runde Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 12:53

All hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:Im INNEREN der Uhr bewegt sich ein masseloses Photon,


Weder im Innern noch ausserhalb, es gibt keins.



Ja Kurt, das ganze Universum existiert real nicht. Es existiert alles nur in deiner Einbildung. :mrgreen:


Schön für dich dass du das so siehst, ich sehe es nicht so.
Du kannst ja mal aufzeigen wie ein Photon erzeugt wird, wie es über eine Strecke saust, wie/womit es detektiert wird.
Ich bin schon gespannt wie du das machst.

Und noch mehr darauf wenn du erklärst und aufzeigst woraus es besteht usw.

Kurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon All » So 1. Sep 2013, 13:18

Kurt hat geschrieben:[
Schön für dich dass du das so siehst, ich sehe es nicht so.
Du kannst ja mal aufzeigen wie ein Photon erzeugt wird, wie es über eine Strecke saust, wie/womit es detektiert wird.
Ich bin schon gespannt wie du das machst.

Und noch mehr darauf wenn du erklärst und aufzeigst woraus es besteht usw.


Hast du überhaupt ansatzweise verstanden, was ich meine? Du schüttelst doch schon wieder alles durcheinander,dass es nur so rappelt.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 13:22

All hat geschrieben:
Hast du überhaupt ansatzweise verstanden, was ich meine? Du schüttelst doch schon wieder alles durcheinander,dass es nur so rappelt.


Meinst du vielleicht ansatzweise dass es in der Kiste unmöglich ist zu erkennen ob sich diese bewegt oder nicht?
Du das auf die Lichtuhr auch beziehst.


Kurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Mo 2. Sep 2013, 01:56

Harald Maurer hat geschrieben:So wie das MM-Exp. beweist, dass der Äther nicht existiert. ;)

Grüße
Harald Maurer

Eine derartige Hypothese ist für die SRT nicht nötig.

Vielmehr ist es strengen Katholiken (und anderen Gläubigen) durchaus gestattet zu glauben, daß Gott oder ein Äther die uniforme Lichtausbreitung im MM-Exp sicherstellen. DerDicke pflegt die community hier zu belehren, daß ontologische Hypothesen orthogonal zur Physik sind. Gleichwohl scheint immer wieder auf, daß der Unterschied zwischen Religion/Ontologie und Physik doch noch nicht ganz verstanden ist.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mo 2. Sep 2013, 06:46

DerDicke hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:So wie das MM-Exp. beweist, dass der Äther nicht existiert. ;)

Grüße
Harald Maurer

Eine derartige Hypothese ist für die SRT nicht nötig.

Vielmehr ist es strengen Katholiken (und anderen Gläubigen) durchaus gestattet zu glauben, daß Gott oder ein Äther die uniforme Lichtausbreitung im MM-Exp sicherstellen. DerDicke pflegt die community hier zu belehren, daß ontologische Hypothesen orthogonal zur Physik sind. Gleichwohl scheint immer wieder auf, daß der Unterschied zwischen Religion/Ontologie und Physik doch noch nicht ganz verstanden ist.


Der Dicke zeigt wiedermal wessen Kind er ist, der eines Gläubigen.
Er will es nur nicht wahrhaben.

Er meint auch "Eine derartige Hypothese ist für die SRT nicht nötig."

Er hat dabei etwas verwechselt: "Eine derartige Hypothese wie die SRT ist nicht nötig"!

Unbrauchbar, Bremsklotz, Hinterwäldlerisch, Realitätsfern, Paradoxieerzeugend, Bedeutungslos.

Kurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mo 2. Sep 2013, 22:16

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:...
Vielmehr ist es strengen Katholiken (und anderen Gläubigen) durchaus gestattet zu glauben,
...

Wo kann man diese strenge Katholiken treffen? :? Im Einsteins Klub (Urknall)? :lol:


Also, ich meine es wurde genug gezeigt.
Aufforderung:

Wie kann man ein reales Experiment gestalten dass aufzeigt dass es durchaus möglich ist in -der Kiste- den Bewegungszustand zu erkennen.
Nicht mit Trägheitsverhalten von Materie, sondern mit dem Verhalten von Licht.

Also, her mit dem neuem Thread, her mit den Vorschlägen.
(ich finde es ist an der Zeit sich nicht länger mit den "RT-lern" rumzubalgen, sondern Nägel mit Köpfen zu machen.)


Kurt


(wer beginnt!)
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mo 2. Sep 2013, 22:31

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Schwer das da ohne Aufwand richtig zu zitieren - daher nur drei schnelle Antworten.

1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt

2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.

3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!

Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen.
Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.



1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt


Falsch!!!
MMI hat gezeigt dass er an die Erde angebunden ist!
(soweit man sich auf ihn/es verlassen kann, und das kann man nicht!!)
...

Wenn die Erde den LLbezug bildet, der Äther vollständig mitgezogen ist, dann besteht da kein Unterschied zwischen Ost und West.

Stell deine Gedankenwelt mal so um dass du nicht das zu Grunde legst was vor 200J genommen wurde, sondern das was -modern- ist.
Nämlich dass das die Erde den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich bestimmt.
Gezeigt durch das MMI,
gezeigt durch GPS,
gezeigt durch die Sternenaberration,
gezeigt durch Sagnacinterferometer,
gezeigt durch Fizeau,
gezeigt.....

Kurt



fallili, ich hätte gerne eine Antwort von dir, selbstverständlich eine ehrliche!!

Kurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon McDaniel-77 » Di 3. Sep 2013, 01:20

Hallo fallili,

entschuldige, aber ich muss dich korrigieren. Du schreibst, dass:

fallili hat geschrieben:Das Problem ist halt, das so etwas noch niemand messen konnte. Ob bewegt oder nicht, das Licht braucht gleich immer lang für die Reflektion und "merkt nix davon" dass eine Bewegung stattfindet.
Also muss man in den "sauren Apfel beißen" und 1) zugeben dass c invariant IST und 2) die SRT leider als passende Theorie zu diesem Umstand akzeptieren !
Und eins kann ich sagen - die Zeitmessung ist inzwischen die exakteste mögliche Messung - wenn ich nicht irre derzeit auf 18 Stellen genau.
Wenn also in einem bewegten Zug das Licht länger von hinten nach vorne (oder umgekehrt) brauchen würde, wäre das inzwischen auch bei "realistischen" Geschwindigkeiten relativ einfach machbar und nachweisbar. Und schon wäre der Nobelpreis sicher. Dein Beispiel das das Licht unter vorgegebenen Bedingungen statt 1ns eben 1,1ns brauchen würde stimmt halt leider nicht, deswegen versucht auch niemand auf diese Weise einen Nobelpreis zu kriegen. Weil eben von vornherein klar ist, bzw. schon bewiesen ist - das Licht wird IMMER die selbe Zeit brauchen, auch wenn hier viele das nicht glauben wollen.


Ja, man bekommt ein Nullergebnis, da man vergessen hat den Einfluss der Bewegung auf die Uhr mit einzukalkulieren. Wie du sicher mitbekommen hast, funktionieren die Atomuhren in den GPS-Satelliten nicht richtig. Ich würde darauf tippen, dass es etwas mit der Bewegung der Uhren zu tun hat und dass der Abstand zu den Elementarladungen der Erde größer ist, als bei Atomuhren auf dem Erdboden.

Wenn man im Zug eine Lichtuhr benutzt, geht diese entsprechend der Geschwindigkeit des Zuges langsamer, demnach misst man immer dieselbe Zeitdauer für den Lichtstrahl durch den Zug. Bei einer Spiegelmessung funktioniert das sowieso nicht, da der längere Hinweg durch den kürzeren Rückweg kompensiert wird.

Lieber All, ich muss Kurt etwas in Schutz nehmen,

ich dachte das YT-Video mit dem Experiment zur Polarisation hättest du schon gesehen?
http://youtu.be/KM2TkM0hzW8?t=2m18s
Nur ungern möchte ich vorgreifen, aber dass Photonen existieren bezweifle ich. EM-Strahlung ist die EM-WW von Elementarladungen auf Elementarladungen. Kurt hat das mit den Frequenzen und Resonanzen vermutlich schon ganz richtig interpretiert. Damit ein Spiegel sichtbares Licht spiegelt, muss die atomare Struktur, die EM-Eigenschaften der Oberfläche passend zur reflektierenden EM-Strahlung sein. Es gibt ja auch durchlässige Spiegel, weil sehr dünne Materialschichten eben die EM-Strahlung auch teilweise durchlassen, dabei schwächt sich die Intensität der EM-Strahlung (Licht) natürlich ab. Nebenbei gesagt sollte es auch nur zur Rotverschiebung kommen.

Wer hat einen Laser und eine verdammt gute Uhr? Mit einer Einweg-Lichtmessung sollte man einen Unterschied zur Erdrotation feststellen können. Man könnte ein drehbares Gestell verwenden und eine sehr schnell drehende Festplatte mit "Loch" für den Laser verwenden, aber man braucht dazu Spezialmessgeräte und so Zeug, das wird nicht einfach. Licht ist verdammt schnell. Wie funktioniert eigentlich ein Laser-Entfernungsmesser? Wie weit funktioniert so einer ;-)?

Mit experimentierfreudigen Grüßen!

McDaniel-77
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon fallili » Di 3. Sep 2013, 01:58

Kurt hat geschrieben:Falsch!!!
MMI hat gezeigt dass er an die Erde angebunden ist!
(soweit man sich auf ihn/es verlassen kann, und das kann man nicht!!)
...

Wenn die Erde den LLbezug bildet, der Äther vollständig mitgezogen ist, dann besteht da kein Unterschied zwischen Ost und West.

Stell deine Gedankenwelt mal so um dass du nicht das zu Grunde legst was vor 200J genommen wurde, sondern das was -modern- ist.
Nämlich dass das die Erde den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich bestimmt.
Gezeigt durch das MMI,
gezeigt durch GPS,
gezeigt durch die Sternenaberration,
gezeigt durch Sagnacinterferometer,
gezeigt durch Fizeau,
gezeigt.....



fallili, ich hätte gerne eine Antwort von dir, selbstverständlich eine ehrliche!!

Kurt


Auf was willst Du eine Antwort?

Dass Äther "mitgezogen" wird ist wohl die unbrauchbarste Annahme die es gibt.
Wie soll er "mitgezogen" werden - ich mein mit welchen Geschwindigkeiten?

Die Erde bewegt sich mit 30 km /sek um die Sonne und rotiert einmal am Tag - also an der Oberfläche mit einer Geschwindigkeit von fast 1700 km /h.
Damit wir auf der Erde zwischen Ost-West und West-Ost Richtung keine Unterschied merken, muss also auch der Äther exakt diese Bewegung mitmachen.

Gut - könnte sogar sein. Die 30 km/sek lassen wir mal beiseite und reden nur von den notwendigen Rotationsbewegungen des "Äthers"

In der Höhe in der geostationäre Satelliten unterwegs sind, müsste der Äther dann aber auch mit fast 10000 km/h bewegt sein.

Gut - soll auch noch sein, der Äther wird auch bis zu dieser Höhe noch mit der Rotationsgeschwindigkeit der Erde "mitgeführt".

Aber wie weit soll das noch gehen? Beim Mond? Wird der Äther am Mond auch noch VON DER ERDE mitgeführt?
Der Mond zeigt uns immer die selbe Seite - rotiert also nur einmal pro Mondmonat. Was soll da der "Äther" machen. Wird der vom Mond nicht auch entsprechend langsam "mitgeführt" - sollte also eine völlig andere Bewegungskomponente haben als der "Äther" auf der Erde?

Wie sieht es dann beim Mars aus? Sollte dieser nicht auch ganz anders "mitführen" als die Erde? Da passen auch die 30 km/sek nicht mehr!

Da wir inzwischen Funkverbindungen zu Mond und Mars (und weiter raus) haben müsste sich diese diversen unterschiedlichen "Mitführungen" schon längst sicht- und bemerkbar ausgewirkt haben ! Haben sie aber nicht - weil es sie nicht gibt!

Das das Licht von einem "Äther" transportiert wird, der auf der Erde "mitgeführt" wird, war ein Erklärungsversuch, den man dem Leuten vor 100 Jahren noch zumindest verzeihen konnte. Da war noch nix mit Satelliten usw.

Wer aber heute noch immer auf einem "mitgeführtem" Äther besteht, sollte mal überlegen wie Lichtausbreitung in einem (logischerweise) inhomogen bewegtem Äther aussehen würde.
Nämlich genau wie auf der Erde bei der Fata Morgane und wie man im Sommer auf jeder heißen Straßenoberfläche sehen kann - nicht mehr geradlinig.

DIESE Effekte seh ICH jeden Sommer auf der Straße - und den Leuten die zur Abstandsmessung einen Laserstrahl zum Mond schicken sollte da noch nie was aufgefallen sein wenn hier zwischen Erde und Mond ein inhomogener Äther existieren sollte ?
Und homogen KANN ein von den Massen mitgeführter Äther nicht sein!
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Di 3. Sep 2013, 13:47

Chief hat geschrieben:Wo kann man diese strenge Katholiken treffen?

Hier im Forum, guckstu z.B. hier:
Chief hat geschrieben:Nein, MM hat gezeigt dass das Interferometer relativ zum Äther ruht oder sich mit einer viel geringeren Geschwindigkeit (v<<30km/s) relativ zum Äther bewegt.

Kurt hat geschrieben:MMI hat gezeigt dass er [der Äther] an die Erde angebunden ist!

Die Herren betreiben Ontologie/Religion in Reinstform und verwechseln das mit Physik.



fallili hat geschrieben:Dass Äther "mitgezogen" wird ist wohl die unbrauchbarste Annahme die es gibt.
Wie soll er "mitgezogen" werden - ich mein mit welchen Geschwindigkeiten?

Das ist genau der Punkt!
Wenn man die bekannten Experimente mit Einsteins 2. Postulat korrekt beschreibt, dann ist ein derart kompliziertes Äthermodell ein klarer Fall für Occams Messer.

Was nicht heißt, das es derartige Modelle in der Physik nicht geben würde. Selbstverständlich ist eine Beschreibung derartigen Verhaltens ("Mitziehen" eines Mediums durch einen Körper) die Aufgabe der Hydrodynamik. Einer, der auf Äther verweist ohne mit einem konkreten hydrodynamischen Modell rüberzukommen kann sein Gefasel allerdings wohl kaum ernst gemeint haben.



das zeigt doch schön:
Kurt und Chief glauben an den Äther, können aber außer esoterischen Geschwurbels keine Aussagen darüber machen.
Die RT glaubt nichts, liefert dafür die nach jetzigem Kenntnisstand einfachste Beschreibung: Einstein II oder in Verallgemeinerung dann die Feldgleichungen
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