Yukterez hat geschrieben:
Das, Lopez, ist wieder einmal typisch für Sie. Schon der Erste auf Ihrer komischen Liste
Meine "
komische Liste" der Kritiker Einsteins als jüdische Antisemiten??
Zu Deiner Information als "
jüdische Elite":
Paul Ehrenfest hat schon 1909 die SRT widerlegt.
Sogar eingefleischte Relativisten müssen zugeben (und haben es auch im MAHAG-Forum getan, Joachim Schulz, wenn ich mich recht entsinne), dass das Ehrenfest-Paradoxon innerhalb der SRT nicht lösbar ist. Höchstens muss man dafür die ART bemühen.
Also gehört Paul Ehrenfest eindeutig nach der Logik der "
jüdischen Elite Yukterez" zur antisemitischen Crakpotterie mit üblem braunem Geruch.
Yukterez hat geschrieben:
war das genaue Gegenteil von dem Crackpot, als den Sie ihn gerne hinstellen würden:
Die "
jüdische Elite Yukterez" sollte mal andere Quellen als Wikipedia bei der Kritik der Relativitätstheorie bemühen, die bekanntlich vollständig von Mainstream-Figuren kontrolliert wird, wie jeder weiß:
Wikipedia: Kritik an der Relativitätstheorie Zum Beispiel diese Quelle über Paul Ehrenfest:
Zitat:
Reinhard Rohmer - Einstein in der Kritik[...]
Dass seine Physik von Raum und Zeit absurd ist, hat Einstein bald im Stillen selbst eingesehen. Das schließe ich aus der Tatsache, dass er das "Zwillingsparadoxon" in keiner seiner späteren Arbeiten wiederholt oder auch nur erwähnt und nur ein Jahr später (1912) in einem Brief an den Theoretiker Paul Ehrenfest (1880 - 1933), seinen besten Freund unter den Physikern, schreibt:
Zitat:
Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Lorentz Nachricht. Außer Ihnen würde sich niemand mehr freuen wie ich, wenn Sie nach Holland berufen würden. Sie sind einer der wenigen Theoretiker, denen die Mathematik-Seuche nicht den natürlichen Verstand geraubt hat. ("The collected papers of Albert Einstein", Band 5, Brief vom 30. Juni 1912)
Einstein zählte sich selbst zu diesem Zeitpunkt nicht zu diesen Wenigen. "
Die Mathematik-Seuche hat mir den natürlichen Verstand geraubt", das war es, was er dem Freund hier klagte. In diese Zeit fällt wohl auch sein Bekenntnis:
Zitat:
Mathematik ist die einzige perfekte Methode, sich selber an der Nase herumzuführen. (zitiert in Carl Seelig, Helle Zeit - Dunkle Zeit, S. 72 - 73)
Bleiben wir einen Moment bei Ehrenfest. Sein Schicksal ist außerordentlich tragisch. Mit der Relativitätstheorie (und der Quantentheorie) ist er nie fertig geworden. Er musste sie aber lehren. 1933 nahm er sich das Leben, weil er es nicht länger aushielt, seinen Studenten etwas vorzumachen. Einstein war tief betroffen. In seinem Nachruf auf den Unglücklichen sagte er:
Zitat:
Er war ja nicht nur der beste Lehrer unseres Faches, den ich kennen gelernt habe; er war auch leidenschaftlich erfüllt von dem Interesse für Entwicklung und Schicksal der Menschen, insbesondere aber seiner Studenten. ... Die Studenten und Kollegen in Leiden liebten und schätzten ihn, sie kannten seine aufopfernde Hingabe, sein nur auf Dienen und Helfen eingestelltes Wesen. Musste er nicht glücklich sein?
In Wahrheit fühlte er sich jedoch unglücklicher als alle anderen, die mir näher getreten sind. Dies kam daher, dass er sich der hohen ihm gestellten Aufgabe nicht gewachsen fühlte. ... Zu lernen und zu lehren, was man nicht in vollem Maße innerlich bejaht, ist an sich eine schwere Sache, doppelt schwer für einen fanatisch ehrlichen Geist, dem Klarheit alles bedeutet. ("Aus meinen späten Jahren", S. 205, "In memoriam Paul Ehrenfest", 1934)
Der Physikhistoriker Franco Selleri berichtet von der "überwältigenden Ehrlichkeit" Ehrenfests, "die sowohl sein Leben, als auch seine Forschung bestimmte. Deshalb wurde er auch von seinen Kollegen als "das Gewissen der Physik" betrachtet." ("Die Debatte um die Quantentheorie", 1990, S. 13) Von dieser Sorte Wissenschaftler gibt es viel zu wenige.
Yukterez hat geschrieben:
Mit den vielen, vielen Anderen auf Ihrer Liste wird es sich wohl genauso verhalten.
Wir wollen aber die Kommentare der "
jüdischen Elite Yukterez" über die anderen jüdischen Antisemiten des braunen Sumpfs der Physik aus meiner Liste.
Also weiter: Wie ist es mit
1911 - Paul Bernays?
Jocelyne Lopez