Guten Tag hat geschrieben:
@ all
Vielleicht ringe ich mich ja zu der, mir von Ihnen unterstellten, Erkenntnis durch, alle Wörter wären über Synonyme miteinander verwandt. Ich denke aber diese,
mir von Ihnen untergeschobene "Erkenntnis", wird sich bei mir nicht einstellen.
Wenn nicht alle Worte über Synonyme verbunden wären, wäre Sprache gar nicht möglich. Sie haben es doch schon vorgemacht. Sie können das so weiterführen bis das letzte Wort "verbraucht" ist. Unterschieben möchte ich Ihnen nichts. Erkenntnisse können Sie auch nur selbst erlangen.
Ich denke, Sie sind jetzt wirklich auf einem guten Weg Ihre Identität wieder zu finden. Sie versuchen auch wieder schlüssig zu argumentieren, so ganz gelingt es aber noch nicht. Dieser Teilerfolg ist deshalb gegeben, weil Sie anfangen sich allgemeingültiger Definitionen bemächtigen, die der Sprache als Grundlage dient und die für andere auch gelten. Grundsätzliche Vergleiche sind aber unzulässig, weil sich daraus keine eindeutige Identität ergibt. Es ist wichtig, dass Sie den Unterschied zwischen identisch und ununterscheidbar lernen, nur so gelingt es Ihnen unsinnige Vergleiche zu unterlassen. Ansonsten verkommt Ihre Sprache zur persönlichen Geschmacksache und die ist nun mal von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird immer unterschiedlich bleiben. So können Sie auch in der Folge eine falsche Aussage als richtig darstellen, wenn Sie ausschweifen und die allgemeingültigen Definitionen über Synonyme so verdrehen, wie Sie es wollen. Sie kommen dabei aber irgendwann mit sich selbst und anderen in Konflikt. Sie tragen möglicherweise in der Diskussion einen Sieg von dannen, wenn ihr Gesprächspartner Ihre Tricks nicht bemerkt. Wer Sprache versteht zu nutzen, der wird nicht auf Ihre Technik hereinfallen. Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass viele Zeitgenossen von ihren antrainierten Verhaltensmustern gar nichts wissen.
Was Ihre Freiheit betrifft, so können Sie natürlich jedes Wort so definieren wie Sie möchten, das bleibt Ihnen unbelassen. Die Frage ist nur, was wollen Sie erreichen? Wenn Sie alles so vergittert definieren und verdrehen, wie Sie es für richtig halten, ist der Hintergrund eigentlich nur der, das Sie RECHT behalten wollen. Letztlich benutzen Sie dann aber Sprache als Kampfmittel und nicht als Informationsträger. Sprache sollte aber einen Gewinn für alle mit sich bringen, sonst haben wirklich Sie nur einen Gewinn, den Sie als Sieg interpretieren können.
Ihr Muster ist die Gleichsetzung von z.B. RECHTS und RECHTSRADIKAL. Sie haben mal ungefähr so argumentiert: Alles was deutsch denkt ist rechts mit allem was dazu gehört. Nationalstolz, Heimat usw. ( Sinngemäß Wiedergabe aus dem Gedächtnis)
Sie definieren damit einen Einheitsbrei und unterstellen Menschen etwas, was sie möglicherweise gar nicht sind. Wenn jemand Heimat gewaltfrei definiert, dann ist das nicht verwerflich. Erst wenn dieses Heimatgefühl für politische Zwecke missbraucht wird, dann fangen Verdrehungen an.
Der von Ihnen definierte Einheitsbrei führt dazu, dass Sie auch nicht mehr zwischen RECHTS und RESCHTSRADIKAL unterscheiden können. Da fängt das eigentliche Problem an, wo Sie anderen Menschen Vorwürfe machen, die Sie dann für sich nutzen, um anderen zu zeigen, dass Sie die richtige politische Eisntellung haben.
Das Problem ist nur, Sie haben das gleiche Verhaltensmuster wie die Nazis. Nicht falsch verstehen, ich sage nicht, dass Sie ein ----- sind, sondern das gleiche Sprachmuster verwenden, nur mit andern definierten Wörtern. Letztlich schmeißt Brei mit Brei, wenn Sie die Metapher verstehen wollen.
Dieses Sprachmuster ist jedem zugänglich und jeder kann es nach Gutdünken benutzen.
Ein großes Problem ist die Sprache Mathematik. Viele sehen sie als wahre Sprache an, obwohl sie nur die vorab definierten Grundlagen ordnet. Die Logik als auch die Mathematik ordnet nach klar definierten "Eigenschaften" u.a. auch ohne Rücksicht auf deren Inhalt. Das zu akzeptieren ist für manche schwer, weil es u.a. den gottesähnlichen Charakter der Mathematik angreift.
Ergo ist Mathematik über die Umwandlungsvorschriften sogar praktizierbar, wenn man gar nicht weiß, was man das ordnet. Mathematik beschreibt nämlich nicht, sondern ordnet nur die angegebenen Quantitäten. Da liegt übrigens auch Ihr Fehler.