Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » So 17. Nov 2013, 10:28

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Wie kann ein Koordinatenursprung eine andere Position haben als Null? (2. Fehler)

Hab ich nirgends behauptet.

Du hast geschrieben:
Das Myon ruht im Ursprung von S'. Dieser liegt auf der Position x=vt

Entweder ist dieser Satz missverständlich oder er heisst, dass der Ursprung von S' auf der Position x=vt liegt (statt bei 0)

Trigemina hat geschrieben:Herzliche Glückwünsche. Das ergibt eine Geschwindigkeit von 833.08c.
Ernst hat geschrieben:Danke. Ja, erstaunlich, nicht wahr?
Deine Kritik besteht nur aus Prosa; ich hatte erwartet, daß du Unstimmigkeiten in der Rechnung bringst. Da ist wohl nichts zu finden?

Die Kritik liegt an der 833fachen Lichtgeschwindigkeit. Das kann ja wohl nach der SRT nicht sein. Es sei denn du betrachtest diese Zahl, wofür ich immerhin den Taschenrechner gebraucht habe, als rein prosaisch.

Falls du es immer noch nicht geschnallt hast: Das beinhaltet die Lösung für die gestellte Aufgabe:

t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ (t' an der Myonenposition zum Zeitpunkt t)
Das ist die Lebensdauer des Myons im Myonensystem. Und entspricht sicher deiner Erwartung.

Ja, t'=t/γ ist richtig.

Nur hat das Myon in dieser verkürzten Zeit eine verlängerte Strecke zurückgelegt. Womit sich die rasante superluminare Geschwindigkeit von vγ² ergibt. Womit dann entweder die Myonenstory falsch ist oder die SRT. Kannst du dir aussuchen. Ich tippe auf beides.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Deine Rechnung ist falsch. Sie ist weder mit der Myonenstory konform noch generell mit der SRT vereinbar.

Eventuell stelle ich zur Veranschaulichung noch ein Bild ein.

Das ist nicht unbedingt notwendig. Eine falsche Rechnung wird auch durch ihre graphische Darstellung nicht richtiger.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 17. Nov 2013, 11:00

Trigemina hat geschrieben:Das ist nicht unbedingt notwendig. Eine falsche Rechnung wird auch durch ihre graphische Darstellung nicht richtiger.

Offenbar doch.

Lorentz.PNG
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » So 17. Nov 2013, 11:21

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Das ist nicht unbedingt notwendig. Eine falsche Rechnung wird auch durch ihre graphische Darstellung nicht richtiger.

Offenbar doch.

Der Dateianhang Lorentz.PNG existiert nicht mehr.

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Nein, ganz offensichtlich nicht:

falsche Graphik_Ernst.jpg
falsche Graphik_Ernst.jpg (39.05 KiB) 3406-mal betrachtet

Du rechnest was ganz anderes aus und kommst auf superluminale Geschwindigkeiten. Was auch immer das sein soll: das hat weder mit der Myonenentstehung in der Hochatmosphäre noch mit der SRT zu tun!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 17. Nov 2013, 12:00

Trigemina hat geschrieben:
falsche Graphik_Ernst.jpg

Du rechnest was ganz anderes aus und kommst auf superluminale Geschwindigkeiten. Was auch immer das sein soll: das hat weder mit der Myonenentstehung in der Hochatmosphäre noch mit der SRT zu tun!

Seit wann werden die Koordinaten in S' gegenüber denen in S gestaucht :?: Das ist wohl deine Privat SRT. Nach der nichtprivaten SRT werden die Koordinaten in S' gedehnt. Da gibt es irgendwie solche Transformationsformel:

x'=(x-vt)gamma
(x-vt) ist in S' die ungestauchte Koordinate nach GT. Die wird in der SRT um den Faktor gamma>1 gedehnt. Noch nicht gehört? Also ist dein Eintag in des Bild Tinneff.

Mein Bild ist streng nach SRT und LT richtig.

Du rechnest was ganz anderes aus und kommst auf superluminale Geschwindigkeiten. Was auch immer das sein soll: das hat weder mit der Myonenentstehung in der Hochatmosphäre noch mit der SRT zu tun!

Das ist genau die Myonensituation. Die Lebensdaueruhr des Myons ruht mit ihm zusammen in x'=0. Auf der Erde angekommen steht seine Uhr auf t'=t/g und sein zurückgelegter Weg ist x' =vtg. Damit errechnet es seine Geschwindigkeit zu superluminarem w=vg².

Natürlich geht das weit über den Myonenfall hinaus und trifft die SRT ins Mark:
In S verschieben sich die Koordinatensysteme gegeneinander mit v und in S' verschieben sich die Koordinatensysteme gegeneinander mit vg². Also bei großem v superluminar :!:
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » So 17. Nov 2013, 12:04

So funktioniert Längenmessung laut LT.

Gegeben sei die Strecke 0 bis 2,4 in S.

Die Punkte 0 und 2,4 müssen dann von S‘ aus gesehen gleichzeitig nach S‘ übertragen werden. Das ist der springende Punkt, den Ernst und sämtliche seiner Spezln immer wieder krampfhaft unter den Teppich kehren wollen.

Also gleichzeitige Übertragung nach S‘ heißt zuerst wird in S der Punkt 0 übertragen und dann erst 1,92 Sekunden später der Punkt 2,4.

Dann erscheinen nämlich beide Punkte gleichzeitig bei t‘=1,8s in S‘ und die Strecke 2,4 in S wird aufgrund der RdG auf 1,44 verkürzt nach S‘ übertragen.

Wer mir widersprechen will, der weise mir nur an einem einzigen meiner eingetragenen Punkte und Zeiten nach, dass ich nicht korrekt nach LT gerechnet hätte…

…ansonsten schweige er für immer und ziehe sich schämend in eine Ecke zurück.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 17. Nov 2013, 12:14

julian apostata hat geschrieben:So funktioniert Längenmessung laut LT.

Quatsch.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » So 17. Nov 2013, 14:30

Ernst hat geschrieben:Die Lebensdaueruhr des Myons ruht mit ihm zusammen in x'=0. Auf der Erde angekommen steht seine Uhr auf t'=t/g und sein zurückgelegter Weg ist x' =vtg.

Nach Ernst ruht das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S' den Weg v*t*gamma zurück.

liest sich wie:

"drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft"



Ernst hat geschrieben:Das ist wohl deine Privat SRT

Ihr Problem hat nichts mit der SRT zu tun. Auch ein nichtrelativistisch langsames Objekt legt in seinem eigenen Ruhesystem unter Galilei immer die Strecke NULL zurück. Und das ganz ohne LK.


Chief hat geschrieben:Geht es noch schwachsinniger?

Highway hat geschrieben:Quark!

Ernst hat geschrieben:Quatsch.

Die Herrschaften haben fertig.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon JGC » So 17. Nov 2013, 14:43

Tja...


Anscheinend habt ihr meinen Wink auf Seite 58 nicht verstanden...

Das HIER und JETZT!


DAS ist der ANKER, an dem JEDE Beobachtung und Schlussfolgerung letztlich aufgehängt wird!

WOHER wisst ihr denn, wie schnell IHR euch durch den Raum und die Zeit bewegt?

Und woher wisst IHR denn, WAS für Auswirkungen das auf einen Beobachter jeweils zeigt?

Ich will euch mal erzählen, wie es für mich früher war, als ich noch mit psychodelischen Drogen experimentierte..

Da gibt es Substanzen,welche die elektrische Nervenleitfähigkeit und deren jeweilige Verarbeitungsgeschwindigkeiten elementar beeinflussen können.. Sie werden entsprechend drastisch verlangsamt oder auch entsprechend beschleunigt, was die eigene Wahrnehmung regelrecht durch ein komplettes Wahrnehmungsspektrum schiebt.

Töne werden z.B. als Farben wahr genommen, Farben plötzlich geschmacklich erfahrbar,oder gefühlte Informationen werden plötzlich "bildhaft" als sich stetig schnell verändernde Strukturen gesehen(logitidinale Druckereigneisse wurden plötzlich als elektromagnetische Erdfahrung interpretiert..)

und all so speziellen Wirkungen..

WOHER wisst ihr denn eigentlich, wie schnell IHR(oder wir, oder unser Geist?) in Wahrheit uns im Raum und in der Zeit bewegen?

DAS entscheidet nämlich letztlich, wie unsere jeweiligen BEOBACHTUNGS-Routinen nämlich von vorneherein "eingestellt" sind. Im Grunde kann das Universum und sein Geschehen nämlich völlig ANDERS sein als wir es aus unseren Beobachtungen schließen.



Ich will euch ja nicht vor den Kopf stoßen, doch irgendwie geht doch die ganze Diskusion am Wesetlichen vorbei...

Entschuldigt, wenn ich da jetzt so rein platze(bin auch nur grad ezufällig wieder darauf gestoßen)

Schönen Sonntag noch...
JGC
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 17. Nov 2013, 15:17

DerDicke hat geschrieben:Nach Ernst ruht das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S' den Weg v*t*gamma zurück.

Dicker, entweder hast du 'ne Legasthenie oder Halluzinationen. Das steht bei Ernst nie. Da steht:
Das Myon ruht in S' auf x'=0 und legt dabei in S den Weg v*t zurück. Dieser Weg v*t hat in S' die Länge v*t*gamma.
Irgendwie muß das Myon ja vorwärtskommen, wenn es die Erde erreichen will, gelle?

Ihr Problem hat nichts mit der SRT zu tun. Auch ein nichtrelativistisch langsames Objekt legt in seinem eigenen Ruhesystem unter Galilei immer die Strecke NULL zurück. Und das ganz ohne LK.

Du bist ja ein ganz aufgewecktes Kerlchen. Das habe ich schon dutzendemal beschrieben.

Dicker, du hast nicht den Schimmer einer Ahnung, worum es hier geht. Und von den Grundlagen der SRT noch viel weniger.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » So 17. Nov 2013, 15:48

Versetzen wir nun dem angeblichen Beweis der ZD mittels Myonen den ultimativen Todesstoß:

Im Ruhesystem S der Erde wird gemessen, dass ein Teilchen mit v=-0,9994 c eine Strecke von 10 km in 0,000033376435381 s durchmisst. Die Lorentztransformation dieser Werte in das Ruhesystem S' dieses Teilchens ergibt, dass in S' diese in diesem System nun bewegte Strecke von 10 km verkürzt um den Faktor 28,871844561 gemessen wird, woraus sich 0,346358196 km ergeben. Es ergibt sich auch, dass die bewegte Uhr des Systems S um diesen Faktor langsamer laufend wahrgenommen wird.

(Der genannte Faktor ergibt sich aus sqrt(1-v²/c²) = 0,0346358196 ; 1/0,0346358196 = 28,871844561)

1 s im Teilchen-Ruhesystem S' sind im bewegten Erdsystem S deshalb nur 0,0346358196 s, da die bewegte Uhr im Erdsystem um den Faktor 28,871844561 langsamer läuft!

Die aus dem Ruhesystem S' wahrgenommene Zeitdilatation im bewegten System S und die Längenkontraktion gehören untrennbar zusammen. Weil sich die Lichtgeschwindigkeit gemessen mit der langsameren Uhr über die verkürzte Strecke mit c ergeben muss! (Das ist auch der Grund für die beiden Effekte ZD und LK!)

Würde die LG über eine nicht kontrahierte Strecke von 10 km mit dieser langsameren Uhr gemessen, so ergäbe sich eine LG, die um genannten Faktor höher wäre, also demnach 8655561,2479 km/s ! Wenn also die Zeit im bewegt gesehenen Erdsystem S kleiner wird, muss auch die Strecke um den gleichen Faktor kleiner werden. Also 10 km/28,871844561 = 0,346358196 km!

(10 km/c=0,0000333564 s. Die langsamere Uhr würde erst 0,0000011553265829 s anzeigen. 10 km/0,0000011553265829 = 8655561,2479 km/s! Die verkürzte Strecke dividiert durch die kleinere Zeit ergibt hingegen erwartungsgemäß 0,346358196 / 0,0000011553265829=299792,458 km/s, also c ! Wir sehen, dass die Bedingung c=const auch in der im System S' verkürzt gemessenen Länge mit der langsameren Uhr gemessen erfüllt ist!)

Nun wird im Ruhesystem S der Erde aber im bewegten System S' des Teilchens eine um den Faktor 28,871844561 langsamer laufende Uhr angenommen. Würde im System S' die LG über die nicht kontrahierte Strecke von 10 km mit dieser langsameren Uhr gemessen, so ergäben sich wieder diese 8655561,2479 km/s. Wenn also von der Erde aus im System S' eine langsamer laufende Uhr wahrgenommen wird, muss auch die Strecke dementsprechend verkürzt wahrgenommen werden! Demnach müsste von der Erde aus gesehen ein mit v=-0,9994 c bewegtes Teilchen 0,346358196 km über Seehöhe losfliegen! Um aber überhaupt im Ruhesystem Erde auf eine langsamer laufende Uhr in S' zu kommen, muss das System S' als Ausgangssystem für eine LT gewählt werden.
Wir geben also dem ruhenden Teilchensystem die ungestrichenen Werte. Das Teilchen ruht auf x=0, t=0 und misst die Entfernung zur Erde mit x=-10 km. Die LT ergibt, wie dies im Ruhesystem der Erde zu messen wäre:
x=-10 --> x'= -288,71844561 km
t=0--> t'= 0,000962483234... s.
Wir erhalten das gleiche Szenario, wie es sich mit der LT vom Ruhesystem der Erde in's Ruhesystem des Teilchens ergab, aber jetzt natürlich quasi andersrum!
Aber nur mit dieser Transformation erhalten wir die gewünschte um den Faktor 28,871844561 langsamer laufende Uhr im bewegten Teilchensystem aus Sicht der Erde! Wir erhalten aber auch analog zur LT vom Erdsystem ins Teilchensystem eine verkürzte Länge von 10 km auf 0,346358196 km! Muss auch so sein, damit sich im Teilchensystem nicht die LG mit 8655561,2479 km/s ergibt, sondern mit c !

Nimmt man also im Erdsystem eine um den Faktor 28,871844561 langsamer laufende Uhr an, muss auch die Strecke um den gleichen Faktor verkürzt wahrgenommen werden. Die nicht kontrahierte Strecke von 10 km passt mit der langsameren Uhr in S' nicht zusammen! Demnach müsste auf der Erde die Entstehung von mit v=-0,9994 c bewegten Myonen 0,346358196 km über Seehöhe angenommen werden. Nur dann ist die Annahme einer um den Faktor 28,871844561 langsamer laufenden Uhr im Myonensystem zulässig!

Misst das Myon aus Sicht der Erde seine Geschwindigkeit über 10 km mit seiner langsamer laufenden Uhr, dann kommt eine um den Faktor 28,871844561 zu hohe Geschwindigkeit heraus. Denn 0,000033376435381 s werden zu 0,000001156020195 s. 10 km/0,000001156020195 = 8650367,911194 km/s ! Die Strecke muss daher verkürzt sein, denn 0,346358196/ 0,000001156020195=299612,5825252 km/s, also 0,9994 c! (Alle Kommastellen wurden hier gekürzt. Genaue Nachrechnung muss daher mit allen Kommastellen erfolgen!)

Die Annahme, ein kurzlebiges Myon würde 10 km durchmessen können, weil die Uhr in dessen System 28,871844561 mal langsamer läuft als eine im Erdsystem, ist daher von vornherein falsch und hält einer Überprüfung mit der LT nicht stand. Denn die Lichtgeschwindigkeit und die Relativgeschwindigkeit müssen in beiden Systemen gemessen über jede kontrahierte Länge durch jede dilatierte Zeit unverändert bleiben! Wird die Uhr im bewegten Teilchensystem langsamer wahrgenommen, muss auch die Strecke kontrahieren. Zd und LK sind untrennbar, andernfalls gibt es superluminale Licht- und Relativgeschwindigkeiten!

Fazit: Findet man auf Seehöhe Myonen an, müsste ihre Entstehung bei Gültigkeit der SRT in einer Höhe von 0,346358196 km angenommen werden. Und das ist ja auch die Strecke, die sie mit 0,9994 c innerhalb ihrer Lebenszeit durchmessen können. Ein auf Seehöhe vorgefundenes Myon kann daher nicht eines sein, das in 10 km Höhe entstanden ist! Es ist immerhin beruhigend zu wissen, dass SRT und RP die Naturgesetze nicht verändern! Das ist auch aufgrund der offensichtlichen Symmetrie des Szenarios nicht anders zu erwarten!

Zum Argument "Atmosphäre": Dieses Argument hat keine Relevanz, weil sich das ganze Szenario auch auf einem Planeten ohne Atmosphäre ganz gleich abspielen würde!
Zum Argument Myonen würden ohne Luftmoleküle nicht entstehen: Diese Argument hat keine Relevanz, da der Raum des Universums voll mit Staubteilchen und Partikeln ist, aus deren Kollision Pionen und danach Myonen entstehen können.
Zum Argument, aus Sicht der Erde sei nur das Myon kontrahiert: Das ist das dümmste aller Argumente und auch nicht konsistent mit der SRT. In der SRT kontrahieren nicht nur die Objekte, sondern auch die Strecken!

Grüße
Harald Maurer
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