Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Kurt » Di 2. Apr 2013, 15:27

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Jetzt dürftest du verstanden haben, was ich meine. Die Zeichnung am Lineal verändert sich durch den Beobachter nicht. Wie sollte sie ?


Hallo Hannes, wie sollte sie auch?
Wie ist sie auf das Lineal gekommen, welche Umstände waren dafür verantwortlich?
Wer hat sie auf das Lineal gezeichnet.

Kurt
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Hannes » Di 2. Apr 2013, 18:18

Hallo Kurt !
Jetzt dürftest du verstanden haben, was ich meine. Die Zeichnung am Lineal verändert sich durch den Beobachter nicht. Wie sollte sie ?

Das siehst du ein:
Hallo Hannes, wie sollte sie auch?

Wie ist sie auf das Lineal gekommen,

Das musst du mir sagen,wahrscheinlich warst du es selbst.
welche Umstände waren dafür verantwortlich?
Wer hat sie auf das Lineal gezeichnet.

Mit etwas Nachdenken wirst du draufkommen

Hannes
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Kurt » Di 2. Apr 2013, 18:47

Hannes hat geschrieben:
Wie ist sie auf das Lineal gekommen,

Das musst du mir sagen,wahrscheinlich warst du es selbst.


Nein Hannes, du hast es aufs Lineal gezeichnet.

Frage: was waren die Umstände und Grössen die du verwendet hast um die Wellenlänge aufs Lineal zu bekommen?


Nachgetragenes:
Hallo Hannes, hab grad die Hühner -schlafen gelegt-.

Du hast das Lineal bereitgestellt, hast es mit einer Wellenlänge bemalt, hast dabei die Umstände, sprich Frequenz und Weiterleitgeschwindigkeit im Medium, als Ausgangswerte verwendet um die Länge der Welle am Lineal zu erhalten.

Nun ziehst du das Lineal dorthin wo andere Weiterleitgeschwindigkeit und/oder Frequenz herrscht.

Ändert sich nun die Frequenz oder die Weiterleitgeschwindigkeit um zur Linealbemalung zu passen oder bist du gefragt das was du gemalt hast zu berichtigen?

Kurt
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Hannes » Di 2. Apr 2013, 20:50

Hallo Kurt !
Hallo Hannes, hab grad die Hühner -schlafen gelegt-.

Sind doch ganz liebe Haustiere. Haben auch meine Familie mit Eiern versorgt.
Ist aber schon lange her..........

Du hast das Lineal bereitgestellt, hast es mit einer Wellenlänge bemalt, hast dabei die Umstände, sprich Frequenz und Weiterleitgeschwindigkeit im Medium, als Ausgangswerte verwendet um die Länge der Welle am Lineal zu erhalten.

Jetzt stell dir vor, das Lineal ist die Atmosphäre eines Sternes, der natürlicherweise bei 5000 Grad Außentemperatur Licht erzeugt.
Dieses Licht bewegt sich innerhalb des Sternes....... mit c (abzüglich Brechungsindex natürlich) hin und her.
Die Atmosphäre des Sternes bewegt sich relativ zur Erde einmal vor und dann wieder zurück, wie der Stern von seinem Exoplaneten herumgerissen wird.
Aber das ändert am Lineal gar nichts, die Sinuskurve des Lichtes bleibt fix auf dem Lineal.( innerhalb der Sternatmosphäre ist das Licht genau so "angenagelt", wie du sagst,wie innerhalb der Erdatmosphäre).
Also müsste das von dem Lineal weggehende Licht an der Erde einmal schneller
und dann wieder langsamer ankommen je nach Bewegungsrichtung des Sternes.
(mit + oder - v/Stern)
Doch.... es ist nicht so! An der Erde wird das Licht immer mit c gemessen. Kein Hin und her pendeln ! Aber was findet man ? Ein Hin und her pendeln der Ankunftszeiten der Wellenberge des Lichtes. So wie ich dir das mit dem Lineal
bereits erklärt habe.
Warum wohl ? Weil sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes beim Austritt aus der Sternatmosphäre dem neuen Medium (Weltraumaether)angepasst hat. Das c+- v/Stern ist verschwunden.
Es hat sich also die Sinuswelle beim Übergang in den Weltraum einmal gestreckt (und hat deswegen eine größere Wellenlänge) und beim Zurückpendeln gestaucht und hat eine kleinere Wellenlänge. Die veränderte Wellenlänge ergibt natürlich eine veränderte Ankunftsfrequenz an der Erde.Das messen wir.
Von einer invariablen LG nirgends die Spur. Wo bleibt die SRT ?
Das wollte ich dir sagen.
Hannes
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Apr 2013, 11:50

Hannes hat geschrieben:Jetzt stell dir vor, das Lineal ist die Atmosphäre eines Sternes, der natürlicherweise bei 5000 Grad Außentemperatur Licht erzeugt.
Dieses Licht bewegt sich innerhalb des Sternes....... mit c (abzüglich Brechungsindex natürlich) hin und her.
Die Atmosphäre des Sternes bewegt sich relativ zur Erde einmal vor und dann wieder zurück, wie der Stern von seinem Exoplaneten herumgerissen wird.
Aber das ändert am Lineal gar nichts, die Sinuskurve des Lichtes bleibt fix auf dem Lineal.( innerhalb der Sternatmosphäre ist das Licht genau so "angenagelt", wie du sagst,wie innerhalb der Erdatmosphäre).
Also müsste das von dem Lineal weggehende Licht an der Erde einmal schneller
und dann wieder langsamer ankommen je nach Bewegungsrichtung des Sternes.
(mit + oder - v/Stern)
Doch.... es ist nicht so! An der Erde wird das Licht immer mit c gemessen. Kein Hin und her pendeln ! Aber was findet man ? Ein Hin und her pendeln der Ankunftszeiten der Wellenberge des Lichtes. So wie ich dir das mit dem Lineal
bereits erklärt habe.
Warum wohl ? Weil sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes beim Austritt aus der Sternatmosphäre dem neuen Medium (Weltraumaether)angepasst hat. Das c+- v/Stern ist verschwunden.
Es hat sich also die Sinuswelle beim Übergang in den Weltraum einmal gestreckt (und hat deswegen eine größere Wellenlänge) und beim Zurückpendeln gestaucht und hat eine kleinere Wellenlänge. Die veränderte Wellenlänge ergibt natürlich eine veränderte Ankunftsfrequenz an der Erde.Das messen wir.
Von einer invariablen LG nirgends die Spur. Wo bleibt die SRT ?
Das wollte ich dir sagen.
Hannes

Wäre deine Hypothese richtig, gäbe es keine Aberration. Da es Aberration gibt (siehe Bradley, 1728), ist deine Hypothese falsch.
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Hannes » Mi 3. Apr 2013, 12:06

Hallo FB !
Wäre deine Hypothese richtig, gäbe es keine Aberration. Da es Aberration gibt (siehe Bradley, 1728), ist deine Hypothese falsch.

Haben wir doch vor längerer Zeit diskutiert und du hast mir nicht gesagt, warum.
Außerdem interessiert mich auch nicht die Meinung eines sicherlich gescheiten Menschen von 1728.
Deine eigene Meinung sollst du sagen .
Wie entsteht das Richtungssehen ?
Hannes
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Apr 2013, 13:03

Hannes hat geschrieben:Haben wir doch vor längerer Zeit diskutiert und du hast mir nicht gesagt, warum.
Außerdem interessiert mich auch nicht die Meinung eines sicherlich gescheiten Menschen von 1728.
Deine eigene Meinung sollst du sagen .
Wie entsteht das Richtungssehen ?
Hannes

Meine Meinung ist, dass deine Hypothese falsch ist, weil sie keine Aberration zulässt, Aberration aber eine im astronomischen Tagesgeschäft wohlbekannte Beobachtung ist.
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Apr 2013, 13:08

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
Wäre deine Hypothese richtig, gäbe es keine Aberration. Da es Aberration gibt (siehe Bradley, 1728), ist deine Hypothese falsch.

Blödsinn!

Kein Blödsinn!
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 3. Apr 2013, 13:27

Chief hat geschrieben:Kannst du das beweisen? :mrgreen:

Kannst du das beweisen? :mrgreen:
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Hannes » Mi 3. Apr 2013, 13:39

Hallo FB !
Meine Meinung ist, dass deine Hypothese falsch ist, weil sie keine Aberration zulässt, Aberration aber eine im astronomischen Tagesgeschäft wohlbekannte Beobachtung ist.

Danke für deine ehrliche Meinung. Chief hat sich wohl geärgert über deine
Stellungnahme, wäre aber gar nicht notwendig gewesen.
Denn meine Hypothese über den Lichtweg von einem Stern zur Erde sagt nämlich genau das aus, was der ehrenwerte Bradley vor 300 Jahren gesagt hat:
Das Licht erreicht die Erde mit der Geschwindigkeit c und erzeugt dadurch die
Aberration, die man an jedem besseren Fernrohr messen kann.
Oder hast du meine Hypothese nicht genau gelesen?
Ich habe gesagt: Das +- v der Sternbewegung verschwindet bereits beim Übergang vom Stern zum Weltraumaether und das +-v/Stern ist nur mehr als Spektallinienverschiebung messbar. Vom Austritt aus der Sternatmosphäre an bewegt sich die elmag-Welle genau wieder mit c, wie auch das Licht Bradleys.Kein Unterschied.
Bradley hat die modernen Spektrometer noch nicht gekannt.
Wo findest du einen Widerspruch zu Bradley ?
Deine Antwort bestätigt also meine Hypothese ! Danke !

Hannes
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