Mit Newton im Fahrstuhl

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon fallili » Do 25. Jul 2013, 22:45

Lübecker hat geschrieben:Die Frage nach gleichortig oder gleichzeitig gibt es nur ab zwei Ereignissen. Wie soll ein Ereignis zu sich nicht gleichortig oder gleichzeitig sein? Der Bus kommt um 11:00 in Köln an. Kommt er gleichzeitig und am gleichen Ort an? So eine Frage gibt keinen Sinn. Die Zeit kann aus unterschiedlichen Systemen mit unterschiedlichen Ortszeiten angegeben werden, und auch für den Beobachter aus Lübeck weiter weg sein, als für einen Beobachter in Hamburg. Dennoch ist ein Ereignis zu sich selbst eh immer gleichzeitig und gleichortig, wäre schon seltsam, wenn nicht.

.......


War von mir "schlampig formuliert" - da hab ich den Übergang mehr ganz klar verständlich geschafft, dass hier schon darüber gestritten wird "dass EIN Ereignis von ruhenden bei Null und vom Bewegten bei +- irgendwas gesehen wird und so etwas ja "unerklärlich und unmöglich wäre".

Schon klar dass gleichortig oder gleichzeitig erst ab zwei Ereignissen diskutiert werden kann.

Eindeutig mein Fehler in einem Satz von einem Ereignis zu reden und im mich im nächsten Satz mit Problemen bei zwei Ereignissen zu beschäftigen.

Viele Grüße - und fein, dass Du da dran bleibst.

PS: Über die Synchronizität sind wir uns noch nicht einig - bitte auch dranbleiben!
Und nicht "weil es laut SRT nicht geht" - ich bitte darum nachzuweisen wo MEIN Fehler LIEGT, denn für mich ist meine Folgerungskette noch immer eindeutig richtig!
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Harald Maurer » Fr 26. Jul 2013, 00:50

Die Relativität der Gleichortigkeit und die Relativität der Gleichzeitigkeit sind zwei unterschiedliche Schuhpaare. Sie können nicht miteinander gleichgesetzt werden. In der Relativität der Gleichortigkeit wird ein bestimmter Raumpunkt nur mit unterschiedlichen Koordinaten bezeichnet. Der Raumpunkt bleibt dabei derselbe, d.h. die Transformation bewegt keine Körper an einen anderen Raumpunkt. Da werden nur unterschiedliche Koordinatenwerte angelegt. In der RdG muss dies anders sein. Wird ein und dasselbe Ereignis lediglich mit einer anderen Uhrzeit bezeichnet, dann bezeichnen beide Uhren denselben Moment, d.h. die Anzeige der einen Uhr mit 0 s und die Anzeige der anderen Uhr mit -0,57735 s sind nur unterschiedliche Zeigerstellungen im gleichen Augenblick. Damit wird aber der erwünschte Effekt, nämlich das ungleichzeitige Eintreffen von Lichtsignalen beim Zugschaffner in der Mitte des Zuges nicht bewirkt. Denn entsprechen die Zeiten 0,57735 s und -0,57735 den anderen Zeitpunkten 0 s und 0 s (so wie unterschiedliche x-Koordinaten denselben Raumpunkt bezeichnen!) , und es vergeht dazwischen keine Zeit, so läuft das Licht im Zug eben mit c von einem Zugende los, hat den halben Zug vor sich und erreicht den Zugschaffner gleichzeitig mit dem anderen Licht vom anderen Zugende, welches ungeachtet irgend einer beliebigen Uhranzeige ebenfalls den halben Zug vor sich hatte. Da das Licht aber am Schaffner ungleichzeitig ankommen soll, muss es an einem Ende des Zugs später und am anderen Ende früher losstarten! Da haben die beiden SIgnale zwar auch jeweils den halben Zug vor sich, sind aber mit einer Zeitdiffferenz gestartet! Es muss daher zu der Zeit im Bahndammsystem eine Zeitdifferenz jeweils zum Lichtstart bei 0 s vorliegen! Anders geht es nicht. Es muss also das Licht am hinteren Zugende später losziehen als dies im Bahndamm der Fall ist und am vorderen Zugende früher, als dies am Bahndamm der Fall ist. Das Postulat (Licht läuft im Zug mit c über die gleichen Strecken!) erzwingt das! Und das führt eindeutig zur Kausalitätsverletzung, denn das Licht kann im Zug nicht früher losziehen, bevor der Blitz im Bahndamm überhaupt eingeschlagen hat. Da das aber mit der Bezeichnung derselben Momente bloß mit unterschiedlichen Zeitanzeigen auf Uhren auch nicht funktioniert, ist die SRT damit ad absurdum geführt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 26. Jul 2013, 06:04

Harald Maurer hat geschrieben:
Die Relativität der Gleichortigkeit und die Relativität der Gleichzeitigkeit sind zwei unterschiedliche Schuhpaare. Sie können nicht miteinander gleichgesetzt werden. In der Relativität der Gleichortigkeit wird ein bestimmter Raumpunkt nur mit unterschiedlichen Koordinaten bezeichnet. Der Raumpunkt bleibt dabei derselbe, d.h. die Transformation bewegt keine Körper an einen anderen Raumpunkt. Da werden nur unterschiedliche Koordinatenwerte angelegt. In der RdG muss dies anders sein.


Der Physiker Dr. Wolfgang Engelhardt hat es meiner Meinung nach auch sehr prägnant ausgedrückt:

"Man könne sehr wohl sagen: Kant liegt rechts von der Kirche begraben oder links davon, je nach Standpunkt des Beobachters. Aber man kann nicht wahlweise sagen: Kant hat vor oder nach Sokrates gelebt."

Dass die Relativisten sich seit 100 Jahren abmühen "aufzuklären", dass es mit der Zeit anders sein muss ist völlig hoffnungslos und wird nie von den Menschen akzeptiert werden, sobald sie mindestens selbst darüber nachdenken und nicht dazu gezwungen werden (wie zum Beispiel Schüler und Studenten) den mathematisch vernebelten Kram auswendig zu lernen und wiederzugeben, die Relativisten können sich so lange abmühen "aufzuklären", wie sie wollen. Die SRT gehört eindeutig und definitiv zur Esoterik.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon fallili » Fr 26. Jul 2013, 08:13

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
.........
Die SRT gehört eindeutig und definitiv zur Esoterik.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Dieser Satz kann definitiv NICHT stimmen, denn dann würden in diesem Forum die wissenschaftlich Denkenden die SRT angreifen und die Esoteriker würden sie verteidigen.
Es ist aber deutlich merkbar genau umgekehrt.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon All » Fr 26. Jul 2013, 08:18

Highway hat geschrieben:
Apropos Pleite: Geld ist besser als Armut, zumindest aus finanziellen Gründen.


Ich mag diese Sprüche. Bitte mehr. ;)

Die selbsternannte intellektuelle Meute ist halt meistens pleute.


@ fallili

Ich hatte doch eingangs geschrieben, dass Die R. d. Gleichzeitgikeit und die R.d. Gleichortigkeit identisch sind. Hast du das überlesen?

Das sind alles versteckte Argumentationskracher. Die SRT ist voll davon. Du musst das nur sprachlich untersuchen, dann platzt der ganze Unsinn. Mathematik brauchst du gar nicht.

Dass ich hier viel Klamauk mache ist die eine Sache, allerdings solltest du meine Sprüche mal etwas auf Wahrheitsgehalt durchleuchten, dann bekommt alles ein anderes Bild. Ein wenig nachdenken musst du aber schon.
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Harald Maurer » Fr 26. Jul 2013, 08:23

fallili hat geschrieben:Dieser Satz kann definitiv NICHT stimmen, denn dann würden in diesem Forum die wissenschaftlich Denkenden die SRT angreifen und die Esoteriker würden sie verteidigen.
Es ist aber deutlich merkbar genau umgekehrt.

Esoteriker verteidigen nicht, was sie nicht selbst erfunden haben! ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 08:30

fallili hat geschrieben:Dieser Satz kann definitiv NICHT stimmen, denn dann würden in diesem Forum die wissenschaftlich Denkenden die SRT angreifen und die Esoteriker würden sie verteidigen.
Es ist aber deutlich merkbar genau umgekehrt.


Ja was willst Du denn, die wissenschaftlich Denkenden greifen die RT hier ja an und die RT-Esoteriker verteidigen sie. Wo siehst Du da eine Unstimmigkeit?

Herzliche Grüße
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon M.S » Fr 26. Jul 2013, 11:27

Jondalar hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Dieser Satz kann definitiv NICHT stimmen, denn dann würden in diesem Forum die wissenschaftlich Denkenden die SRT angreifen und die Esoteriker würden sie verteidigen.
Es ist aber deutlich merkbar genau umgekehrt.


Ja was willst Du denn, die wissenschaftlich Denkenden greifen die RT hier ja an und die RT-Esoteriker verteidigen sie. Wo siehst Du da eine Unstimmigkeit?

Herzliche Grüße


die wissenschaftlich Denkenden != Blah,Blah,Bla .. Prosa .
Ergo dessen gehört die Mehrheit der Kritiker hier, nicht zu den wissenschaftlich Denkenden. (Speziell die mit den fiktiven Schnappschuss Fotos; oder die mit der Mathematik Phobie)
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 12:21

M.S hat geschrieben: die wissenschaftlich Denkenden != Blah,Blah,Bla .. Prosa .
Ergo dessen gehört die Mehrheit der Kritiker hier, nicht zu den wissenschaftlich Denkenden. (Speziell die mit den fiktiven Schnappschuss Fotos; oder die mit der Mathematik Phobie)


Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einem geistreichen Beitrag? Z.B. hier:

viewtopic.php?f=6&t=579&start=30#p59280

Oder genügt es schon unnütze Kommentare ab zu lassen um sich besonders klug vor zu kommen? Man kann ja vom Limburger halten was man will, aber immerhin schreibt er auch was zu seinen Behauptungen und bläst nicht immer nur heisse Luft durchs Forum.

Aber blabla ist einfacher zu tippen und überfordert nicht, oder?

Herzliche Grüße
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Re: Mit Newton im Fahrstuhl

Beitragvon M.S » Fr 26. Jul 2013, 13:18

Jondalar hat geschrieben:
M.S hat geschrieben: die wissenschaftlich Denkenden != Blah,Blah,Bla .. Prosa .
Ergo dessen gehört die Mehrheit der Kritiker hier, nicht zu den wissenschaftlich Denkenden. (Speziell die mit den fiktiven Schnappschuss Fotos; oder die mit der Mathematik Phobie)


....
Aber blabla ist einfacher zu tippen und überfordert nicht, oder?

Herzliche Grüße

Richtig, das ist genauso einfach wie zu sagen: Mathematik benötigen,brauchen wir nicht. Oder wie dein "Beweis" mit der Gewichtsabnahme, wo du am Schluss Minus XXX Kilo wiegst. Alles nur Blah,Blah.
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