julian apostata hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Das Problem ist nur, dass die Behauptung einer ominösen Zeitdilatation im Rahmen der RT durch solche Beobachtungen an Myonen nicht gestützt wird, denn die Kenntnisse über solche sehr kurzlebigen Elementarteilchen sind zu gering,
Unsere Kenntniss über Myonen sind zu gering. Na und? Was hat das mit der Sache zu tun, wenn wir nur das wissen, was von Bedeutung ist?
Es sei N_0=100% Tau=durchschnittliche Lebensdauer(~2,19us=1,52Us/ln(2)) v=0,9994*c

Für s=10 000m/s erhalten wir 0,000024%
Für s=346 Meter erhalten wir 59%
346 Meter, das sind 10 000 Erdmeter verkürzt auf 346 Meter im Myonensystem, berechnet nach LT (und nicht nach Ernst oder Harald)
Langer Rede kurzer Sinn: Über die Hälfte der Myonen die oben entstehen, kommen unten an.
Es geht doch hier um drei Themen:
1. Die Aufstellung allgemeiner Naturgesetze.
2. Die Zuordnung eines physikalischen Sachverhaltes zu einem allgemeinen Naturgesetz.
3. Die Begründung eines allgemeinen Naturgesetzes durch die Beobachtung physikalischer Vorgänge desselben Typs.
Zu 1. Die Aufstellung eines allgemeinen Naturgesetzes bedarf der Formulierung bestimmter Bedingungen und Eigenschaften.
zu 2. Wenn ein allgemeines Naturgesetz eindeutig formuliert und definiert vorhanden ist, dann müßten doch zwischen dem physikalischen Sachverhalt und dem Naturgesetz Bezüge hergestellt werden, die überzeugend sind.
zu 3. Wie soll es gehen, dass aus der Beobachtung einzelner Vorgänge in messtechnischen Grenzbereichen dann ein allgemeines Gesetz hergeleitet wird.
Wie oft wiederholt, Sprache ist beliebig, auf Begründungen mit Überzeugungskraft würde es ankommen.