Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon All » So 21. Jul 2013, 06:33

Wenn Bewegung die Grundlage dieser beiden Konzepte (Raum und Zeit,Raumzeit ist, dann muss die Bewegung ja irgendwo herkommen. Ich muss also etwas Weiteres postulieren, was die Bewegung schafft. Energie oder irgendetwas anderes.

Bewegung kann aber keine Grundlage des Universums sein. Bewegung ohne etwas, existiert nicht. Raum ohne etwas existiert auch nicht.

Was aber in diesem Konzept Raumzeit oder Raum und Zeit steckt, ist Mechanik. Die Mechanik in der SRT wird aber etwas verklärt durch die gewohnungsbedürftige Ansicht.

Da das Universum nicht mechanisch ist, kann man mit diesen beiden Konzepten auch nie das Universum erklären. Beschreiben schon, aber nicht erklären. Beschrieben wird das dann aber falsch.

Eine einfache Frage zur Energie. Wo geht sie hin?

Antwort: Das weiß keiner. insofern ist da schon alles geplatzt.

Diese beiden Konzepte sind maximal tauglich, um den technischen Bereich abzudecken, können aber niemals ernsthaft das Universum erklären.

Ursache für diese geistigen Fehlentwicklungen einiger Wissenschaftler sind Werkzeuge wie Mathematik, die ebenfalls in den Anfängen mechanisch funktioniert.Diese Mechanik wird man nie los.

Die ganze Diskussion über Realativität ist zwar interessant, aber sinnlos. Es sollte logisch sein, dass jeder Beobachter etwas anderes sieht. Das war es schon mit der Relativität.

Wenn ihr wollt, kann ich das noch weiter ausarbeiten.

Man hat ja sogar Quanten mechanisiert. Man überlege, Quanten, die lediglich minimale nicht identische Werte in sich tragen, die man gar nicht trennen kann. Alles was so läuft ist alte Physik. Eine Übertragung auf das Universum geht nicht. Es ist unglaublich, was da für eine Maschine läuft.

Schaut euch an, was Galilei gemacht hat. Das ist auch nur reine Mechanik.

Alles was so das Universum bestimmen will ist nichts anderes als alte Physik.

ALLES IST ALTE PHYSIK.

Denkweisen sind schon im Ansatz erkennbar. Zeige mir deine Ansätze und ich sage dir wie du denkst. Fehlerhaft ist auch die Logik. weil sie fehlerhafte Annahmen
fehlerhaft weiterführt und falsche Dinge weiter umwandeln kann. Der Formalismus auch ist nichts anderes Mechanik, dort werden Zahnräder zu anderen Zahnrädern umgewandelt, die mechanisch funktionieren.



Gruß

All
Zuletzt geändert von All am So 21. Jul 2013, 06:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon Ralf Maeder » So 21. Jul 2013, 06:39

Also proklamierst du eine neue Physik.

Und worauf beruht diese?
Wie wuerde sie das Universum beschreiben?
Welche "Sprache" wuerdest du benutzen? Keine Mathematik nehme ich an.
Ist die Zeit dieser neuen Physik schon gekommen oder muessen erst die Werkzeuge dafuer erdacht werden?

Gruss Ralf.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon All » So 21. Jul 2013, 06:45

Ralf Maeder hat geschrieben:Also proklamierst du eine neue Physik.

Und worauf beruht diese?
Wie wuerde sie das Universum beschreiben?
Welche "Sprache" wuerdest du benutzen? Keine Mathematik nehme ich an.
Ist die Zeit dieser neuen Physik schon gekommen oder muessen erst die Werkzeuge dafuer erdacht werden?

Gruss Ralf.


Ich proklamier keine neue Physik. Die ist aber schon da. Physik beschreibt das WIE. Das Wie ist mechanisch und nicht anwendbar auf das Universum . Das ist mein Thema. Physik sollte man da lassen, wo sie hingehört. Der mechanische Anteil ist zu groß.

Zur neuen Physik schreiibe chnoch etwas. Aber später. Macht euch erst mal selbst Gedanken über meine Aussage zu dem mechanischen Uinersums.

Übrigens funktioniert Sprache auch mechanisch. Denk mal intensiv darüber nach. Jedes Wort ist eine geschlossene Einheit, die mechanisch weitergeführt wird.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon Ralf Maeder » So 21. Jul 2013, 07:01

All hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Also proklamierst du eine neue Physik.

Und worauf beruht diese?
Wie wuerde sie das Universum beschreiben?
Welche "Sprache" wuerdest du benutzen? Keine Mathematik nehme ich an.
Ist die Zeit dieser neuen Physik schon gekommen oder muessen erst die Werkzeuge dafuer erdacht werden?

Gruss Ralf.


Ich proklamier keine neue Physik. Die ist aber schon da. Physik beschreibt das WIE. Das Wie ist mechanisch und nicht anwendbar auf das Universum . Das ist mein Thema. Physik sollte man da lassen, wo sie hingehört. Der mechanische Anteil ist zu groß.

Zur neuen Physik schreiibe chnoch etwas. Aber später. Macht euch erst mal selbst Gedanken über meine Aussage zu dem mechanischen Uinersums.

Übrigens funktioniert Sprache auch mechanisch. Denk mal intensiv darüber nach. Jedes Wort ist eine geschlossene Einheit, die mechanisch weitergeführt wird.

Du sagst, die Physik will das Universum beschreiben, sie kann es aber nicht erklaeren. Nun ist das sicherlich ein korrekter Standpunkt.

Vielleicht naehert sich die Physik mit jeder neuen Erkenntnis, jeder neuen Theorie, jeder gefundenen Vereinheitlichung, Schritt fuer Schritt dem Ziel, die Natur des Universums nicht nur zu beschreiben, sondern mehr und mehr zu verstehen (Obwohl das vielleicht gar nicht das Streben der Physik ist, sondern eher der Philosophie). Dennoch kann das ein schwieriger bis unmoeglicher Prozess sein, denn die menschliche Auffassungsgabe und Denkweise ist vielleicht nicht in der Lage, ausserhalb von mechanischen Konzepten im weitesten Sinne zu denken.

Gruss Ralf.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon All » So 21. Jul 2013, 07:05

Du sagst es doch schon selbst. Mechanische Konzepte.

Das Universum als mechanisches Konzept.

Wir können anders denken. Wir dürfen nur nicht das Werkzeug Sprache zu ernst nehmen.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon Ralf Maeder » So 21. Jul 2013, 07:10

All hat geschrieben:Du sagst es doch schon selbst. Mechanische Konzepte.

Das Universum als mechanisches Konzept.

Wir können anders denken. Wir dürfen nur nicht das Werkzeug Sprache zu ernst nehmen.

Also sollen wir neue oder andere Werkzeuge benutzen.
Welche sollen das sein? Mathematik hast du ausgeklammert. Gehe ich recht in der Annahme?
Gibt es dann diese Werkzeuge schon?

Gruss Ralf.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon All » So 21. Jul 2013, 07:26

Nein, nicht alles vernichten, das wäre fatal. Ohne Mathematik sind wir hilflos. Vernichte die Matheamik und du vernichtest die Industriestaaten. Deutschland sowieso. Du musst Sprache anders nutzen. Wir müssen mehr lernen zwischen den Zeilen zu lesen.

Schau dir an was McDaniel-77 hier formuliert hat. Er hat das Wort Anziehung gebraucht und meinte das im übertragenen Sinne. Er hat gar keine Anziehung unterstellt, sondern eine Wirkung die wir sehen, die aber in der Form nicht real ist. Wir müssen mehr zwischen den Zeilen lesen lernen. Das meine ich.

Es geht auch gar nicht darum Galilei oder andere zu kritisieren. Wenn man berücksichtigt was die hatten, dann waren deren Erkenntnisse genial. Sie wurden weiter ausgebaut von anderen.

Einstein war auch genial. Was hat er uns denn gesagt? Alles ist nicht so wie es scheint. Es sind doch immer nur die Chaoten, die sich mit Einstein profilieren wollen indem, sie vorgeben ihn in Gänze zu verstehen.
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon Jondalar » So 21. Jul 2013, 07:28

All hat geschrieben:Bewegung kann aber keine Grundlage des Universums sein.

Raum ohne etwas existiert auch nicht.

Diese beiden Konzepte sind maximal tauglich, um den technischen Bereich abzudecken, können aber niemals ernsthaft das Universum erklären.

Ursache für diese geistigen Fehlentwicklungen einiger Wissenschaftler sind Werkzeuge wie Mathematik


Guten Morgen All,

Ich denke, kein Mensch wird jemals erfahren, was die Grundlage des Universums ist. Sowohl im Urknall-, aus auch im Steady-State-Konzept ist die Frage nach einer Ursache und einer Grundlage nicht definiert. Das ist wie eine Division durch 0, das geht einfach nicht. Beim Urknallmodell beginnt erst die Zeit mit ebendiesem und man kann nichts definieren, was vor dem Beginn der Zeit gewesen sein sollte, dito Raum. Beim St-st-Konzept muss man Unendlichkieit voraussetzen, auch da gibt es dann keinen Anfang, weil sonst keine Unendlichkeit gegeben ist. Der einzige Ausweg wäre, an einen alten Mann im Himmel zu glauben, der das halt einfach mal kraft seiner Gedanken und Worte geschaffen hat, aber solche Konzepte werden wir hier hoffentlich nicht diskutieren?

Ja, wie auch Ralf schon schrieb, die Physik ist nur dazu da, Dinge zu beschreiben, nicht, sie zu erklären oder mit einer metaphysischen Eigenschaft zu bewerten.

Zum letzten Satz gebe ich Dir aber wieder uneingeschränkt recht, die Mathematik scheint bei einigen Menschen Logikkrämpfe zu verursachen, bis sie schliesslich selber in einer Welt leben, die mathematisch, aber nicht real funktioniert. Ich könnte da Beispiele nennen ......

Ich schliesse mich aber viel lieber Ralf an und frage auch nach Lösungen/Erklärungen. Ich mache auch gerne mal Ratespielchen, aber um eine richtige Diskussion in Gang zu bringen müssen entweder alle Beteiligten von Haus aus wissen, WORÜBER sie sprechen, oder der Diskussionsleiter stellt seine Thesen klar und ausgiebig dar.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon All » So 21. Jul 2013, 08:02

Guten Morgen Jondalar,

ich stimme dir uneingeschränkt zu, dass kein Mensch die Grundlage des Universums erfahren wird, weil das Universum grundsätzlich unbestimmt ist. Alle Teile die wir als absolut betrachten sind künstlich gestaltete Grundlagen die uns Zusammenhänge offenbaren sollen.

Was ist demnach Wissen? Die Kenntnisse über Zusammenhänge. Mehr ist Wissen nicht. Wenn du mehr über Zusammenhänge wissen willst, so ist das immer auf eine Annahme begründet. Wenn du also nach Lösungen suchst, suchst du immer nur nach einer Lösung innerhalb eines Systems. Du isolierst dich damit selbst.

Wenn man das erst mal verstanden hat, dann sind Götter sehrt weit entfernt.

Mir ging es eigentlich immer nur darum festzustellen wie alles zusammenhängt. Dann stellt man auf einmal fest, dass alles nur systematisiert ist. Jedes System hat eine künstliche Grundlage. Ich habe noch etwas anderes erkannt. Voraussagen existieren immer nur innerhalb eines Systems. Vorbestimmung gibt es also schon, liegt aber in einem System selbst. Ein System selbst kannst du nie auf das Universum anwenden, weil ein System eine Teilanschauung ist. Mechanisch nutzen kannst du das Universum aber. Das ist aber auch alles was wir tun. Mehr nicht.

Gruß

All
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Re: Bewegung als Grundlage für das Universum ist sinnlos

Beitragvon Jondalar » So 21. Jul 2013, 08:45

All hat geschrieben:
weil das Universum grundsätzlich unbestimmt ist. Alle Teile die wir als absolut betrachten sind künstlich gestaltete Grundlagen die uns Zusammenhänge offenbaren sollen.

Was ist demnach Wissen?

Wenn du also nach Lösungen suchst, suchst du immer nur nach einer Lösung innerhalb eines Systems. Du isolierst dich damit selbst.

Mechanisch nutzen kannst du das Universum aber. Das ist aber auch alles was wir tun. Mehr nicht.



Ja, da bewegen wir uns dann schon wieder in der Metaphysik, bzw der reinen Philosophie. Ich weiss nicht, wie weit Harald das jetzt durchgehen lässt, aber wir können schon auch mal philosophieren ;)

Der klassische Satz "Ich weiss, dass ich nichts weiss" liefert ein ähnliches Paradox wie die RT. Wenn ich etwas weiss, dann weiss ich nicht nichts, also ist der Satz in höchsten Masse unlogisch und inkonsequent. Nimmt man diese philosophische Grundlage als Basis, kann es gar kein Wissen geben. Wissen überhaupt setzt eine Sicherheit voraus, die wir - aus von Dir genannten Gründen - gar nicht haben und auch nicht haben dürfen. Wir bewegen uns in der gesamten Wissenschaft ja immer nur in Näherungen und Annahmen, das ist streng genommen kein Wissen sondern das sind Gebäude aus Vermutungen und Messungen. Wissen würde voraussetzen, dass etwas nicht nur so beschrieben ist, sondern auch unumstösslich als Tatsache erkannt wurde. So etwas gibt es aber eben nicht.

Ja, das Betrachten von systemischen Zusammenhängen aus dem System heraus birgt immer unlösbare Probleme. Aber dabei isolierst Du Dich eben nicht, dann könntest Du ja aus dieser Isolation heraus doch wieder gültige Aussagen treffen. Gerade, weil Du Dich innerhalb eines Systems nicht isolieren KANNST, kannst Du eben nicht "neutral" und korrekt messen und erkennen.

Letzteres ist völlig korrekt. Daher bin ich auch nicht ein fanatischer Gegner der RT. So lange die Dinge funktionieren, muss man nicht die ganze Welt umkrempeln - es genügt, wenn man Dinge so weit beschreiben kann, dass sie reibungslos und reproduzierbar funktionieren. Da, wo eine Theorie versagt, muss eine andere gefunden werden, da wo sie funktioniert ist sie automatisch legitim. Es gibt für viele Ereignisse mehrere Theorien die sie beschreiben, im Sinne der Wahrheit und des WIssens hat aber keine den Vorzug alleingültig zu sein. Ich kann fliessendes Wasser als gleichmässige Bewegung eines flexiblen Körpers, aber auch als eine kontinuierliche Ansammlung von Einzelmolekülen beschreiben - das Ergebnis ist immer, das Wasser fliesst. Wie ja schon beschrieben, sind ausnahmslos alle Theorien keine ToE, somit wären dann alle zu verdammen und in die Tonne zu treten.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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