Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 14:28

Lübecker hat geschrieben:Die Uhren zeigen genau was im Zug passiert, an jeder Uhr steht nun ein Schaffner, und wenn alle Uhren die Zeit t' = 1,5 μs zeigen, macht der Schaffner ganz rechts eben ein Foto vom Wärter gegenüber, dessen Uhr zeigt dann t = 0 s. Dann gehen alle Uhren im Zug synchron weiter und als alle Uhren im Zug auf t' = - 0,75 μs steht, macht der zweite Schaffner sein Foto vom Wärter, auch dessen Uhr zeigt nun t = 0 s.

Aha, die Uhren im Bahndamm sind bei 0,00 s stehen geblieben !
Na dann :lol:

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2013, 15:02

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ein absoluter Zeitvergleich zwischen den beiden IS würde die Kausalität verletzen.

Ein Zeitvergleich ist ein Zeitvergleich! Was soll denn das Gegenteil des "absoluten" Zeitvergleichs sein? Worauf bezieht sich denn die Zeitangabe der LT mit -0,57735 s ??? -0,57735 zu was???

Die -0,577s bezieht sich auf die Zeit im Zug, deren Nullpunkt 0s gerade dann vorliegt, wenn in Bahnhofsmitte zur Bahnhofszeit 0s ein Ereignis statt findet.
Wenn auf dieser Zugzeitskala die Zeit -0,577s angezeigt wird, dann findet am Bahnhofsende zur Bahnhofszeit 0s gerade ein Ereignis statt.

Als Ereignis auf dem Bahnhof kann man werten, daß die Uhren gerade auf 0s gesprungen sind.
Springen alle Bahnhofsuhren gerade auf 0s, dann springen sie auf der Zugzeitskala zeitlich nacheinander auf Null.
Da keine absolute Zeitskala verfügbar ist, gibt es aber keine Aussage darüber, ob die Ereignisse im Zug gegenüber dem Bahnhof früher oder später ablaufen.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 15:07

Lübecker hat geschrieben:Noch mal, die Blitze schlagen aus dem Bahndammsystem beobachtet gleichzeitig durch die Enden des Zuges A' und B' ein, durch diese durch und ins Gleisbett bei A und B.

Aus dem Zugsystem beobachtet, schlagen die Blitze ungleichzeitig in durch die Endes des Zuges A' und B' ein, durch diese durch und ins Gleisbett bei A und B.

Und was hindert Dich nun daran, dies genau in umgekehrter Weise fest zu legen bei ruhend definiertem Zug:

... die Blitze schlagen aus dem Zugsystem beobachtet gleichzeitig durch die Enden des Zuges A' und B' ein, durch diese durch und ins Gleisbett bei A und B.

Aus dem Bahdammsystem beobachtet, schlagen die Blitze ungleichzeitig durch die Endes des Zuges A' und B' ein, durch diese durch und ins Gleisbett bei A und B.

Also, ist diese umgekehrte Betrachtung ausgehend von der noch unentschiedenen Anfangssituation möglich oder nicht?

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 15:42

Ernst hat geschrieben:Die -0,577s bezieht sich auf die Zeit im Zug, deren Nullpunkt 0s gerade dann vorliegt, wenn in Bahnhofsmitte zur Bahnhofszeit 0s ein Ereignis statt findet.
Wenn auf dieser Zugzeitskala die Zeit -0,577s angezeigt wird, dann findet am Bahnhofsende zur Bahnhofszeit 0s gerade ein Ereignis statt.

Und wie kannst Du das ohne Zeitvergleich behaupten? Wenn - dann? Wenn 0,577 s - dann 0 ? Was ist das denn, wenn nicht ein Zeitvergleich?
Ernst hat geschrieben:Springen alle Bahnhofsuhren gerade auf 0s, dann springen sie auf der Zugzeitskala zeitlich nacheinander auf Null.

Wie geht denn das? Die Bahnhofsuhr bleibt stehen? Und die Uhren im Zug sind nicht synchron zueinander? Sie springen nacheinander auf Null?
Ernst hat geschrieben:Da keine absolute Zeitskala verfügbar ist, gibt es aber keine Aussage darüber, ob die Ereignisse im Zug gegenüber dem Bahnhof früher oder später ablaufen.

Das stimmt nicht, denn mit der RdG ist die Beziehung der Zeitskalen zueinander eindeutig festgelegt. Sie liefert den quantitativen Wert, um den ein Ereignis im Zug früher und das andere später eintritt, um gegenüber den Ereignissen im Bahndamm ungleichzeitig zu sein. Besteht diese Beziehung nicht, dann kann man auch nicht behaupten, es würden die gleichen Ereignisse beschrieben. "Früher und später" in einem IS kann sich nur beziehen auf "nicht früher oder später", daher gleichzeitig im anderen. Und die RdG ist von den Zeiten des einen IS abgeleitet - daher braucht man für den Vergleich keine absolute Zeitskala mehr. Die LT geht von den Werten im IS aus und transformiert diese zu den Werten im IS'. Die Werte werden ja nicht vom Mond abgelesen und stehen in einem derart mathematischen Zusammenhang, dass "früher und später" im IS' sich eindeutig auf die Zeiten im IS bezieht. Die Einschläge im Zug sind ja auch deshalb ungleichzeitig, weil sie im Bahndamm gleichzeitig sind. Es gehört ja nicht zu den intrinsischen Eigenschaften von Zügen, dass Blitze ausnahmslos ungleichzeitig in sie einschlagen.
Es hilft nichts. Die Zeiten in den Systemen beziehen sich zueinander. Und im übrigen war die Anfangssituation x=x'=0, t'=t=0, und da in beiden Systemen die Uhren in diesem Moment gleiche Zeigerstellungen haben, schlagen bei t'=t=0 die Blitze selbstverständlich in beide Systeme gleichzeitig ein. Und alles andere ist übliches SRT-Geschwurbel.

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2013, 16:52

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Zuletzt geändert von Ernst am So 14. Jul 2013, 19:08, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 18:07

Lübecker hat geschrieben:Da sind aber die Ruhelängen entsprechend anzupassen, beziehungsweise ergeben sich andere Ruhelängen.

Da wird man hoffentlich ein Stück vom Zug wegschneiden können. Beim Bahndamm würde es aber schwieriger sein! Die SRT scheint mir überhaupt eine unpraktische Theorie zu sein, wenn sie nur maßgefertigte Inertialsysteme behandeln kann!
:lol:

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » So 14. Jul 2013, 19:00

Hallo Highway, du hast unten in der Signatur -Aktion- stehen. Wenn man das anklickt kommt so ein komischer Vogel. Wo hast du den denn ausgegraben?

Der erzählt so seltsame Dinge. Nimmt ein Feuerzeug und sagt je näher desto heller und je weiter desto dunkler.

Wenn der mit dem Feuerzeug aber zurück geht, wird es insgesamt heller. Hat der Wahrnehmungsstörungen?

Wenn es dann wirklich heller wird, obwohl er sich entfernt, dann kommt er ja, wenn er sich entfernt eigentlich wieder näher, nach seiner seiner Argumentation.

Gruß

All
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2013, 19:08

Ernst hat geschrieben:Es ist ein verbreiteter Irrtum, daß

t' = (t - vx/c²)*gamma

allgemein gilt. Tatsächlich ist es nur ein Sonderfall der allgemeinen Beziehung

Δt' = (Δt - vx/c²)*gamma


Oder noch exakter:

dt' = (dt - vx/c²)*gamma

Alle Aussagen zum absoluten Zeitvergleich zwischen den IS sind daher nicht SRT konform.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2013, 19:38

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es ist ein verbreiteter Irrtum, daß

t' = (t - vx/c²)*gamma

allgemein gilt. Tatsächlich ist es nur ein Sonderfall der allgemeinen Beziehung

Δt' = (Δt - vx/c²)*gamma


Oder noch exakter:

dt' = (dt - vx/c²)*gamma

Alle Aussagen zum absoluten Zeitvergleich zwischen den IS sind daher nicht SRT konform.
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Hast du dazu eine Quelle?


http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-Transformation

falls die beiden Bezugssysteme gleich orientiert sind und zum Zeitpunkt t=t'=0 einen gemeinsamen Ursprung haben, etwa bei einem vorausgehenden, auslösenden Ereignis.

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » So 14. Jul 2013, 20:17

Highway hat geschrieben:Ich meinte eine Quelle für deine allgemeine Ableitung. Dein Ergebnis finde ich bei Wikipedia nicht. Wie bist du denn darauf gekommen?


http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4t_der_Gleichzeitigkeit
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