McDaniel-77 hat geschrieben:
Hi Jocelyne Lopez,
ja wir können gegen den Irrsinn ankämpfen, es ist unsere Pflicht. Es wird zwar niemand körperlich verletzt, wenn er an Schwarze Löcher oder Neutronensterne glaubte und mathematischen Formalismus für die Realität hält, aber die Menschheit als Ganzes leidet unter dieser Engstirnigkeit und dieser unfassbaren Ignoranz. Scheinbar sind wirklich nur kommerzielle Interessen schuld daran. Würde es um die Sache gehen, könnten wir viel freundlicher und unbefangener mit Kritik am "Mainstream" umgehen.
Doch der Mainstream hat Angst vor Konkurrenz, derweil sind unsere Ansichten gar keine Konkurrenz, sondern nur andere Sichtweise, welche zu einem besseren Verständnis des Universums und allem führt. Es gibt natürlich auch verrückte Ideen, welche wirklich nur fiktionalen Charakter besitzen.
Ich mag z.B. die verrückte Idee, dass wir das alles nur träumen könnten und die Realität etwas völlig anderes ist. Wir können niemals die absolute Gewissheit haben, dass es nicht nur ein Traum ist. Ich hatte schon spektakuläre Träume in denen ich geträumt habe, dass ich träume und ich bin innerhalb des Traums aufgewacht. Mich erinnert das immer an den Matrix Film und wenn ich unsere Realität die uns vorgegaukelt wird betrachte, fühle ich mich immer mehr in einer Matrix. Das Fernsehen ist reine Propaganda, das Bildungssystem dient zur Gleichschaltung, die möglichst frühe Entfernung der Kinder von den Eltern in Kitas dient zur Kontrolle der Kinder und Indoktrination. Nichts gegen Ostdeutsche Mitbürger, aber deren oberflächliche Gefühlskälte kommt sicher daher, dass sie als kleine Kinder in Horten aufwachsen mussten und eben nicht die meiste Zeit bei ihren Eltern die Liebe und Zuneigung bekommen haben, die kleine Menschen so dringend brauchen.
Wir leben in einer Matrix und sollen für die selbsternannte Elite schuften. Nur ein Bürger der es geschafft hat Arbeit zu bekommen, ist ein guter Bürger. Wie krank ist diese Einstellung? Klar wollen wir nützlich sein und für unsere Mitmenschen ein wertvoller Partner sein, aber sehr viele der Beschäftigten gehen einer sinnlosen Tätigkeit nach, welche uns als Menschheit keinen Millimeter weiterbringt. Juristen, BWLer, Finanzbeamte, Manager, Banker, viele Ärzte und auch Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen und Pflegepersonal müssen einen Großteil ihrer Arbeitszeit für wertlose und menschenverachtende Bürokratie verschwenden.
Technologie und Rationalisierung sollten eigentlich dazu geführt haben, dass wir ins Saus und Braus leben und uns über wichtige Dinge im Leben Gedanken machen können. Nur wenige haben das Glück neben ihrer sinnfreien Arbeit noch Zeit für sich und ihre Nächsten zu haben. Die meisten Menschen sollen brav jeden Tag 8-10 Stunden in die "Arbeit" gehen, sinnlosen Beschäftigungen nachgehen und müde nach Hause kommen. Bloß nicht nachdenken, dafür sorgt das Fernsehen am Feierabend mit seinem schwachsinnigen Programm. Menschen die jeden Tag 8-10 Stunden arbeiten, haben keine Zeit nachzudenken und lassen sich viel leichter beeinflussen und in Abhängigkeiten bringen. Nur so kann man ein Volk steuern und unterdrücken. Wir arbeiten ja nicht für uns oder für unsere schlechter gestellten Mitbürger, wir arbeiten, damit wir die Zinslasten für die selbsternannte Elite tragen können, damit wir den absurd überteuerten Staat finanzieren können, der zig Milliarden an Steuergeldern für Scheißdreck vernichtet. Die Bundeswehr tut nichts Sinnvolles in der Welt und muss für die Amis den Kopf hinhalten, weil die Bundesregierung keinen echten Friedenvertrag nach dem 2. Weltkrieg ausgehandelt hat. 32 Milliarden Euro werden jedes Jahr für die Bundeswehr vernichtet, für Scheißdreck. Die Allgemeine Finanzverwaltung kostet uns 13-14 Milliarden Euro pro Jahr, alles rausgeschmissenes Geld für Scheißdreck.
38,3 Mrd. Euro wurden 2012 für die Zinslast der Bundesschuld ausgegeben, auch Scheißdreck. Insgesamt wurden über 80.000.000.000 Euro für Scheißdreck rausgeschmissen, der Bundeshaushalt beträgt rund 300 Milliarden Euro, also über 25% der Gesamtlast wird für Scheißdreck rausgeschmissen.
Was könnte man Sinnvolles für 80 Milliarden Euro pro Jahr anschaffen?
- Transrapid durch Deutschland bauen, von München über Stuttgart, nach Frankfurt bis Düsseldorf nach Hamburg, bis Hannover über Berlin und Leipzig zurück - 1.000 km durch ganz Deutschland. Inlandflüge könnten komplett abgeschafft werden, der Strom für den Transrapid käme aus den Windkraftanlagen entlang der Strecke.
- Infrastruktur - Autobahnen, Straßensanierung
- Bildungssystem - vom G8 zum G10, mehr Lehrer, weniger Stunden, mehr Leben
- Weg vom Öl, hin zu Erneuerbaren Energien und Stromspeichern
...
Jedes Jahr 80.000.000.000 Euro für sinnvolle Investitionen. Wir könnten uns Saus und Braus leben, im Einklang mit der Natur.
Ich fang schon wieder an zu Schwafeln, also beende ich hiermit. Zurück zur Wissenschaft.
MfG
McDaniel-77
Danke für Deine ausführliche persönliche Stellungnahme zu meiner Frage.

Nur ganz am Rande möchte ich lediglich kurz Deine Aussage kommentieren:
Zitat:
Nichts gegen Ostdeutsche Mitbürger, aber deren oberflächliche Gefühlskälte kommt sicher daher, dass sie als kleine Kinder in Horten aufwachsen mussten und eben nicht die meiste Zeit bei ihren Eltern die Liebe und Zuneigung bekommen haben, die kleine Menschen so dringend brauchen.
Ich habe nie Gefühlskälte bei Ostdeutschen Mitbürgern erlebt, und als Kind, das frühzeitig außerhalb der Familie in Heimen aufgewachsen ist, kann ich auch bei mir keine Gefühlskälte feststellen bzw. können es die Menschen, die mich lieben und die ich liebe, auch nicht feststellen. Aber wie gesagt nur so am Rande Deiner Stellungnahme.

Eine Frage hätte ich aber noch an Dich:
Obwohl ich nicht alles fachlich in Detail verstehe, finde ich Deine radikale aber sehr wohl fachlich begründete Kritik der modernen Kosmologie überzeugend und auch faszinierend. Sie öffnet auf jeden Fall faszinierende Perspektiven zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt in diesem Bereich.
Da Deine fachliche Kritik der modernen Kosmologie hier bei MAHAG durch die Dialogform in mehreren Beiträgen auseinander gerissen wird, würde ich mir einen zusammenfassenden Artikel von Dir wünschen, den ich im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie" veröffentlichen dürfte - auch anonym. Es fehlt nämlich im deutschsprachigen Raum eben ganz bitter deutschsprachige Kritik der modernen Kosmologie, das wäre für die Aufklärung der Öffentlichkeit meiner Meinung nach im Zusammenhang mit unserem eigenen Schwerpunkt "Kritik der Speziellen Relativitätstheorie" vom großen Nutzen. Was sagst Du?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez