Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 13:41

fallili hat geschrieben:Ich sehe aus der Animation am linken Teil raus, dass die Lichtsignale NICHT synchron an beiden Spiegeln ankommen und ich sehe am linken Teil raus, dass c NICHT konstant ist.

So? Was würdest Du denn hier sehen?
Bild
Doch nun zu meiner Animation:
Die Werte müssen aus dem Raumzeitdiagramm herausgelesen werden. Links sieht man die nicht transformierte Form (c=const zum ruhenden System A! So wie A es am bewegten System sieht) rechts, wie sich das transformiert im Raumzeitdiagramm ergibt (c=const zum System B).
Das SIgnal bewegt sich nach links von x=0, t=0 nach x'= -173085,256327319, t'= 0,57735 s, ergibt mit allen Kommastellen gerechnet c!
Von x'= -173085,256327319 bewegt sich der Strahl zur Mitte, die ist dann bei x'= 173085,256327319 in t'= 1,1547 s, ergibt über die Laufstrecke von 2x173085,256327319 km c!
Das Signal bewegt sich von x=0, t=0 nach rechts zur Koordinate x'= 519255,76898195872 in t'= 1,7320508 s, daraus ergibt sich c!
Und von da zurück zum Mittelpunkt, der sich bei x'= 173085,256327319 befindet in t'= 1,1547005383792 s, macht über die Laufstrecke 519255,76898195872 - 173085,256327319 = 346170,51265463972/1,1547 = c!
Nachrechnen mit allen Kommastellen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Kurt » So 7. Jul 2013, 13:42

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Ich sehe aus der Animation am linken Teil raus, dass die Lichtsignale NICHT synchron an beiden Spiegeln ankommen und ich sehe am linken Teil raus, dass c NICHT konstant ist.


Sag mir bitte wo in der Ani c nicht konstant ist!!!

Ganz genau wo und warum!!

RDG_IS_B.gif


Kurt


Weil die gelben Punkte die das Licht repräsentieren sollen, in der Animation links für die Strecke B S1 weniger Zeit brauchen als für die Strecke B S2.
...

Also, Du kannst mich "zerreißen" - weil dass, was ich schreibe wahrscheinlich schwer nachzuvollziehen ist (und eher wirr klingt)- aber Du hast gefragt wo in der Ani c nicht konstant ist und ich versuche Dir eben eine Antwort geben, wie ICH das eben empfinde.


Ja, aber du solltest es konkret sagen wo sich das Licht in der Ani nicht konstant ausbreitet.
Es breitet sich in der ganzen Fläche der Ani konstant aus!

Weil die gelben Punkte die das Licht repräsentieren sollen, in der Animation links für die Strecke B S1 weniger Zeit brauchen als für die Strecke B S2.

Das ist deswegen so weil sich das Licht konstant ausbreitet.
(würde es sich invariant ausbreiten würde es an beiden Spiegeln gleichzeitig ankommen!)

Es fehlt ganz einfach das allerselbstverständlichste dieser Welt, nämlich die Grundlage* worauf sich die Aussage zu: c = hier constant, bezieht.

*Grundlage = Bezug und dessen Nennung.

Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am So 7. Jul 2013, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Kurt » So 7. Jul 2013, 13:53

Artie hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:...

Was soll tausendfache Wiederholung? Deine Zahlen sieht keiner und keiner rechnet nach! :?

:lol:
Das war schon relativ klar!
Da verhalten sich alle cranks, sorry "möchtegernkritiker" gleich: Was einem nicht in den Kram passt wird ignoriert (mit geschlossenen Augen gelesen)
Damit haben +einige+ hier viel gemeinsam mit Kurt.


Artiiiii, ein Bild oder zwei!!

Kurt
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Kurt » So 7. Jul 2013, 14:21

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Artiiiii, ein Bild oder zwei!!


Habe ich doch geschrieben, du musst es nur nachrechnen!
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Artieeeee, ein Bild oder zwei!

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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 14:40

Lübecker hat geschrieben:So kann gesagt werden, schaut, der Wärter O in S sieht wie das Licht gleichzeitig von S1 und S2 ihn erreicht und der Schaffner in S' sieht auch wie das Licht von S1 und S2 ihn gleichzeitig erreicht. Die Frage ist, wurden hier bewusst die Endpunkte A und B aus S und die Endpunkte A' und B' aus S' einfach mit S1 und S2 bezeichnet? Denn das führt hier nämlich zu einem konstruierten Widerspruch in den Aussagen der SRT.

Lübecker, Du schreibst hier einen so schauerlichen Unsinn zusammen, dass es nur so eine Freude ist. In der Animation wird nichts geschummelt und getrickst. Es ist alles ganz klar und einfach. Da wird auch kein Widerspruch konstruiert, sondern er wird behoben! Denn unterschiedliche physikalische Prozesse auf Grund einer Vorgabe sind unmöglich. Die interessieren sich nicht für Vorgaben.
Der linke Teil zeigt das bewegte System, wie es vom ruhenden IS A aus gesehen wird. Also ist c konstant zum ruhenden System. Rechts wird das in das Raumzeitdiagramm übertragen, und nach den Werten die sich hier ergeben, ist dann c im System B konstant! Das ist der ganze Zauber.
Der klassische Ansatz in der Bahndamm-Zug-Rechnerei ist falsch. Der Wärter nimmt als selbstverständlich an, dass der Blitz in Bahndamm und Zug gleichzeitig am Startpunkt einschlägt. Damit ist das Bahndamm-System automatisch ausgezeichnet, denn offenbar existiert die RdG nur für Eisenbahnschaffner - und für Wärter nicht. Das ganze Szenario funktioniert nicht ohne die Verabsolutierung des Bahndamms - und damit ist die SRT schon gegessen. Wenn der ruhend definierte Zug am bewegten Bahndamm andere Zeiten sieht als sich im Zug ergeben müssten, wenn der Blitz dort einschlägt, dann müsste der ruhende Wärter am bewegten Zug ebenfalls andere Zeiten sehen als jene in seinem System und für den Zug jene andere Zeit für den Lichtstart ansetzen. Die Annahme gleicher Startzeit und folgende Berechnung der Lichtankunft beim Schaffner mit c+/-v ist daher Fiktion, abgesehen davon, dass der Wärter den Zug verkürzt sehen müsste und die Werte daher gar nicht stimmen können. Aber da wird rein klassisch begonnen und mit SRT aufgehört. Passt alles nicht zusammen und ergibt außerdem die Inkonsistenz, dass ein physikalischer Prozess in der Mitte der Systeme von einer "Vorgabe" abhängig wird. Das ist nicht nur Nonsens, sondern widerspricht dem Relativitätsprinzip, demnach sich physikalische Prozesse nicht nach Bezugssystemen richten können. Da springt keiner drüber, wenn dem so ist, und die SRT dies aussagt, dann sagt sie widersinniges aus - aber das sind wir von der SRT ohnehin gewohnt.

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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Kurt » So 7. Jul 2013, 14:44

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Artieeeee, ein Bild oder zwei!


Zwei möglichkeiten:
Du bist zu faul oder zu dumm zum rechnen!
Was solls den sein? :mrgreen:


Artiiie, ein Bild oder zwei!
Ein Bild das zeigt dass die beiden Signale gleichzeitig beim Schaffner, der den bewegten Zug steuert, ankommen.
Oder zwei das dann bestätigt dass die Signale nicht invariant zum Schaffner, der sich ja in Zugmitte befindet, gelaufen sind, also einer behaupteten Invarianz den Teppich wegzieht.

Was ist, bist du manns genug um endlich mal etwas zu -sagen-?


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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 14:48

Lübecker hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Die Blitze leuchten an den Endpunkten der Systeme auf und das Licht breitet sich in beiden Systemen aus. Jeder Beobachter kann behaupten, in seinem System hätten die Blitze gleichzeitig eingeschlagen - und das wird er auch tun!

Nein, einer wird eben lügen.

Ja, aber welcher? Wärter sagen immer die Wahrheit und Schaffner lügen immer? Dass es auch umgekehrt sein kann, das ist der springende Punkt!

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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 15:04

Die RdG ist für die SRT überaus praktisch:
Ich mache ein Experiment in der geschilderten Weise und mein Detektor meldet ungleichzeitige Signale. Daraus sollte man dann schließen, dass im System des Detektors c+/-v vorgelegen hat. Nein, sagen die Relativisten, das verursacht die RdG und Du hast die SRT damit glänzend bestätigt!
Oder mein Detektor meldet gleichzeitige Signale. Siehst Du, werden sie rufen, die Lichtgeschwindigkeit ist konstant! Du hast die SRT glänzend bestätigt!
Jetzt wissen wir auch, wie die vielen experimentellen Bestätigungen der SRT zustande kommen! Ergibt sich irgendein inkonsistentes Ergebnis, dann bügelt die RdG das wieder heraus. Und ist das Ergebnis konsistent, dann hat man offenbar am Bahndamm experimentiert. Denn da gibt es die RdG nicht. 8-)

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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 15:28

Lübecker hat geschrieben:Ganz einfach, der Zug ist in S mit 0,5 c bewegt, ja oder nein?

Ja!
Lübecker hat geschrieben:Wenn ja, in S werden die Punkt A' (Zugende) als A und B' (Zuganfang) als B von zwei Blitzen gleichzeitig ins Gleisbett am Bahndamm genagelt. Der Schaffner misst die Strecke AB aus, sie beträgt 2 Ls. Dann beträgt die Länge der Strecke A'B' ja wohl in S auch 2 Ls, es gilt A'B' = AB, ja oder nein?

Natürlich!
Lübecker hat geschrieben:Wenn ja, die Strecke A'B' ist in S mit 0,5 c bewegt, ja oder nein?

Ja!
Lübecker hat geschrieben:Wenn ja sind die 2 Ls sicher nicht die Ruhelänge des Zuges, oder?

Doch, die Ruhelänge des Zuges ist 2 LS geblieben. Aber die bewegte Länge ist verkürzt!
Lübecker hat geschrieben:Die Strecke AB ist in S aber nicht bewegt, oder?

Nein, angenommener Weise nicht.
Lübecker hat geschrieben:Also ist die Strecke AB in S die Ruhelänge, ja oder nein?

Ja, ebenfalls die Ruhelänge von 2 LS.
Lübecker hat geschrieben:Wenn ja, dann muss die Strecke AB = 2 Ls doch in S' kontrahiert sein, ja oder nein?

Ja, müsste sie sein. Ist sie aber nicht, weil wir uns in der Strecke AB befinden. Da ruht sie und ist 2 LS lang. Aus dem Zug gesehen müsste sie daher kürzer als 2 LS sein. Muss der Schaffner eben mit t'=t messen. Dann müsste es sich so ergeben.
Lübecker hat geschrieben:Es bleibt wie es ist, der Zug gibt mit A'B' = 2 Ls die Punkte AB in S vor. In S gilt somit A'B' = AB = 2 Ls. Die Strecke A'B' ist aber in S bewegt und darum in S' länger. Die Strecke AB ist in S nicht bewegt und darum in S' verkürzt. Somit gilt:

Was A'B' in S' ist, wissen wir nicht. S' misst lt. LT ja die Strecke AB ab. Nicht die eigene Strecke! Wenn S' eine größere Strecke bei AB misst, ist ja aus Sicht von S' die Strecke AB länger! Ist doch klar: S' gibt den Koordinaten von AB höhere Werte, also erscheint ihm AB länger! Das muss nicht automatisch die Ruhelänge von S' sein. Die ist immer 2 LS!
Lübecker hat geschrieben:Ruhelänge AB = 2,00000 Ls Bahndamm in S
Ruhelänge A'B'= 2,30940 Ls Zug in S'

Nein, die Ruhelängen (auch Eigenlängen genannt) sind invariant.
Bei beiden wie in der Erstvorgabe 2 LS. Alles andere wäre ein Wunder!

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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Jul 2013, 16:16

fallili hat geschrieben:Was mich aber definitiv von c = konstant überzeugt, ist, dass einander umkreisende Doppelsterne "richtig" gesehen werden. Kann ich nun auf die Schnelle nicht besser beschreiben, Du weißt was ich meine.
Das ist NUR dadurch zu erklären, das c konstant ist ODER dass ein absoluter Äther existiert.

Ich würde mich für den absoluten Äther entscheiden! Bisher nur durch die Hintertür in die Physik geschwindelt, kommt er jetzt schon durch die Vordertür unübersehbar zurück:
http://www.mahag.com/higgs_boson.htm

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