Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 20:30

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weil die Wege unterschiedlich lange sind.
...

Die Wege sind nach SRT gleich lang.


Ich weis, weiss das die Realität auch?
(und die will fallili doch kennen, oder nicht?)

Kurt
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 20:32

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zug ruhend, Schaffner sieht sie synchron, Zug bewegt, Schaffner sieht sie aynchron.

Blödsinn! Schaffners Uhren laufen synchron, ganz gleich, ob sich der Zug bewegt oder ruht! Es gibt keinen Unterschied zwischen bewegt oder ruhend für ein Inertialsystem!


Weiss das IS das auch?

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es liegt dann folgendes vor:

Aussage des Schaffners: aynchron.
Aussage der Uhren: synchron.

Wieso sollte der Schaffner etwas anderes sagen als seine Uhren zeigen?


Weil die Signale erst zu ihm kommen müssen, und das dauert, das dauert unterschiedlich lange, darum sieht er unterschiedliche Daten.

Kurt
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Okt 2013, 20:47

Kurt hat geschrieben:Weiss das IS das auch?

Aber natürlich weiß das IS das. Es hat es von Galilei erfahren, von Newton und nicht zuletzt von Einstein! Angesichts dieser Autoritäten wurde es kein IS wagen, etwas anderes zu tun!
Kurt hat geschrieben:Weil die Signale erst zu ihm kommen müssen, und das dauert, das dauert unterschiedlich lange, darum sieht er unterschiedliche Daten.

Also wenn der Schaffner in der Mitte seines Zugs steht, dauert das nicht unterschiedlich lange, bis er seine Uhren "sieht". Und es dauert auch nicht unterschiedlich lange, wenn er seine Uhren z.B. mit von der Mitte ausgehenden Lichtsignalen synchronisiert. Aber wenn er die Uhren im Bahndamm beobachtet, die auch gerade mit Licht synchronisiert werden: da dauert es unterschiedlich lange! Diese Uhren sind für ihn daher nicht synchron! Das habe ich gerade vorhin beschrieben. Und auch, wieso es nicht funktionieren kann!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 20:56

Harald Maurer hat geschrieben:Wieso sollte der Schaffner etwas anderes sagen als seine Uhren zeigen?
Wenn in einem Zug mehrere Uhren zueinander synchronisiert sind, wozu sich eine im Zug konstante LG hervorrragend eignet,

Diese ist aber nicht vorhanden, denn der Zug bewegt sich gegen den Bezug des Lichtes.
(da hilft auch keine "ruhendsetzen")


Harald Maurer hat geschrieben:dann bleiben diese Uhren synchron, egal ob der Zug fährt oder stehen bleibt.


Nicht dann, sondern sie gehen solange synchron solange der Zug sich nicht beschleunigt fühlt.
Sein v ist dabei nicht wichtig.

Harald Maurer hat geschrieben:Das Gleiche gilt für den Bahndamm. Innerhalb jedes der Systeme gibt es synchron laufende Uhren.


Ja, so ist es angenommen.

Harald Maurer hat geschrieben:Der WItz der RdG liegt darin, dass der Schaffner im Bahndamm eine Uhr synchronisiert und für den Schaffner diese Uhr vom Synchronsignal zu einer anderen Zeit getroffen wird! Weil die LG auch im bewegten Zug konstant c beträgt und diese Uhr aus Sicht des Schaffners dem Licht entgegenkommt. Der Schaffner wird also nicht seine eigenen Uhren asynchron vorfinden, sondern die Uhren im Bahndamm, weil diese aus seiner Sicht von den Synchronsignalen ungleichzeitig getroffen werden. Wenn also die erste Uhr getroffen wird (oder in diesem Moment ein Ereignis stattfindet), merkt sich der Schaffner die Zeit, die seine Uhren anzeigen, die zweite Uhr im Bahndamm wird für ihn etwas später getroffen (und d.h. ein Ereignis findet für ihn etwas später statt, währenddessen die Zuguhren ja weiter laufen!) dann merkt sich der Schaffner die Zeit, die seine Uhren nun anzeigen und hat damit ungleiche Zeitpunkte. Er wird die im Bahndamm gleichzeitigen Ereignisse daher als ungleichzeitig beurteilen! Verursacht durch die konstante LG in beiden Systemen.


Es ist dazuzusagen dass die LG nur auf den Bahndamm konstant ist, nicht gegen den bewegten Zug.

Wenn der Schaffner (bewegter Zug) synchron gehende Uhren hat dann wird er diese als aynchron ablesen.
Er wird die Uhren des Bahnhofes als synchron lesen wenn er sich in der Mitte des Bahnhofes befindet, egal wie schnell der Zug ist.

Warum sollte denn ein Grundsatzfehler durch eine ganze Theorie gezerrt werden nur weil irgendein Unsinnspostulat das befiehlt?
Entweder ist die Theorie zu verwerfen oder das Postulat als falsch zu benennen und die Theorie umzugestalten.

Die RT kann nicht realitätsecht funktionieren denn sie ist auf einem Grundsatzfehler aufgebaut.
Dieser lässt sich nicht kaschieren, er wirft immer mehr, immer irrsinnigere, Kaschirungsvorgänge auf.

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » Di 15. Okt 2013, 21:08

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weiss das IS das auch?

Aber natürlich weiß das IS das. Es hat es von Galilei erfahren, von Newton und nicht zuletzt von Einstein! Angesichts dieser Autoritäten wurde es kein IS wagen, etwas anderes zu tun!



Demnach hat das IS ein Bewusstsein. Ha, ich habs geahnt.

@ Kurt

Welche Realität hättest du den gern?

Eine natürliche Realität, eine menschliche Realität, eine systematische Realität, eine absolute Realität oder eine relative Realität?

Dann gibt es noch die weibliche Realität, die männliche Realität und eine politische Realität. Oder eine definierte oder undefinierte Realität.

Dann gibt es noch eine Realität die als Illusion Auftritt, dies existiert meisten dann, wenn Drogenabhängige total zu sind.

Dann gibt es nicht die realitätslose Realität, die auftritt in Ermangelung von systematischem Wissen.

Das solle erst mal reichen.


Gruß

All
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 21:22

All hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weiss das IS das auch?

Aber natürlich weiß das IS das. Es hat es von Galilei erfahren, von Newton und nicht zuletzt von Einstein! Angesichts dieser Autoritäten wurde es kein IS wagen, etwas anderes zu tun!



Demnach hat das IS ein Bewusstsein. Ha, ich habs geahnt.

@ Kurt

Welche Realität hättest du den gern?


Die einzige (die die du spürst wenn dir ein Stein auf den Fuss fällt).

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 21:35

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weiss das IS das auch?

Aber natürlich weiß das IS das. Es hat es von Galilei erfahren, von Newton und nicht zuletzt von Einstein! Angesichts dieser Autoritäten wurde es kein IS wagen, etwas anderes zu tun!


Hm, wo findet man solche selbstlosen Diener?


Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Weil die Signale erst zu ihm kommen müssen, und das dauert, das dauert unterschiedlich lange, darum sieht er unterschiedliche Daten.

Also wenn der Schaffner in der Mitte seines Zugs steht, dauert das nicht unterschiedlich lange, bis er seine Uhren "sieht". Und es dauert auch nicht unterschiedlich lange, wenn er seine Uhren z.B. mit von der Mitte ausgehenden Lichtsignalen synchronisiert.


Doch, dauert es.
Er kann die Uhren ja nicht instantan ablesen oder synchronisieren, denn das wäre nötig um den Laufzeitunterschied wegzubringen.
So aber wird er immer unterschiedliche Uhrenstände sehen, bzw. seine Uhren aynchron bringen.

Harald Maurer hat geschrieben:Aber wenn er die Uhren im Bahndamm beobachtet, die auch gerade mit Licht synchronisiert werden: da dauert es unterschiedlich lange! Diese Uhren sind für ihn daher nicht synchron! Das habe ich gerade vorhin beschrieben.


Das stimmt aber so nicht.
Wenn er in Bahndammitte die (synchron gehenden) Uhren des Bahndamms abliest dann sieht er diese synchronisiert (unabhängig seines v).
(und er könnte sie sogar synchronisieren)


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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Okt 2013, 21:43

Ernst hat geschrieben:Das alte Spiel. Ganz einfach. Sie kommen in dem System gleichzeitig an, in welchem die Kontakte gleichzeitig ausgelöst werden. Im anderen System nämlich werden dann die Kontakte ungleichzeitig ausgelöst und die Blitze kommen daher ungleichzeitig an.

Und in welchem System werden die Kontakte gleichzeitig ausgelöst?
Das ist doch eine rein mechanische Angelegenheit. Die Kontakte haben in beiden Systemen den gleichen Abstand zueinander, es besteht daher gar kein Zweifel daran, dass sie einander gleichzeitig berühren werden. Geht gar nicht anders. Und das hat gar nichts mit Uhren zu tun, sondern ist dadurch bedingt, dass die Bezugssysteme parallel zueinander bewegt sind. Ist das Aufblitzen der Blitze durch diese Kontakte bedingt, ist auch klar, dass sie objektiv gleichzeitig aufblitzen. Eine Uhrensynchronisation, aus deren Beobachtung der Schaffner schließen könnte, dass die Uhren im Bahndamm asynchron zu seinen eigenen Uhren sind, findet gar nicht statt. Jeder hat von vornherein bereits synchron laufende Uhren in seinem System. Muss der Schaffner überhaupt auf vorhandene oder imaginäre Uhren des Bahndamms gucken? Darf er nicht beim Aufblitzen der Blitze auf seine eigenen Uhren gucken und dem anderen System, das ihm ganz egal sein kann, einen Guten Tag wünschen? Er guckt auf seine eigenen Uhren und die sagen: gleichzeitige Blitze! Und der Wärter guckt auf seine Uhren, und die sagen auch: gleichzeitige Blitze! Weil die Blitze rein mechanisch durch parallel laufende Kontakte, die denselben Abstand haben, ausgelöst werden! Also nicht aufgrund irgendwelcher synchroner oder asynchroner Uhren. Zeitdilalation? Die ist symmetrisch. Jeder sieht die Uhr des anderen langsamer laufen. Und interessiert das irgendeinen der Beobachter? Jeder stellt die Gleichzeitigkeit der Blitze mit seinen Uhren fest. Längenkontraktion? Die ist auch symmetrisch. Jeder sieht das Bezugssystem des anderen verkürzt und das ist keine objektive Längenveränderung. Und auch die Uhren verändern objektiv ihren Gang nicht! Also entsteht die RdG aufgrund einer Fata-Morgana-Physik. Oder weil manche IS mit synchronen Uhren und manche mit asynchronen Uhren im Universum herumschwirren und die Frage der Gleichzeitigkeit damit entschieden wird, welche IS sich gerade begegnen?
Ernst hat geschrieben:Ala SRT ganz einfach.

Zu einfach!
Ich kann durch eine imaginäre Wand gehen. Das ist ganz einfach. Wohl auch ein wenig zu einfach!

Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Okt 2013, 21:51

Kurt hat geschrieben:Er kann die Uhren ja nicht instantan ablesen oder synchronisieren, denn das wäre nötig um den Laufzeitunterschied wegzubringen.
So aber wird er immer unterschiedliche Uhrenstände sehen, bzw. seine Uhren aynchron bringen.

Laufzeiten des Lichts zum Beobachter spielen in der SRT keine Rolle und sind wegzurechnen, falls es sie geben sollte. Aber gegen dieses (falsche) Argument hat schon fallili die Uhren erfunden, welche die gemessene Zeit gleich auf einem Zettelchen ausdrucken. Der Schaffner kann sich daher diese Zettelchen gemütlich holen und anschauen, um zu sehen, ob auf ihnen die gleiche Zeit steht oder nicht!
Kurt hat geschrieben:Wenn er in Bahndammitte die (synchron gehenden) Uhren des Bahndamms abliest dann sieht er diese synchronisiert (unabhängig seines v).
(und er könnte sie sogar synchronisieren)

In Kurts Universum ist sowieso alles oder nichts möglich. Wie's ihm halt gerade einfällt! ;)

Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 15. Okt 2013, 22:02

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Er kann die Uhren ja nicht instantan ablesen oder synchronisieren, denn das wäre nötig um den Laufzeitunterschied wegzubringen.
So aber wird er immer unterschiedliche Uhrenstände sehen, bzw. seine Uhren aynchron bringen.

Laufzeiten des Lichts zum Beobachter spielen in der SRT keine Rolle und sind wegzurechnen,


Laufzeiten zum Beobachter sind vorhanden, egal wer da was sagt oder befiehlt.

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn er in Bahndammitte die (synchron gehenden) Uhren des Bahndamms abliest dann sieht er diese synchronisiert (unabhängig seines v).
(und er könnte sie sogar synchronisieren)

In Kurts Universum ist sowieso alles oder nichts möglich. Wie's ihm halt gerade einfällt! ;)


Es ist nicht mein Universum, es ist auch meins.
Und wenn du nachdenkst dann wirst du zu den gleichen Schlüssen kommen wie ich.
Kommst du zu anderen dann sollten wir das ausdiskutieren.


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