fallili hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass eine Ausrechnung keine Messung ist!
Die Längenkontraktion wurde nämlich nie gemessen, sondern nur mathematisch ausgerechnet. Sie ist kein Meßergebnis, sie wurde nie experimentell nachgewiesen.
Sind wir uns hier einig?
Wenn Du mit "niemals gemessen" meinst, dass niemand je einen Meterstab an ein bewegtes Objekt gehalten hat und dort damit eine Verkürzung nachgewiesen hat, dann hast Du recht - das würde auch so nie nachweisbar sein.
Andererseits kann man aber auch mit Licht "messen". Die inzwischen erhältlichen Laserentfernungsmesser tun ja nichts anderes.
Und damit könnte man auch bei einem bewegten Objekt den Abstand zwischen Anfang und Ende des Objektes feststellen - also MESSEN.
Und meines Erachtens würde dann weniger als die Ruhelänge feststellbar sein.
Keine Ahnung ob so etwas nicht schon gemacht wurde.
Nein, sicherlich nicht, ich meinte dabei ganz bestimmt nicht, die Länge eines bewegten Objektes mit Anlegen eines Metermaßes zu messen, das wäre abenteuerlich und die Ergebnisse wären aus verständlichen Gründen unbrauchbar, obwohl Einstein selbst in seiner Theorie gar keine Hemmungen hatte, diese lächerliche "Meßvorschrift" in allem Ernst als machbar zu beschreiben - was auch zeigt, dass die Theorie vor ihrer Veröffentlichung wissenschaftlich nicht seriös geprüft wurde

:
Die eigenwillige Messkunst des Herrn Albert Einstein: Ein Joke?.
Auch bei einer Abstandsmessung mit Laserentfernungsmessgeräten muss der Beobachter (=der Messende) das Gerät im Ruhezustand relativ zum Objekt bedienen, sonst sind die Ergebnisse verfälscht und unbrauchbar, siehe weiter oben über die mangelnde Zuverlässigkeit solcher Geräte:
viewtopic.php?f=6&t=472&start=610#p62263 Nein, ich meinte schon, die Länge eines bewegten Objektes mit dem Licht und mit 2 Uhren zu messen. Und die Ergebnisse dieser Meßmethode konnten nie experimentell gewonnen werden, weil in unserer experimentellen Dimension und bei unseren experimentellen Geschwindigkeiten diese Effekte unterhalb der Messbarkeit liegen. Nicht umsonst bedient man sich grundsätzlich
Gedankenexperimenten, um diese Effekte mit der Lorenztransformation auszurechnen, sonst sind sie nicht feststellbar: Züge, Bahnhöfe, Raketen, Raumschiffe und andere beliebige Beobachter, die sich mit einer Geschwindigkeit nahe c bewegen.
Es hilft nichts, die relativistischen Effekte sind keine Ergebnisse von Messungen, sondern lediglich die Ergebnisse der reinen mathematischen Anwendung einer Formel unter Zugrundelegung einer bestimmten Hypothese. Sie haben also weder eine physikalischen Existenz noch besitzen sie irgendwelche Beweiskraft für irgendwelche Hypothesen.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez