@ Kurt
Ich sage NICHT, Sagnac zeigt die Konstanz von c. Ich sagte, wenn überhaupt zeigt es EHER die Konstanz.
Meine Hauptaussage ist: Sagnac zeigt eben NICHT c +/- v.
Bitte lesen Sie ich meine Argumentation noch einmal durch. Des weiteren verweise ich nochmal auf den Wikipedia Artikel
zum Sagnac Interferometer.
Guten Tag hat geschrieben:@ Jocelyne Lopez
Die Verschiebung der Interferenzstreifen beim Sagnac-Experiment beruht EINDEUTIG auf einer Verlängerung/Verkürzung des Weges, den die
Lichtstrahlen in einem rotierenden System zurücklegen! Daraus zu folgern, die Strahlen hätten eine unterschiedliche Geschwindigkeit ist nicht möglich.
Genauso widersinnig wäre es zu folgern, ein Läufer, der 100m in 10 sek. zurücklegt hat eine höhere Geschwindigkeit als einer, der 200m in 20 sek
zurücklegt, weil 10 sek weniger sind als 20 sek.
Also, den Sagnac-Effekt als Bestätigung von c +/- v zu deuten, ist absurd. Bitte lesen Sie den Wikipedia Artikel zum Sagnac Interferometer, schauen Sie sich
den Aufbau des Experimentes an und Sie werden feststellen, nirgendwo ist dort von c +/- v die Rede! Das Experiment dient lediglich dazu herauszufinden,
ob man sich in einem rotierenden System befindet oder nicht.
Guten Tag
Guten Tag hat geschrieben:@ Jocelyne Lopez
Nachtrag:
Genau genommen zeigt das Sagnac-Experiment eher die Konstanz von c. Aus folgendem Grund:
Angenommen, der Lichtstrahl der mit der Rotation läuft, hätte c + v und der gegen die Rotation c - v.
Der Lichtstrahl mit c + v hat aber den längeren Weg, d.h. höhere Geschwindigkeit und längerer Weg
KOMPENSIEREN sich, genauso wie geringere Geschwindigkeit und kürzerer Weg. Es wären also bei
c +/-v KEINE Interferenzverschiebungen sichtbar.
Ich sage nicht, Sagnac zeigt eindeutig die Konstanz von c, er ist aber EINDEUTIG nicht zu gebrauchen um
c +/-v zu beweisen.
Guten Tag