Lichtschlauch um die Erde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Sa 1. Jun 2013, 23:17

DerDicke hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Haben sie gekurbelt oder nicht?

Klar ham se gekurbelt. Zumindest ist es nötig die Achsen des vor- und rücklaufenden Strahles zur Deckung zu bringen.


Eben nicht!
Die beiden, ab dem erstem Strahlteiler getrennt laufenden Lichtstrahlen, sind so zu lenken dass sie aus verschiedenen Richtungen und aufgeweitet auf die Überlagerungsfläche treffen.
Dabei spielt es z.B keine Rolle ob die erste und die vierundzwangsigste "Welle" verglichen werden, nur das Phasenverhältnis der "Wellen an sich" ist dabei relevant.
Da bedeutet dass:
- die einzelnen Strecken unterschiedlich lange sein können, somit keine Symmetrie der beiden Wege notwendig und! auch erkennbar ist.
- sie dürfen garnicht symmetrisch sein denn dann gäbs keine Interferenz, sondern nur ein Mischprodukt der beiden Signal am Auftreffpunkt.

Wenn also keine Phasendrehung der beiden Signale stattgefunden hätte, die Wegstrecken absolut gleich sind (oder eine Wellenlänge verschoben) wäre der Lichtpunkt doppelt so hell wie nur bei einer Umlaufrichtung.
Damit konnten sie aber garnichts anfangen, denn sie brauchten ja ein Strichmuster.

Das geht aber nur wenn die beiden Signale flächenmässig verteilt und aus unterschiedlichen Richtungen auf die Fläche fallen.
Denn nur so ergibt sich ein (Strich)Muster.
Muster bedeutet Veränderung der Phasenlagen der beiden Signal zueinander an dem jeweiligem Flächenpunkt.

Hält es jemand für möglich dass man das einfach aufbaut, ohne Kurbeln es schon perfekt so ist?
Oder meinen die die Kurbeln annehmen, dass das das blind einzukurbeln ist, nach dem Einschalten einfach so perfekt passt.
Es geht immerhin um die Kleinigkeit einer tausendstel Wellenlänge.

Oder ist es nicht so dass man, egal wo man das Muster hinschiebt, nicht wissen kann um wieviel es sich wegen der vermuteten Erdrotation verschoben hat?
Die Erde anzuhalten ist damit man die Linienlage vor sich hat wenn sie sich nicht dreht.
Auch wenn man den vermeintlich von der Erdrotation unbeeinflussten -kleinen Lichtweg verwendet das Problem trotzdem bestehen bleibt, denn man weiss ja immer noch nicht welche Strichlage der -grosse Weg- hervorbringt wenn die Erde rotiert und wenn sie nicht rotiert.

Hier ein paar Anregungen für alle zum Nachdenken.
Ich habe die Frage schon gestellt, eine Antwort habe ich nicht gesehen, oder hab ich sie übersehen?

Ein M+G Sagnac wird aufm Äquator aufgebaut, halbe/halbe.
Welche Strichverschiebung wird hier wegen der Erdrotation erwarte und gemessen?

Dann:
Ein M+G ähnliches, oder ein anderes (echtes) Sagnacinterferometer wird drehend gelagert aufgebaut, eingestellt und ein Strich markiert.
Nun wird das ganze gedreht, die Strichverschiebung ist sichtbar.
Nun wird gestoppt.

Frage: ist nun der Strich am selben Ort wie vorher, und zwar bei jedem beliebigem Winkel zur Ausgangslage?
Ja oder nein?

(Hintergrund der "Frage")
Wenn das M+G funktionieren würde dann wäre die Strichlage Winkelabhängig.
Wäre sie Winkelabhängig dann müsste sich die Beatfrequenz während der Drehung zeigen, denn je nach Drehwinkel werden entsprechende Phasendurchgänge/Zustände ja verglichen/durchlaufen.

Überlegt mal wie das beim Laserkreisel ist!!


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Sa 1. Jun 2013, 23:57

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:
Klar ham se gekurbelt. Zumindest ist es nötig die Achsen des vor- und rücklaufenden Strahles zur Deckung zu bringen.


Eben nicht!
Die beiden, ab dem erstem Strahlteiler getrennt laufenden Lichtstrahlen, sind so zu lenken dass sie aus verschiedenen Richtungen und aufgeweitet auf die Überlagerungsfläche treffen.
Dabei spielt es z.B keine Rolle ob die erste und die vierundzwangsigste "Welle" verglichen werden, nur das Phasenverhältnis der "Wellen an sich" ist dabei relevant.
Da bedeutet dass:
- die einzelnen Strecken unterschiedlich lange sein können, somit keine Symmetrie der beiden Wege notwendig und! auch erkennbar ist.
- sie dürfen garnicht symmetrisch sein denn dann gäbs keine Interferenz, sondern nur ein Mischprodukt der beiden Signal am Auftreffpunkt.

...


- sie dürfen garnicht symmetrisch sein denn dann gäbs keine Interferenz, sondern nur ein Mischprodukt der beiden Signal am Auftreffpunkt.


Hast du Angst um deine schönen Bilderlein?

Hier steht aber noch mehr.
viewtopic.php?f=6&p=54919#p54918

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » So 2. Jun 2013, 11:05

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Das Experiment in Wettzell: Erdrotation messen per Ringlaser wurde nach langem Ringen ja nun anerkannt.


Gratulation!!
- du hast bewiesen dass ich das "Experiment" was keins ist, sondern eine hochmoderne hochgenaue Messeinrichtung, nun nach langen Ringen von dir endlich von mir anerkannt habe, obwohl dies nie in Abrede gestellt wurde! (ganz in Gegenteil davon als schlagkräftiger Beweis dass M+G nichts gemessen haben konnten, ins Feld geführt wurde)

Lübecker hat geschrieben: Dort wird auch mit Licht gemessen


- diese aussergewöhnliche Feststellung ein unschlagbarer Bereits dafür ist dass M+G die Erdrotation gemessen haben können müssen.

- du hast auch mal die Feststellung als ebenso schlagenden Beweis eingebracht dass ja sowohl bei M+G als auch beim Laserkreises der Sagnaceffekt ausgewertet wird.
Ein ebensolches unschlagbares Argument wie oberhalb.

Lübecker hat geschrieben: was unterscheidet das Experiment in Wettzell von dem Experiment das von Michelson und Gale durchgeführt wurde? Auch für Wettzell wurde nicht die Erde angehalten. Wie ist das zu erklären?


Tja, habe ich in anderen Foren meine Argumente und Erklärungen abgelegt, oder kannst du nicht lesen oder hast du einen Filter draufgeschaltet?
Eine kurze Abfrage deines Wissens: welches Art Messergebnis wurde bei M+G erwartet/behauptet, welches wird in Wettzell ständig gemessen?

Lübecker hat geschrieben:Wurde inzwischen die Behauptung, der Lichtleitbezug würde mit der Erde rotieren und das Licht so mitnehmen, als falsch und falsifiziert (durch das Experiment in Wettzell) erkannt?


Der Lichtleitbezug bestimmt wie Licht in ihm läuft.
Und da habe ich aufgrund dieser Gespräche und Betrachtungen hier hoffentlich mal die Chance endlich mal rauszukriegen (Zahlen/Messwerte) wie weit der reicht und wie streng er von der Erde festgelegt wird (oder auch ob es ihn überhaupt gibt, er existiert).
Und ev. auch ob der "Äther" mit ihm identisch ist, also dieser -mitgerissen- wird oder die Erde ihn ihm rotiert.
Ich frage mich da aber was hinter einer Steilwand im Gebirge passiert, wirbelt er da oder gibt's da einen "Ätherschatten".


als falsch und falsifiziert (durch das Experiment in Wettzell) erkannt


Eine kleine Frage an dich.

Wettzell und M+G, beide werden direkt am Äquator eingerichtet, beide so dass sie links und rechts gleich weit -drüberhängen"-
Welche Messwerte werden vom M+G gemessen,
welche vom Ringlaser?


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » So 2. Jun 2013, 12:15

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eine kurze Abfrage deines Wissens: ---

Wie und Wieso soll man einem trollenden yyy Fragen beantworten?


Aber Artie,
wie und wieso willst du denn wissen ob du einem yyy oder einem Nichtdepp antwortest?
Du bist doch nichtmal in der Lage das zu erkennen!
Und erst recht nicht auf die gestellten Fragen einzugehen und kompetent dazu zu antworten!!


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » So 2. Jun 2013, 13:26

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und erst recht nicht auf die gestellten Fragen einzugehen und kompetent dazu zu antworten!!

Aber Mann wie doof bist du?
Frage erübrigt sich, sehr, ich weiß...
Einem yyy muss man keine Fragen beantworten!
Deine Fragen sind nur Spielchen, der sogenannte "Deppentanz"

iconkingspurplebiggrin.gif


Jaja, Artie, du tanzt wieder mal deinen Tanz,
ist ja nicht das erste mal.

Einem yyy muss man keine Fragen beantworten!


Natürlich nicht,
es ist ja eh egal wer dich fragt, ob yyy oder nicht, du kannst niemanden eine Frage kompetent beantworten, denn du bist, und das hast du schon mehr als ausreichend oft gezeigt, dazu nicht in der Lage.

Kurt

Ich orakle mal dass du das auch bei deiner nächsten Antwort nicht auf die Reihe kriegst.
Kurt
 
Beiträge: 22384
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon DerDicke » Mo 3. Jun 2013, 10:03

Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Klar ham se gekurbelt. Zumindest ist es nötig die Achsen des vor- und rücklaufenden Strahles zur Deckung zu bringen.

Eben nicht!

Sie sind ja lustig Herr Kurt. Erst widersprechen Sie DemDicken und dann konstatieren Sie genau dasselbe:
Kurt hat geschrieben:Die beiden, ab dem erstem Strahlteiler getrennt laufenden Lichtstrahlen, sind so zu lenken dass sie aus verschiedenen Richtungen und aufgeweitet auf die Überlagerungsfläche treffen.

nur wischiwaschi. Konkret: Auf der Überlagerungsfläche müssen die Strachachsen zur Deckung gebracht werden, daß es Interferenzringe gibt.
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mo 3. Jun 2013, 13:25

Hallo Lübecker !
Innerhalb der Sternatmosphäre hat die LG c +- v_Stern ( relativ zur Erde)
Da Erde und Stern dasselbe Inertialsystem haben ,gilt das 2.Postulat nicht mehr.

Du schreibst!
Eine kleine Suche hier im Forum zeigt, dass das Modell schon öfter thematisiert wurde und dann fast genauso ausführlich erklärt wurde, wie das Experiment von Michelson und Gale. Aber auch hier wurde nichts verstanden,

Verstanden schon.. aber unlogisches wird nicht akzeptiert.

würde sich die beobachtete und gemessene Lichtgeschwindigkeit nicht aus der GT sondern auch aus der LT ergeben. Hier nachzulesen:

Die LT kannst du sowieso vergessen. Galilei ist besser.
F1 = - F2 ⇒ F1 + F2 = 0 richtig ist und

Was willst du damit beweisen, wenn du sagtst: a=-b a+b = 0
Ist doch nicht einmal Grundmathematik. Mit dem "beweist" du gar nichts.

Wenn du aber sagst: c= const., aber Meter und Zeit sind variabel, so stimmt das auf allen Fronten nicht. Meter und Zeit sind nicht von der Physik definiert, sondern von den Menschen durch Übereinkunft festgelegt worden, um Vergleichsmaßstäbe zu haben ,um die Vorgänge in der Physik messen zu können.

Wenn du die LG innerhalb einer Sternatmospäre durch Fizeau erklären willst, erkennt man, wie wenig du von Physik verstehst.Oder bist du der Meinung, Fizeau reicht bis zu einem Lichtjahre Kilometer enternten Stern ? Jeder Stern nimmt- genau wie die Erde- seinen Lichtbezug mit sich. c_Stern = c +-v _Stern relativ zur Erde. Wird mittels Spektroskopie gemessen.Ist die Grundlage für die Auffindung von Exoplaneten.

Bessere Relativistenkollegen wie du haben das bereits zugegeben.
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Mo 3. Jun 2013, 17:35

Hannes hat geschrieben:Oder bist du der Meinung, Fizeau reicht bis zu einem Lichtjahre Kilometer enternten Stern ? .

Bist du der Meinung, die physikalischen Gesetze gelten nur bis zu deiner nächsten Straßenecke?
Natürlich gilt Fizeau räumlich unbegrenzt und die Erklärung des Lichtlaufs in einem relativ zur Erde bewegten Medum hat, SRT hin oder her, nach Fizeau zu erfolgen. Ich hatte dir das mehrfach beschrieben. Leider fehlen dir offenbar die Grundlagen, um das nachzuvollziehen.

Jeder Stern nimmt- genau wie die Erde- seinen Lichtbezug mit sich. c_Stern = c +-v _Stern relativ zur Erde. Wird mittels Spektroskopie gemessen.Ist die Grundlage für die Auffindung von Exoplaneten.
Bessere Relativistenkollegen wie du haben das bereits zugegeben.

So? Wer denn? Das wäre ja dann gar kein "Relativistenkollege" mehr.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 3. Jun 2013, 18:20

Hannes hat geschrieben:Jeder Stern nimmt- genau wie die Erde- seinen Lichtbezug mit sich. c_Stern = c +-v _Stern relativ zur Erde.

Was du behauptest, kann nicht sein, denn dann gäbe es keine Aberration. Deine Vorstellung vom mitgeführten Lichtbezug steht im Widerspruch zu den astronomischen Beobachtungen, die tagtäglich die stellare Aberration bestätigen.
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1662
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mo 3. Jun 2013, 21:11

Hallo Lübecker !

Das ist so falsch und wäre zu belegen. Kein Stern und auch die Erde nimmt einen Lichtleitbezug mit. Bitte ein entsprechendes Experiment konkret benennen. Mit Quellenangabe.

Ist für Michelson-Morley eine Quellenangabe notwendig ?
Da irrt der Erkenner. Und kein Grund ist gegeben persönlich zu werden

...was du andauernd gegen mich machst.
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 67 Gäste