Bei meinem Beitrag habe ich mich gründlich verrannt. Ich hatte mich in die SRT ohne die Annahme eines Äthers so intensiv hineingedacht, dass ich am Ende gänzlich vergessen hatte, dass ich eben genau dieser Auffassung bin. Ich bin eine überzeugter Anhänger des TAO-Matrix-Modells von Harald Maurer und hatte diese Vorstellung bereits bevor ich dessen Beschreibung im Internet entdeckt hatte. Anstatt mir Gedanken zu machen, was sich Einstein bei der Abfassung der SRT gedacht hatte, wäre es besser gewesen, dieses Modell in einer erweiterten Form vorzustellen.
Vor einigen Jahren wurde mir ein Buch empfohlen, das so einen Äther beschreibt, allerdings mit der Bezeichnung „Planck-Äther“. In beiden Modellen gibt es „eigentlich“ nur Ätherteilchen; die gewöhnliche Materie stellt eine Art Störung, Abweichung von der Norm dar, die die Gleichförmigkeit des „leeren“ Raums unterbricht (übrigens scheint auch Einstein in [url=http://wikilivres.ca/wiki/Äther_und_Relativitätstheorie]
Äther und Relativitätstheorie[/url] in dieser Richtung gedacht zu haben: „Es würde dann der Gegensatz Äther - Materie verblassen...“).
Auf dem ersten Blick scheint es einen ganz wesentlichen Unterschied bei den Modellen zu geben: im „Planck-Äther“ gibt es mehrere Arten von Ätherteilchen. Man kann sich aber vorstellen, dass es zunächst nur eine Art gegeben hat, aus denen durch Symmetriebrechung mehrere Arten entstanden sind, die durch 3 Quantenzahlen, Masse, el. Ladung und Spin, charakterisiert sind. Zusammen mit der Annahme, dass diese Teilchen in Form eines Kristallgitters (kubisch flächenzentriertes Kristallgitter) angeordnet sind, kommt der Autor, Klaus Volkamer, in
Feinstoffliche Erweiterung der Naturwissenschaften, zu Modellen für die Elementarteilchen, aus denen eine, für meine Begriffe höchst erstaunliche Menge an empirisch ermittelten Eigenschaften vorhergesagt werden kann, soviele Eigenschaften, dass ich an „Zufälle“ nicht mehr glauben kann. Elementarteilchen bestehen aus mehreren Ätherteilchen, die nicht in das geordnete Gefüge des Gitters passen, einzelne „freie“ Ätherteilchen erscheinen je nach Massevorzeichen als dunkle Masse oder dunkle Energie.
Die Beschreibung und die Diskussion dieser Modelle gehört noch zu den, für einen Laien wie mich, noch verhältnismäßig leicht verständlichen Teilen des Buches und sie sind auch besonders gut geeignet, den Wert dieser Theorie als eine grundlegende Beschreibung der Wirklichkeit nachzuweisen. Ich will hier ein paar Beispiele bringen, nicht zu viele (je mehr ich bringe, desto größer die Gefahr, dass ich etwas falsch darstelle), aber soviele, dass ich damit ein Interesse wecke (wie ich hoffe).
Als Beispiele seien die relative Stabilität der Teilchen und ihre möglichen Zerfallsprodukte erwähnt, oder warum in bestimmten Teilchenfamilien nur genau die Anzahl an Gliedern möglich sind, die auch tatsächlich aufgefunden wurden. Mit einer Formel, bestehend aus einem Hauptterm (der leicht zu berechnen ist) und mehreren Nebentermen (die schwer zu berechnen sind), die er als Näherungsformel benutzt, indem er die Nebenterme weglässt, kann er die Ruhemassen der Elementarteilchen teilweise extrem genau voraussagen. In anderen Fällen ergeben sich (mit der Näherungsformel) etwas größere Abweichungen, die aber gut begründbar sind und deshalb die Theorie abermals bestätigen.
Ich erwähne auch beispielhaft, dass auch das Quarkmodell in gewisser Weise in diesem Modell sichtbar wird, da die Nukleonen aus drei Teilen zusammengesetzt angesehen werden können (drei "Urbindungslinien"), die dann zu 1/3 und 2/3 aufgeteilt werden können. Die Nukleonen haben in diesem Modell die Form eines Oktaeders (drei nicht benachbarte Kanten, "Urbindungslinien" definieren ein Oktaeder!). Die Mesonen, als aus 2 Quarks bestehend betrachtet, sind im Modell durch 2 Urbindungslinien charakterisiert und besitzen die Form eines gleichseitigen Tetraeders. “Neben der Vermeidung gebrochener elektrischer Ladungen +(2/3)キe und -(1/3)キe zusätzlich zur elektrischen Elementarladung e wie beim Quarkmodell, ..., erklärt das Oktaedermodell auch zwanglos, warum keine freien “Quarks” existieren: Freie Subkomponenten im geometrischen Oktaeder- oder Tetraedermodell sind automatisch entweder das das Elektron oder die Neutrinos als Grundbausteine (UR-Teilchen) jeder Teilchenart.”. Ähnliches auch bei den Photonen: Photonen können in diesem Modell als aus 2 Neutrinos zusammengesetzt betrachtet werden (= Neutrinotheorie des Lichts nach de Broglie!).
Wie gesagt, dies sind nur Beispiele aus einem Kapitel in dem Buch mit etwa 45 Seiten, die ich nicht ganz wiedergeben kann.
In dem Buch wird (nach einigen einführenden Kapiteln) ein experimenteller Nachweis und Charakterisierung von „freien“ Ätherteilchen vorgenommen. Bei der Theoriebildung wird von der SRT ausgegangen, da sie (nach Volkamer) die einzige Theorie ist, die die bekannten 3 Materiearten (Materie, Antimaterie, elektromagnetische Strahlung) vorhersagen kann. Die SRT wird erweitert, indem in die Lorentz-Transformationsgleichungen ein Faktor i^n (i = imaginäre Größe, n =ganzzahlig) eingefügt wird, um auch die Bereiche außerhalb des
Lichtkegels im Minkowski-Raum mathematisch beschreiben zu können (ich nehme an, dass dies eine Standardmethode darstellt). Aus dieser Erweiterung ergeben sich (rein mathematisch) 2 weitere 4-dimensionale Räume; nach dieser „XSRT“ ist unser Universum 12-dimensional. In diesen Räumen sind (ergibt sich mathematisch) nur Überlichtgeschwindigkeiten möglich.
Aus der erweiterten SRT kann Volkamer die empirisch ermittelten Eigenschaften der Ätherteilchen auch theoretisch erklären. In einer Tablle zählt er 6 Eigenschaften auf, die sowohl empirisch ermittelt, als auch theoretisch durch die „XSRT“ vorhergesagt werden. Ein siebente Eigenschaft kann er ebenfalls theoretisch ableiten.
Ich will mich hier nur mit diesen wenigen Beispielen begnügen, was alles in diesem Buch behandelt wird (das
Inhaltsverzeichnis gibt weiteren Aufschluss darüber). Für meine Begriffe „passt“ in dieser Theorie alles bestens; für mich ist das die derzeit zukunftsträchtigste physikalische Theorie.
Was ich bedauere, dass es in der Vergangenheit nicht geschehen ist, und was ich mir für die Zukunft geändert wünsche: Diese Theorie sollte in Foren (wie zu Beispiel hier) diskutiert werden – sie wäre es wirklich wert!