Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Mi 31. Jul 2013, 21:31

Harald Maurer hat geschrieben:Und wieso kritisieren Sie an der ungeübten Ausdrucksweise von All herum, wenn Sie ohnehin verstanden haben, was er meint?

Ach meinen Sie, daß DerDicke den user All da richtig verstanden hat? Der user selbst ist ganz anderer Meinung:


All hat geschrieben:Tja Dicker, du hast überhaut nicht verstanden worum es mir geht.

Sehen Sie, Herr Maurer, und wenn einer seine eigene Sprache erfindet (z.B. "System" synonym zu "Modell" or whatsoever verwendet) und dann weinerlich rumseiert, daß er nicht verstanden wird, dann erlaubt sich DerDicke schon auf die Wurzel des Problems hinzuweisen.


All hat geschrieben:Wenn du jetzt aber meinst, dass das Universum von Natur aus eine systematische Grundlage hat ...

DerDicke hat seine Überzeugung von der physikalischen Irrelevanz ontologischer Hypothesen in diesem Forum oft und klar genug auf den Tisch gelegt.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Fr 2. Aug 2013, 09:05

DerDicke hat geschrieben:
All hat geschrieben:Tja Dicker, du hast überhaut nicht verstanden worum es mir geht.

Sehen Sie, Herr Maurer, und wenn einer seine eigene Sprache erfindet (z.B. "System" synonym zu "Modell" or whatsoever verwendet) und dann weinerlich rumseiert, daß er nicht verstanden wird, dann erlaubt sich DerDicke schon auf die Wurzel des Problems hinzuweisen.


Da bin ich mal unterwegs und schon steht so ein Blödsinn hier. ;)

Dicker, es geht hier nicht um meine eigene Sprache, sondern um eine nominalistische Sichtweise die zwangsläufig im Konstruktivismus enden muss. Nominalismus und Konstruktivismus bedingen fast einander. Dass es da auch wieder verschiedenen Strömungen gibt, liegt in der Natur der Dinge. Verschiedene Strömungen sind ja lediglich unterschiedliche Meinungen. Ich habe übrigens auf den nominalistischen Charakter meiner Denkweise hingewiesen. Hast mal wieder alles so idealisiert wie du es brauchst, gelle.

Das bedeutet, dass auch deine Realität auf systematisierten Konstrukten beruht, die nicht existent sind. Die Wurzel des Problems liegt also bei den Relativisten, die sich eine Realität einbilden, die gar nicht da ist, weil eine konkrete Beschreibung gar nicht möglich ist. Dass ihr Messwerte oder Messergebnisse als real bezeichnet, zeigt doch eigentlich schon , dass ihr das Modell Sprache gar nicht begriffen habt. Wie war das noch mit dem "abgeknickten" Stock????? Ist doch eher eine Wahnvorstellung als eine Realität, oder?

Wie soll das auch gehen, wenn man ein Konzept Raumzeit hat, welches das Ordnungsgefüge Raum und Zeit zusammenfügt und dann mehrfach wieder trennt und damit Teilabsolut macht, um überhaut etwas verstehen, also systematisch ordnen zu können. Da kommt man schon mal durcheinander.

Hier sind wir auch an einem Punkt, wo System als Ordnung begriffen wird. Ob man das nun Modell oder Theorie oder anderweitig nennt, ist vollkommen nebensächlich. Die Strukturen innerhalb dieser Theorien/Modelle sind systematisch geordnet. Alles sind lediglich Systeme. Auch die Sprache ist nichts anderes als ein Ordnungssystem.



Wie war das noch mit der Energie? Wo geht sie hin? Die wesentlichen Fragen kannst du wohl auch nicht beantworten.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » So 4. Aug 2013, 07:43

All hat geschrieben:Das bedeutet, dass auch deine Realität auf systematisierten Konstrukten beruht, die nicht existent sind.

Da rennen Sie offene Türen ein:
DerDicke hat geschrieben:DerDicke hat seine Überzeugung von der physikalischen Irrelevanz ontologischer Hypothesen in diesem Forum oft und klar genug auf den Tisch gelegt.

Sie kapierens nur selbst nicht.

Physik können ein naiver Naturalist, ein Buddhist oder ein Konstruktivist gleichermaßen betreiben.
Die Frage ob LK, ZD etc. "Real- oder Scheineffekte" seien ist ein typisches Konstrukt einer Sparte der sog. "Kritik", die sich als damit dem naiven Naturalismus zugehörig outet.
Falls Sie wider Erwarten die Überflüssigkeit dieser Fragestellung erkannt haben sollten: Bravo!

Daß einer (wie Sie) entgegen dem üblichen Sprachgebrauch "System" schreibt, wenn er "Modell" meint hat übrigens nicht mit obigen philosophischen Ausrichtungen zu tun, sondern nur mit einer grundlegenden Fähigkeit verständlich zu artikulieren.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 4. Aug 2013, 08:36

DerDicke hat geschrieben:
Daß einer (wie Sie) entgegen dem üblichen Sprachgebrauch "System" schreibt, wenn er "Modell" meint hat übrigens nicht mit obigen philosophischen Ausrichtungen zu tun, sondern nur mit einer grundlegenden Fähigkeit verständlich zu artikulieren.


Es stellt sich doch einfach nur die Frage, ob mich jemand verstehen will oder nicht. Das möchtest du offenbar nicht. Üblicher Sprachgebrauch? Noch nichtssagender geht es nicht?

Du hast z.B. gar nicht begriffen, dass du mit dem Wort REAL hier immer wieder für Widersprüche sorgst. Wenn du mal deinen eigenen Senf lesen würdest, dann dürfte das Wort real keinerlei Verwendung mehr finden, vor allen Dingen dann, wenn du weißt, dass hier einige Forenteilnehmer sind, die grundsätzlich anders denken als du. Das nur mal zur Verständlichkeit deiner Aussagen und deinem üblichen Sprachgebrauch. Knackpunkt ist doch grundsätzlich, dass Realität von jedem anders verstanden wird. Insofern ist allein die Verwendung dieses Wortes überflüssig. Die ganzen Unstimmigkeiten, die auch von Leuten wie dir gewissermaßen produziert werden, sind schon begründet in den unterschiedlichen EINFACHEN Grundlagen. Wenn du das erkannt hättest, dann würdest du hier gar nichts mehr schreiben.

Denn, unterschiedliche Grundlagen bedeuten immer auch unterschiedliche Anschauungen und Ergebnisse. Das war es schon.

Sag mal, ist es möglich, dass du nicht mehr von dir in der DRITTEN Person sprichst? Du wirkst irgendwie wie Loddar Matthäus.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 4. Aug 2013, 09:35

All hat geschrieben:
Du hast z.B. gar nicht begriffen, dass du mit dem Wort REAL hier immer wieder für Widersprüche sorgst. Wenn du mal deinen eigenen Senf lesen würdest, dann dürfte das Wort real keinerlei Verwendung mehr finden, vor allen Dingen dann, wenn du weißt, dass hier einige Forenteilnehmer sind, die grundsätzlich anders denken als du. Das nur mal zur Verständlichkeit deiner Aussagen und deinem üblichen Sprachgebrauch. Knackpunkt ist doch grundsätzlich, dass Realität von jedem anders verstanden wird. Insofern ist allein die Verwendung dieses Wortes überflüssig. Die ganzen Unstimmigkeiten, die auch von Leuten wie dir gewissermaßen produziert werden, sind schon begründet in den unterschiedlichen EINFACHEN Grundlagen. Wenn du das erkannt hättest, dann würdest du hier gar nichts mehr schreiben.


Die Strategie von dem Dicken und Konsorten von AC basiert einzig auf einer biederen, gewollten und gezielten sprachlichen Verwirrung mit dem Wort „real“, weil sie sonst zugeben müssten, dass die SRT im Eimer ist. Die sprachliche Verwirrung ist also ihre einzige - aber hoffnungslose - Rettung.

Diese Strategie mit der sprachlichen Verwirrung hat auch deren Guru Markus Pössel in einer 6 monatigen Korrespondenz mit mir aus dem Jahre 2008 versucht, musste sie aber schließlich wegen meiner Hartnäckigkeit aufgeben und doch eine klare Aussage über die Realität der Längenkontraktion in der SRT aussprechen, obwohl er da weiter versucht, mit der Sprachverwirrung "real" aus Not zu arbeiten:

Zitat Markus Pössel, 17.08.08

Zur Realitaet der Laengenkontraktion: Das Ergebnis einer Laengenmessung ist in der Speziellen Relativitaetstheorie keine intrinsische Eigenschaft eines Koerpers, sondern vom Bezugssystem abhaengig (denn, wie gesagt: Laenge ist relativ). Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; die Verschiedenheit der Werte ergibt sich allein daraus, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird – ganz analog dazu, wie sich die verschiedenen Werte fuer Relativgeschwindigkeiten ergeben. Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen. [Hervorhebung durch Lopez]


Das Wort „real“ ist nämlich in diesem Satzaufbau einzig auf die Messungen bezogen und soll die Messungen bezeichnen, nicht aber die Längenkontraktion selbst. Für die Längenkontraktion selbst hat Dr. Markus Pössel eindeutig vorher den Ausdruck „nicht materiell“ benutzt. Beide Worte sind also im Kontext und in diesem Satzaufbau abgegrenzt und beziehen sich auf zwei verschiedene Subjekte (gemessener Körper oder Messvorgang). Obwohl Markus Pössel auch hier versucht, das Wort "real" nicht direkt auf die Längenkontraktion zu benutzen, erklärt er hier eindeutig dreierlei:

    - Die Längenkontraktion ist einzig darauf zurückzuführen, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird,

    - Dabei findet keine materielle Verkürzung des gemessenen bewegten Körpers statt, er bleibt materiell unverändert,

    - Was hier als „real“ bezeichnet wurde, sind die Messungen.

Es gibt also keine Missverständnisse mit der Verwendung der Worte „real“, „materiell“ oder „nicht materiell“. Außer natürlich für diejenige, die Missverständnisse aus Erklärungsnot unbedingt bestehen lassen wollen, wie DerDicke und die übrig gebliebenen Trolle aus der AC-Truppe. ;)

Dass die Strategie der sprachlichen Verwirrung schon seit 100 Jahren von den Relativisten eingesetzt wird, hat zum Beispiel der Kritiker Wolfgang Herrig in seiner Blog-Reihe bei Chronologs/Spektrum der Wissenschaft auch herausgearbeitet (wo er übrigens durch Hintergrund-Wirkung der AC-Truppe rausgeworfen wurde – das ist allerdings nicht der einzige Beispiel, wo ersichtlich ist, dass Spektrum der Wissenschaft mit Hintergrund-Mobber und Stalker zusammenarbeitet...), siehe: http://www.scilogs.de/chrono/blog/brief ... iner-m-hle

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 4. Aug 2013, 10:08

Ja Jocelyne,


es ist alles nur gebastelt.

Was ist denn mit der Kausalität in der SRT? Ereignisse mit raumartigen (sprich Trennungen) Abständen können dort keinen Einfluss aufeinander ausüben, weil c die Grenzgeschwindigkeit von Wirkungen bzw Informationen ist.

Das ist alles. Argumentativ aufgebaut auf eine maximale LG, die zwar als Randbedingung im Universum vorhanden ist, aber im Universum selbst eher nebensächlich ist. Diesen Sicht der Dinge vermittelt maximal einen Nutzeffekt, wenn überhaupt. Ich weiß auch nicht, was das ganze Palaver soll. Wenn man den obigen angeführten Satz versteht, dann erübrigt sich alles. Da steckt schon alles drin.

Was keinen Einfluss aufeinander ausüben kann, hat auch keine kausalen Zusammenhang. Nicht wirklich schwer, oder?

Zwangsläufig muss man dann auch die Realität etwas verlagern.



Gruß

All
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » So 4. Aug 2013, 15:32

All hat geschrieben:Knackpunkt ist doch grundsätzlich, dass Realität von jedem anders verstanden wird. Insofern ist allein die Verwendung dieses Wortes überflüssig.

Bravo! Sie stehen kurz davor zu verstehen, was DerDicke meine wenn er schrieb:
DerDicke hat geschrieben:DerDicke hat seine Überzeugung von der physikalischen Irrelevanz ontologischer Hypothesen in diesem Forum oft und klar genug auf den Tisch gelegt.



Der Schief dagegen kapiert nichts und stellt genau diese Frage mit der üblichen trollartigen Penetranz weiter in den Mittelpunkt.
Chief hat geschrieben:Du bist also nicht in der Lage zu sagen ob die Effekte real sind?

Lassen Sie sich vom der userin All die Irrelevanz einer ontologischen Hypothese erklären.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 4. Aug 2013, 16:30

Du hast mich aber wohl immer noch nicht verstanden, trotz mehrfacher Wiederholungen. Lass doch einfach das Wort real weg und gut ist. Ist doch nicht so schwer, oder?????

Warum gebraucht der Dicke das Wort real, wenn es irrelevant ist. Der Gebrauch irrelevanter Worte ist irrelevant und zeigt eigentlich nur, dass der Nutzer faselt.

Jetzt verstanden?



@ Jocelyne


Ist der Dicke dov???

Wahrscheinlich hat sich durch SRT-bedingte Trennsysteme der Verstand absorbiert ( im Sinne von verschluckt, wech oder so).
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » So 4. Aug 2013, 18:38

Ich bin auch schon ueber die "sehr elastischen" Ausdrucksweisen und Kommentare des DerDicken gestolpert, im Sinne von vieldeutbar oder man koennte auch sagen ohne Substanz. Denn wenn etwas vieldeutbar ist, dann ist es eben nichts konkretes, nichts wo man ja oder nein sagen kann, sondern nur "vielleicht"!?

Gruende, warum er das macht, koennte es viele geben: Verwirrung stiften, Intelligenzquotienten anderer messen, eigene Unwissenheit vertuschen, Spass daran andere an der Nase rumzufuehren, sich ueberlegen fuehlen etc.

Gruss Ralf.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » So 4. Aug 2013, 18:54

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich bin auch schon ueber die "sehr elastischen" Ausdrucksweisen und Kommentare des DerDicken gestolpert, im Sinne von vieldeutbar oder man koennte auch sagen ohne Substanz. Denn wenn etwas vieldeutbar ist, dann ist es eben nichts konkretes, nichts wo man ja oder nein sagen kann, sondern nur "vielleicht"!?

Gruende, warum er das macht, koennte es viele geben: Verwirrung stiften, Intelligenzquotienten anderer messen, eigene Unwissenheit vertuschen, Spass daran andere an der Nase rumzufuehren, sich ueberlegen fuehlen etc.

Gruss Ralf.


Du hast das allerwichtigste vergessen.

Sich nicht festlegen damits keine Probleme gibt wenns ums Fähnchenschwingen geht.
Denn da ist jede verbindliche Aussage ein Risiko.

Siehe das mit "sind die Wellen unten und oben identisch? Ja oder nein".

Er darf nicht sagen das sie es sind denn dann ist seine "gravitatorische Rotverschiebung" im Eimer.
Denn diese lebt davon dass die Schwingungen gleich bleiben, nur unterschiedliche Massstäbe verwendet werden.
Er kann aber auch nicht sagen dass sie es nicht sind, denn das kann ich ihm beweisen.

Das ist halt eins der Dillemas in denen sich Fähnchenschwinger befinden.
Darum die Aggressivität wenn man ihn drängt endlich mal Farbe zu bekennen.
Macht er nicht, kann er sich nicht leisten, lieber nimmt der das in Kauf was eben geschieht.

Kurt
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