Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 13. Dez 2013, 18:14

McDaniel-77 hat geschrieben:(Mi 11. Dez 2013, 13:32)
die einzige für die Physik relevante Aussage der Relativitätstheorie ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, unabhängig vom Bezugssystem.

Dazu gibt es zwei Bedeutungen:
Die Angabe einer Geschwindigkeit ist nur möglich, wenn ihr ein Bezugssystem zugeordnet werden kann - wobei dies meist implizit geschieht, d.h. nicht extra erwähnt wird. Wenn sich Licht durch einen Lichtleiter bewegt, dann ist dieser das Bezugssystem.
Wenn die Bewegung des Lichtes unabhängig von der Bewegung eines Objektes ist, dann gilt natürlich die Relativgeschwindigkeit v_rel=c - v_objekt oder v_rel=c + v_objekt (parallele Bewegungen). Selbstverständlich sind solche Relativgeschwindigkeiten nicht gleich der Lichtgeschwindigkeit c (v_objekt 0)
McDaniel-77 hat geschrieben:(Do 12. Dez 2013, 02:16)
Warum kommt es zu einer messbaren Verzögerung zwischen Ursache und Wirkung? Warum ist die Lichtgeschwindigkeit begrenzt?
Das sind philosophische Fragen, die aller Vernunft nach, niemals logisch beantwortet werden können.

Die Wissenschaft wird sich nicht von vornherein begrenzende Einschränkungen auferlegen - insofern sollte methodisch alles erlaubt sein, was überzeugt und zumindest etwas Aussicht auf Erfolg hat - insbesondere hat Physik durchaus mit Logik und Erfahrung zu tun, zum anderen wird man es nicht vermeiden können, Modellvorstellungen zu benutzen. Will man eine Antwort auf die Frage geben, warum Lichtgeschwindigkeit begrenzt ist, dann wird man erstmal eine - begründete - Annahme machen müssen, was Licht ist. Da ist man von sehr unterschiedlichen Seiten auf dem Wege - siehe: http://mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=4&t=519&start=0
McDaniel-77 hat geschrieben:(Do 12. Dez 2013, 02:16)
Einen Äther lehne ich ab, da Schummelfaktoren grundsätzlich abzulehnen sind. Deshalb ist ja die Standard-Theorie so überdreht und irrational. Ebenso lehne ich "Gott" ab, das ist eine Fiktion. Aus was besteht Gott, aus was besteht Äther, wer hat Gott erschaffen? Immer wenn man neue Schummelfaktoren (Variablen) braucht, dann stimmt irgendwas nicht. Schluss mit Abschweifen.

Aus der Selbstbeschränkung alles mögliche als Methode nicht zuzulassen, folgt dann Erkenntnis- und Handlungsunfähigkeit - meine ich. Später werden dann solche Praktiker mit den auf Formeln gebrachten Erkenntnissen arbeiten, die von Theoretikern mit ihren Modellvorstellungen entwickelt worden sind.
McDaniel-77 hat geschrieben:ich lehne es ab die Elementarladung (Elektron) als Verdichtung zu beschreiben.
...
Da Elementarladungen nicht zerfallen oder aus dem Nichts entstehen, kann man meines Erachtens davon ausgehen, dass Elementarladungen existieren. Sie tun es, sie taten es, sie werden es immer tun - ewig.
...
Ich bin doch ganz mit dir, ein Elektron alleine ist physikalisch bedeutungslos. Erst durch die Wirkung, die EM-WW, wird eine Elementarladung real. Man kann Elektronen in einem Strahl bündeln, man kann einzelne Atome sichtbar machen, kann Protonen in einem Strahl bündeln. Diese Elementarladungen scheinen wahrhaftig zu sein. Verschwunden ist noch keine.

Hier wäre doch erstmal die Aussage zutreffend, dass nicht gewusst wird, was ein Elektron ist. Dann wiederum wäre die Frage wichtig, wie man etwas Unsichtbares überhaupt beschreiben will, wenn man seine Methoden von vornherein stark einschränkt. Eventuell sind Photonen und Elektronen einfach Vorgänge, d.h. "dies folgt nach dem und dann kommt das" usw.
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 13. Dez 2013, 18:24

Hi Kurt,

eine Welle ist eine dynamische Struktur, ausgebildet durch die EM-WW zwischen den Elementarladungen. Bewegte Elementarladungen erzeugen eine EM-Welle, dabei wird die Wirkung von der Quelle bis zur nächsten Wirkungsübertragung übertragen. Elementarladungen die sich rhythmisch hin und her bewegen, erzeugen eine EM-Welle entsprechender Frequenz. Je stärker die Beschleunigungswirkung, desto kürzer die Wellenlänge. Elektronen können aus Metall freigesetzt, im elektrischen Feld beschleunigt und dann rapide abgebremst werden, so wird Röntgen-Strahlung erzeugt.

Dass eine Welle nur eine dynamische Angelegenheit ist, haben wir schon geklärt.

Gruß

McDaniel-77
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon Kurt » Fr 13. Dez 2013, 23:33

McDaniel-77 hat geschrieben:eine Welle ist eine dynamische Struktur, ausgebildet durch die EM-WW zwischen den Elementarladungen.


Es gibt aber keine Elementarladungen, die denkst du dir nur.

McDaniel-77 hat geschrieben:Je stärker die Beschleunigungswirkung, desto kürzer die Wellenlänge.


Hat beides wirklich miteinander zu tun?

Du hast noch garnichts dazu gesagt was die Wellenlänge überhaupt ist, was der Begriff "Wellenlänge" überhaupt aussagt.

McDaniel-77 hat geschrieben: Elektronen können aus Metall freigesetzt,


Klar, sie sind ja ein grosser Bestanteil des Metalls.

McDaniel-77 hat geschrieben:Dass eine Welle nur eine dynamische Angelegenheit ist, haben wir schon geklärt.


Du hat das oben angesetzt und jetzt bestätigst du deine Aussage.
Aber -die Welle- hast du noch nicht erklärt.

Was ist -die Welle-, was -die Wellenlänge-?
Sind das gleichartige Dinge oder existieren diese überhaupt nicht?

Kurt
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 14. Dez 2013, 01:30

Lieber Chief,

richtig, die Lichtgeschwindigkeit ist keineswegs konstant. Sonst wäre sie ja im technischen Vakuum nicht anders, als im Wasser oder Diamant.

Hi Superluminar,

meine Ideen/Theorien/Hypothesen/Modelle sind besser. Es gibt da eine stillschweigende Übereinkunft, die besagt, dass die Theorie mit den wenigsten Axiomen zu favorisieren ist. Wie soll es noch einfacher gehen? Die Realitätstheorie postuliert lediglich die Elementarladung, welche über die EM-MM koppelt.
Du sagst, die Realitätstheorie kann nichts erklären, tja das sehe ich anders. Im Gegensatz zum Standard-Modell welches den Namen Theorie streng genommen gar nicht tragen dürfte, ist die Realitätstheorie falsifizierbar. Gibt es Versuche, die bestätigen, dass es Elektronen gar nicht gibt? Ich weiß nur, dass es niemals Versuche geben wird, welche Dunkle Materie oder Dunkle Energie "beweisen" können. Genauso wenig, wie man Neutronium herstellen kann, kann man auch ein Schwarzes Loch im Labor nachbauen. Mathematische Objekte, welche lediglich eine Wahnvorstellung sind, kann man nicht realisieren. Weder Quarks noch Gluonen, weder Gravitonen noch Photon kann man ansammeln, herstellen, abtrennen, darstellen.

Kurt würde sicher den berühmten Tisch anführen. Quarks und Co. kann man nicht auf den Tisch legen. Das Phantasiezeug gibt es nicht. Elektronen kann man sichtbar machen. Unsere Materie besteht aus Zeug, das man anfassen kann, es ist real.

Zu den Einheiten

Einheiten dienen zur Quantisierung, sind von praktischem Nutzen. Ein Meter ist die Länge, man könnte es auch Dreifuß nennen oder Fünfellen. Die aktuelle Physik funktioniert ja nur so gut, weil im Innersten nur eine Kraft für Alles verantwortlich ist. Die EM-WW.

Zur Mathematik

Du scheinst Mathematik mit Physik zu verwechseln. Physik ist die Lehre von den Objekten und ihre Wechselwirkung. Man könnte es auch so sagen: Physik ist die Lehre von Elementarladungen und der elektromagnetischen Wechselwirkung.

Zum Fragenkatalog

Superluminar: 1. Warum gibt es Elementarladungen?
McDaniel-77: Ich bin zwar auch Philosoph, aber eine abschließende Meinung habe ich dazu nicht anzubieten. Physikalisch betrachtet ist die Frage nach dem Warum bedeutungslos.
S.: 2. Warum zwei Gegenteilige?
M.: Keine Ahnung, vielleicht sind sie gar nicht gegenteilig, vielleicht liegt diese Bipolarität an etwas anderem. Physikalisch betrachtet ist auch diese Frage bedeutungslos.
S.: 3. Warum reicht sie unendlich weit?
M.: Wir können das nicht überprüfen, allen Anschein nach ist die Reichweite der EM-WW nicht begrenzt. Mathematisch betrachtet ginge der Limes gegen null.
S.: 4. Aus was besteht sie?
M.: Die Elementarladung besteht aus Elementarladung, das hat sogar der Mainstream schon erkannt. Ein Elektron besteht aus Elektron, es ist nicht weiter teilbar.
S.: 5. Was ist die Substanz der Ladung?
M.: Philosophische Frage. Die Elementarladung ist die Elementarladung, das ist es, mehr gibt's nicht. Wasser besteht aus Elementarladungen, ein Tisch besteht aus Elementarladungen. Alles besteht aus Elementarladungen.


Superluminar hat geschrieben:Du sagst, sie überlagern sich, da muss auch nach Deiner Vorgabe, etwas real als Ding existieren! Denn Du sagst ja, in Deiner Theorie gibt es keine fiktiven Objekte. ;) Das Ihr immer noch ein Attribut davor setzten müsst...

...

Beträgt die (materielle) Länge eines Stabes 5 m so ist auch sein (immaterielle) Länge gleich 5 m.
Für den Unsinn gibt es also nicht einen Grund, und es trägt definitiv nicht zur Klarheit bei.


Um Missverständnissen zu begegnen, sind leider Adjektive notwendig. Wir haben ja schon ausführlich über das Tohuwabohu der aktuellen Lehrmeinung bezüglich Objekten und die Verdinglichung von Konzepten (Vorstellungen im Geiste) gesprochen.

Das Thema mit der Länge hatten wir auch schon ausführlich abgehandelt. Aber gerne noch mal. Ein Objekt mit einer Länge spiegelt diese Länge wieder. In der SRT verkürzt sich die immaterielle Länge, da es zu einer optischen Täuschung kommt, wenn sich Objekte mit ähnlicher Geschwindigkeit bewegen, die auch der Informationsübertragungsgeschwindigkeit entspricht.

Deine letzten Fragen nach dem Warum und Wer sind natürlich reine Glaubensfragen und tragen nichts zum physikalischen Verständnis bei. Keineswegs langweilige Gedanken, die sich da entwickeln, aber man muss sich als Lebewesen im Klaren sein, dass wir entstanden sind und vergehen werden. Die Materie aus der wir bestehen, ist weder entstanden noch wird sie vergehen. Selbst radioaktive Element lösen sich nicht in Luft auf, sie zerfallen einfach zu anderen dynamischen Objekten, aufgebaut aus Elementarladungen. Elementarladungen zerfallen nicht.

Übrigens es gibt Elemente mit wahnsinnig hohen Halbwertszeiten, 1,8 Trillionen Jahre für das Wolfram Isotop 180W. Solche enormen Zeitdauern ergeben doch überhaupt keinen Sinn in einem Urknall-Universum, dass gerade mal 13,8 Milliarden Jahre alt ist ;) .

Gruß!

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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 14. Dez 2013, 01:54

Guten Abend Gerhard Kemme,

mir gefällt dein Modell mit den elastisch verbundenen Massen.

Die Realitätstheorie basiert in großen Teilen auf diesem Verständnis, mit dem Unterschied, dass Masse nur ein scheinbarer Effekt ist. Die Verzögerung wegen der begrenzten Lichtgeschwindigkeit, führt automatisch zur Trägheit einer Elementarladung. Je mehr Elementarladungen miteinander ein dynamisches Objekte (Atom, Auto, Planet) aufbauen, desto stärker macht sich die Trägheit bemerkbar.

Du sprichst die fundamentalen Grenzen unserer Erkenntnis an. Wir wissen nicht, wie ein Elektron aussieht. Das kann auch schlecht gehen, da unsere Welt auf diesen Teilchen basiert. Man kann Elektronen nicht durch Elektronen beweisen, das geht prinzipiell nicht. Wenn wir die Materie runterbrechen bis aufs Kleinste, dann bleiben Elementarladungen übrig. Alles besteht aus Elementarladungen. Da unsere Messinstrumente ebenfalls aus Elementarladungen bestehen, das implizierte ja bereits die Aussage im vorherigen Satz, dass Alles aus Elementarladungen besteht, dann können wir nicht mehr dahinter blicken, das war's, das ist die Grenze.

Du hast schon recht damit, wenn du sagst, man soll sich keine Grenzen oder Denkbeschränkungen auflegen, aber ich lehne den Äther ja nicht aus trotz ab, sondern weil Äther wie Gott einfach nicht bewiesen werden kann. Lässt man ihn einfach weg und füllt die Lücke mit randlosen Elementarladungen auf, dann schließt sich der Kreis.

Grüße!

McDaniel-77
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Sa 14. Dez 2013, 10:00

McDaniel-77 hat geschrieben:Deine letzten Fragen nach dem Warum und Wer ......


Außerhalb von Systemen gibt es keine Fragen.

Alles was außerhalb des Sprachsystems liegt, ist nicht erfragbar.

Damit ist auch Gott geplatzt, weil er sprachlich konstruiert ist. Warum? Weil auch er nur dazu benutzt wird die Fragen nach dem Warum zu beantworten. Sprache ist Mittel zum Zweck und nicht Mittel um fiktive Wahrheiten zu belegen.

Die Grenzen der Erkenntnis liegen somit in den Systemen. Außerhalb von Systemen gibt es keine Erkenntnis.

Gruß

All
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon Hannes » Sa 14. Dez 2013, 11:07

Superluminar hat geschrieben:Du glaubst Daniel, Du weißt es aber nicht.
Und man kann auch keinen Stern in einem Labor herstellen, dennoch existieren die.

Ist richtig: Der Weltraum ist das größte Labor.
Hannes
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 14. Dez 2013, 14:57

Geschätzter All,

All hat geschrieben:Die Grenzen der Erkenntnis liegen somit in den Systemen. Außerhalb von Systemen gibt es keine Erkenntnis."


Perfekt formuliert. Du sprichst immer von der Sprache und verdeutlichst, dass Sprache nur Mittel zum Zweck ist. Mathematik ist nichts anderes, als ein Sprache. Eine sehr eingeschränkte, wie ich meine. In der Mathematik behandelt man Gleichungen, dabei werden zwei Terme mit einem "="-Zeichen verbunden. Mathematik dient zur Quantisierung und kann über die Qualität einer Sache keine Aussagen treffen. Das scheinen Mystiker und Thysiker, vielleicht aus Realitätsverlust, irgendwie zu übersehen.

Mit der gesprochenen und geschriebenen Sprache kann man Zusammenhänge erklären, die sich nicht in eine mathematische Form biegen lassen. Mathematiker scheitern bereits an einer Gleichung mit zwei Unbekannten. Das System Sonne-Erde-Mond beinhaltet aber schon drei Variablen. Selbst wenn man alle anderen Einflüsse ausblendet, lässt sich das SEM-System nicht berechnen. Die Realität ist aber ungleich komplexer und deshalb geht es ohne Tricks nicht. In der Quanten-Mechanik muss man mit Hilfe der Schätzometrie arbeiten und im Makroskopischen kommt es nicht auf einen Nanometer hin oder her an. In kosmischen Maßstäben wachsen anfänglich kleine Abweichungen zu richtig gigantischen Fehlern heran.

Trotz alle dem steckt hinter dem Ganzen ein natürliches System. Elementarladungen gehorchen Regeln, welche wir als EM-WW kennengelernt haben. Diese Regeln können nicht gebrochen werden. Wenn die QM Hokuspokus behauptet, dann ist es Hokuspokus, also Gelaber von Mystikern.

Heitere Grüße!

McDaniel-77
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 14. Dez 2013, 16:40

Servus Chief,

wir wissen das, andere wissen das auch, dass man Metaphern nicht wirklich sehen kann. Photonen sind lediglich eine Metapher, die es ermöglicht die Wirkung zwischen Sender und Empfänger, einfach greifbar zu machen.

Die Warnung: "Nicht direkt ins Licht blicken!" kennt man doch ;) .

Lieber Superluminar,

die Realitätstheorie befindet sich noch in der Entwicklung, allerdings ist das Fundament gelegt - die Elementarladung.

Das mag ja sehr schön sein, dass man die Hyperfeinstruktur von Wasserstoff messen und die mathematische Gleichung mit den Messwerten in Einklang bringen kann.

Zur Falsifizierbarkeit des Standard-Modells

Obwohl das Mikrowellen Polarisations Experiment eindeutig darauf hindeutet, dass Photonen nicht existieren, werden ohne darüber weiter nachzudenken weiter als Objekte behandelt. Wie es halt gerade so passt, könnt man meinen.

Das Standard-Modell behauptet Mumpitz, aktuelles Beispiel:

Forscher finden „zeitlose“ Galaxie hat geschrieben:„Aus irgendeinem, noch unbekannten Grund wurde dieses galaktische Relikt von dem üblichen Nachschub an Gas und Sternen abgeschnitten“, erklärt Ignacio Trujillo vom Astrophysikalischen Institut der Kanaren und von der Universität La Laguna. Typischerweise entwickelten sich Galaxien durch Begegnungen oder gar Verschmelzungen mit anderen Galaxien weiter. Die Galaxie mit der Bezeichnung NGC 1277 scheine dagegen isoliert geblieben zu sein: „Als Folge fror sie förmlich in der Zeit ein.“
Quelle: http://astronomie.scienceticker.info/2013/12/11/forscher-finden-zeitlose-galaxie/

Man hält das Konzept Zeit für eine Objekt, welches einfrieren kann, wie Wasser! Wenn das nicht an Blödheit grenzt?

Noch ein aktuelles Beispiel:
Wie ein expandierendes Universum entsteht hat geschrieben:Wenn man Suppe erhitzt, beginnt sie zu kochen. Wenn man Raum und Zeit erhitzt, kann ein expandierendes Universum entstehen - ganz ohne Urknall. Diesen Phasenübergang zwischen einem langweiligen leeren Raum und einem expandierenden Universum, das Masse enthält, konnte ein internationales Forscherteam nun berechnen.
Quelle: http://www.astronews.com/news/artikel/2 ... -014.shtml

Diesen gequirlten Blödsinn bekommt man von Leuten serviert, die das Standard-Modell der Mystiker verbreiten. Ein internationales Forscherteam, welches sicherlich ehrenamtlich arbeitet ;) , konnte das oder jenes berechnen! Wow! Standing ovations! :D
Mathematisch kann man alles berechnen, z.B. mit Hilfe der Taylorreihe, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist spielt auch keine Rolle. Schließlich befindet man sich im Mystischen, dort gibt es kein richtig oder falsch mehr.

Das sieht man ja an der SRT, welche in sich logisch scheint, aber physikalisch bedeutungslos ist.

Grüße!

McDaniel-77
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Sa 14. Dez 2013, 17:37

McDaniel-77 hat geschrieben:Trotz alle dem steckt hinter dem Ganzen ein natürliches System.


Würdest du das bitte noch mal überdenken.

Alles andere ist soweit stimmig. Ich atme ja schon immer durch, wenn mal jemand in der Lage ist mir zu folgen oder folgen zu wollen. Du siehst doch was hier los ist. Was hier von einigen Leuten produziert wird, ist absoluter Sprachmissbrauch.

Die formalistische Sprache ist übrigens auch u.a. zur Mathematik hinzuzurechnen und somit ein Teil der Mathematik. Was du also in Bezug auf die Mathematik sagst, trifft auf die formalistische Sprache in gewisser Weise auch zu, weil sie in formal mathematischen Konstruktionen (Strukturen) gedacht, gesprochen und geschrieben ist.

Ist doch alles nicht so schwer. Insofern ist ein unteilbares Universum kein System. Das Universum ist strukturlos. Strukturlos im Sinne von ungeordnet, unbestimmt und folglich in Gänze nicht bestimmbar.

Allein die Intertialsysteme sind doch in Bezug auf die Natur ein HOHN.

Gruß

All
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