Frage zur Lorentz-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon contravariant » Do 23. Jan 2014, 21:29

REBE hat geschrieben:Warum antwortest Du nicht auf meine Aussage bzw. Frage: „Warum kommen nicht alle Myonen auf der Erdoberfläche an, wenn für alle Myonen die Zeitdehnung und Längenverkürzung gleichermaßen zutrifft?“

Der Myonenzerfall ist ein stochastischer Prozess. Auch ruhende Myonen zerfallen nicht alle exakt nach 2.2us.

REBE hat geschrieben:muss ich nicht viele Worte (quantitativ) machen, ich versuche lieber qualitativ zu erklären warum die RT der größte Schwachsinn ist der jemals verzapft wurde.

Du willst also eine quantitative Vorhersage (die SRT) durch eine qualitative "Theorie" widerlegen, die dieselben qualitativen Vorhersagen macht? - Da bin ich natürlich nachhaltig beeindruckt.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon contravariant » Do 23. Jan 2014, 22:21

Chief hat geschrieben:Und warum nicht? Sind sie auf gleiche Weise entstanden?

Oho. Damit wäre ich sehr vorsichtig an deiner Stelle. Einstein war ein Gegner der stochastischen Interpretation der Quantenphysik. Wenn du die also in Frage stellst, dann bist du quasi Einsteinianer. Das würde deiner Reputation als Kritiker hier wohl nicht gut tun. Und würde dich wohl auch auf Jocis Mobber-und-Stalker-List befördern.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon DerDicke » Do 23. Jan 2014, 23:05

fallili hat geschrieben:Und bei Autounfällen überlebt man auch ganz bestimmt, bzw. mindert die Verletzungen ganz gewaltig wenn man nur schnell genug vor dem Zusammenstoß den Motor ausschaltet.

In der Tat ist die Argumentation des Herren Ernst grob unplausibel.
Er hat sich wohl noch nie gefragt, warum der Frontalcrash Test nach Euro NCAP die 64 kmh aber nicht eine bestimmte Motorleistung festschreibt.


Ernst hat geschrieben:Oder schalte deine Denke ein.

Die beiden Jets stehen auf dem Rollfeld Schanuze an Schnau gegenüber. Kinetische Energie bei beiden Null.
So, und nun schalten beide auf vollen Triebwerkschub. Kinetische Energie immer noch Null. Was denkst du was passiert?

Lieber Herr Ernst in dieser Situation hätten Sie wohl besser Ihre Denke mal eingeschaltet.
Rechthaberei auf verlorenem Posten ist keine gute Idee.
Wenn der Panavia Tornado mit vollem Schub eine volle Flugzeuglänge weit rollt und dabei irgendwas plattmacht wird max. Deformationsenergie im Megajoulebereit umgesetzt. Die kinetische Energie in vollem Flug geht eher Richtung Gigajoule. Der Effekt des eingeschalteten Triebwerkes verschwindet mithin im Promillebereich.

Wer die 4 Grundrechnungsarten beherscht ist klar im Vorteil.

Womit wir, Herr Ernst wieder mal gelernt hätten, wo Ihre tatsächlichen Defizite liegen.




Ernst hat geschrieben:PLUS der momentanen beschleunigenden Kraft.

F_res = p/t + m*a

Die zwei o.g. Energiewerte dürfen Sie über eine fiktive Deformationsstrecke oder Zeit (wie Sie wollen) immer gerne wieder auf Aufprallkräfte zurückrechnen. Der Unterschied von 3 Größenordnungen bleibt bei dieser Operation bestehen.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Fr 24. Jan 2014, 10:12

DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:PLUS der momentanen beschleunigenden Kraft.
F_res = p/t + m*a

Die zwei o.g. Energiewerte dürfen Sie über eine fiktive Deformationsstrecke oder Zeit (wie Sie wollen) immer gerne wieder auf Aufprallkräfte zurückrechnen. Der Unterschied von 3 Größenordnungen bleibt bei dieser Operation bestehen.

Quatsch. Die Größenordnung hängt von der konkreten Situation ab.
Begibst du dich ins Moor, so sinkst du ein. Ganz langsam. Da verschwindet praktisch der Impuls und die Gleichung wird mit a=g zu

F_res = m*g

welche dich letztendlich versinken läßt.

Denken ist nicht gerade dein Metier.

Du hast 'ne Macke.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Fr 24. Jan 2014, 12:05

Ernst hat geschrieben:Die beschleunigte Masse, welche auf ein stehendes Hindernis trifft, wirkt auf dieses Hindernis mit der Aufprallkraft aus der momentanen kinetischen Energie

http://www.helpster.de/aufprallkraft-berechnen-so-gehen-sie-vor_74701
http://www.youtube.com/watch?v=-EKwe2AJNl8

PLUS der momentanen beschleunigenden Kraft.

F_res = p/t + m*a



Falsch!

Nur der erste Summand ist richtig.

F_res = p/t + F_Schub

Wie groß F_Schub ist, davon ist in dem Rechenbeispiel nicht die Rede. Wird vom Gaspedal runter gegangen, dann ist F_Schub=0. Wird das Gaspedal halb oder voll gedrückt?

Er lenkt also ab, und das auch noch mit einer falschen Rechnung. Weil es ging um die erzeugte Protonenenergie in Cern.

E_res=m*s*p/t + s*F_Schub=7000 MeV (s=Bremsweg t=Bremszeit)

Der erste Summand sollte wegen (E_kin~0,5*m*c²) ~0,5TeV betragen.

Wie groß ist nun die Schubkraft, um die restlichen 6999,5 TeV zu erklären?


http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/erster-einblick/versuche

Auf dem Berg zählten sie 563 Myonen/Stunde und auf Meereshöhe wurden 408 Myonen/Stunde ermittelt


REBE hat geschrieben:Ich antworte:

„Würde es eine Zeitdilatation und Längenverkürzung tatsächlich geben, würden sämtliche Myonen die in 10 km Höhe entstehen auf der Erdoberfläche gemessen werden können!“


Rebe soll uns mal zeigen, ob er den radioaktiven Zerfall auch nur ansatzweise verstanden hat.

Halbwertszeit 1,5us. Wie lange dauert es, bis ein Anfangsbestand von 563 Myonen auf 562 Myonen sinkt?
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Fr 24. Jan 2014, 12:21

julian apostata hat geschrieben:
F_res = p/t + m*a

Falsch!
Nur der erste Summand ist richtig.
F_res = p/t + F_Schub

Wie groß F_Schub ist, davon ist in dem Rechenbeispiel nicht die Rede. Wird vom Gaspedal runter gegangen, dann ist F_Schub=0. Wird das Gaspedal halb oder voll gedrückt?

Solange du diese einfache Physik nicht verstehst, brauchen wir gar nicht weiter reden. Wie willst du mit solchen Unkenntnissen die SRT verstehen?
.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Fr 24. Jan 2014, 12:38

Kleiner Nachtrag, weil Ernst’s Beitrag ist ja noch schwachsinniger, als er auf den ersten Blick ausschaut.

F=m*a und a=v/t ergo F=m*v/t=p/t

Ernst hat also nix Anderes geschrieben

F_res = 2*p/t=2*m*a

Er macht also die Aufprallkraft doppelt so groß, wie hier. Und mit Gaspedal müsste noch mehr rauskommen.

http://www.helpster.de/aufprallkraft-berechnen-so-gehen-sie-vor_74701

Für die Aufprallkraft berechnen Sie F = p/t= 11112/0,5 = 22224 N, also mehr als 20000 Newton


Also mindestens 44448N.

Wird uns Ernst nun den Grund für seine mysteriöse Verdoppelung nennen können?
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Fr 24. Jan 2014, 13:47

julian apostata hat geschrieben:Kleiner Nachtrag, weil Ernst’s Beitrag ist ja noch schwachsinniger, als er auf den ersten Blick ausschaut.
F=m*a und a=v/t ergo F=m*v/t=p/t
Ernst hat also nix Anderes geschrieben
F_res = 2*p/t=2*m*a
Er macht also die Aufprallkraft doppelt so groß, wie hier. Und mit Gaspedal müsste noch mehr rauskommen.
Wird uns Ernst nun den Grund für seine mysteriöse Verdoppelung nennen können?

Gerne. der Grund liegt in den rudimentären Physikkenntnissen des Apostels, welche er zu blödsinnigen Aussagen anwendet. Hier weiß er nichts mit Beschleunigung anzufangen und meint

a=v/t

und setzt darin als v die Aufprallgeschwindigkeit an. Schon geringe Kenntnisse liefern aber

a=dv/dt

a ist die Geschwindigkeitsänderung pro Zeit zum Zeitpunkt des Berührens des Hindernisses. Das hat mit der absoluten Aufprallgeschwindigkeit v soviel zu tun wie ein Mond mit einem Klappstuhl.

Über die Apostolischen Physikwitze können selbst Abiturienten herzhaft lachen. :lol:
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 24. Jan 2014, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Fr 24. Jan 2014, 14:11

julian apostata hat geschrieben:Rebe soll uns mal zeigen, ob er den radioaktiven Zerfall auch nur ansatzweise verstanden hat.

Zeig du uns lieber mal, wie du experimentelle Ergebnisse so verdrehst, daß der Zerfall tatsächlich streng exponentiell auftritt. Ihr fälscht Ergebnisse so, daß es euch in den Kram paßt.

Ihr kommt damit nicht durch.

http://mathphys.stura.uni-heidelberg.de/~pseyfert/besondere.pdf

Myonen Lebensdauer.JPG
Myonen Lebensdauer.JPG (31.68 KiB) 5478-mal betrachtet


Es ist deutlich, daß viele Myonen 32µs und länger leben. Die Kurve macht gar keine Anstalten, bei höherer Lebensdauer abzuflachen. Es gibt daher noch eine Menge Myonen, welche selbst deulich länger als 50µs leben.
Wie da ein Mittelwert von 2,2µs hineingefälscht wird, kannst du uns ja mal auf Basis deiner Rudimentphysik erläutern.

Und die Ursache der Häufungen um 9µs im folgenden kannste gleich miterklären:
http://www.physi.uni-heidelberg.de/~bachmann/Lehre/F13_Anleitung.pdf
Myonen Lebensdauer 2.JPG
Myonen Lebensdauer 2.JPG (21.94 KiB) 5257-mal betrachtet


Nal los, du "Physiker"
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon contravariant » Fr 24. Jan 2014, 17:11

Ernst hat geschrieben:Es ist deutlich, daß viele Myonen 32µs und länger leben. Die Kurve macht gar keine Anstalten, bei höherer Lebensdauer abzuflachen. Es gibt daher noch eine Menge Myonen, welche selbst deulich länger als 50µs leben.
Wie da ein Mittelwert von 2,2µs hineingefälscht wird, kannst du uns ja mal auf Basis deiner Rudimentphysik erläutern.

Ja. Äußerst interessanter Effekt. Den nennt man auch "Hintergrund". Das ist der Parameter BG in deren Fit. Das Fittingprotokoll wird übrigens in dem Dokument erklärt.

Ernst hat geschrieben:Und die Ursache der Häufungen um 9µs im folgenden kannste gleich miterklären:
http://www.physi.uni-heidelberg.de/~bachmann/Lehre/F13_Anleitung.pdf
Myonen Lebensdauer 2.JPG

Bei einer Gaußverteilung ist die Varianz umgekehrt proportional zu der Wurzel aus der Probengröße. Für lange Zeiten ist die Zahl der Ereignisse klein, ergo ist die Streuung groß. Das ist ein rein statistischer Effekt.
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