Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 10. Sep 2009, 00:19

Elektrische und magnetische Gravitation gibt es nicht.

Gruss
werner
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 10. Sep 2009, 00:23

Hallo -
Ja - wollte das genauer erklären - aber leider war der Text futsch.
Gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 10. Sep 2009, 09:20

werner100 hat geschrieben:Hallo -
Ja - wollte das genauer erklären - aber leider war der Text futsch.
Gruss
Werner100


PS
Versuche es noch mal:
Es gibt Leute, die messen die Gravitation im Weltall mit Teleskopen und Radio Wellen usw.
Die meinen auch, Gravitation wäre von elektromagnetischen Wellen begleitet oder würde diese induzieren.
Das ist Unfug.
Die EM-Wellen können natürlich durch die grav- bedingte Verformung eines heissen Sterns
hervorgerufen werden. Denen läuft aber die Gravitatonsschwingung davon.
Gravitationswellen gibt es auch nicht, weil ein instantanes Medium keine Wellen ausbildet.
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 10. Sep 2009, 09:45

Teil II zum Laser-Gedanken-Experiment

Hallo und guten Morgen!
Heute erzähle ich mal von einer Begebenheit, derowegen wir sehen können, wie das Licht einen Wettlauf verliert.

Wir brauchen dazu ein Labor, eine grössere Summa Geldes und eine Invention.

Es ist bekannt, dass die Relativität des Herrn Einstein und seiner Gefolgschaft eines nicht gebrauchen kann:
einen ideal oder technisch quasi-starren Körper.

Diesen führen wir in Form eines ca. 3m langen T-Trägers aus Hart-Aluminium ein.
Der Träger oder Stab wird in Form eines 2-Stangen-Pendels horizontal aufgehängt und ca. 0.2m aus der Ruhelage gezogen.
In dieser Position wird der Träger mit einem Kippriegel gehalten.
An beiden Enden des relativ schlanken und daher leichten Trägers befindet sich eine Lichtquelle geeigneter Wellenlänge.

Der Lichtweg wird vom Stab gesteuert.
Wird er freigegeben, dann unterbricht er den Lichtstrahl am hinteren Ende und gibt den Lichtstral an der Stirnseite
frei.
Beide Lichtstrahlen führen zu Photodioden, die das Licht in elektrische Impulse umwandeln und zu einem 2-Strahl-Speicher-
Oszillografen weiterlaufen lassen.
Gibt man den Alu-Stab frei, dann erzeugt er eine Impulsfolge der nacheinander betätigten Photozellen.
Daraus lässt sich dann ablesen, dass der Stab eine höhere Übertragunggeschwindigkeit erzeugt, als der Vergleichslichtstrahl.

Die Photodioden, die auch schön teuer sind, müssen nach Frequenzverlauf und Wellenlänge angepasst sein.
Ein Interferometer eignet sich nicht, weil dies auf eine Lichquelle mit halbdurchlässigen Spiegeln eingestellt sein müsste.
Geht irgendwie auch aber wird noch teurer und noch komplizierter.

Gruss
Werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 10. Sep 2009, 10:23

Hallo -

Kleine Ergänzung zum Labor-Nachweis der Überlichtgeschwindigkeit.

Mit der technisch gut ausgeführten und schlupffreien 2-Stangen-Aufhängung im Schwerefeld stellt ein derartig geführter
Stabübertrager ein hochgradig starres Objekt dar.
Das rührt daher, dass die angreifenden Kräfte in Ruhe und bei der Freigabe klein sind im Vergleich zum wirkenden Elastizitätsmodul.
Der Stab wird durch das äussere Erdschwerefeld an allen Punkten nahezu gleich stark beschleunigt und staucht daher so gut
wie garnicht.
Die träge Masse des Stabes wird auf mehrfache Weise neutralisiert.
a)
Das Stabende ist schon am Zielort (Projektor-Prinzip)
b)
Die Stabmasse wird insofern berücksicht, dass der Stab die Lichtwege erst nach dem Anlaufen steuert, also schon eine winzige Anlaufgeschwindigkeit besitzt relativ zur Lichtgeschwindigkeit des Referenzlichtstrahls.

Wer gerne rechnet, kann diese später im Zuge der Fehlerrechnung wieder vom Zeitvorsprung des Stabendes abziehen,
mit sehr vielen Stellen hinter dem Komma.
Man sieht vor allem, dass die fixe Idee der Relativisten, einen starren Körper gäbe es in der Praxis nicht, völlig daneben
liegt.

Tatsächlich bewegt sich der Stab schon von Hause aus beliebig langsam, weil es nur auf den Zeitpunkt der Lageänderung
(s1-s0) am Zielort ankommt.
Damit diese nicht zu langsam und ungenau schaltet, ist eine Vorgeschwindigkeit des Stab-Übertragers zweckmässig.

Überschlägig liegt der Zeitvorsprung etwa bei der Zeit, die das Licht für die Strecke von 3 Metern benötigt.

Gruss
werner100
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Fr 11. Sep 2009, 21:58

Hallo - zusammen -

Früher war es ein grosses Thema, die Fluchtgeschwindigkeit von Lichtwellen in Luft und Vakuum zu messen.
Unter Geschwindigkeit (v) versteht man auch heute noch das rechnerische Verhältnis aus dem durch das Objekt zurückgelegten und gemessenen Weg s(Obj) und der dazugehörigen Zeitmessung T(Ziel)-T(Start) während der Objektbewegung.

Schreibt man dafür
v=s/t,
ist von der ganzen Geschichte oder dem Vorgang nur noch eine Art Symbol-Kette übrig, in die man Zahlen, genauer dimensionierte Messwerte, einsetzen kann.
Darin liegt eine gewisse Verführung zur Abstraktion, die der Unterrichtung und dem Verständnis des nicht Beteiligten
wenig zu bieten hat.
Mathematik soll die Beobachtung und Erfahrung von Ereignissen präzisieren, aber was gibt es noch zu berechnen, wenn
die zugehörigen Vorgänge nur noch vom Hören-Sagen bekannt oder verschwommen in Erinnerung sind ?
Ich denke, darin liegt das Hauptproblem von Berechnungen überhaupt, wenn sie aus dem qualitativen Zusammenhang
genommen werden, nur um Zeit zu sparen, oder aus Platzgründen, oder einer behaupteten optimalen Organisation zu
liebe.
Berechnung der Lichtlaufzeit
c (dim 1) = c (dim 2) = ....c(dim n); 300000km/sec = 300000000 m/sec = 3/x (m/sec); x(sec) = 3/ 300000000 (m/m)sec
= 10 (nsec)
Rechnung zur Laufzeit des Stabendes
s(B) -s(A) = 3m ; (Übertragungsweg = Stablänge)
0(A) + s1 = 0(B)+ s1

SIgnal -und Energielaufzeit: T(B) - T(A) -> 0 (sec); T(B+s1) - T(A+s1) -> 0: v(AB)->oo (m/sec);

Zur Messung der Überlichtgeschwindigkeit gibt es noch einige Besonderheiten des Messaufbaus,vor allem ist die
kritische Übertragungszeit
t(üb)< 0.00000001 sec < 10 Nanosekunden
auch mit einem gewissen Aufwand der Lichtunterbrecher oder Blenden verbunden.
Dazu kommt noch der Abgleich der Elektronik.

Gruss
werner100
 
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Re: Gravitation

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 12. Sep 2009, 11:07

icabaru hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Die Stellungnahme zur Dissertation von Nils Manuel Bezares Roder (Uni Konstanz) zum Thema
Gravitation, verfasst von Icabaru...

ist als Download hier verfügbar: (PDF-Datei)

http://www.mahag.com/download/Stellungnahme_%20zur_%20Dissertation.pdf

Grüße
Harald Maurer


Hinweis: Habs nochmal gelesen. Mir ist ein Fehler unterlaufen! Die Aussage von der mechanistischen Funktionsweise des Universums stammt nicht von Lemaitre sondern von Laplace. Ich bitte die Verwechslung beim lesen zu beruecksichtigen. Von Lemaitre stammt die Grundidee des Urknalls "Big Bang".

Gruesse Icabaru


Hallo icabaru,

danke für die gelungene Stellungnahme. Vor allem der Hinweis auf die "Doppelrotation" ist sehr interessant. Kannst du das noch etwas erläutern?
Du schreibst zwar, dass du keinen Doktortitel hast, aber aufgrund der Qualität der deiner Stellungnahme vermute ich, dass du eine Universitätsabschluss hast?

Was ich nicht verstanden habe ist das mit der Gravitationskonstante G. Dass die Erdbeschleunigung g nicht überall gleich ist hängt doch damit zusammen, dass die erde keine Kugel ist und die Dichte des Erdbodens schwankt. G ist aber konstant, oder?

Sebi
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » So 13. Sep 2009, 12:44

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Was ich nicht verstanden habe ist das mit der Gravitationskonstante G. Dass die Erdbeschleunigung g nicht überall gleich ist hängt doch damit zusammen, dass die erde keine Kugel ist und die Dichte des Erdbodens schwankt. G ist aber konstant, oder?


Die "Schwankungen" der Erdbeschleunigung g=9,81 m/s² sind meines Erachtens darauf zurück zu führen, dass der Abstand zwischen einem Probekörper mit der Masse m und dem Erdschwerpunkt mit der Masse M unterschiedliche Abstände haben kann - je nachdem, wo sich der Probekörper befindet. Die Erde hat angenähert Kugelform und die Dichte des Erdkörpers ist z.B. in verschiedenen Tiefen unterschiedlich - aber das sind eigentlich alles minimale Abweichungen, wenn sich der Probekörper in gleicher Höhe von der Erdoberfläche, d.h. im gleichen Abstand vom Normalnull, befindet. Allerdings schwankt die Gravitationskonstante G im Rahmen größerer Toleranzgrenzen, was auch darauf zurück zu führen ist, dass Messungen der Gravitationskraft zwischen zwei Probemassen mit Hilfe der Drehwaage nicht völlig genau sind.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » So 13. Sep 2009, 17:32

Hallo icabaru,

melde ich mich erst jetzt zu der Diplomarbeit von Thomas Müller. Es ist das bisher beste und umfangreichste was ich zum Thema gelesen habe. Der Autor geht hier vor allem auf die Gravitonen und Gravitationswellen ein. Was bei der Arbeit fehlt und das ist dann kein Vorworf an den Autor, ist wie z.B. die Stringtheorie oder die Loop-Qunantengravitation das Problem lösen wollen. Es ist kein Vorwurf, weil diese beiden Theorie vermtlich noch keinen Lösungsansatz für dieses Problem bereithalten. Kenne mich damit jetzt aber nicht so gut aus.

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 14. Sep 2009, 00:30

Gerhard Kemme hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Was ich nicht verstanden habe ist das mit der Gravitationskonstante G. Dass die Erdbeschleunigung g nicht überall gleich ist hängt doch damit zusammen, dass die erde keine Kugel ist und die Dichte des Erdbodens schwankt. G ist aber konstant, oder?


Die "Schwankungen" der Erdbeschleunigung g=9,81 m/s² sind meines Erachtens darauf zurück zu führen, dass der Abstand zwischen einem Probekörper mit der Masse m und dem Erdschwerpunkt mit der Masse M unterschiedliche Abstände haben kann - je nachdem, wo sich der Probekörper befindet. Die Erde hat angenähert Kugelform und die Dichte des Erdkörpers ist z.B. in verschiedenen Tiefen unterschiedlich - aber das sind eigentlich alles minimale Abweichungen, wenn sich der Probekörper in gleicher Höhe von der Erdoberfläche, d.h. im gleichen Abstand vom Normalnull, befindet. Allerdings schwankt die Gravitationskonstante G im Rahmen größerer Toleranzgrenzen, was auch darauf zurück zu führen ist, dass Messungen der Gravitationskraft zwischen zwei Probemassen mit Hilfe der Drehwaage nicht völlig genau sind.
mfg


Dieser Beitrag betrifft die Problematik, die ich am 11. d.M. zur Sprache bringen wollte.

Die (von mir) Aktivitätsfaktor der Himmelskörper genannte physikalische Grösse, die für die Sonne als „heliozentrische Gravitationskonstante“ (Gamma_s = 6,96E8^2 * 274,5 = 1,33E20 m3s-2)
und für die Erde als
„geozentrische Gravitationskonstante“ (Gamma_e = 6,38E6^2 * 9,81 = 3,99E14 m3s-2)
bekannt ist, kann mittels der Formel

Gamma = R^2 * a

durch Messung der „Gravitationsbeschleunigung a bzw. g“ in der Entfernung R von Schwerpunkt eines jeden Himmelskörpers (bzw. eines jeden SINGULÄR IM RAUM befindlichen physischen Körpers) bestimmt werden.

Der Aktivitätsfaktor Gamma, multipliziert mit dem Quadrat der Rotationsdauer T des Himmelskörpers, ergibt einen Volumenwert

V = Gamma * T^2

dessen Dopeltes für die Erde (Gamma_e = 3,99E14 m3s-2, T_e = 86400 s) einen fiktiven Volumenwert


M_e = 2 V_e = 2 Gamma_e * Te^2 = 2 * 3,99E14 * 86400^2 = 5,96E24 (m3 = kg)

ergibt, desen Grösse praktisch genau der Erdmasse M_e = 5,96E24 kg entspricht. Daraus folgt, dass die Massenwerte der Himmelskörper eigentlich vom Erdvolumen abgeleitet sind. Dies bezeugt u.a. die Tatsache, dass der Aktivitätsfaktor der Erde, dividiert durch die Erdmasse, die

Newtonsche Gravitationskonstante G_N = Gamma_e / M_e = 3,99E14 / 5,96E24 = 6,69E-11

mit einer Genauigkeit ergibt, die genügt, um zu zeigen dass diese eine erdbezogene Grösse ist, die allgemein als Universalkonstante präsentiert wird.

mfG
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