julian apostata hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:
ja was eigentlich... groesser? Wenn ein Sonnensystem nicht auseinandergezogen wird (vielleicht wegen der Gravitation), und eine Galaxie nicht auseinandergeht (wegen der Gravitation), warum driften dann die Galaxien auseinander (wegen der Gravitation, die jedoch ohne Einschraenkung von Distanzen wirkt) ?
Ein wenig ratlos.
Wem die 15 Minuten des folgenden Vortrages zu lang sind, der beschränke sich nur auf Minute 4:00 bis 5:00
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-licht-2002_x102.htmlDa fragen tatsächlich irgendwelche „Schlaumeier“ warum denn nicht auch Atome durch die Expansion auseinander gezogen werden.
Und warum kann man beobachten, dass rotverschobene Galaxien viel näher beieinander stehen als weniger rotverschobene Galaxien? (zu dem Thema hat noch kein „Kritiker“ Stellung bezogen)
Dazu hab ich diese Grafik schon mal eingebracht.

Mathematisch ist Ralfs Frage ganz einfach zu beantworten, wenn man von den 3 blauen Gleichungen nur mal die Rechte betrachtet, und zwar nur den Klammerinhalt.
(a-0,5/a²)
a ist also der Skalenfaktor: Vergrössert sich dieser um den Faktor 10, so vergrößert sich auch die abstoßende kraft um den Faktor 10.
Die anziehende Kraft wird aber um den Faktor 100 geringer.
Der “Raumregen” kann also so kleine Strukturen wie unsere Milchstraße (oder gar Atome) gar nicht auflösen…
…wohl aber kann diese “Raumhefe” die Galaxien auseinander treiben.
Hat noch jemand andere Namensvorschläge für die “dunkle Energie”?
Julian, gerade habe ich mir das Video angeschaut. Ein paar Punkte wuerde ich herausgreifen wollen:
1. Es wird dort gesagt, dass man in die Vergangenheit der HS schauen kann. Mir war nicht bewusst, dass man ausser den etwa 3K der HS auch anderes messen kann (vermutlich hoeher), wenn man weiter zurueckschaut!? Ich sehe immer nur die Bilder, wo die 3K HS immer feiner aufgeloest wird. Ich dachte, sie waere eine Art Energiewolke, die gleichmaessig ueber das gesamt beobachtbare Universum verteilt sei und mit ihr expandiert, also keine Bereiche gaebe, die wesentlich hoehere messbare Werte hergeben? Habe ich das also immer missverstanden?
2. Es wird gesagt, dass die vorhandene Materie nicht ausreiche, um die beobachtete Rotverschiebung verursachen zu koennen.
Es wird heutzutage jedoch davon ausgegangen, dass es weitaus mehr Dunkle Materie als herkoemmliche gaebe. Wie saehe das Szenario mit dieser zusatzlichen Materie aus?
Jetzt mal eine Nebenfrage. Worauf begruendet sich die Annahme, dass der Beginn dieser Expansion vor rund 13.4 Milliarden Jahren geschah? Gibt es nicht einen Horizont, den man gar nicht ueberschauen kann, weil das Licht uns von dort nicht erreicht hat oder niemals erreichen wird?
Gruss Ralf.
Nachtrag: Das Konzept des mueden Lichtes muesste auf jeden Fall fundiert gerechtfertigt werden, damit es die Expansionstheorie aussen vor lassen kann. Schliesslich gibt es von anderer Seite (Mainstream) mehrere Beobachtungen, die in die gleiche Richtung zeigen, naemlich Expansion.