ist aber nicht trivial und sprengt meine zeitlichen Möglichkeiten als normal berufstätiger Mensch bei weitem.
Diese Erfahrungen kommen mir sehr bekannt vor, denn sie sind für die Veröffentlichung der Arbeiten der Wissenschaftler im Bereich der Kritik der Relativitätstheorie leider auch Gang und Gebe. Dagegen kämpfen wir, Ekkehard Friebe und ich seit 10 Jahren und veröffentlichen im Internet die von der Mainstream-Welt ignorierten oder mit abstrusen bzw. fadenscheinigen Argumenten abgelehnten Arbeiten von Wissenschaftlern in unserem Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“.
Es bietet sich in diesem Fall unserer Meinung nach geradezu an, dass wir es auch für die ignorierte Arbeit von Ralf Kannenberg tun. Deshalb unser Angebot an Ralf Kannenberg, der möglicherweise diesen Thread liest oder darüber informiert wird:
Wir sind gerne bereit, seine These im Bereich der Mathematik in unserem Blog zu veröffentlichen, es reicht dazu aus, dass er Ekkehard Friebe oder mir per E-Mail eine PDF-Datei schickt, die wir auf unseren Server hochladen und in unserem Blog vorstellen würden.
Unsere Webseite hat wie gesagt mittlerweile einen nicht unwesentlichen Bekanntheitsgrad im Internet erreicht und wird täglich zwischen 3000 und 4000 Mal von Lesern aufgerufen, Tendenz steigend, darunter auch hochwahrscheinlich von stillen Lesern aus dem Umfeld von Universitäten oder wissenschaftlichen Medien.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez