Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Fr 16. Aug 2013, 16:09

Jondalar hat geschrieben:
All hat geschrieben:Sei mir nicht böse, aber von einem "Relativisten" habe ich mehr erwartet.


:lol: :lol: :lol:

Das solltest Du Dir abgewöhnen All, da kommt nie etwas.

Herzliche Grüße



Stimmt.

@ Dicker

In der ganz persönlichen Ontologie des Dicken..............??????



Danke, reicht.
All
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 16. Aug 2013, 17:48

DerDicke hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:[Zur Vervollständigung Ergänzung des angeführten Zitates: Der Begriff "Lichtstrahl" umfasst nicht nur einen mathematischen Begriffsinhalt, sondern stellt insbesondere eine physikalische Realität dar. Zu dieser Realität gehört eine bestimmte Geschwindigkeit bezüglich des Mediums.] Wenn dies so ist, dann ist die Relativgeschwindigkeit zu einem anderen bewegten Objekt allerdings von der Geschwindigkeit dieses Objektes abhängig und es gilt c_relativ=c-v bei Überholvorgängen des Lichtstrahls oder es gilt c_relativ=c+v bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung von Lichtstrahl und Objekt.

Non sequitur


Was soll da unkorrekt hergeleitet sein? Die Lichtausbreitung hat eine bestimmte Geschwindigkeit - die Lichtgeschwindigkeit c. Überholt ein solcher Lichtstrahl ein mit der Geschwindigkeit v bewegtes Objekt, so bildet sich eine Relativgeschwindigkeit v_relativ=c-v - dies ist ein Sachverhalt, der zwischen bewegten Fahrzeugen oder sonstwo ständig beobachtet und nachgewiesen werden kann. Welche Besonderheit willst du da einem Lichtstrahl zuordnen?
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Fr 16. Aug 2013, 19:10

Gerhard Kemme hat geschrieben:Was soll da unkorrekt hergeleitet sein? Die Lichtausbreitung hat eine bestimmte Geschwindigkeit - die Lichtgeschwindigkeit c. Überholt ein solcher Lichtstrahl ein mit der Geschwindigkeit v bewegtes Objekt, so bildet sich eine Relativgeschwindigkeit v_relativ=c-v - dies ist ein Sachverhalt, der zwischen bewegten Fahrzeugen oder sonstwo ständig beobachtet und nachgewiesen werden kann. Welche Besonderheit willst du da einem Lichtstrahl zuordnen?


Gerhard, der Lichtstrahl als solcher existiert nicht.
Mehr als Druckausgleich im Medium, so wie bei Schall auch, ist da nicht zu ernten.


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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Harald Maurer » Fr 16. Aug 2013, 19:54

Kurt hat geschrieben:Gerhard, der Lichtstrahl als solcher existiert nicht.

Nicht? Und was ist dann das da?
Bild
Oder das da?
Bild
Keine Lichtstrahlen? Was dann?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Fr 16. Aug 2013, 21:06

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Gerhard, der Lichtstrahl als solcher existiert nicht.

Nicht? Und was ist dann das da?
Bild
Oder das da?
Bild
Keine Lichtstrahlen? Was dann?

Grüße
Harald Maurer

Fälschungen. :mrgreen:


Ihr lernt es wohl nie!
Nimm doch den Strahl und lege ihn auf die Strasse!

Gerhard hat aus dem Lichtstrahl einen -Lichtstrahl- gemacht und ihn durch die Gegend gescheucht.
Somit hat er ein Ding das ein anderes Ding, ebenfalls einen Lichtstrahl, überholen kann.
Muss ich das hier wirklich schreiben?
Ich glaubs einfach nicht.
So ein Lichtstrahl zeigt doch was abgeht, dass abgeht dass das Medium dass diese Druckwirkungen in ungeheuer disziplinierter Form weitergibt.
Das bedeutet das dieses Medium ungeheuer dicht sein muss, denn es findet kaum Aufweitung statt!

Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium, und wer da einen unabhängigen Strahl sieht der hat die Natur nicht begriffen oder möchte das gerne so sehen, so nach Art -Korpuskeltheorie-.
Mehr kannn ich dazu nicht sagen.


Kurt
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Hannes » Fr 16. Aug 2013, 21:50

Hallo Kurt !
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium, und wer da einen unabhängigen Strahl sieht der hat die Natur nicht begriffen oder möchte das gerne so sehen, so nach Art -Korpuskeltheorie-.
Mehr kannn ich dazu nicht sagen.

Wir zwei haben irgendwann über mangelndes Vorstellungsvermögen diskutiert.
Aber diesmal bist nicht du der Betroffene, anderen geht es genau so.
Deine Vorstellung finde ich nicht abwegig.
Nur mit dem Ausdruck "Longitudinal" bin ich nicht einverstanden.Ich bin eher der Meinung, dass sowohl vertikale als auch horizontale Schwingungen stattfinden, sonst würde es keine Polarisation geben.
Ähnlich wie bei einer Wasserwelle, wo die Wasserteilchen eine kreisförmige Bewegung ausführen.
Der Ausdruck "Lichtstrahl" beruht zum Teil auf der Ausbreitung der Kugelwelle, die von einer Lichtquelle erzeugt wird und zum Teil auf der Verarbeitung der Lichtwelle in unserem Auge, das nur horizontale Wellen verarbeiten kann.
Sonst hätte unser Auge kein Richtungssehen.Denn Korpuskel sind es sicher nicht.
Die Astronomen haben einen anderen Ausdruck erfunden: Speckles.
Hannes
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 16. Aug 2013, 22:01

Kurt hat geschrieben:Gerhard hat aus dem Lichtstrahl einen -Lichtstrahl- gemacht und ihn durch die Gegend gescheucht.
Somit hat er ein Ding das ein anderes Ding, ebenfalls einen Lichtstrahl, überholen kann.


Ich nix haben Lichtstrahl als Ding bezeichnet! Zweifelsfrei kann das als Lichtstrahl bezeichnete ein bewegtes Objekt überholen.
Kurt hat geschrieben:So ein Lichtstrahl zeigt doch was abgeht, dass abgeht dass das Medium dass diese Druckwirkungen in ungeheuer disziplinierter Form weitergibt.

Du läufst doch bei mir offene Türen ein, wenn du die Ausbreitung von Licht als einen Vorgang beschreibst, bei dem es u.a. um die Fortbewegung von Impulsen oder auch Drücken geht - allerdings ist die Eigenschaft, dass eine Geschwindigkeit c vorhanden ist, eindeutig.

Kurt hat geschrieben:Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium, und wer da einen unabhängigen Strahl sieht der hat die Natur nicht begriffen oder möchte das gerne so sehen, so nach Art -Korpuskeltheorie-.
Mehr kannn ich dazu nicht sagen.


Es geht um Bezeichnungen und Begriffsbildungen als geistiges Instrumentarium der Spezies Mensch: Für Irgendetwas wird ein sprachliches Symbol bereit gestellt - das ist dann eine Vokabel oder ein Wort. Wenn Menschen eine Vielzahl von Eigenschaften mit einem Sachverhalt verbinden, dann hat man es mit einem Begriff zu tun. Wenn somit der Begriff "Lichtstrahl" genannt wird, dann wird da meinerseits und vermutlich auch von anderen Forenteilnehmern kein sich fortbewegendes Ding angenommen. Für mich ist solch ein Lichtstrahl einfach ein ziemlich komplizierter Vorgang, den man anschaulich mit der Fortbewegung einer Warteschlange veranschaulichen kann - siehe:

http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Begriff
http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Schall
http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Vom_Schall_zum_Licht
http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Licht
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Fr 16. Aug 2013, 22:07

Hannes,

schön von dir zu hören!


Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium, und wer da einen unabhängigen Strahl sieht der hat die Natur nicht begriffen oder möchte das gerne so sehen, so nach Art -Korpuskeltheorie-.
Mehr kannn ich dazu nicht sagen.

Wir zwei haben irgendwann über mangelndes Vorstellungsvermögen diskutiert.
Aber diesmal bist nicht du der Betroffene, anderen geht es genau so.
Deine Vorstellung finde ich nicht abwegig.
Nur mit dem Ausdruck "Longitudinal" bin ich nicht einverstanden.Ich bin eher der Meinung, dass sowohl longitudinale als auch vertikale Schwingungen stattfinden, sonst würde es keine Polarisation geben.
Ähnlich wie bei einer Wasserwelle, wo die Wasserteilchen eine kreisförmige Bewegung ausführen.


Hannes, es geht nur longitudinal, alles andere ist physikalisch nicht möglich!
Das mit der Polarisation, das Nichtverstehen dieses Umstandes, war es letztendlich dass die "Transversalgeschichte" heraufbeschwor.
Transversal ist nicht möglich, es müsste zu instantanen Umständen kommen.

Wie die Polarisation zustande kommt berede ich im anderem Faden, da wird's sichtbar, da ist es -ganz normal-.
Es ist wirklich ganz normal dass Polarisation auftritt, das ist ganz leicht zu erklären und zu begreifen.
Es ist eigentlich zwingend wen nan sich die Vorgänge anschaut.

Eine Oberflächenwelle, welche immer als Anschauungsobjekt hervorgezogen wird, kann das was im Medium geschieht nicht zeigen, denn da gibt's keine Oberflächenwelle.
Licht ist nun mal im Medium und nicht auf dem Medium.

Hannes hat geschrieben:Der Ausdruck "Lichtstrahl" beruht zum Teil auf der Ausbreitung der Kugelwelle, die von einer Lichtquelle erzeugt wird und zum Teil auf der Verarbeitung der Lichtwelle in unserem Auge, das nur horizontale Wellen verarbeiten kann.
Sonst hätte unser Auge kein Richtungssehen.Denn Korpuskel sind es sicher nicht.
Die Astronomen haben einen anderen Ausdruck erfunden: Speckles.
Hannes


Wieso sollte unser Auge nur horizontale Wellen sehen können, neige den Kopf zur Seite, du siehst Gleiches.
Die Stäbchen und Zäpfchen in unseren Sehorganen sind bestimmt nicht mit einem Polarisationsfilter ausgerüstet.


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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Fr 16. Aug 2013, 22:13

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Gerhard hat aus dem Lichtstrahl einen -Lichtstrahl- gemacht und ihn durch die Gegend gescheucht.
Somit hat er ein Ding das ein anderes Ding, ebenfalls einen Lichtstrahl, überholen kann.


Ich nix haben Lichtstrahl als Ding bezeichnet! Zweifelsfrei kann das als Lichtstrahl bezeichnete ein bewegtes Objekt überholen.
Kurt hat geschrieben:So ein Lichtstrahl zeigt doch was abgeht, dass abgeht dass das Medium dass diese Druckwirkungen in ungeheuer disziplinierter Form weitergibt.

Du läufst doch bei mir offene Türen ein, wenn du die Ausbreitung von Licht als einen Vorgang beschreibst, bei dem es u.a. um die Fortbewegung von Impulsen oder auch Drücken geht - allerdings ist die Eigenschaft, dass eine Geschwindigkeit c vorhanden ist, eindeutig.


Sorry Gerhard, da hab ich wohl Falsches rausgelesen.
Ich nahm an du sagst (indirekt) das ein Lichtstrahl einen anderen Lichtstrahl überholen kann.

Licht kann natürlich Licht überholen, das bedarf allerdings unterschiedlicher Bezugsbasen.


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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Hannes » Fr 16. Aug 2013, 22:26

Hallo Kurt !
Wie die Polarisation zustande kommt berede ich im anderem Faden, da wird's sichtbar, da ist es -ganz normal-.
Es ist wirklich ganz normal dass Polarisation auftritt, das ist ganz leicht zu erklären und zu begreifen.

Du musst zurückgehen an den Ursprungsort einer Lichtwelle. Das ist eine Kugelwelle rund um die Lichtquelle.
Da ja Funkwellen auch Licht sind, ist es leichter, sich das vorzustellen.
Die werden durch einen Dipol erzeugt, der einmal von + nach - schwingt und dann wieder zurück. Zwischen den Horizontalwellen müssen sich die Ladungen umdrehen.Es entsteht sowohl eine horizontale wie auch eine vertikale Schwingung. Die Elementarteilchen drehen sich hin und zurück.Ich denke da an Elektron-Positron-Pärchen.
So, und jetzt warte ich auf deine Erklärung der Polarisation.
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