Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Kurt » So 9. Jun 2013, 11:23

Lübecker hat geschrieben:Das Ganze muss einfach bei der Synchronisation der Uhren beginnen, anders werden es hier einige wohl einfach nicht verstehen können oder verstehen können wollen. Dazu aber später mehr.


Heisst das dann dass die Uhren falsch synchronisiert werden müssen damit das richtige Ergebnis rauskommt?

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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » So 9. Jun 2013, 11:29

Lübecker hat geschrieben:.. und seid wann herrscht Einigkeit, wie sieht es in diesem Punkt aus:

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Sind die Ereignisse aber an einem gleichen Raumpunkt gleichzeitig (wie das Eintreffen zweier Lichtsignale bei einem Beobachter), so sind sie in jedem der Inertialsysteme gleichzeitig.

Das ist zwar richtig, trifft aber nicht auf das Beispiel zu.

Es handelt sich im Beispiel um zwei Beobachter, die sich zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Blitzempfangs an zwei unterschiedlichen Raumpunkten befinden. Daher ist es kein Widerspruch, daß der bewegte Beobachter die Blitze zeitversetzt empfängt.


Das sollte ja inzwischen klar sein, was ich damit ausdrücken wollte.
Der bewegte Beobachter empfängt die beiden Blitze ungleichzeitig im IS des Bahnsteigs (aus Sicht des Bahnwärters). Er selbst in seinem Ruhe IS empfängt die Blitze natürlich gleichzeitig, ganau wie auch der Bahnwärter in seinem Ruhe IS. Da hatte ich Harald falsch interpretiert.

Es ist mir schleierhaft, daß du alle meine Beispiele zur LK, ZD und RdG akzeptierst und dennoch nun wieder meinst, die LT aus S beziehe sich auf die Beobachtung eines in S' ruhenden Beobachters. Die LT bezieht sich auf die Verhältnisse in S' in der Beobachtung von S aus.

Es ist auch egal, ob man annimmt, daß die Blitze in den Zug oder in den Bahnhof einschlagen. Denn die Zugenden und die entsprechenden Bahnhofspunkte befinden sich dabei in der selben singulären Raumposition. Die Symmetrie der Konstellation ist unübersehbar. Denn ja nach Definition eines der beiden als Ruhe IS ist auch die RdG symmetrisch.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 11:33

Lübecker hat geschrieben:Dazu aber später mehr.

Na, hoffentlich nicht. Es ist schon das bisher von Dir Dargebotene erschreckend falsch. Und nun hast D's noch immer nicht begriffen, und man wird Dich wohl als hoffnungslosen Fall betrachten müssen.
Für die Richtigkeit meiner Ausführungen gibt es ein starkes Indiz. In diesem Forum lesen nicht nur Laien sondern auch Fachleute mit und nehmen auch an den Diskussionen teil. Da sind, außer dass sie böse Relativisten sind ;) , ausgezeichnete Wissenschaftler darunter. Sie beobachten meine Beiträge unter Garantie mit Argusaugen, sind zwar nicht bereit, mir hilfreich unter die Arme zu greifen, würden mich aber in der Luft zerfetzen, wenn ich im Zusammenhang der SRT etwas Falsches behaupten würde.
Aber die Fachleute schweigen!
Das Schweigen kann auch noch einen weiteren Grund haben. Schauen wir mal, was der Kritiker zu diesem nach SRT beschriebenen Szenario sagen könnte:

Wir nehmen an, statt an den Enden der Inertialsysteme schlägt ein Blitz in dem Moment in den Mittelpunkten der IS ein, wenn sie gerade räumlich und zeitlich zusammenfallen. Es breitet sich daher von diesem gemeinsamen Mittelpunkt eine Lichtsphäre, eine Kugelsphäre aus. Wer den Ablauf mit den Blitzeinschlägen an den Endpunkten richtig verstanden hat, weiß, was nun passiert. Die beiden Beobachter entfernen sich voneinander, und dennoch bleibt jeder von ihnen im Mittelpunkt der Sphäre, so als wären es plötzlich 2 Sphären, 2 Kugelwellen, jedem Beobachter seine eigene!
Bis zu jener Zeit, in welcher der Mythos Einsteins die Denkfähigkeit der Physiker lähmte, wäre so eine Theorie, die derartiges aussagt, sofort im Mülleimer gelandet!
Die Lähmung der Denkfähigkeit der Physiker hält immer noch an.
Das Postulat führt zu absurden Ergebnissen. Jeder Beobachter wird vom Moment der Lichtausbreitung einer Kugelwelle von dieser verfolgt - er kann dem Licht nicht mehr entkommen und kommt auch aus dem Zentrum seiner Kugelwelle nicht mehr heraus!
Diese seltsame Kugelwelle beschreibt Einstein schon in seiner ersten Arbeit und Röntgen muss sich halbtot gelacht haben, als er diese Arbeit boshafterweise in die von Planck herausgegebene Zeitschrift schmuggelte, um damit Planck zu ärgern. Aber Planck durchschaute das Spiel und meinte:"Das ist eine ganz tolle Theorie! Ein Geniestreich!"
Und Röntgen machte ein langes Gesicht, aber die SRT liebte er dennoch nicht. Er schrieb: "Mir will es nicht in den Kopf hinein, dass man so ganz abstrakte Betrachtungen und Begriffe brauchen muss, um Naturerscheinungen zu verstehen."

Und Einstein zeigt uns die Zunge!
Bild
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 9. Jun 2013, 11:44

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wenn Du Dich einzig für den Beobachter des Lichtes interessierst, musst Du also den Ballast aller andere Beobachter des Beobachters und der Transformationen abwerfen und sie alle in die Wüste schicken. Dann wird alles klar, einfach, verständlich und widerspruchsfrei, ohne Transformationen, Wirrwarr und Paradoxien. Es gibt dann nur ein einziges Szenario zum Verständnis der Lichtausbreitung: Ein Beobachter und das Licht, alleine auf der Bühne der Natur, Auge in Auge. ;)


In der Animation von Chief wird das Phänomen der Lichtausbreitung für einen bewegten Beobachter des Lichtes dargestellt (symbolisiert durch das grüne Kreuz): Du musst Dich also einzig auf diesen eine Beobachter des Lichts konzentrieren, und alle anderen Beobachter ausblenden, nur dieser grüne Beobachter des Lichts ist hier von Interesse:

Bild

Und hier kannst Du ganz deutlich erkennen, dass das Licht der Blitze diesen bewegten Beobachter jederzeit zeitversetzt erreicht. Das Licht der Blitze kann nicht gleichzeitig den bewegten Beobachter erreichen, das ist nicht möglich. Es gibt logisch nur diese eine Möglichkeit, nur ein zeitversetzter Empfang der Blitze, also nur klassisch c +/- v.

Deshalb kann man auch keine Animation liefern, entgegen der leeren Behauptung von MS, die einen kontinuierlichen gleichzeitigen Empfang der Blitze bei einem bewegten Beobachter des Lichtes darstellt (relativistisch c=const), weil diese Gleichzeitigkeit logisch unmöglich ist und die Software sie nicht darstellen können, sie arbeiten ja streng nach der Logik. Genauso wenig könnte eine Software zum Beispiel darstellen, dass ein Auto gleichzeitig vorwärts und rückwärts fährt, oder dass ein Apfel gleichzeitig vom Baum runterfällt und zum Baum aufsteigt.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 12:00

Lübecker, Deine festgefahrenen Standpunkte und Behauptungen lassen nur eine einzige Conclusio zu:
Du kannst mit der Lorentztransformation nicht umgehen! Denn ich habe Dich schon 2 Mal ersucht, uns doch mal das Szenario mit der LT vorzurechnen. Da kommt aber nichts, außer Blabla und copy and paste-Zitate. Kannst Du rechnen, Lübecker? Wenn nicht, ist das keine Schande. Ich habe Universitätsprofessoren getroffen, die mit der LT nichts anfangen konnten.
Aber wenn Du die LT gar nicht anwenden kannst, solltest Du über die SRT diskret den Mantel Deines Schweigens legen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon julian apostata » So 9. Jun 2013, 12:37

Jocelyne Lopez hat geschrieben:In der Animation von Chief wird das Phänomen der Lichtausbreitung für einen bewegten Beobachter des Lichtes dargestellt (symbolisiert durch das grüne Kreuz): Du musst Dich also einzig auf diesen eine Beobachter des Lichts konzentrieren, und alle anderen Beobachter ausblenden, nur dieser grüne Beobachter des Lichts ist hier von Interesse:

Bild


????

Leute, wollt ihr wirklich, dass ich euch zum gefühlten 1000.ten Male Siegfried Petry’s Popgrafiken um die Ohren haue?

http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_II

Bild

Wir haben also einen Bahndamm, der ist 1200 Meter lang, die Zuglänge beträgt 1500 Meter.

Am Bahndamm schlägt ein Blitz ein zum Zeitpunkt t=0 und x=-600 Meter und x=+600 Meter.

Klar, für den blauen Beobachter in K bei x=0 kommt das Licht gleichzeitig an.

Und jeder Blinde mit Krückstock sieht doch sofort, dass sich die Situation für den grünen Beobachter gänzlich Anders darstellt.

Das rechte Licht startet bei t’=-1,5us und das linke Licht bei +1,5us also 3 us früher!

Das ist doch so klar wie Knödelsoße, dass das rechte Licht eher ankommen muss.

Hier noch mal die 3 Grundregeln der Lorentztransformation

http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59

“Regel 1”: gegenüberliegende Uhren ticken um den Faktor k verlangsamt
“Regel 2”: gegenüberliegende Maßstäbe erscheinen um den Faktor k verkürzt
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.


Und jetzt kommt ihr. Leitet E=m*c² ab, und zwar ohne diese 3 Regeln.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 12:47

Lübecker hat geschrieben:Da es hier nur eine Sicht aus einem IS gibt, findet keine Transformation in ein anderes IS statt. Somit zeigt die Animation das Geschehen auch klassisch. Der Unterschied LT und GT zeigt sich ja erst, wenn von einem IS in ein anderes transformiert wird.

Na sowas, das Geschehen zeigt sich auch klassisch! Meine Rede! Und der Unterschied zeigt sich erst, wenn transformiert wird. Meine Rede! Na, dann transformiere doch mal endlich einmal mit der GT und das andere Mal mit der LT. Wieso schreibst Du mir mein Forum mit sinnlosen Buchstaben voll, wenn eine kleine Rechnung genügen würde, uns zu überzeugen?

Grüße
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 13:00

Artie hat geschrieben:Vor allen Dingen gibt Bürke in seinem Buch das Thema und die Geschwindigkeit an. Selbst wenn er Dinge wie RdG ua noch nicht erklärt, so macht das Bürkle nicht falsch wie Leute wie chief behaupten und auch nicht schlechter wie andere unterstellen möchten.

Also, dann wirst wohl Du es sein, der uns die LT vorrechnet, nicht wahr? ich warte schon sehr interessiert darauf! Kommt da noch was sachliches oder wirst Du weiterhin nur herummaulen?

Grüße
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 13:09

julian apostata hat geschrieben:Am Bahndamm schlägt ein Blitz ein zum Zeitpunkt t=0 und x=-600 Meter und x=+600 Meter.

Klar, für den blauen Beobachter in K bei x=0 kommt das Licht gleichzeitig an.

Und jeder Blinde mit Krückstock sieht doch sofort, dass sich die Situation für den grünen Beobachter gänzlich Anders darstellt.

Das rechte Licht startet bei t’=-1,5us und das linke Licht bei +1,5us also 3 us früher!

Ja, Julian, aber wenn dieses Licht beim grünen Beobachter ankommt, steht er nicht mehr auf der Koordinate x=0 wie in Deiner Grafik! Da hat er sich inzwischen weiter bewegt. Transformier doch mal, wo er sich bei Ankunft der Signale befindet. Es sollte Dich nicht überraschen, dass das genau dort ist, wo die SIgnale zusammentreffen! Deine Grafik liefert eine Momentaufnahme der Ausgangssituation für die Tranformation. Transformiere, und Du wirst sehen, dass die Bewegung des grünen Beobachters zur Position. wo er sich in der Endposition befindet, die Ungleichzeitigkeit der Signale an den Enden aufhebt und sie ihn daher gleichzeitig erreichen!
Also, Dir hätte ich mehr zugetraut!

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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » So 9. Jun 2013, 13:13

Artie hat geschrieben:Aber he, kein Problem:
Bild
War doch leicht, chief rechnet doch auch immer so.

Das ist nicht die Lorentztransformation. Artie, kennst Du die Lorentztransformation gar nicht??? :o

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