Guten Abend DerDicke,
verzeih mir meine Narretei vom 13. Mai, ich war wahrscheinlich in einem anderen Universum.
DerDicke schreibt am Mo 13. Mai 2013, 08:21
Zitat:
Sie werfen mehr Fragen auf, als Sie beantworten.
Mit den Fragen da habe ich es. Wie geschieht es, dass die Zeit gedehnt wird und die Längen verkürzt werden?
Wie ist es mit Dir, hast Du keine Fragen, abgesehen nach der Länge eines Besenstiels, z.B. wie es physikalisch möglich ist die Zeit zu dehnen und die Längen zu verkürzen?
Hast Du Dir niemals darüber Gedanken gemacht und die Frage nach dem Wie gestellt?
Zitat:
Und wecken zunehmend Zweifel an der Möglichkeit daß Sie praktisch in der Lage sein könnten die Länge eines tatsächlichen Besenstils zu messen.
Da ich nicht so gut bin präzise auf Deine Fragen zu antworten habe ich mir eine Antwort von Wikipedia geliehen.
Zum Messen gehören:
1. Eindeutige Definition der Messaufgabe (Messproblem) und der Messgröße:
Die Aufgabe, das Messobjekt und die physikalische Messgröße sind festzulegen.
2. Festlegung der Maßeinheit für das Ergebnis:
Die Einheit und ihr Einheitenzeichen sind in der Regel gemäß dem SI festgelegt, wählbar sind Vorsätze für Zehnerpotenzen (ebenfalls gemäß DIN 1301-1).
Beispiel für die Länge: mm, cm, m, km.
Beispiel für die Geschwindigkeit: m/s oder außerhalb des SI km/h oder für spezielle Anwendungsbereiche Knoten (DIN 1301-2).
Es gibt auch dimensionslose Größen, z. B. Winkel, Brechzahl, Anzahl, deren Werte ohne Einheit angegeben werden.
3. Zusammenstellen der Randbedingungen:
Als Randbedingungen sind z. B. Eigenschaften des Messobjektes (Werkstoff, Oberflächenbeschaffenheit) und der Umgebung (Temperatur, Schwingungen) zu beachten.
4. Wahl einer Messeinrichtung oder eines Messgerätes:
Ausgehend vom Messprinzip und der Messmethode wird ein Messverfahren entwickelt, das in einer Messeinrichtung verwirklicht wird. Vielfach steht bereits ein fertiges Messgerät für die Messaufgabe zur Verfügung. (Definitionen der Begriffe siehe unten)
5. Kalibrieren von Messeinrichtung/Messgerät:
DIN EN ISO 9000 ff fordert die Rückführbarkeit aller Messungen auf nationale Normale. Dieses wird durch das Verfahren der Messmittelüberwachung gesichert. Dazu soll ein Messgerät in regelmäßigen Abständen kalibriert (eingemessen) werden. Dabei ermittelt man den Messwert (Ausgangsgröße) bei einem als richtig anzusehenden Wert der Messgröße (Eingangsgröße). Falls der Messwert nicht mit dem Wert der Messgröße innerhalb vorgegebener Fehlergrenzen übereinstimmt, ist das Gerät vorerst neu zu justieren (einzustellen).
6. Festlegung des Messablaufs:
zeitliche bzw. örtliche Abfolge der Messungen: z.B. Reihenfolge von Einzelmessungen, Wiederholungen, Messreihe unter geänderten Bedingungen; räumliche Verteilung der Messpunkte (Messstellen), Messprofile, regelmäßiger Raster usw.
7. Durchführen der Messung und Ermitteln des Messergebnisses:
Es können eine Messung oder auch mehrere unter denselben Bedingungen gewonnene Messungen derselben Größe (Vergleichs-/Wiederholmessungen) durchgeführt werden. Dann sind Mittelwert und Standardabweichung zu berechnen.
Ferner können Messungen verschiedener Größen erforderlich sein, aus denen der Messwert der gesuchten Größe nach festgelegten mathematischen Beziehungen zu berechnen ist.
8. Berücksichtigung der Auswirkungen von Einflussgrößen:
Korrektur von systematischen Messabweichungen.
Je nach Umständen gehört hierzu auch eine Reduktion, d. h. eine Korrektur auf einheitliche Bedingungen.
9. Ermitteln des vollständigen Messergebnisses:
Ein vollständiges Messergebnis besteht aus dem Messwert (gegebenenfalls Mittelwert aus einer oder mehreren Messreihen oder dem berechneten Wert aufgrund anderer Messungen), ergänzt durch quantitative Aussagen zur Messunsicherheit; als letztere dienen Fehlergrenzen, die mit den Mitteln der Fehlerrechnung oder der Fehlerfortpflanzung zu bestimmen sind.
(Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Messung)
Aber über Deine Antwort an Kurt bin ich erstaunt. Ich hoffe Du bist Dir über diese Aussage im Klaren.
Zitat:
Kurt hat geschrieben:Und je nach Ortsumständen sind sie unterschiedlich.
Nein. Im eigenen Ruhesystem sind Meter und Sekunde immer gleich.