M.S hat geschrieben:All hat geschrieben:..
Lies noch mal durch, was ich geschrieben habe, dann klappts auch mit dem Verstehen. Wenn nicht, ist es auch egal.
Nicht nötig. Was du da abziehst ist doch eh glasklar.
Ich kenne im RL einen Typen, der verfolgt das gleiche Schema wie du hier. Eine Zeitlang ist das ja recht amüsant. Später wird es allerdings langweilig, weil es ja eh immer auf das Gleiche hinausläuft. (Es scheint sich da um eine Alterserscheinung zu handeln, von der allerdings nicht alle Menschen gleich betroffen sind).
@ M.S
Alterserscheinung? Gut, zerpflücken wir mal das. Dass nach der SRT die Zeit zeitartig und der Raum raumartig sind, ergibt sich daraus, dass sowieso im Universum irgendwie keine Unterscheidungen zu treffen sind. Es ist irgendwie alles der gleichen Art, hier insbesondere die Erscheinungen.
Egal in welche Richtung man scheinbar läuft, es sieht zwar irgendwie immer alles anders aus, aber immer nur irgendwie. Hauptsache man läuft geradeaus. Dass es im Universum gar kein geradeaus gibt, ist wieder eine andere Sache und fällt den meisten auch nicht auf.
Aber egal, ich sehe mich jetzt mal als Läufer und nehme die Eigenschaft eines Koordinatensystems an. Was macht ein Läufer? Rischtich, er läuft.
Wenn ich jetzt ganz schnell und immer schneller laufe, werde ich immer langsamer und bleibe zwangsläufig irgendwann stehen, weil ich meine ganze Masse verloren habe, obwohl ich dann mit Lichtgeschwindigkeit laufe. Da man aber in Wirklichkeit gar nicht so schnell laufen kann, dass man annähernd die Lichtegeschwindigkeit erreicht, merkt das sowieso keiner und jeder glaubt das was er hört.
Wenn ich jetzt aber schneller als die Lichtgeschwindigkeit laufe, schaue ich zurück in die Zukunft. Das ist aber auch egal, weil ich ja nicht mal Lichtgeschwindigkeit erreichen kann.
Problem ist nur, laufe ich zurück, erreiche ich genau den Zustand der zum Zeitpunkt meiner Reise akut war.
Daraus ergibt sich, dass ich als laufendes Koordinatensystem gleichberechtigt bin und auf dem Rückweg diese Gleichberechtigung mit Wechsel des Koordiantensystems Läufer wahrnehme. Ich wechsele mich also gegen mich selbst aus, was ja eigentlich auch nicht geht.
Ich kann das auch anders machen, indem ich zwei Läufer installiere, die sich irgendwann mal auf gerader Strecke entgegenkommen. Im Endeffekt sieht jeder Läufer alles genau andersrum als der andere.
Daraus ergibt sich wiederum die Erkenntnis, dass sich alles gegeneinander aufhebt.
Also 0=0
Da man das aber nicht machen darf und immer nur die Sicht eines Läufers „gildet“, hat man ein Instrument konstruiert, was alle vorgenannten Widersprüche aufhebt. Vorsichtshalber definiere ich nur einen Läufer, sonst könnte einer was merken. Was macht man also, man verletzt die mathematische Symmetrie und erhält sich so eine Theorie, die letztlich für ihre eigene Auflösung sorgt, wenn man nur ein bisschen stochert.
Fazit
Wenn man also eine Formel hat und diese vielleicht sogar funktioniert und man nicht weiß warum, dann sollte man nicht versuchen, dieses Nichtwissen in sprachliche Formulierungen zu packen die widersinnig sind.