Highway hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?
Ich habe es ja deutlich ausgedrückt:
Es werden
Zeitdifferenzen verglichen und keine absoluten Zeiten

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Also erst einmal werden Koordinaten verglichen! Aus zwei Koordinaten ergeben sich erst Differenzen. Aber dennoch kann man, wenn man sich auf eine Koordinate der Gleichzeitigkeit verständigt hat, beispielsweise S=34s zu S'=0s, oder einfacher S=0s und S'=0s, Relationen herstellen wie früher, später oder gleichzeitig. Das hat doch überhaupt nichts mit absoluten Zeiten zu tun. Das wirst du doch nicht abstreiten wollen - oder?
Nein, das ist schon richtig. Unter Berücksichtigung der Anfangsbedingung bei x=x'=0 kann man Relationen gewinnen. Da muß ich mich schon korrigieren.

Wenn in dieser Konstellation zwei Blitze
auf den Bahnhof gleichzeitig in Bahnhofsmitte und neben der Lok einschlagen, dann wird das Ereignis des Blitzeinschlages in Bahnhofsmitte gleichzeitig registriert im IS Bahnhof in Bahnhofsmitte und im IS Zug in Zugmitte. Das Ereignis Blitzeinschlag neben der Lok wird im IS Bahnhof gleichzeitig registriert wie der Mittenblitz; im IS Zug wird er aber um 1,5µs früher registriert.
Also der Mittenblitz ist an
drei Positionen
gleichzeitig: im IS Bahnhof in Bahnhofsmitte und in Lokhöhe sowie im IS Zug in Zugmitte.
Im IS Zug an der Lok wird der vordere Blitz 1,5µs
früher registriert.
Damit ist klar, auf der gekoppelten Zeitschiene wird im Zug der vordere Blitzeinschlag registriert zu einem Zeitpunkt, wo er noch gar nicht in den Bahnhof eingeschlagen hat.
Denkt man daran, daß der Blitz an dieser Stelle einen Wärter erschlagen kann, wird klar die Kausalität verletzt: In der Wahrnehmung des Zuges wird der Wärter erschlagen, bevor der Blitz in den Bahnhof eingeschlagen hat.
Sollten da keine fundierten Gegendarstellungen kommen, dann wäre das nicht nur ein Paradoxon, sondern das out für die SRT.
Eine Theorie, welche das Kausalitätsgesetz verfehlt, ist indiskutabel.
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