Hallo zusammen,
Ich verweise auf den heutigen Blog-Eintrag im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie":
CERN-Neutrinoexperiment: Austausch zwischen Dr. Wolfgang Engelhardt und der PTB vom 15./17.04.2013
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich verweise auf den heutigen Blog-Eintrag im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie":
Hannes hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich verweise auf den heutigen Blog-Eintrag im Blog "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie":
Bitte gib zumindest auszugsweise den Inhalt des links bekannt.
Der link selbst lässt sich leider nicht öffnen.
Mit Gruß
Hannes
An Herrn Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Berlin
(Kontaktformular: https://www.bmwi.de/DE/Service/kontakt.html )Cc:
Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag - Volker Kauder - fraktion@cducsu.de
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag - Dr. Frank-Walter Steinmeier - oeffentlichkeitsarbeit@spdfraktion.de
Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag - Rainer Brüderle - pressestelle@fdp-bundestag.de
Vorsitzender der DIE LINKE-Fraktion im Bundestag - Dr. Gregor Gysi - fraktion@linksfraktion.de
Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag - Renate Künast / Jürgen Trittin - info@gruene-bundestag.de
Betr.:
Fachaufsichtsbeschwerde
wegen widersprüchlicher Informationen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zur Interpretation der Messergebnisse des CERN-Neutrino-Experiments
Datum: 3.05.2013
Sehr geehrter Herr Bundesminister Rösler,
sehr geehrte Damen und Herren Bundestagabgeordnete,
hiermit reiche ich eine Fachaufsichtsbeschwerde wegen gesetzwidrigen Verhaltens der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in der im Betreff genannten Angelegenheit ein.
Durch qualifizierte Informationen von Fachleuten im Internet ist mir bekannt geworden, dass Unklarheiten über die Synchronisation der Uhren beim Neutrino-Experiment aus dem Jahre 2011 zwischen CERN und LNGS bestehen, wobei die PTB zuständig und verantwortlich für diese Synchronisation war - zusammen mit dem Schweizer Metrologie-Institut METAS.
Vor diesem Hintergrund habe ich im Mai 2012 eine Bürgeranfrage im öffentlichen Interesse im Rahmen des Informationsfreiheitgesetzes (IFG) an die PTB gerichtet, um diese Unklarheiten durch präzise und gezielte Fragen zu beseitigen und somit eine eindeutige Beurteilung und Auswertung der Messergebnisse durch qualifizierte Wissenschaftler aus der Öffentlichkeit zu ermöglichen.
Eine komplette und aktuelle Zusammenstellung meiner Austausche mit der PTB zwischen dem 31.05.2012 und dem 15.03.2013 entnehmen Sie bitte im Internet aus folgendem Link:
Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... esanstalt/
Wie es aus dieser Korrespondenz hervorgeht, wurde der im Rahmen des IFG legitimierte Informationsanspruch der Allgemeinheit keineswegs durch die PTB angemessen und zufrieden stellend befriedigt, so dass eine Auswertung und eine widerspruchsfreie Interpretation der Messergebnisse durch qualifizierte Wissenschaftler und interessierte Bürger aus der Allgemeinheit nach wie vor nicht möglich ist. Die PTB verwickelte sich nämlich in einen gravierenden Widerspruch zwischen zwei inkompatiblen Berechnungsmethoden (gemäß Einstein oder gemäß Sagnac), die gleichzeitig zugrunde gelegt worden seien, und weigerte sich anschließend am 30. März 2013 gegenüber der Allgemeinheit, berechtigte Fragen zur Lösung dieses gravierenden Widerspruchs zu beantworten.
Dieses Verhalten ist inakzeptabel: Die Allgemeinheit hat einen legitimen Anspruch auf die widerspruchsfreie Auswertung und Interpretation eines extrem teuren Experiments, das sie vollständig mit Steuergeldern finanziert hat. Hierzu möchte ich das Berliner Informationsfreiheitgesetz zitieren:§ 1 – Zweck des Gesetzes : „Zweck dieses Gesetzes ist es, durch ein umfassendes Informationsrecht das in Akten festgehaltene Wissen und Handeln öffentlicher Stellen unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten unmittelbar der Allgemeinheit zugänglich zu machen, um über die bestehenden Informationsmöglichkeiten hinaus die demokratische Meinungs- und Willensbildung zu fördern und eine Kontrolle des staatlichen Handelns zu ermöglichen.“
Ich möchte Sie dringend auf mein besonderes Bedürfnis nach Erfüllung des Art. 20 (3) Grundgesetz hinweisen und bitte Sie als Aufsichtsbehörde der PTB zur Wiedererstellung der Rechtskonformität zu veranlassen, dass die 4 folgenden der PTB am 30. März 2013 gestellten Fragen noch beantwortet werden:1) Trifft es zu, dass die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie aufgrund ihrer Geringfügigkeit und Irrelevanz bei der routinemäßigen GPS-Anwendung nicht berücksichtigt werden, was gegebenenfalls im Widerspruch zu Auskünften der PTB stünde?
2) Trifft es zu, dass experimentell nachgewiesen wurde, dass der Sagnac-Effekt gilt und dementsprechend das Licht mit c+v läuft, was gegebenenfalls im Widerspruch zu Auskünften der PTB stünde?
3) Trifft es zu, dass bei der Auswertung der Messdaten mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet wird, und zwar mit einem realen, bewegten Bezugssystem „rotierende Erde“ und mit einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem „Erdmittelpunkt“?
4) Wenn ja, trifft es zu, dass gemäß dem Vorgang von N. Ashby die PTB zur Transformation der Zeit zwischen den beiden Systemen die Galilei-Transformation (t´ = t) und nicht die Lorentz-Transformation ( t´ = gamma ( t - x v / c^2 ) ) verwendet?
Für eine Antwort bzw. einen Zwischenbescheid bis zum 3. Juni 2013 danke ich im Voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Mitunterzeichner:
Dr. Wolfgang Engelhardt, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching
Dipl.-Ing. Ekkehard Friebe, Regierungsdirektor i.R. des Deutschen Patentamtes
OStR Peter Rösch, Wissenschaftlicher Lehrer im Schuldienst B.-W.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:1. Trifft es zu, dass entgegen der Auskunft der PTB die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie aufgrund ihrer Geringfügigkeit und Irrelevanz bei der routinemäßigen GPS-Anwendung nicht berücksichtigt werden?
2. Trifft es zu, dass entgegen der Auskunft der PTB experimentell nachgewiesen wurde, dass der Sagnac-Effekt gilt und dementsprechend das Licht mit c+v läuft?
3. Trifft es zu, dass bei der Auswertung der Meßdaten mit zwei verschiedenen Bezugssystemen gearbeitet wird, und zwar mit einem realen, bewegten Bezugssystem „rotierende Erde“ und mit einem fiktiven, ruhenden Bezugssystem „Erdmittelpunkt“?
4. Wenn ja, trifft es zu, dass gemäß dem Vorgang von N. Ashby die PTB zur Transformation der Zeit zwischen den beiden Systemen die Galilei-Transformation (t´ = t) und nicht die Lorentz-Transformation ( t´ = Y (t – x v / c2) ) verwendet?
1) Nein, die Satellitenuhren werden auf einen Wert verstellt, der sich aus SRT und ART ergibt.
2) Nein, die PTB hat nie behauptet, der Sagnac-Effekt gilt nicht, der Effekt steht auch nicht im Widerspruch zur SRT.
3) Nein, Bezugsysteme sind immer real.
4) Nein, siehe 1.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:1) Doch, die PTB sagt aus, dass die relativistischen Effekte durch den Sagnac-Effekt "korrigiert" werden.
Der erste Punkt betraf Frage ob die RT bei GPS berücksichtigt wird, das ist nachweißlich der Fall. Die Formulierung „korrigiert“ ist sicherlich suboptimal, „berücksichtigt“ wäre hier der bessere Begriff.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:2) Doch, die PTB behauptet, dass nie experimentell nachgewiesen wurde, dass irgendein Materieteilchen oder Information sich im Vakuum schneller als c bewegt, sprich dass c+v experimentell nicht nachgewiesen wurde.
Das entspricht in der korrekten Beschreibung auch den Tatsachen, kein Beobachter (Messgerät) hat je ein Materieteilchen in Bezug zu sich schneller als c gemessen.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:3) Doch, die Messungen wurden effektiv im bewegten Bezugssystem "rotierende Erde" vorgenommen (Strecke zwischen CERN Schweiz und LNGS Italien). Nie wurden Messungen relativ zu einem Beobachter vorgenommen, der in einem ruhenden Ort "Erdmittelpunkt" sitzt, wohl aufgrund der technischen Schwierigkeiten, dort einen Beobachter hinzustellen.
Was bewegt ist und was nicht ist eine Frage des Bezugspunktes. Die Erde kreist um die Sonne in Bezug zur Sonne ruht der Ort Erdmittelpunkt nicht. Die Wahl des Nullpunktes spielt ebenfalls keine Rolle.
Chief hat geschrieben:Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn man eine kleine, rein rechnerische "Meßgröße" (=relativistische Effekte) mit einem größeren, effektiven Meßergebnis (v = Geschwindigkeit des Beobachters) "korrigiert", hat die korrigierte, vermeintliche "Meßgröße" keine Relevanz und spielt keine Rolle: Das Licht läuft mit c+v und nicht mit c=const wie Einstein es postuliert hat. Da hilft nichts.
Sagnac und Michelson-Gale haben die Lichtteilchen Einsteins mit c+v experimentell gemessen, was das Postulat Einsteins der Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit des Beobachters restlos widerlegt. SRT im Eimer, schon seit 1919 experimentell nachgewiesen.![]()
Das behaaren auf dem unglücklich gewählten Begriff „korrigiert“ ändert nicht die Realität und die Physik. Hier liegt das Problem einfach im nicht gegebenen Verständnis der Aussagen der SRT. Ein Beobachter in der SRT kann zwei Objekte beobachten, die sich beide zum Beobachter bewegen. Handelt es sich um eine Photon und eine materielles Teilchen, nähern sich diese für den Beobachter mit v + c an.
Das steht nicht im Widerspruch zur SRT!...
Willst du uns verarschen oder was?![]()
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Zu was ein Experiment geeignet ist oder nicht, erkennen Physiker die Physik viele Jahre studiert haben ohne Frage besser, als Laien die sich nur im Eigenstudium damit beschäftigt haben. Die elementaren Verständnisschwierigkeiten zeigen sich hier ja schon in der falschen Interpretation des Sagnac-Effektes.
Da können noch 100 Zweifler 1.000 Beschwerden schreiben, es bleibt wie es ist, und der Spruch „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ macht hier schon Sinn. Wer würde sich von einem Menschen am Herzen operieren lassen, der das im Eigenstudium gelernt hat, der behauptet die anderen Herzchirurgen hätten alle keine Ahnung, er wüsste es viel besser. Oder wer würde sich von einem Laien in bei einer Operation in Narkose legen lassen, der das nicht gelernt hat und behauptet, er hat sich das alles selber beigebracht, die anderen Narkoseärzte wissen sowieso nicht richtig, er weiß es besser.
Wenn Laien glauben sie könnten die Physik besser verstehen, als die Menschen die das richtig und jahrelang gelernt haben, kommt es ganz oft zu Missverständnissen der Physik.
Chief hat geschrieben:Lübecker hat geschrieben:
Ein Beobachter in der SRT kann zwei Objekte beobachten, die sich beide zum Beobachter bewegen. Handelt es sich um eine Photon und eine materielles Teilchen, nähern sich diese für den Beobachter mit v + c an.
Das steht nicht im Widerspruch zur SRT!...
Willst du uns verarschen oder was?![]()
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Lübecker hat geschrieben:
Die SRT sagt nur, dass ein Beobachter der zu dem materielles Teilchen ruht (auf ihm reist), das Photon nur mit c messen wird.
[...]
Es bleibt wie es ist, es wurde nie ein Lichtteilchen von einem Beobachter/Messgerät schneller als c gemessen, wer das behauptet und glaubt soll dazu Quellen nennen.
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