Lichtschlauch um die Erde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Fr 7. Jun 2013, 15:28

Hannes hat geschrieben: Ist in der Tat schwierig zu verstehen und nicht leicht zu erklären

Das ist das einfachste von der Welt:

Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger verändert die Empfangsfrequenz. (Dopplereffekt)
Geschwindigkeitsänderungen des Lichtes ändern die Wellenlänge. (Kontinuitätseffekt)

Relativbewegung plus Geschwindigkeitsänderung bewirken Änderungen der Empfangsfrequenz- und der Wellenlänge.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 7. Jun 2013, 15:55

Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Ist in der Tat schwierig zu verstehen und nicht leicht zu erklären

Das ist das einfachste von der Welt:

Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger verändert die Empfangsfrequenz. (Dopplereffekt)
Geschwindigkeitsänderungen des Lichtes ändern die Wellenlänge. (Kontinuitätseffekt)

Relativbewegung plus Geschwindigkeitsänderung bewirken Änderungen der Empfangsfrequenz- und der Wellenlänge.
.
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Und welcher der beiden Fälle liegt jetzt beim Modell von Hannes vor?
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Fr 7. Jun 2013, 16:00

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Ist in der Tat schwierig zu verstehen und nicht leicht zu erklären

Das ist das einfachste von der Welt:

Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger verändert die Empfangsfrequenz. (Dopplereffekt)
Geschwindigkeitsänderungen des Lichtes ändern die Wellenlänge. (Kontinuitätseffekt)

Relativbewegung plus Geschwindigkeitsänderung bewirken Änderungen der Empfangsfrequenz- und der Wellenlänge.
.
.

Und welcher der beiden Fälle liegt jetzt beim Modell von Hannes vor?

Must du ihn fragen.
Meines Erachtens der Kombinierte. Sein Stern bewegt sich ja mit v in Richtung Erde. Und dann läuft sein Licht erst durch die Sternatmosphäre, dann durch Vakuum und dann durch die Erdatmosphäre.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 16:17

Hallo Fb !
Ernst hat geschrieben:
Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger verändert die Empfangsfrequenz. (Dopplereffekt)
Geschwindigkeitsänderungen des Lichtes ändern die Wellenlänge. (Kontinuitätseffekt)

Ernst hat mich schon lange verstanden. Er wollte mich nur ärgern. Warum denn ?
Er schreibt:
Meines Erachtens der Kombinierte. Sein Stern bewegt sich ja mit v in Richtung Erde. Und dann läuft sein Licht erst durch die Sternatmosphäre, dann durch Vakuum und dann durch die Erdatmosphäre.
.
Und damit trifft er haargenau meine Ansicht.
Ich habe die Erdatmosphäre nicht gesondert erwähnt, um die Sache nicht noch komplizierter zu machen. Aber auf dieselbe Art misst man auch die Erdbewegung um die Sonne.Man sucht sich einen Stern, auf den die Erde zuläuft und in einem halben Jahr von ihm wegläuft.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2013, 16:29

Hannes hat geschrieben:
Meines Erachtens der Kombinierte. Sein Stern bewegt sich ja mit v in Richtung Erde. Und dann läuft sein Licht erst durch die Sternatmosphäre, dann durch Vakuum und dann durch die Erdatmosphäre.
.
Und damit trifft er haargenau meine Ansicht.
Ich habe die Erdatmosphäre nicht gesondert erwähnt, um die Sache nicht noch komplizierter zu machen.


Hannes, wenn er sich ruhend zur Erde in:
- der Erdatmosphäre
- im Vacuum
- in der Sternatmosphäre

setzt, dann misst, dann misst er immer die gleiche Linienverschiebung.

Dabei spielt es keine Rolle wie lang die jeweilige Welle dort ist.
Es spielt auch keine Rolle wie schnell das Licht jeweils ist.
Das Ergebnis ist immer gleich!


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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Fr 7. Jun 2013, 17:28

Lübecker hat geschrieben:Falsch, denn es werden keine Wellenlängen sondern Frequenzen gemessen.

Das halte ich für ein Gerücht. Es wird interferometrisch gemessen. Das ist immer eine Wellenlängenmessung.
Wie wolltest du denn auch die Frequenz messen?
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 17:33

Hallo Lübecker !

Diese Aussage trägt als Argument soviel zum Thema bei, wie die Nennung der Lieblingsfarbe. Wer was glaubt zu spüren ist irrelevant.

> Fantasie war mir noch nie unsympatisch.

Wie das Licht entsteht ist auch egal, konkret ist die Aussage, im Ruhesystem des Sterns beträgt die Lichtgeschwindigkeit c. Ob der Stern sich gegenüber der Erde, oder die Erde sich gegenüber dem Stern dabei bewegt ist ohne Einfluss darauf
.

> ja, so sehe ich das.

Falsch. Das ist keine Tatsache, sondern so eben nur eine Behauptung. Das ist eine Annahme, mehr nicht.

> ja, mehr als eine Annahme ist das nicht. Zum Stern hinauffliegen kann man nicht.
Aber da der Stern und die Erde keine Sonderstellung im Universum haben, ist anzunehmen, dass sowohl auf dem Stern wie auf der Erde gleiche Bedingungen herrschen.

Wie eben, nur eine Behauptung, eine Vermutung, eine Annahme, aber eben keine Tatsache. Die Annahme ist, der Stern nimmt sein Lichtleitbezug mit, dieses nur auszusagen macht daraus aber keine Tatsache.

> Du kannst etwas Anderes vorschlagen, das gaubwürdiger ist.

Falsch, denn es werden keine Wellenlängen sondern Frequenzen gemessen. Der Dopplereffekt ist kein Beweis für die Mitnahme eines Lichtleitbezuges.

>Hab ich ja gesagt, dass Frequenz und Wellenlänge zusammenhängen. Da man Wellenlänge schwer messen kann, misst man eben Frequenz. Da das Licht mit c an der Erde ankommt, kann man leicht umrechnen.

Es gibt kein c ± v_stern, das ist immer noch nur eine Annahme. Dieses gilt es ja zu belegen. Eine Behauptung belegt aber nichts.

> das c +-v _ Stern gilt relativ zur Erde
> Wie würde sonst die Spektralverschiebeung entstehen, die man in den großen Spektrometern messen kann ? Ich sagte schon: Hinauffahren kann man nicht. Man muss akzeptieren, dass auf dem Stern dieselben Gesetze gelten wie auf der Erde.

>>>Es wurde nichts bewiesen, sondern nur weiter etwas behauptet.

> So wie beim zweiten Postulat. Ist nur eine Frage der Glaubwürdigkeit.

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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Fr 7. Jun 2013, 17:50

Hannes hat geschrieben: Da man Wellenlänge schwer messen kann, misst man eben Frequenz.

Na , dann sag mal wie das geht.
Die Wellenlänge ist ganz simpel zu messen. Wie mißt du die Frequenz?
.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 7. Jun 2013, 17:55

Ernst hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Falsch, denn es werden keine Wellenlängen sondern Frequenzen gemessen.

Das halte ich für ein Gerücht. Es wird interferometrisch gemessen. Das ist immer eine Wellenlängenmessung.
Wie wolltest du denn auch die Frequenz messen?
.
.

Das macht heutzutage der Computer in Echtzeit per FFT ganz ohne Wellenlänge.

Also:
Bild.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 17:58

Hallo Ernst !
Die Wellenlänge ist ganz simpel zu messen. Wie mißt du die Frequenz?

Ich weiß, dass es einen sog. Frequenzkamm gibt, mit dem man sie messen kann.
Aber selbst gemacht habe ich das auch noch nicht. Für den Frequenzkamm gab es sogar einen Nobelpreis.
Wie gesagt, man wird eben so messen, wie es besser geht. Umrechnen ist leicht.
Ich bin aber gerne bereit, mir von dir die genauen technischen Verfahren erklären zu lassen. Ist eine interessante Sache.

Hannes
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