Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Mo 5. Aug 2013, 05:42

Chief hat geschrieben:
Du meinst also, wenn man eine Masse von 1 kg (im Vakuum) fallen lässt, und sie kommt sagen wir nach 10 Minuten am Boden an, und man schneidet 10 g davon ab und lässt beide Stücke nun gleichzeitig fallen, dann käme das größere Stück schneller am Boden an als das kleine Stück? Nur weil wir sie auseinander geschnitten haben?


Und nun, ist die Behauptung richtig oder falsch? :lol: :lol: :lol:

Schon wieder dumm gelaufen! :mrgreen:

PS: Energieerhaltung? :mrgreen:


Wenn Du sie gleichzeitig nebeneinander fallen lässt, natürlich nicht, ansonsten ja, aber das hat mit Energieerhaltung überhaupt nichts zu tun. Das größere Stück fällt ja nicht schneller als das Gesamtstück, es wird nichtmal stärker beschleunigt, sondern eben alles um das kleine Teil weniger.

Beantwortest Du mir jetzt auch meine Frage?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon HD116657 » Mo 5. Aug 2013, 08:23

Jondalar hat geschrieben:
HD116657 hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Zu meiner Person als Wissenschaftler:

Vor 20 Jahren hatte ich Leistungskurs Chemie und Physik (bayrisches Gymnasium), dann haben ist 10-12 Jahre studiert. Materialwissenschaften mit tech. Mechanik, ing. Mathematik (total bescheuert :D ), Chemie & Physik für Ingenieure. Das Vordiplom in Physik konnte ich ohne dafür etwas zu tun bestehen. Später konnte ich leider nicht Chemie und Physik Lehramt für Gymnasium studieren, damals gab es nur die Kombination aus Chemie und Biologie. Im Endeffekt lief es dann darauf hinaus, dass derjenige, der am bravsten und stupidesten alles schön fleißig auswendig lernt und keine kritischen Fragen oder Einwände bringt, mit anderen Worten nicht selber denkt, der bekommt einen 1er mit Sternchen und besteht so ein Studium mit Bravour.
Ich konnte mich nicht dazu überwinden, ca. 90-95% unsinnige Informationen auswendig zu lernen, nur um dann den Abschluss zu schaffen. Ich konnte es nicht und würde es heute auch nicht können/wollen.

10-12 Jahre studiert ohne Abschluß..... - nicht sehr effizient 8-)
Du Vordiplom in Physik und verwechselst keine Neutrinomasse mit nahezu keine Neutrinomasse... - nicht sehr überzeugend :roll:


Siehst Du irgendwo in seinem Post etwas von Neutrinos? Ich schonmal nicht. Aber lesen und verstehen gehören ja nicht zu den Stärken der Relativisten, das weiss ja inzwischen jeder.

Kommt Ihr jetzt eigentlich immer geballt zum stänkern, oder kommt auch mal ein Argument? Ihr sprecht Euch doch ab, wenn ich mir die zeitliche Korrelation Euerer gehaltvollen Posts so ansehe.....

Ganz abgesehen davon ist es aber völlig egal, was und wie er studiert hat, das ist keinerlei Argument. Es gibt genügende Genies die niemals eine höhere Schule besucht haben, genauso wie es Professoren gibt, die sich nichtmal die Schuhe zubinden können. Und wiederum abgesehen davon gibt es nicht wenige geistig behinderte Menschen, die Euch allen noch um Längen überlegen sind - wenn auch nur in Inselbegabungen.

Sonst noch was?

hast Du Recht daß ich zwei User verwechselt (Entschuldigung an McDaniel :oops: )..... - Argumente gibt genügend, wenn man lesen und verstehen will.
HD116657
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Mo 5. Aug 2013, 08:36

So, und nach langem hin und her kommen wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück:

Warum wird das Licht in einem Gravitationsfeld abgelenkt?

Folgende Aussagen sich stehen hier gegenüber:

Jondalar, Fr 2. Aug 2013, 13:15 hat geschrieben:Neutrinos haben eine sehr geringe Masse und werden daher auch fast nicht von der Gravitation beeinflusst. Fallen die einfach durch Deine Raumkrümmung durch oder haben die dunkle Energie an Bord? Licht hat KEINE Masse, wird aber gravitativ beeinflusst...


Yukterez Fr 2. Aug 2013, 15:03 hat geschrieben:die Masse des Neutrinos fliesst hier gar nicht ein, weil sie sich schon seit Newton wegkürzen lässt).


Dazu kurz nochmal die Formel von Newton:

Bild

Selbstverständlich verringert sich die gravitative Wirkung bei hohen v, aber ein "Wegkürzen der Massen" kann ich hier nicht erkennen.

Weiter geht es mit:

Jondalar Fr 2. Aug 2013, 17:20 hat geschrieben:
the effect of gravity is many orders of magnitude too weak and plays no role for solar neutrino oscillation


Du darfst aber natürlich gerne glauben an was auch immer DU willst, ich bin ja kein Priester. Glaub also ruhig auch an Urknall, expandierendes Universum und an Raumzeit - sei Dir ja belassen. Vermutlich bist Du auch noch einer, der glaubt, verschieden schwere Körper fallen gleich schnell, weil ja die Anziehung immer gleich ist oder?


Yukterez Sa 3. Aug 2013, 00:01 hat geschrieben:Jondalar behauptet, Neutrinos würden laut Lehrmeinung im Gegensatz zu Licht der Raumzeitkrümmung nicht folgen.


Nein, das hat er nicht, er hat:

Jondalar, Fr 2. Aug 2013, 13:15 hat geschrieben:Neutrinos haben eine sehr geringe Masse und werden daher auch fast nicht von der Gravitation beeinflusst. Fallen die einfach durch Deine Raumkrümmung durch oder haben die dunkle Energie an Bord? Licht hat KEINE Masse, wird aber gravitativ beeinflusst...


geschrieben. Ist der Unterschied zwischen "fast nicht" und "nicht" bekannt?

Es geht weiter mit:

Yukterez Sa 3. Aug 2013, 00:16 hat geschrieben:Verschieden schwere Körper fallen gleich schnell (im Vakuum). Der Unterschied ist nur, daß bei einem schweren Körper auch der andere Körper in die entgegengesetzte Richtung zu fallen beginnt. Wenn man in Positionen rechnet, kann man die Eigenmasse rauskürzen, rechnet man aber die relativen Abstände, braucht man beide Massen (auch wenn das bei alltäglichen Gegenstnden 'many orders of magnitude' zu kleine Effekte zum Messen ergibt).


Soso, man kann also die Eigenmasse rauskürzen ja? Da wird wohl nächstens behauptet, ein Zug der sich mit 10 Km/h bewegt unterliegt nicht der ZD und der LT. Ab wann werden die Effekte dann wirksam? Bei Massen über der Erdmasse und bei v > 0,5c? Nein, die Wahrheit ist, meine Formeln sind in jedem Fall richtig, so wie man den Zug natürlich relativistisch berechnen kann, selbst, wenn der 1m/h fährt. Nun nimmt man aber aus Faulheitsgründen mal lieber die einfacheren Formeln für Näherungen.

Die Fallgeschwindigkeit/-Beschleunigung wird praktischerweise so gerechnet, als würde der Hammer die Erde nicht anziehen, genauso, wie bei kleinen v klassisch addiert wird und keine ZD und LK berechnet wird. Jetzt behaupten die Relativisten - und leider auch ein paar Kritiker, die anscheinend nicht mitdenken - dass die RT bei kleinen v nicht gilt, weil da kann man ja die relativistischen Formelglieder rauskürzen und da gilt nur noch v = v1 + v2.

Es gilt aber immer noch:

Jondalar hat geschrieben:Man nehme einen Planeten - nenen wir ihn mal Merkur - und positioniere eine Feder 100 Km über der Oberfläche. Danach nehme man einen Erdmond und plaziere diesen auch 100 Km über der Mekruroberfläche.......

Jeder Hauptschüler weiss heutzutage, dass zwei Körper sich GEGENSEITIG anziehen - aber im Vakuum fällt alles gleich schnell :lol: :lol: :lol:


weil:

Bild

und

Bild

sowie

Bild

ganz genauso, wie auch bei Geschwindigkeiten

Bild

gilt und nicht einfach mal v1+v2

Weitere zitiererei spare ich mir und Euch jetzt, es wird schon klar, wer hier der Klassenkaspar ist.

Damit endet auch mein Engagement zu diesem Thema - wenn man nicht bei Fakten bleiben kann und alles so hindreht, wie man es gerade braucht, dazu noch hämisch über andere, die recht haben, herziehen muss, nur um einfach als der Schlaue da stehen zu können/wollen/müssen, hat sich jegliche Diskussion erledigt.

Manche Leute verstehen halt, was die richtigen Formeln sind und wie man sie zu gebrauchen hat, andere schwafeln sich nur in immer neue Lächerlichkeiten. Jeder wie er mag.

Herzliche Grüße und viel Spass weiterhin
Jondalar
 
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Re: Falsch und falscher

Beitragvon Ernst » Mo 5. Aug 2013, 11:06

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wieso sollte der Hammer schneller fallen?

Das soll er ja gar nicht. Aber er bringt den Mond dazu, stärker gegenzubeschleunigen, als die Feder. Das hat aber auf seine eigene Geschwindigkeit keinen Einfluß, denn F=m*a,

Du hast von Physik wenig Ahnung. Du weißt offenbar nicht, daß Geschwindigkeit bezugssystemabhängig ist.
Wenn ein Hammer auf den Mond fällt, worauf ist dann seine Geschwindigkeit bezogen? Na? Selbstverständlich auf den Mond. Worauf denn sonst? Und da addieren sich beide Beschleunigungen zur Fallbeschleunigung.
Wenn ein Apfel zu Boden fällt, dann mißt man seine Fallgeschwindigkeit auch im Bezugssystem Erde.
Bist du auch noch blind? Dazu hatte Jondalar ja das treffliche Bild mit den Erden und Monden eingestellt.
Ihr komischen "Experten" solltet euch bei Jondalar bedanken, daß er euch Anfangsgründe der Newtonschen Physik nahe bringt.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ernst » Mo 5. Aug 2013, 11:12

Lübecker hat geschrieben:Ganz deutlich, nur weil eine Masse der anderen entgegen fällt, addiert sich die Fallbeschleunigung nicht auf die der ersten Masse.

Spinnerei.
Natürlich addieren sie sich zur Fallbeschleunigung. Willst du exakt, unter Berücksichtigung des Effektes auf die Erde, die Fallzeit eines Apfels vom Baum auf die Erde berechnen, dann ist genau diese addierte Fallbeschleunigung anzusetzen.
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Re: Ein Bild nach 1000 Worten

Beitragvon Ernst » Mo 5. Aug 2013, 11:15

Highway hat geschrieben:Falsch, wenn der Versuch nacheinander durchgeführt wird.

So ist es. Hier tummeln sich zur Zeit vermehrt physikalische Analphabeten.
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Re: Highway im Trotzmodus

Beitragvon Ernst » Mo 5. Aug 2013, 11:16

Yukterez hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Falsch, wenn der Versuch nacheinander durchgeführt wird.

Chief hat dir doch schon vorgekaut, daß beim Versuch nacheinander der Mond beim Anheben von Hammer und Feder zuerst im selben Maße unterschiedlich runtergedrückt wird, wie nacher zurückgezogen wird. Warum hörst du nicht auf ihn? Hat er dir was getan?

Du entwickelst dich hier zum Oberdeppen.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 5. Aug 2013, 11:36

Hallo HD116657,

zu Neutrinos kann ich dir auch was erzählen. Sie sind ein mathematisches Konzept und existieren nicht in der Realität. Die riesigen Neutrino-Detektoren kosten nicht nur Milliarden an Steuergeldern, sondern messen in Wirklichkeit nur einen Effekt der elektromagnetischen Wechselwirkung. Das liegt einfach daran, dass uns nur die EM-WW zur Verfügung steht. Unser Fenster zur Realität ist die EM-WW. Jedes Gerät, jede Maschine, alles was existiert basiert auf der EM-WW. Ein Neutrino-Detektor misst ein elektrisches Signal. Und was ist ein elektrisches Signal?

Irrtümlicherweise wurde das Neutrino zur Erklärung des unerwartet kontinuierlichen Spektrums des Beta-Zerfalls erfunden. Man lebte in dem Glauben, dass der Beta-Zerfall einen Quantensprung gleichkommt und das emittierte Elektron immer die gleiche Energie besäße.
Bild
Das Kontinuierliches Spektrum des Beta-Zerfalls ist eine Beobachtungstatsache und die Behauptung, es würde noch ein drittes Teilchen beim Beta-Zerfall beteiligt sein, die Interpretation.
Eine rationale Erklärung wäre, dass beim Beta-Zerfall die Energie deshalb kontinuierlich ist, weil man nicht weiß, welches Elektron auf dem Atomkern fliegt. Ein Atom ist ein dynamisches Objekt, die Elementarladungen sind nicht starr verankert, sondern befinden sich in permanenter Unruhe. Durch Resonanz-Effekte ergeben sich für Elementarladungen stabile Konfigurationen. Ein potentieller Beta-Strahler kann durch äußeren Einfluss in eine instabile Konfiguration übergehen und dabei das Elektron aus dem Verbund katapultieren. Dabei kommt es darauf an, in welchem Moment und in welcher Lokation sich die emittierte Elementarladung befand.
Bild
Wie man unschwer erkennen kann, die meisten Isotope sind radioaktiv. Oberhalb von 82 Protonen und 126 Neutronen gibt es überhaupt keine stabilen Elemente mehr. Blei bildet das Schlusslicht.

MfG

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon HD116657 » Mo 5. Aug 2013, 11:52

McDaniel-77 hat geschrieben:Hallo HD116657,

zu Neutrinos kann ich dir auch was erzählen. Sie sind ein mathematisches Konzept und existieren nicht in der Realität. Die riesigen Neutrino-Detektoren kosten nicht nur Milliarden an Steuergeldern, sondern messen in Wirklichkeit nur einen Effekt der elektromagnetischen Wechselwirkung. Das liegt einfach daran, dass uns nur die EM-WW zur Verfügung steht. Unser Fenster zur Realität ist die EM-WW. Jedes Gerät, jede Maschine, alles was existiert basiert auf der EM-WW.

hmmm... - und warum fliege Atomkerne nicht auseinander, wo doch nur positive und neutrale Teilchen drin sind?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon HD116657 » Mo 5. Aug 2013, 11:54

McDaniel-77 hat geschrieben:Hallo HD116657,

zu Neutrinos kann ich dir auch was erzählen. Sie sind ein mathematisches Konzept und existieren nicht in der Realität.

und was ist mit Oszillierung von Neutrinos von Sonne?
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