Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » So 10. Nov 2013, 18:09

All hat geschrieben:Setze dich mit dem Text auseinander, den ich Kurt geschrieben habe oder lass es.

Eine bekannte Ausweichstrategie lautet: Der Kritiker eines Beitrages möge doch nochmal den GANZEN Text, am besten alles was im Thread oder im Forum gepostet wurde durchlesen. Pech gehabt: zu leicht durchschaubar.

Die Widersprüchlichkeit Ihrer Ausführungen wurde klar aufgezeigt.


Vom Möchtegern Ontologie Kritiker:

viewtopic.php?f=6&t=562&start=510#p60019
All hat geschrieben:Knackpunkt ist doch grundsätzlich, dass Realität von jedem anders verstanden wird. Insofern ist allein die Verwendung dieses Wortes überflüssig


zum Möchtergern Chef-Ontologen:

viewtopic.php?f=6&t=600&start=1160#p64514
All hat geschrieben:ch habe dir doch mal was über Realitäten geschrieben. Erinnerst du dich? Vorab hattest du dich noch beschwert, dass hier alle dann anfangen zu schweigen, wenn es um Realität geht. Ich habe dir darauf geschrieben, wie unsere Realität aussieht. Darauf eingegangen bist du nicht. Schweigen im Walde.



Ontologie gehört zur Religion/Philosophie und hat nichts mit Physik zu tun. Ihr erster Satz gab zu einer leisen Hoffnung Anlaß, Sie hätten diesen Fakt kapiert. Ihr zweiter Satz widerlegt diese Hoffnung.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » So 10. Nov 2013, 18:24

Harald Maurer hat geschrieben:Zur Zeit t'=0 wird in S' daher eine Ruhelänge von 288,718445610km gemessen.

Ja, nur ist diese "Ruhelänge" eine reine Hausnummer ohne jede Bedeutung innerhalb dieses Szenarios. Das Teilchen entsteht entsprechend der Zeitskala von S' nämlich nicht zu t'=0, sondern deutlich später.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 18:37

@ derDicke

Nun Dickerchen, zwischen dem ersten und zweiten Satz liegt der besagte Beitrag, der nicht widersprüchlich zu Satz 1+2 ist. Außerdem liegen dort Wochen zwischen. Such also selbst den Beitrag, den ich meine. Dies solltest du bedenken, falls möglich.

Du deckst aber deine eigene relativistische Methode auf. Erst mal alles auseinanderreissen und dann so tun, als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun. Methode erkannt, Methode gebannt.

Zu deiner Annahme, dass Physik nichts mit Philosophie zu tun hat, zeigt doch geradezu deine erbärmliche Ignoranz in allen Sparten. Was sind denn Messwerte? Messwerte sind philosophisch bestimmte Grundlagen die allesamt aus dem Gefühlsbereich abgleitet sind.

Messwerte existieren nicht, sie gelten. Wer alles Gemessene als real ansieht, der hat nicht nur einen Knick in der Optik, sondern auch ein Knick im Hirn. Wer optische Täuschungen als real annimmt, nur weil sie gemessen werden können, der muss doch den Arsch so weit aufhaben, dass man reinkriechen kann.

Was sind denn Meter und Konsorten. Abgeleitet aus unserem Sehsinn. Wärme, Dichte und der restliche Quark sind auch Erfahrungen die aus unseren Sinnen entstammen.

Wer also sieht Phsyik zu rosa, der vergisst die Prosa.

Also, falls du einen anliegen hast, dann besorg dir ne Frau. Die kann das ändern, falls da überhaupt was geht. In dem Fall wärest du aber abgelenkt und hättest dann keine Zeit mehr hier so einen Scheiß zu schreiben.

In Rücksicht auf Harald Maurer, schreibe ich heute mal relativ zurückhaltend. Ich möchte nicht, dass er meinen Beitrag löschen muss. Insofern kannst du froh sein, das ich nicht alle Register ziehe, die ich beherrsche, die Flitzepiepe.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 20:43

Hartmut Pohl hat geschrieben:
All hat geschrieben:Zu deiner Annahme, dass Physik nichts mit Philosophie zu tun hat, zeigt doch geradezu deine erbärmliche Ignoranz in allen Sparten. Was sind denn Messwerte? Messwerte sind philosophisch bestimmte Grundlagen die allesamt aus dem Gefühlsbereich abgleitet sind.
Physik und Mathematik haben nur auf theoretischer Basis etwas mit Philosophie zu tun. Du versuchst etwas unbegreifliches zu erklären und suchst diese Erklärung erstmal im Kopf. Dann stellst du eine Theorie auf und dazu passend eine Formel. Je öfter diese Formel gerechnet, geprüft und verifiziert wurde, desto mehr wird sie zum Gesetz. Du darfst diese Gesetze dann gerne noch anzweifeln und z.B. behaupten Pi sei genau 3, aber solche Dinge musst du dann auch belegen. Was glaubst du wie schwierig es für mich ist, zu belegen, dass Teilchen in absoluter Ruhe nicht mehr zerfallen, wobei man davon ausgehen kann (muss), absolute Ruhe würde gar nicht existieren.
Rechnen, prüfen verifizieren sollte nie vergessen werden, zumindest solange, bis nicht alle Zweifel beseitigt sind. Wer das nicht versteht, kommt nicht weiter mit Erklärungen. Er kanns aber mal versuchen, wird aber zu dem Schluss kommen, dass er entweder immer von vorne anfängt oder aber zu den selben Schlüssen kommt, auf welche andere mit ihrem Konzept schon längst gekommen sind, nur leider werden andere sein Konzept nicht mehr wirklich verstehen.


Jetzt überlege doch erst mal was Messwerte sind. Die ganzen Theorien mit ihren Voraussagen basieren doch auf diese Messwerte. Was beschreiben die Theorien? Technisch mechanische Abläufe mit denen sich was voraussagen lässt. Ich muss also diese mechanischen nutzbaren Dinge (Werte) vorher festlegen.

Was bedeutet theoretisch? Theoretisch ist die auszugsweise Beschreibung der Wirklichkeit. Das genau ist Sprache auch. Eine auszugsweise Beschreibung der Wirklichkeit.
Das ist doch genau das, was Sprache ausmacht. Die Sprache hat ebenfalls keinen Anspruch auf Vollständigkeit, übrigens wie jede Theorie auch.

Wenn du jetzt schreibst, dass Mathe und Physik nur auf theoretisch Basis etwas mit Philosophie zu tun hat, dann erkennt man wieder, dass du die Übergänge gar nicht berücksichtigst. Bei dir existiert ein Missverhältnis zwischen Sprache, Mathematik und offensichtlich auch Physik.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 21:11

Hartmut Pohl hat geschrieben:
All hat geschrieben:Was bedeutet theoretisch? Theoretisch ist die auszugsweise Beschreibung der Wirklichkeit. Das genau ist Sprache. Eine auszugsweise Beschreibung der Wirklichkeit.
Das ist doch genau das, was Sprache ausmacht. Die Sprache hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wenn du jetzt schreibst, dass Mathe und Physik nur auf theoretisch Basis etwas mit Philosophie zu tun hat, dann erkennt man wieder, dass du die Übergänge gar nicht berücksichtigst. Bei dir existiert ein Missverhältnis zwischen Sprache, Mathematik und offensichtlich auch Physik.
Pi ist z.B. ein Messergebnis und zwar eines auf welches man immer wieder kommt, denn es stellt einen universalen Zusammenhang dar. Bei dir besteht ein Mangel daran, zu erkennen, wozu Sprache überhaupt gut ist. Sie dient der Verständigung. Wenn nun einer daher kommt und alle Definitionen einer Sprache falsch werwendet (man versteht dann diese Sprache nicht), muss er damit rechnen, falsch verstanden zu werden (Das ging jetzt nicht nur, wenn überhaupt, an dich @All). Ich versuche zumindest die Sprache zu verstehen, immerhin bin ich ja selbständig schon auf längst bekannte Diskrepanzen in der SRT gestossen. Jetzt muss ich das nur noch mit meiner eigenen Vorstellung des Universums (meiner Theorie) vereinbaren können und bis auf die Herleitung eines rekursiven Zerfallsgesetzes gelingt mir das find' ich auch recht gut. Evtl. fällt diese Herleitung ja nicht blos mir schwer, evtl. haben andere das inzwischen aufgegeben, weils mathematisch nicht lösbar ist.


Du versuchst Sprache zu verstehen. Richtig.

Wenn du dich an Pi hochziehen willst, bitte.

Ich habe dir doch schon mal was geschrieben.
Ich wiederhole:

Da ist der Punkt an dem du meine Gedanken nicht verstehst. Ich denke, wir können das miteinander beenden. Danke.

Der Satz wurde zwar in einem Zusammenhang geschrieben, aber dabei sollten wir es belassen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 10. Nov 2013, 21:20

@ All

Der Furor mit dem Sie Diskutanten versuchen niederzumachen, die Ihnen Ihre Widersprüchlichkeit aufzeigen, zeigt, daß Sie getroffen wurden.
Wie sagt man so treffend: Wenn A etwas über B sagt, sagt das viel über A, aber nichts über B aus!

Der Widerspruch Ihrer Beiträge liegt darin, daß Sie Sprache (richtigerweise) als unvollkommen ansehen, Andere aber belehren wollen, was etwas sei.
I.
Zitat: " ...Was sind denn Messwerte? Messwerte sind philosophisch bestimmte Grundlagen die allesamt aus dem Gefühlsbereich abgleitet sind...." Zitatende
Die Frage, was etwas sei impliziert, es gäbe so etwas wie das Wesen einer Sache und dieses Wesen ließe sich sprachlich erfassen.

II.
Zitat: "...Die Sprache hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit....Zitatende

Richtig, Spache dient dem Verständnis zwischen sprechenden Wesen. Sie kann also nicht absolut sein, sondern erfüllt ihren Part
wenn sie zum Verständnis dessen, was jemand meint, beiträgt.

"...philosophisch bestimmte Grundlagen..." dient nicht dem Verständnis.

Zudem halte ich Ihre Behauptung für falsch, Messwerte/Maßeinheiten seien alle aus dem Gefühl abgeleitet. Wenn, dann sind sie aus dem Gefühl und der denkerischen
Verarbeitung des Gefühlten abgeleitet.

Btw., halten Sie Ihre Art zu diskutieren für normal und zielführend??????
Guten Tag
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 21:26

Hartmut Pohl hat geschrieben: Also müsstest du dich auf mein Niveau herab lassen.


Das habe ich so nie geschrieben und auch nicht gemeint. Das weißt du aber auch.

Insofern sollten wir das dann auch einfach beenden.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 21:32

Guten Tag hat geschrieben:
Btw., halten Sie Ihre Art zu diskutieren für normal und zielführend??????


Ja.


Haben Sie denn schon geklärt, wie das Wort Unterstellung definiert ist. Oder eiern Sie da immer noch rum?

Bei euch zeigen sich doch Definitionsprobleme ohne Ende.
Zuletzt geändert von All am So 10. Nov 2013, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 10. Nov 2013, 21:38

All hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:
Btw., halten Sie Ihre Art zu diskutieren für normal und zielführend??????


Ja.


Haben Sie denn schon geklärt, wie das Wort Unterstellung definiert ist. Oder eiern Sie da immer noch rum.

Bei euch zeigen sich doch Definitionsprobleme ohne Ende.



Ja, ich habe ge- und erklärt wie ich das Wort Unterstellung verwendete.
Sie eiern herum mit Ihrer "Antwort". Ein reines Ablenkungsmanöver.
Ich bin eine Einzelperson und stehe für Sippenhaft nicht zur Verfügung.

unterstellen = etwas annehmen
Unterstellung = eine Annahme machen

Als Sprachdiktator fehlt Ihnen die Macht, als Sprachphilosoph die Kompetenz.
Guten Tag
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » So 10. Nov 2013, 21:45

Guten Tag hat geschrieben:Ja, ich habe ge- und erklärt wie ich das Wort Unterstellung verwendete.


unterstellen = etwas annehmen
Unterstellung = eine Annahme machen

Naja, kann man im Ausnahmefall gelten lassen. Für Ihre Zwecke reicht es.
Ihre Definiton ist zwar eine Eigenkomposition, aber die grobe Richtung ist schon getroffen.


Rchtig wäre: falsche Behauptung, mit der jemandem etwas unterstellt wird.
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