http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2013/03/ruckfrage-an-die-ptb-wegen-cern-experiment-laufen-die-neutrinos-doch-schneller-als-das-licht/] hat geschrieben:Rückfrage an die PTB wegen CERN-Experiment: Laufen die Neutrinos doch schneller als das Licht?
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ja.... - Geschwindigkeit gleich, aber dafür Frequenz nicht gleich
Zitat PTB 20.07.12:
Wir haben es nie in Frage gestellt, dass sowohl der Hersteller unseres Empfängers als auch der Autor der R2CGGTTS-Software, die vom BIPM gepflegt und verteilt wird, den Sagnac-Effekt korrekt einrechnen. Das Verfahren wird entsprechend seit vielen Jahren für über die ganze Welt verteilte Stationen eingesetzt, die mit ihren Atomuhren zum Beispiel zur Ermittlung der Weltzeit beitragen. Dabei treten keine Inkonsistenzen auf, die uns an der R2CGGTTS-Software zweifeln ließen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen über den inneren Aufbau fremder Software einfach deshalb keine weitere Auskunft geben können, weil wir selber ja auch nicht mehr wissen. Wie gesagt, weil alle Ergebnisse konsistent zusammenpassen, haben wir keinen Grund zur Annahme, dass die Software des BIPM einen Fehler bei der Korrektur der relativistischen Effekte (Sagnac) enthalten könnte.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Hallo zusammen,
Ich habe heute folgende e-Mail an den Präsidenten der PTB geschickt:
An den Präsidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)
Herrn Professor Dr. Joachim Hermann Ullrich
Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS
Unser Schriftwechsel zwischen dem 31.05.2012 und dem 20.07.2012 (Robert Wynands)
Hier: Rückfrage
16. März 2013
Sehr geehrter Herr Professor Ullrich,
ich komme auf unseren o.g. Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 zurück, dessen Zusammenstellung Sie zum leichteren Übersicht auch aus folgender Webseite entnehmen können:Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
da für mich als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin eine wichtige klärungsbedürftige Frage hinsichtlich der Interpretation des Experiments besteht, die ich leider weder aus eigenen Überlegungen noch aus regen Austauschen in Diskussionsforen nachvollziehen kann.
http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... esanstalt/
Sie schrieben am 28.06.12, dass die Effekte der Relativitätstheorie zur Synchronisation der Uhren korrekt zugrunde gelegt wurden - womit im Kontext von der Annahme c=const die Rede war - und dass das Experiment die Relativitätstheorie bestätigt habe: Die Neutrinos laufen nicht schneller als das Licht:Zitat PTB 28.06.12:
"Sie hatten sich an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt gewandt, um zu fragen, ob bei der GPS-Kalibrierung für die Neutrino-Laufzeitmessungen des OPERA-Experimentes alles korrekt verlaufen ist. Um es kurz zu machen: Ja.
Die Kalibrierung von GPS-Zeitsynchronisationsverbindungen ist seit Jahren eine Routineangelegenheit für die Zeitlaboratorien dieser Welt. Die hohe Präzision, die dort erreicht wird, ist nur möglich, indem alle relevanten Effekte von Relativitätstheorie, von Atmosphärenphysik und von der Elektronik in den Satellitenterminals berücksichtigt werden. Sie können also beruhigt sein, dort ist nichts schief gegangen. [...] Und dann wurden vom gleich neben OPERA aufgebauten ICARUS-Experiment im März neue Daten präsentiert. Ergebnis: Die Neutrinos laufen nicht schneller als das Licht. Nach Reparatur ihres Aufbaus kann das nun auch OPERA bestätigen — das ursprüngliche Problem ist also vollständig geklärt, und in dieser Hinsicht ist die Welt wieder in Ordnung.“
Am 20.07.2012 schrieben Sie dagegen aus meiner Sicht widersprüchlicher Weise, dass Sie davon ausgehen, dass die relativistische Annahme c=const durch den Sagnac-Effekt c + v bei der Synchronisation der Uhren „korrigiert“ wurde:Zitat PTB 20.07.2012:
„Wir haben es nie in Frage gestellt, dass sowohl der Hersteller unseres Empfängers als auch der Autor der R2CGGTTS-Software, die vom BIPM gepflegt und verteilt wird, den Sagnac-Effekt korrekt einrechnen. [...] Wie gesagt, weil alle Ergebnisse konsistent zusammenpassen, haben wir keinen Grund zur Annahme, dass die Software des BIPM einen Fehler bei der Korrektur der relativistischen Effekte (Sagnac) enthalten könnte.“
Es entsteht dann für mich, sowohl physikalisch, als auch mathematisch und logisch, ein nicht lösbares Verständnisproblem:
Wie kann man die Annahme c=const durch die Annahme c+v korrigieren, wobei das Ergebnis trotzdem c=const bleibt?
Sie schreiben, dass „die Ergebnisse konsistent zusammenpassen“. Diese Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen: Womit passen die Ergebnisse konsistent zusammen: mit c=const oder mit c+v? Beide Aussagen schließen sich nämlich mathematisch und logisch völlig aus, sie können nicht gleichzeitig gültig sein. Physikalisch sind sie auch nicht zu vereinbaren: Entweder laufen die Neutrinos mit c oder sie laufen mit c+v. Auch fachlich qualifizierte Teilnehmer in Diskussionsforen in den letzten Monaten konnten sich den Widerspruch zur offiziellen Interpretation des Experiments weder mathematisch noch physikalisch erklären.
Da es sich um eine grundlegende Frage im öffentlichen Interesse zur Interpretation der Ergebnisse des Experiments handelt, bitte ich Sie, für interessierte Bürger aus der Öffentlichkeit nachvollziehbar die Argumentation darzulegen, die Sie zu der Interpretation geführt hat, dass die Neutrinos nicht schneller als c laufen, obwohl der gegenseitige Sagnac-Effekt c+v als Korrektur korrekt eingerechnet wurde.
Für eine Antwort bis zum 16.04.2013 danke ich im Voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Datum: 20.03.2013
Sehr geehrte Frau Lopez,
Sie hatten sich erneut an uns gewandt, um Auskunft über die Behandlung des Sagnac-Effektes in der Software in den Zeitvergleichs-Satellitenmodems zu erhalten. Da wir dort den Quellcode nicht besitzen, können wir nichts zur konkreten Implementierung aussagen. Sie müssten sich dazu an die Programmierer der Software wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Robert Wynands
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Priv.-Doz. Dr. Robert Wynands
Leitung Präsidialer Stab / Head: Presidential Staff
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Heute erhielt ich folgende E-Mail-Antwort von der PTB:Datum: 20.03.2013
Sehr geehrte Frau Lopez,
Sie hatten sich erneut an uns gewandt, um Auskunft über die Behandlung des Sagnac-Effektes in der Software in den Zeitvergleichs-Satellitenmodems zu erhalten. Da wir dort den Quellcode nicht besitzen, können wir nichts zur konkreten Implementierung aussagen. Sie müssten sich dazu an die Programmierer der Software wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Robert Wynands
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Priv.-Doz. Dr. Robert Wynands
Leitung Präsidialer Stab / Head: Presidential Staff
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Heute erhielt ich folgende E-Mail-Antwort von der PTB:Datum: 20.03.2013
Sehr geehrte Frau Lopez,
Sie hatten sich erneut an uns gewandt, um Auskunft über die Behandlung des Sagnac-Effektes in der Software in den Zeitvergleichs-Satellitenmodems zu erhalten. Da wir dort den Quellcode nicht besitzen, können wir nichts zur konkreten Implementierung aussagen. Sie müssten sich dazu an die Programmierer der Software wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Robert Wynands
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Priv.-Doz. Dr. Robert Wynands
Leitung Präsidialer Stab / Head: Presidential Staff
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
An den Präsidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)
Herrn Professor Dr. Joachim Hermann Ullrich
Betr.: Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS
Unser Schriftwechsel zwischen dem 31.05.2012 und dem 20.07.2012
Meine Rückfrage vom 16.03.2013
Ihre Antwort vom 20.03.2013 (Robert Wynands)
Datum: 22. März 2013
Sehr geehrter Herr Wynands,
Ich danke für Ihre o.g. Antwort vom 20.03.2013 auf meine Rückfrage vom 16.03.2013 in obiger Angelegenheit.
Leider wurde meine Frage überhaupt nicht beantwortet.
Ich habe nämlich nicht um die Offenlegung der konkreten Implementierung der angewandten Software vom BIPM zur Behandlung des Sagnac-Effekts gebeten, da Sie mir schon am 20.07.2012 hierzu eine verbindliche Auskunft gaben: Es sei nicht in Frage zu stellen, Zitat: „dass die Software des BIPM einen Fehler bei der Korrektur der relativistischen Effekte (Sagnac) enthalten könnte“. Diese fachliche Auskunft der PTB ist für mich als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin ausreichend und maßgebend, so daß ich selbst auch davon ausgehen darf, dass die Korrektur der relativistischen Effekte durch den Sagnac-Effekt softwaremäßig korrekt eingerechnet wurde.
Diese für mich 2012 noch offene Frage der Zugrundelegung des Sagnacs-Effekts war also schon durch Ihr Amt am 20.07.2012 zufriedenstellend beantwortet worden.
Meine Rückfrage vom 16.03.2013 bezog sich auf die Interpretation der Ergebnisse des Experiments durch Ihr Amt, die Sie mir am 28.06.12 auch ausreichend und maßgebend dargelegt haben:Zitat: „Die hohe Präzision, die dort erreicht wird, ist nur möglich, indem alle relevanten Effekte von Relativitätstheorie, von Atmosphärenphysik und von der Elektronik in den Satellitenterminals berücksichtigt werden. Sie können also beruhigt sein, dort ist nichts schief gegangen. [...] Und dann wurden vom gleich neben OPERA aufgebauten ICARUS-Experiment im März neue Daten präsentiert. Ergebnis: Die Neutrinos laufen nicht schneller als das Licht. Nach Reparatur ihres Aufbaus kann das nun auch OPERA bestätigen — das ursprüngliche Problem ist also vollständig geklärt, und in dieser Hinsicht ist die Welt wieder in Ordnung.“
Ihre Auslegung des Experiments enthält jedoch einen eindeutigen Widerspruch und ist daher gegenüber der Öffentlichkeit unbedingt klärungsbedürftig: Wie kann man erklären, dass die Messungen die Annahme Einsteins c=const bestätigt haben, wenn man diese Annahme durch den als gültig anerkannten und schon 1925 erbrachten experimentellen Nachweis Sagnacs c+v „korrigiert“ hat? Sie werden verstehen, dass diese Interpretation des Experiments durch Ihr Amt für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar und irreführend ist.
Ich berufe mich weiterhin auf das Informationsfreiheitgesetz, dessen Zweck ganz besonders einleuchtend durch das Berliner Informationsfreiheitsgesetz formuliert wurde:§ 1 Zweck des Gesetzes
Die Öffentlichkeit, die diese extrem teuren Messungen mit Steuergeldern finanziert hat, hat einen Anspruch auf eine verbindliche, nachvollziehbare und widerspruchsfreie Interpretation der Ergebnisse durch Ihr Amt.
„Zweck dieses Gesetzes ist es, durch ein umfassendes Informationsrecht das in Akten festgehaltene Wissen und Handeln öffentlicher Stellen unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten unmittelbar der Allgemeinheit zugänglich zu machen, um über die bestehenden Informationsmöglichkeiten hinaus die demokratische Meinungs- und Willensbildung zu fördern und eine Kontrolle des staatlichen Handelns zu ermöglichen.“
Ich danke daher im Voraus für die Beantwortung meiner Frage im öffentlichen Interesse bis zum 22.04.2013 und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Was bedeutet das ?
Innerhalb der Sternatmosphäre haben wir c +-v/Stern (rel. zur Erde)
An der Erde angelangt, haben wir nur mehr c.
Das heißt: Die LG ist nicht konstant geblieben, sondern hat sich auf dem Weg vom Stern zur Erde verändert.
Hannes hat geschrieben:Ich sehe, dass du meine Formel nicht genau gelesen oder nicht verstanden hast.
Ich will sie in Worten nochmals bringen:
Die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Sternatmosphäre ist genau so schnell wie die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Erdatmosphäre.(Die Erde ist keine Ausnahme im Universum)
Hannes hat geschrieben:Da sich der Stern relativ zur Erde bewegt, entsteht für den Erdenbewohner eine relative Lichtgeschwindigkeit innerhalb des Sterns von c plus oder minus Annäherungs-oder Entfernungsgeschwindigkeit des Sternes.
Hannes hat geschrieben:Wenn das Licht vom Stern zur Erde kommt, ist dieses plus oder minus plötzlich verschwunden und wir messen einfach c. Aber dafür sind die Spektrallinien verschoben, an denen wir die Bewegung des Sternes bis auf 20 km/sec genau messen können.(20 km/sec ist eine sehr langsame astronomische Geschwindigkeit, an der wir einen Exoplaneten erkennen können, der an dem Stern herumreißt)
Hannes hat geschrieben:Ich frage daher: Wo ist das plus-minus relativ zur Erde von innerhalb des Sterns geblieben ?
Ich frage daher: Wo ist das plus-minus relativ zur Erde von innerhalb des Sterns geblieben ?
nur möglich in Nicht-Vakuum-Medium, solche nur in Atmosphären (Stern, Erde, ...) und diese viel zu dünn um meßbare Effekt zu machen
Hannes hat geschrieben:Wie mißt man denn das Hin-und -her Pendeln eines Sternes mit Exoplaneten ?
Hannes hat geschrieben:Das kann man doch ganz genau messen, nur die LG ist dazu nicht geeignet.
Hannes hat geschrieben:Die hat sich nämlich auf dem Weg vom Stern zur Erde in eine Verschiebung der Spektrallinien umgewandelt.
Hannes hat geschrieben:Das c +-vStern , das beim Stern vorhanden war, ist plötzlich verschwunden.Warum nur ?
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