Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Fr 12. Jul 2013, 20:18

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:..
Im Beispiel stehen alle Uhren im Zug auf -0,577s, als der vordere Blitz in den Bahnhof im vorderen Zugende wahrgenommen wird .
Dann laufen alle Uhren im Zug weiter auf +0,577s. Und erst jetzt wird der hintere Blitz in den Bahnhof im hinteren Zugende wahrgenommen.

Ja, aber nur wenn du dich im Zug befindest. Mit anderen Worten, wenn du dich im Ruhesystem des Zuges befindest. Das ist aber prinzipiell nix neues. Der Wärter am Bahndamm sieht auch nur Uhren die seine Zeit anzeigt. Die LT sieht aber andere Zeiten, wenn beispielsweise der Wärter in den Zug schaut, oder aus dem Zug in das system Bahndamm geschaut wird.

Nee, die sehen im anderen IS auch nur überall eine gleiche Zeit. Allerdings ist die abhängig von der Position des Wärters auf dem Bahnhof. Steht er beim Blitzeinschlag vorne am Bahnsteig, sieht er im Zug überall -0,577s. Steht er hinten am Bahnsteig, sieht er überall +0,577s.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 12. Jul 2013, 20:28

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Denke bitte nur in eine Minute nicht in Deiner Welt, die in kleinen "Bezugssystemen" (Zug, Bahndamm) festbetoniert und begrenzt ist... :?

Deshalb habe ich auch das Szenario räumlich ausgedehnt, damit Du Deine Welt von kleinen, separaten Bezugssystemen einmal verlassen kannst.

Also stellt Dir vor, dass die Gleichzeitigkeit des Leuchtens der Lampen in Berlin und in Frankfurt wie Du es beschreibst mit jeweils einer Uhr registriert wird, die den Zeitpunkt der Einschläügen angeben. Sie registrieren beide die gleiche Zeit. Auch alle Uhren auf der ganzen Strecke Berlin-Frankfurt zeigen auch zu diesem Zeitpunkt des Einschlages die gleiche Zeit, weil sie alle gleich laufen, so auch die Uhr des Wächters und des Schaffners, obwohl sie nicht wissen können, dass zu diesem Zeitpunkt zwei Blitze in Berlin und Frankfurt eingeschlagen haben. Warum sollten die Uhren zwischen Berlin und Frankfurt zu diesem Zeitpunkt des Auslösens der Kugelwellen eine andere Zeit zeigen???? Warum sollte die Uhr des Wächters und des Schaffners eine andere Zeit zeigen, zu dem Zeitpunkt, wo die Kugelwellen in Berlin und in Frankfurt ausgelöst wurden? Aus welchem Grund??? Das gleichzeitige Auslösen der Kugelwellen ist ja gleichzeitig für alle Beobachter in der Welt, auch wenn sie es nicht wissen, denn es gibt nur eine Welt.


Ist ja alles richtig. Aber eben nicht in der merkwürdigen Welt der SRT.


Die Welt Einsteins ist hier nur merkwürdig, weil er zum Beispiel bei diesem Szenario die Gleichzeitigkeit des Sendens mit der Gleichzeitigkeit des Empfangens unzulässig vermengt und vermischt. Ein ganz biederer Denkfehler.

Deshalb muss der „Ingenieur des Universums“, wie der Andere faselt, die Menschen in unendlich vielen, separaten Welten leben lassen, eingeschlossen in Kasten, die sie immer und überall drumrum zu schleppen haben und ein Chaos mit der Logik und der Natur einrichten. Na ja, wenn es ihm Spaß macht... :roll: Wir leben trotzdem weiter in unserer gemeinsamen, logischen, erforschbaren Welt, eine Frechheit, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Fr 12. Jul 2013, 20:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Fr 12. Jul 2013, 20:29

fallili hat geschrieben:Kurt, um da weiterzukommen hab ich ein wesentlich einfacheres und daher weniger fehlinterpretierbares Beispiel in einem neuen Thread aufgezeigt.
Dies auf die Antwort auf Deine Frage für wen (Schaffner, Wärter ...) c nun gilt.


a' kannst du die Frage nicht beantworten?
b' was gibts da zu fehlinterpretieren?

Wogegen breitet sich das Licht mit c aus?

(Und zwar auf das Bahnhof/Zug Gedankenexperiment)


Es ist ganz klipp und klar gefragt wogegen dieses c bezogen ist, oder verstehst du die Frage nicht?


Kurt
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Fr 12. Jul 2013, 20:42

Highway hat geschrieben:...und wenn vorne und hinten einer steht? Was sehen die?

Könntest du selbst darauf kommen.
Zum Zeitpunkt des gleichzeitigen Blitzeinschlages in den Bahnhof sieht der vordere Wärter im Zug alle Uhren auf -0,577s und der hintere Wärter alle Uhren im Zug auf +0,577s.
Da sind sich beide Wärter später einig, daß im Zug die Uhren während ihrer Beobachtung um 1,14s weitergelaufen sind.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Fr 12. Jul 2013, 20:44

Kurt hat geschrieben:Es ist ganz klipp und klar gefragt wogegen dieses c bezogen ist, oder verstehst du die Frage nicht?

Wenn du dich auch nur rudimentär mit der SRT befaßt hättest, würdest du so eine blöde Frage nicht stellen.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Fr 12. Jul 2013, 20:50

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist ganz klipp und klar gefragt wogegen dieses c bezogen ist, oder verstehst du die Frage nicht?

Wenn du dich auch nur rudimentär mit der SRT befaßt hättest, würdest du so eine blöde Frage nicht stellen.
.
.


Ist diese Frage vielleicht deswegen blöd weil du sie (im Rahmen der RT) nicht beantworten kannst?

Kurt
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Fr 12. Jul 2013, 23:10

Ernst hat geschrieben:Zum Zeitpunkt des gleichzeitigen Blitzeinschlages in den Bahnhof sieht der vordere Wärter im Zug alle Uhren auf -0,577s und der hintere Wärter alle Uhren im Zug auf +0,577s.
Da sind sich beide Wärter später einig, daß im Zug die Uhren während ihrer Beobachtung um 1,14s weitergelaufen sind.

Wie kann der vordere Beobachter im Zug den Blitz 0,577 s früher sehen, wenn der Blitz in den Bahndamm noch gar nicht eingeschlagen hat? Zauberei? Wie steht's mit der Kausalität? Kann man etwas sehen, bevor es existiert?
Und der Blitz schlägt im Bahnhof auf der Koordinate x=1 LS ein, auf der Koordinate x'= 1,1547 LS wird der Blitz wahrgenommen, der Beobachter hier ist demnach 46378,054654639152 km entfernt, das Licht braucht bis dorthin 0,1547 s, und er sieht den Blitz um 0,577 s bevor der Blitz überhaupt auf der Welt ist? Erkläre mir bitte das Mysterium!
Und der Beobachter am hinteren Ende des Zugs sieht den Blitz 0,577 s später? Er ist auch von x=-1LS zu x'=-1,1547 LS also 46378,054654639152 km entfernt. Ist das Licht des Blitzes mit 80329 km/s zu ihm hingeschlichen? Noch ein Wunder!
Also, wie ist das? Und wie ist es möglich, dass irgendjemand mit Hirn so etwas ernst nimmt?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Sa 13. Jul 2013, 09:04

Lübecker hat geschrieben:Ziel war es hier, die Aussagen der SRT richtig so wiederzugeben, wie diese aus der SRT hervorgehen.

Und wann fängst Du damit an? Die größeren Abstände, die sich mit der LT ergeben, misst ja der ruhende Schaffner am bewegten Bahndamm! Kann also schon mal keine "Ruhelänge" sein. Ist also beim Bahndamm die wunderbare Längendilatation eingetreten? Oder weißt Du gar nicht, was die Werte bedeuten, die der Bahndammwärter mit der LT erhält? Das sind die Werte, die der Schaffner in seinem Ruhesystem am sich vorbei bewegenden Bahndammereignis misst! Wie kommst Du auf die Idee, das könnte etwas mit der Ruhelänge des Zugs zu tun haben?
Und dein ewiges Gesülze über die ach so dummen "Zweifler" macht Deinen Fehler nur noch schlimmer!

Grüße
Harald Maurer
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@ Harald

Beitragvon rmw » Sa 13. Jul 2013, 09:21

Artie hat geschrieben:Nein, die Frage ist blöd, weil du blöd bist!


Eigentlich wundere ich schon dass dieser Troll ständig andere beschimpfen darf ohne auch nur jemals irgend etwas zum eigentlichen Thema beizutragen.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Sa 13. Jul 2013, 09:59

Artie hat geschrieben:Wie kann ein Blitz um 6:00 Uhr in London einschlagen, wenn in Stuttgart die Kirchenuhr 5:00 Uhr einleutet?
Davon reden die Relativisten doch seit über 100 Seiten:
Die Zeiten vergehen unterschiedlich schnell! Uhren zeigen unterschiedliche Zeiten an.

Die Zeiten sind ja nicht beliebig oder bei einem Würfelspiel ausgeknobelt. Läuft eine Uhr zeitdilatiert, dann läuft sie langsamer als ...was? Langsamer als die Uhr im ruhenden System. Wenn ein Zeitpunkt früher eintritt, dann früher als ...? Die Uhren in den beiden Systemen sind zueinander bezogen über den Lorentzfaktor, ihre Zeiten haben also etwas miteinander zu tun. ZD und RdG ergeben sich stets durch den Vergleich der beiden Uhren in den Systemen.
Wenn im Bahndamm die Uhr beim Blitzeinschlag vorne auf Null Uhr steht, und der Beobachter im Zug misst diesen Zeitpunkt mit -0,57735 Uhr, abgelesen auf der Zuguhr und es handelt sich, wie Ernst betont, um einen echten Zeitunterschied und nicht nur um zwei Uhren, die bei ein und demselben Moment zwei unterschiedliche Zeitanzeigen haben, dann sind diese -0,57735 s tatsächlich ein früherer Zeitpunkt im Zug als im Bahndamm! Zwei unterschiedlich schnell laufende Uhren bedeuten ja nichts. Ich fahre mit meinem Auto nach Wien und meine Autouhr läuft langsamer als jene in Wien und bei Ankunft in Wien stelle ich fest, dass meine Uhr jener in Wien nachgelaufen ist, nach der Uhr in Wien komme ich um 12 Uhr an, auf meiner Uhr ist es erst 11.45 Uhr - bin ich deshalb früher in Wien angekommen? Wo ist die Viertelstunde, um die ich scheinbar früher ankomme? Oder wird hier ein und derselbe Zeitpunkt lediglich durch zwei unterschiedliche Uhren markiert, von denen eine offenbar falsch gelaufen ist. Es kann also von einer früheren Ankunft in Wien keine Rede sein.
Und nun haben wir den Fall, dass der Bahndammwärter beim Blitzschlag auf seiner Uhr "0" sieht und der Schaffner sieht t'=-0,57735 s, also - wenn 0 Uhr Mitternacht ist - zeigt die Zug-Uhr eigentlich 23:59,42265 Uhr, also einen früheren Zeitpunkt, dann kann das ja kein tatsächlicher Zeitunterschied sein, sondern bloß eine andere Zeigerstellung auf der Uhr des Schaffners! Dann ist die Erklärung von Ernst aber falsch, denn wäre zwischen den Wahrnehmungen von Wärter und Schaffner tatsächlich ein Zeitintervall von 0,57735 s, um die der Schaffner den Blitz früher sieht als der Blitz beim Wärter einschlägt, dann wäre ganz klar die Kausalität verletzt. Also werden die Effekte der SRT bloß durch unterschiedlich laufende Uhren erzeugt - und dann sind sie physikalisch ebenso bedeutungslos wie meine falsch gelaufene Uhr in meinem Auto, die leider nicht bewirkt hat, dass ich früher in Wien angekommen bin. Und dann ist nichts, was die SRT aussagt, in irgendeiner Weise real!

Grüße
Harald Maurer
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