verstehst Du nicht, was ich schreibe, oder tust Du nur so, weil Dir keine Antwort in Sinne kommt?
„Ob Geschwindigkeitszunahme oder Geschwindigkeitsreduktion in Form einer Abbremsung spielt für die Zerstörung der Symmetrie keine Rolle.“
Richtig, die Symmetrie besteht zu jeder Zeit, da für die ZD nur die Relativgeschwindigkeit von Bedeutung ist, und sie ist immer symmetrisch
„Während der Beschleunigungs-/Reduktionsphasen krümmt sich die Weltlinie im Minkowski-Diagramm bei einer moderaten Beschleunigung, resp. wird geknickt bei einer instantanen Beschleunigung.“
Richtig, was Du aber verschweigst ist, dass bei positiver Beschleunigung die Weltlinie sich in Richtung höherer Geschwindigkeit krümmt oder knickt – d.h. die fremde Uhr scheint langsamer zu laufen, und bei negativer Beschleunigung genau das Umgekehrte passiert – die fremde Uhr scheint schneller zu laufen – oder, die „gewonnene Reisezeit“ bei der pos. Beschleunigung wird durch das Bremsmanöver aufgefressen.
„Nach der Landung auf der Erde, also nach der Reduktionsphase beim Abbremsen, befinden sich die Zwillinge wieder im gemeinsamen Bezugssystem, und die durch die Reise gewonnene Eigenzeit des gereisten Zwillings bleibt weiterhin bestehen.“
Eben nicht – lies oben – die „gewonnene Reisezeit“ geht beim Abbremsen verloren.
Sag mal Trigemine, was ist für Dich „Eigenzeit“? Ist das die Zeit, die ein Beobachter bei sich vor Ort abliest, oder die Zeit, die ein Beobachter im fremden IS registriert?
Gruß
Ljudmil

