Ralf Maeder hat geschrieben:Kurt, tut mir leid, dass du dich ein wenig frustriert fuehlst.
Hallo Ralf, das gehört zum Leben, und geht vorüber.
Ralf Maeder hat geschrieben:Was mich als Aussenstehender dieser Diskussion und Laie interessieren wuerde, kannst du dir ein anderes Experiment vorstellen oder eine Variante des durchgefuehrten, bei dem du mit der Versuchsanordnung einverstanden waerest und aussagekraeftige Ergebnisse erwarten wuerdest?
Das ist garnicht so einfach.
Eine einfache Überlegung:
In einer Anordnung läuft ein Lichtsignal das eine Wellenlänge hat die einer Wegstrecke (Lichtweg in einer Umlaufrichtung) entspricht (wäre hier ein Funksignal bei irgendwo 1000 m Wellenlänge).
Es wird um 0 Uhr begonnen, um Null Uhr beendet.
Die Erde hat sich inzwischen komplett um ihre eigene Achse gedreht.
Es ist also zu einem kompletten Umlauf gekommen, das bedeutet dass das Signal sich selber (in Bezug auf seine Lage im Raum) umrundet hat, also 360 Grad verändert wurde.
Wenn diese Einrichtung diese Veränderung anzeigen sollte dann müssten sich diese 360 Grad im Signal zeigen.
Es müsste also zu einer kontinuierlichen Phasenänderung kommen.
Eine konstante Phasenänderung ist somit garnicht drin.
Das das so ist zeigt der Laserkreisel, er misst genau diesen Vorgang.
Keine Drehung im Raum = keine Frequenz, Drehung im Raum: die Phasenänderungen erscheinen als Beatfrequenz, diese Frequenz entspricht der Anzahl der beteiligen "Wellen" (dem vielfachem der Wellenlänge) die im System vorhanden ist.
Auch der Laserkreisel zeigt dass M+G nicht gemessen haben können.
Es soll ja die "Drehung im Raum", also die -Drehung im Äther- gemessen worden sein.
Das geht aber nicht ohne das diese Drehung (durch eben die Beatfrequenz) sichtbar wird.
Eine kleine Frage:
Das M+G Sagnac wird direkt am Äquator eingerichtet, eine Hälfte südlich, die andere nördlich davon.
Frage1:
Wie gross ist die Phasenverschiebung der Striche?
Frage2: wie gross ist da die Beatfrequenz beim Laserkreisel?
Kurt

