Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon JGC » Mo 18. Nov 2013, 06:36

@ All und@ Cief

Ich rede hier von EURER Wahrnehmung!

Es spielt doch keine Rolle, was ICH genommen habe, als ich bestimmte Erfahrungen machte..

Die Frage ist...

Was nehmt IHR ???

Glaubt ihr allen Ernstes, das euere Wahrnehmung NICHT der Relativität unerworfen ist?

das IHR das Maß seid, von dem ihr aus alles vergleichen könnt? denn genau DAS tut ihr nämlich letztlich.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 18. Nov 2013, 09:36

Trigemina hat geschrieben:Eine superluminale Geschwindigkeit vγ² gibt es in der SRT nicht!

Mußt du mir nicht sagen.
Leider ergibt das aber meine Rechnung. Aber wir werden sehen.

Aber glaub nur nicht, dass er deine Rechenkünste verifiziert!

Zumindest hat er konstruktiv geantwortet-

Du bist raus.

OK

Du bist wieder drin. ;)
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 18. Nov 2013, 09:45

Ernst hat geschrieben:Was bedeutet v in Gl. (1) und (2) gegenüber v in Gl. (3) und (4)
v=Δx/Δt oder v=Δx'/Δt' :?:
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Da die Gleichungen (1) bis (4) linear sind, gilt:
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Für einen Punkt, der in S ruht gilt Δx=0. In Gleichung (3a) eingesetzt erhält man in S':
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Nach v aufgelöst:
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Für einen Punkt, der in S' ruht gilt Δx'=0. In Gleichung (1a) eingesetzt erhält man in S:
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Nach v aufgelöst:
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mo 18. Nov 2013, 13:37

Harald Maurer hat geschrieben:Denn die Lichtgeschwindigkeit und die Relativgeschwindigkeit müssen in beiden Systemen gemessen über jede kontrahierte Länge durch jede dilatierte Zeit unverändert bleiben!


Wobei in dem Fall Harald die kontrahierte Strecke falsch berechnet.

x=s und t=s/c

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Über Formel (I) erhält man t‘=(s/c)*wurzel[(c-v)/(c+v)]

Über Formel (II) erhält man x‘=s*wurzel[(c-v)/(c+v)]

Wobei x’/t’=c

Für v=0,9994*c erhält man also eine Lichtlaufstrecke von in S’

10 000m*wurzel(0,0006/1,9994)=173,231 Meter.

Speziell für 0,8 *c verkürzt sich die Lichtlaufstrecke in K’ auf ein Drittel.

Siehe auch hier. Also, bitte nicht kontrahierte Lichtlaufstrecken und kontrahierte “Ruhelängen” verwechseln!

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 18. Nov 2013, 17:43

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Bild
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Danke. Hatte ich zwischenzeitlich auch so gefunden.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 18. Nov 2013, 17:57

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Bild
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Da berechnest du etwas anderes. Du berechnest einfach statisch eine Strecke.
Meine Rechnung bezieht sich bei Transformation von S nach S' auf die Bewegung des Koordinatenursprungs von S' in S.
t' ist dabei stets die Zeit im Ursprung von S' :!:
Mit merkwürdigem Ergebnis:

Lorentz.PNG
Lorentz.PNG (6.96 KiB) 3705-mal betrachtet

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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 18. Nov 2013, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » Mo 18. Nov 2013, 19:03

Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Nach Ernst ruht das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S' den Weg v*t*gamma zurück.
Dicker, entweder hast du 'ne Legasthenie oder Halluzinationen. Das steht bei Ernst nie. Da steht:
Das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S den Weg v*t zurück. Dieser Weg v*t hat in S' die Länge v*t*gamma.

Dieser Weg sei laut Ernst aber vom Myon in S' zurückgelegt worden:
Ernst hat geschrieben:Die Lebensdaueruhr des Myons ruht mit ihm zusammen in x'=0. Auf der Erde angekommen steht seine Uhr auf t'=t/g und sein zurückgelegter Weg ist x' =vtg.


Herr Ernst Sie sind sich wohl mit sich selbst noch nicht ganz einig, ob Sie Ihr Myon in S' die Strecke v*t*gamma zurücklegt haben lassen wollen. Wenn Sie nun, wie angedeutet, zurückrudern wollen, dann ist Ihre Überlichtgeschwindigkeit allerdings auch hinfällig, denn die Geschwindigkeit:
Ernst hat geschrieben:Damit ergibt sich in S' die Geschwindigkeit auf der Strecke vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort zu
[x'(vt;t)-x'(0,t)]/[t'(vt;t)-t'(0,0)]=vtγ²/t=vγ²

beruht nun auf einem Weg, den das Myon laut neuer Lesart Ernst in S' nun gar nicht mehr zurückgelegt haben soll.

Herr Ernst, überlegen Sie sich einfach nochmal in Ruhe welchen Weg Ihr Myon in welchem System zurückgelegt haben soll.





Harald Maurer hat geschrieben:Zum Argument "Atmosphäre": Dieses Argument hat keine Relevanz, weil sich das ganze Szenario auch auf einem Planeten ohne Atmosphäre ganz gleich abspielen würde!
Zum Argument Myonen würden ohne Luftmoleküle nicht entstehen: Diese Argument hat keine Relevanz, da der Raum des Universums voll mit Staubteilchen und Partikeln ist, aus deren Kollision Pionen und danach Myonen entstehen können.

Ihr letzteres Argument hat keine Relevanz, da es auf die Dichte der Staubteilchen ankommt an denen Myonen erzeugt werden um eine bestimmte Myonen Flußdichte zu erklären. Daher müßte von Ihnen dann schon was belastbares über range and stopping in Medien verschiedener Dichte kommen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Mo 18. Nov 2013, 19:46

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Die Definition von Gamma in der Skizze ist falsch. Es muss heisssen:
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Setzt man den (falschen) Gammafaktor in Δx'=vtg ein, ergibt sich (richtig): Δx'=vt/g die Entfernung Erde-Myon in S' zum Entstehungszeitpunkt.
Zuletzt geändert von Trigemina am Mo 18. Nov 2013, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 18. Nov 2013, 19:47

Ernst hat geschrieben:v=Δx/Δt oder v=Δx'/Δt' :?:


Die Zuordnung der Variablen v, x und t bzw. v, x' und t' sollten nochmal überdacht werden. Die Variable v gibt die Geschwindigkeit des bewegten Bezugssystems S' gegenüber dem ruhenden Bezugssystem S an - während x und t die Punkte (x;t) in S und entsprechend x' und t' die Punkte (x';t') in S' bilden - eine Zuordnung von x, t zur Geschwindigkeit v würde z.B. bei der LT-Gleichung x' = [(x - v*t)/sqrt(1 - v²/c²) dann x' = [(x - x/t * t)/sqrt(1 - v²/c²)=0 ergeben. Arbeitet man dann mit Differenzenquotienten v=delta_x/delta_t , dann wirkt dies bezüglich der Lorentz-Transformation etwas beliebig.

Ernst hat geschrieben:
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Die Wegkoordinate x ist im Allgemeinen bei der Gleichung x' = [(x - v*t)/sqrt(1 - v²/c²) nicht wiederum von der Zeit t abhängig, d.h. x(t=0)=0 würde den Punkt (x;t)=(0;0) in S beschreiben - genauso kann es aber auch den Punkt (x;t)=(25;0) in S geben.

Davon abgesehen können auch Bewegungen im Ruhesystem S nach S' abgebildet werden, z.B. x' = [(x - v*t)/sqrt(1 - v²/c²) = [(0,5*c*t - v*t)/sqrt(1 - v²/c²), d.h. eine Bewegung mit halber Lichtgeschwindigkeit.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 18. Nov 2013, 21:13

Trigemina hat geschrieben:Die Definition von Gamma in der Skizze ist falsch. Es muss heisssen:
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Ja, danke. Ist ein Schreib-, kein Rechenfehler. Korrektur:

Lorentz.PNG
Lorentz.PNG (6.96 KiB) 3929-mal betrachtet

Setzt man den (falschen) Gammafaktor in Δx'=vtg ein, ergibt sich (richtig): Δx'=vt/g die Entfernung Erde-Myon in S' zum Entstehungszeitpunkt.

Man muß beim "falschen Richtigen" bleiben.
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