McDaniel-77 hat geschrieben:(Mi 11. Dez 2013, 13:32)
die einzige für die Physik relevante Aussage der Relativitätstheorie ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, unabhängig vom Bezugssystem.
Dazu gibt es zwei Bedeutungen:
Die Angabe einer Geschwindigkeit ist nur möglich, wenn ihr ein Bezugssystem zugeordnet werden kann - wobei dies meist implizit geschieht, d.h. nicht extra erwähnt wird. Wenn sich Licht durch einen Lichtleiter bewegt, dann ist dieser das Bezugssystem.
Wenn die Bewegung des Lichtes unabhängig von der Bewegung eines Objektes ist, dann gilt natürlich die Relativgeschwindigkeit v_rel=c - v_objekt oder v_rel=c + v_objekt (parallele Bewegungen). Selbstverständlich sind solche Relativgeschwindigkeiten nicht gleich der Lichtgeschwindigkeit c (v_objekt ≠ 0)
McDaniel-77 hat geschrieben:(Do 12. Dez 2013, 02:16)
Warum kommt es zu einer messbaren Verzögerung zwischen Ursache und Wirkung? Warum ist die Lichtgeschwindigkeit begrenzt?
Das sind philosophische Fragen, die aller Vernunft nach, niemals logisch beantwortet werden können.
Die Wissenschaft wird sich nicht von vornherein begrenzende Einschränkungen auferlegen - insofern sollte methodisch alles erlaubt sein, was überzeugt und zumindest etwas Aussicht auf Erfolg hat - insbesondere hat Physik durchaus mit Logik und Erfahrung zu tun, zum anderen wird man es nicht vermeiden können, Modellvorstellungen zu benutzen. Will man eine Antwort auf die Frage geben, warum Lichtgeschwindigkeit begrenzt ist, dann wird man erstmal eine - begründete - Annahme machen müssen, was Licht ist. Da ist man von sehr unterschiedlichen Seiten auf dem Wege - siehe: http://mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=4&t=519&start=0
McDaniel-77 hat geschrieben:(Do 12. Dez 2013, 02:16)
Einen Äther lehne ich ab, da Schummelfaktoren grundsätzlich abzulehnen sind. Deshalb ist ja die Standard-Theorie so überdreht und irrational. Ebenso lehne ich "Gott" ab, das ist eine Fiktion. Aus was besteht Gott, aus was besteht Äther, wer hat Gott erschaffen? Immer wenn man neue Schummelfaktoren (Variablen) braucht, dann stimmt irgendwas nicht. Schluss mit Abschweifen.
Aus der Selbstbeschränkung alles mögliche als Methode nicht zuzulassen, folgt dann Erkenntnis- und Handlungsunfähigkeit - meine ich. Später werden dann solche Praktiker mit den auf Formeln gebrachten Erkenntnissen arbeiten, die von Theoretikern mit ihren Modellvorstellungen entwickelt worden sind.
McDaniel-77 hat geschrieben:ich lehne es ab die Elementarladung (Elektron) als Verdichtung zu beschreiben.
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Da Elementarladungen nicht zerfallen oder aus dem Nichts entstehen, kann man meines Erachtens davon ausgehen, dass Elementarladungen existieren. Sie tun es, sie taten es, sie werden es immer tun - ewig.
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Ich bin doch ganz mit dir, ein Elektron alleine ist physikalisch bedeutungslos. Erst durch die Wirkung, die EM-WW, wird eine Elementarladung real. Man kann Elektronen in einem Strahl bündeln, man kann einzelne Atome sichtbar machen, kann Protonen in einem Strahl bündeln. Diese Elementarladungen scheinen wahrhaftig zu sein. Verschwunden ist noch keine.
Hier wäre doch erstmal die Aussage zutreffend, dass nicht gewusst wird, was ein Elektron ist. Dann wiederum wäre die Frage wichtig, wie man etwas Unsichtbares überhaupt beschreiben will, wenn man seine Methoden von vornherein stark einschränkt. Eventuell sind Photonen und Elektronen einfach Vorgänge, d.h. "dies folgt nach dem und dann kommt das" usw.
