Lothar Pernes hat geschrieben:
Ob eine Flyby-Sonde mit oder gegen die Erdrotation umläuft, ergibt sich hier am einfachsten aus den gegebenen Rektaszensions-Winkeln αi (der "incoming" Asymptote) und αo (der "outgoing" Asymptote).
julian apostata hat geschrieben:
Und wie genau definiert sich nun incoming und outcoming Asymptote?
Seien wir ehrlich. Ich weiß es nicht und du weißt es auch nicht!
Weiß es überhaupt irgendjemand in der Mahaggemeinde?
So melde sich der Wissende und erkläre es uns.
Andererseits spielt das überhaupt keine Rolle. Wichtig ist nur: Läuft die Sonde zwischen Erde und Sonne oder läuft sie „rechts“ vorbei?
Vielleicht kann man das dem Laien am Einfachsten am Beispiel des Mondes erklären.
Gestern hatten wir Neumond: Das heisst:
http://ephemeriden.com/RA_Sonne~5h und
RA_Mond~5h
Sonne und Mond liegen von uns aus gesehen etwa in der selben Richtung, deswegen sehen wir den Mond noch nicht.
Wer mag, der schaue ab morgen oder übermorgen mal nach Sonnenuntergang in Richtung Sonnenuntergang, der wird dann eine prächtige Sichel sehen. Klar Mond und Sonne liegen nicht mehr in der selben Richtung.
Beim Vollmond ist es Anders. Sonne ist in der einen Richtung und Mond genau entgegengesetzt.
RA_Sonne-RA_Mond~5h=|12h|
Für Raumsonden gilt:
Wenn RA_Sonne=RA_Sonde dann Sonde bewegt sich gegen Erdrotation.
Wenn RA_Sonne-RA_Sonde=|12h| dann Sonde bewegt sich mit Erdrotation.
Der Laie schaue sich dazu noch mal obiges Bild an, und allein räumliches Vorstellungsvermögen sollte genügen, um meine Ausführungen zu kapieren.
Irgendwelche incoming oder outcoming Asymptoten spielen da überhaupt keine Rolle!
Da staunt der Laie...
Sonne und Mond und "allein räumliches Vorstellungsvermögen" sollte genügen, um diese seine "Ausführungen zu kapieren"? Vermutlich hat er selbst nichts kapiert.
...und der Fachmann wundert sich.
julian apostata hat geschrieben:
Und wie genau definiert sich nun incoming und outcoming Asymptote?
Seien wir ehrlich. Ich weiß es nicht und du weißt es auch nicht!
Quatsche er mich nicht mehr so blöde an. Daß er es nicht weiß, ist wohl klar.
Aber ich muß es sehr wohl wissen, ansonsten könnte ich nicht die richtigen Formeln für die Winkel beta und gamma der Flyby-Formel angeben und herleiten.
Also stelle er mich nicht auf seine niedrige Stufe, weder was das Wissen, noch was die Intelligenz betrifft. Er ist schon deshalb intellektuell auf einem niedrigen Niveau, weil er die offensichtlich schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien nicht mal dann als solche erkennen kann, wenn ihm diese hier mittels Bildchen erklärt werden
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=0#p29633.
Und wer die hier vorgelegte Flyby-Formel und deren Ergebnisse so gering einschätzt wie er, sogar Betrug dahinter sucht und behauptet, ist ohnehin untauglich für jede größere geistige und kreative Leistung. Kennt er das Wort von den "Perlen vor die Säue". Also trete er mir bitte nicht mehr zu nahe.
Wer zudem nach meinem erklärenden Hinweis, daß die Richtung des Flyby-Umlaufs von den Asymptoten bestimmt wird, zwar zugibt, daß er nichts davon versteht, zugleich aber frech behauptet:
julian apostata hat geschrieben:
Irgendwelche incoming oder outcoming Asymptoten spielen da überhaupt keine Rolle!
hat wohl einen ziemlichen Sprung in der Schüssel. Beweis:
Daß die Asymptoten sehr wohl eine Rolle spielen, und zwar die entscheidende Rolle, und daß die Richtung der Flybys in meinen Berechnungen richtig angesetzt worden ist, wird anhand der folgenden Umlaufskizzen für alle hier behandelten Flybys bewiesen:
Dateianhang:
Flyby-Asymptoten01.jpg [ 62.86 KiB | 13564-mal betrachtet ]
Aus der Grafik ist auch ersichtlich, wie und von welcher Linie aus die Rektaszensionswinkel gemessen werden.
Also von der Schnittlinie zwischen der Äquatorebene und der Ekliptikebene, und zwar vom Frühlingspunkt aus entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, gesehen von Norden bzw. auf den Nordpol, bis zum Vektor gemäß Darstellung. Die Bildebene ist die Äquatorebene.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes