Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fallili » Mo 30. Sep 2013, 11:35

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
........
Nein, sicherlich nicht, ich meinte dabei ganz bestimmt nicht, die Länge eines bewegten Objektes mit Anlegen eines Metermaßes zu messen, das wäre abenteuerlich und die Ergebnisse wären aus verständlichen Gründen unbrauchbar, obwohl Einstein selbst in seiner Theorie gar keine Hemmungen hatte, diese lächerliche "Meßvorschrift" in allem Ernst als machbar zu beschreiben - was auch zeigt, dass die Theorie vor ihrer Veröffentlichung wissenschaftlich nicht seriös geprüft wurde :shock: : Die eigenwillige Messkunst des Herrn Albert Einstein: Ein Joke?.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Das ist einer der Gründe warum wir beide schwer übereinstimmen werden oder diskutieren können.

Das ist nicht "eigenwillig von Einstein" sondern eine Messmethode, die zwar nicht realistisch aber theoretisch MÖGLICH ist und erwähnt werden MUSS.
Und man darf nicht vergessen, das Einstein sehr wohl die realistische Messmethode mit Licht und Uhren auch angibt und dann auf den Unterschied in den Ergebnissen aufmerksam macht.

Seine Angaben daher als "eigenwillige Messkunst" zu bezeichnen, ist von mir zutiefst abgelehnte Polemik die aufzeigt, dass man sich gar nicht vernünftig mit den Aussagen von Einstein auseinandersetzen WILL.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Mo 30. Sep 2013, 12:11

fallili hat geschrieben:Seine Angaben daher als "eigenwillige Messkunst" zu bezeichnen, ist von mir zutiefst abgelehnte Polemik die aufzeigt, dass man sich gar nicht vernünftig mit den Aussagen von Einstein auseinandersetzen WILL.


Warum sollte man?

"Ganz einfach gesagt: es existieren keine "Relativistischen Effekte", sie sind ein Hirngespinnst, geboren aus realitätsfernen Postulaten."

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 30. Sep 2013, 12:23

fallili hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
........
Nein, sicherlich nicht, ich meinte dabei ganz bestimmt nicht, die Länge eines bewegten Objektes mit Anlegen eines Metermaßes zu messen, das wäre abenteuerlich und die Ergebnisse wären aus verständlichen Gründen unbrauchbar, obwohl Einstein selbst in seiner Theorie gar keine Hemmungen hatte, diese lächerliche "Meßvorschrift" in allem Ernst als machbar zu beschreiben - was auch zeigt, dass die Theorie vor ihrer Veröffentlichung wissenschaftlich nicht seriös geprüft wurde :shock: : Die eigenwillige Messkunst des Herrn Albert Einstein: Ein Joke?.



Das ist einer der Gründe warum wir beide schwer übereinstimmen werden oder diskutieren können.

Das ist nicht "eigenwillig von Einstein" sondern eine Messmethode, die zwar nicht realistisch aber theoretisch MÖGLICH ist und erwähnt werden MUSS.


Wirklich? Ist diese Messmethode "theoretisch möglich" und sie "MUSS" daher in einer wissenschaftlichen Arbeit erwähnt werden?

Es wäre zum Beispiel auch theoretisch möglich, dass Du versuchst, die Größe eines Kindes zu messen, indem es dabei ständig am Hüpfen ist. Theoretisch ist es möglich. MUSS aber diese Meßmethode erwähnt werden und dürfen ihre Ergebnisse als meßtechnich zuverlässig angesehen werden? Oder ist es vielmehr so, dass es eine lächerliche und unbrauchbare Meßmethode ist, die meßtechnisch gar keine Gültigkeit haben kann?

Und was ist dabei "polemisch", eine lächerliche und unbrauchbare Meßmethode als lächerlich oder unbrauchbar zu bezeichnen? Kann es Deiner Meinung nach nie sein, dass eine Autorität eine Eselei von sich gibt? Und wenn es doch passiert, ist es "Polemik" sie als Eselei zu bezeichnen? Warum?

Und ist es etwa ein Grund, einen kontroversen Austausch über eine Theorie abzubrechen? Wie Du es weiter oben anlässlich des "Abschiedes" von Lübecker/Poet sagtest, ein kontroverser Austausch braucht nicht darauf aufgebaut werden, um eine Übereinigung zu erzielen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fallili » Mo 30. Sep 2013, 12:47

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wirklich? Ist diese Messmethode "theoretisch möglich" und sie "MUSS" daher in einer wissenschaftlichen Arbeit erwähnt werden?

Es wäre zum Beispiel auch theoretisch möglich, dass Du versuchst, die Größe eines Kindes zu messen, indem es dabei ständig am Hüpfen ist. Theoretisch ist es möglich. MUSS aber diese Meßmethode erwähnt werden und dürfen ihre Ergebnisse als meßtechnich zuverlässig angesehen werden? Oder ist es vielmehr so, dass es eine lächerliche und unbrauchbare Meßmethode ist, die meßtechnisch gar keine Gültigkeit haben kann?

Und was ist dabei "polemisch", eine lächerliche und unbrauchbare Meßmethode als lächerlich oder unbrauchbar zu bezeichnen? Kann es Deiner Meinung nach nie sein, dass eine Autorität eine Eselei von sich gibt? Und wenn es doch passiert, ist es "Polemik" sie als Eselei zu bezeichnen? Warum?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Doch, die Deiner Meinung nach "lächerliche" Messmethode MUSS erwähnt werden. Würde das nicht gemacht, würden sich wieder alle Kritiker darauf stürzen und sagen " was ist aber wenn wir den Maßstab ebenfalls mit der selben Geschwindigkeit wie das Objekt bewegen und DANN messen".

Und daher ist diese Aussagen von Einstein weder lächerlich noch eine Eselei sondern ZWINGEND notwendig um den Unterschied zwischen den beiden Messmethoden zu erklären !
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 30. Sep 2013, 13:03

Gluon hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und wo ist es dann hin? Das in S' endliche Ereignis?


Das solltest du eigentlich recht einfach selbst ausrechnen können: Einfach ein Ereignis in S' definieren, das zeitlich zwischen zwei in S gleichzeitigen Ereignissen stattfindet, und dann nach S zurücktransformieren. Es lässt sich auch einfach grafisch lösen.


Gluon hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und wo ist es dann hin? Das in S' endliche Ereignis?


Das solltest du eigentlich recht einfach selbst ausrechnen können: Einfach ein Ereignis in S' definieren, das zeitlich zwischen zwei in S gleichzeitigen Ereignissen stattfindet, und dann nach S zurücktransformieren. Es lässt sich auch einfach grafisch lösen.


Zugbeispiel:

v=0,5c; gamma=1,155

Bahnhofs-/Zugmitte x=0; t=0; x'=0; ; t'=0
Vorn: x=1; t=0; x'=x*gamma=1,1547; t' = - gamma*vx/c² = -0,577
Hinten: x=-1; t=0; x'=-1,1547; t'=0,577

Rücktrafo für t'=-0,2885

x=0,5 t'=-0,2885
t'=t-gamma*vx/c²
t=t'+gamma*vx/c²=0
t=0

Das in S' zeitlich zwischen zwei in S gleichzeitigen Ereignissen liegende Ereignis, liegt hier wieder in S mit den anderen Ereignissen gleichzeitig.

Und das habe ich als merkwürdig bezeichnet. Was es ja auch ist.
.
.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Gluon » Mo 30. Sep 2013, 13:50

Hallo Ernst,

nein, du hast geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Eine Merkwürdigkeit bleibt allerdings bestehen.
Wenn in S die Zeiger gleichzeitig auf Null laufen, so laufen sie in S' zeitlich versetzt auf Null. Innerhalb dieses Zeitversatzes kann in S' ein endlicher zeitlicher Vorgang plaziert werde; der in S unsichtbar ist.


Das Ereignis wird natürlich nicht unsichtbar. Es findet statt, vielleicht zu einer Zeit, die du merkwürdig findest, aber zu einer wohl definierten Zeit.

Gruß,
Gluon
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 30. Sep 2013, 14:42

fallili hat geschrieben:
Doch, die Deiner Meinung nach "lächerliche" Messmethode MUSS erwähnt werden. Würde das nicht gemacht, würden sich wieder alle Kritiker darauf stürzen und sagen " was ist aber wenn wir den Maßstab ebenfalls mit der selben Geschwindigkeit wie das Objekt bewegen und DANN messen".

Und daher ist diese Aussagen von Einstein weder lächerlich noch eine Eselei sondern ZWINGEND notwendig um den Unterschied zwischen den beiden Messmethoden zu erklären !


Meinst Du etwa, dass die Wissenschaftler, ob Relativisten oder Kritiker, sowie auch die Physiklaien nicht in der Lage sind zu erkennen, wann ein Beobachter relativ zu einem Objekt ruht und wann ein Beobachter relativ zu einem Objekt bewegt ist? Du meinst im Ernst, dass Einstein es 1905 der Welt "ZWINGEND notwendig" beibringen "MUSSTE"? Na ja, das zeigt bestenfalls was für eine Wertstellung Du dem Rest der Welt relativ zu Einstein beimisst. ;)

Und Deiner Meinung nach hätte Einstein mit dieser "Messoperation"" damit gemeint, wenn man zum Beispiel die Länge eines Objekts beim Anlegen eines Maßstabes in einem fahrenden Zug misst (wenn man also relativ zum Objekt ruht), hätte man damit seine Länge bei relativer Bewegung gemessen? Naja, diese Vorstellung wäre noch naiver als die Messung der Länge eines Objektes beim wild Rumhüpfen. :)

Aber jetzt zu der wesentlichen Klarstellung zwischen unseren jeweiligen Auffassungen jenseits dieser Anekdote in der SRT:

Siehst Du ein, dass die Meßwerte für die relativistischen Effekte nur das Ergebnis einer Berechnung sind, und nicht das Ergebnis einer konkreten Messung?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fallili » Mo 30. Sep 2013, 17:13

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber jetzt zu der wesentlichen Klarstellung zwischen unseren jeweiligen Auffassungen jenseits dieser Anekdote in der SRT:

Siehst Du ein, dass die Meßwerte für die relativistischen Effekte nur das Ergebnis einer Berechnung sind, und nicht das Ergebnis einer konkreten Messung?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Nein - das genau ist ja der fundamentale Unterschied in den Auffassungen zwischen uns.
Ich erkenne die Messwerte als real an und frage nur, ob dann die SRT die beste (und richtige) Theorie ist diese Werte zu erklären.

Viele Kritiker hier sind mit der SRT nicht einverstanden (was nicht schlimm wäre) gehen dann aber daraus weiter und sagen, dass die gemessenen Effekte falsch gemessen, bewusst gefälscht oder sogar generell nicht existent sind.

Das sind daher zwei völlig verschiedene Arten von "Kritik an der SRT" die niemals miteinander zu Ergebnissen kommen können.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 30. Sep 2013, 17:45

fallili hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber jetzt zu der wesentlichen Klarstellung zwischen unseren jeweiligen Auffassungen jenseits dieser Anekdote in der SRT:

Siehst Du ein, dass die Meßwerte für die relativistischen Effekte nur das Ergebnis einer Berechnung sind, und nicht das Ergebnis einer konkreten Messung?



Nein - das genau ist ja der fundamentale Unterschied in den Auffassungen zwischen uns.
Ich erkenne die Messwerte als real an und frage nur, ob dann die SRT die beste (und richtige) Theorie ist diese Werte zu erklären.


Welche "Meßwerte"????

Das ist eben das von mir angesprochene Problem: Ich behaupte, es existieren keine Meßwerte für die Längenkontraktion, und Du antwortest, Du erkennst die Meßwerte an... :| Das nennt man aneinander vorbeireden...

Ich erinnere, dass die Längenkontraktion von bewegten Objekten von Lorentz als Hypothese aufgestellt wurde, um das Ergebnis des Michelson-Morley Experiments nachträglich zu erklären: Lorentz hat die Hypothese aufgestellt, dass der Arm des Interferometers sich in Bewegungsrichtung aufgrund des Widerstandes des Äthers verkürzt hätte.

Das ist eine nachträgliche Hypothese und eine nachträgliche Berechnung, keine Messung!

Weder Michelson noch Lorentz haben die Länge des Arms des Interferometers vor und nach dem Experiment gemessen und festgestellt, dass er sich tatsächlich verkürzt hatte. Zumindest, nicht das ich wußte, ich habe von einer solchen Messung nie etwas gehört. Oder hast Du Quellen, die eine solche Messung belegen?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Es gibt keine Logik bei Frau Lopez

Beitragvon Yukterez » Di 1. Okt 2013, 02:17

J. Lopez hat geschrieben:Weder Michelson noch Lorentz haben die Länge des Arms des Interferometers vor und nach dem Experiment gemessen und festgestellt, dass er sich tatsächlich verkürzt hatte.

Schon seit ich Sie kenne reden Sie daher, als würden bewegte Objekte für immer schrumpfen, obwohl man Ihnen schon mindestens 100 mal vorgerechnet hat, daß man nach der Bewegung genausowenig wie davor eine Verkürzung hat, sondern nur während derselben. Ich hoffe für Sie, daß Sie sich nur so dumm stellen!
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