Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 15. Mär 2013, 15:00

Herr ©hief hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:...

Deshalb verstehe ich auch nicht, warum das hier ein Thema ist. Oder besser gesagt, es interessiert mich nicht, ob Einstein Jude war oder nicht, oder ob unter den RT Kritikern oder Vertretern Antisemisten sind oder waren. Fuer meinen Geschmack sind das Dinge, die von beiden Seiten nicht als Argumente benutzt werden sollten, um dem Anderen eins auszuwischen, denn sie sollen nur vom eigentlich wichtigen ablenken: ist die Physik auf dem richtigen Weg?
...

Selbstverständlich geht es nur darum ob die Physik auf dem richtigen Weg ist. Das Thema vom angeblichen Antisemitismus wird von der "Verteidigerseite" immer wieder aktualisiert um die Kritik zu diskreditieren. Diese Methode wird von fast allen selbsternannten Verteidigern der "richtigen Physik" angewandt (J. Renn, J. Stachel, M. Wazek, J. Schulz, Galileo2609 usw.). Der erste, der durch die "Politisierung der Physik" profitieren wollte war Einstein selbst.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?p=6167&sid=10c262ffd6441823a033857153c47666#p6167


Der Link im obigen Zitat verweist auf:

Herr ©hief hat geschrieben:Die Reaktion Einsteins auf die (berechtigte) wissenschaftliche Kritik kam erst 1920. Zur allgemeinen Überraschung, Einstein veröffentlichte seine ungewöhnliche "Antwort" in der "normalen" Boulevardpresse (um ein breiteres Publikum zu erreichen :mrgreen: ), wobei keine physikalischen Gegenargumente präsentiert werden konnten. Mir ist überhaupt nicht klar warum Einstein zu diesem Zeitpunkt (1920) solche Beleidigungen und Unterstellungen gegen fast alle Kritiker "seiner" Theorie richtete. Mir ist auch nicht klar warum die Theorie von z.B. Max Abraham, der ebenfalls gleicher "Nationalität" ("von freiheitlicher, internationaler Gesinnung") wie Einstein war, nicht aus demselben Grund kritisiert wurde, wenn die meisten (nicht nur) deutschen Physiker schon 1920 solche Antisemiten wären, dass sie eine (beliebige) Theorie nur wegen der "Nationalität" des Urhebers für falsch halten würden. :? :?

http://www.olaf-eitner.de/EIGENES/POTSDAM/EINSTEIN/artikel1.htm

Ich bin mir sehr wohl des Umstandes bewußt, daß die beiden Sprecher einer Antwort aus meiner Feder unwürdig sind; denn ich habe guten Grund zu glauben, daß andere Motive als das Streben nach Wahrheit diesem Unternehmen zugrunde liegen. (Wäre ich Deutschnationaler mit oder ohne Hakenkreuz statt Jude von freiheitlicher, internationaler Gesinnung so ...) Ich antworte nur deshalb, weil dies von wohlwollender Seite wiederholt gewünscht worden ist, damit meine Auffassung bekannt werde.

...Ich bewundere Lenard als Meister der Experimentalphysik; in der theoretischen Physik aber hat er noch nichts geleistet, ...

Es wird mir vorgeworfen, daß ich für die Relativitätstheorie eine geschmacklose Reklame betreibe. Ich kann wohl sagen, daß ich zeitlebens ein Freund des wohlerwogenen, nüchternen Wortes und der knappen Darstellung gewesen bin...

Herr ©hief hat damit die widerlichste Verfälschung der historischen Tatsachen abgeliefert, die ich seit langem zu lesen bekam.

Die Stellungnahme Einsteins war eine Reaktion auf die Agitation von Paul Weyland über den Wikipedia schreibt:
Wikipedia über Paul Weyland hat geschrieben:Paul Weyland (* 20. Januar 1888 in Berlin; † 6. Dezember 1972 in Bad Pyrmont) war ein Hochstapler, Antisemit und nationalistischer Agitator. Der breiten Öffentlichkeit war er vor allem als Organisator einer Anti-Einstein-Kampagne in Berlin im Jahre 1920 bekannt.

und
Wikipedia über Paul Weyland hat geschrieben:1920 kündigte Weyland im Namen einer „Arbeitsgemeinschaft deutscher Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft e. V.“ 20 Vorträge gegen die Relativitätstheorie an. In Zeitungsartikeln bot er für hohe Summen (10.000 bis 15.000 Reichsmark) für Wissenschaftler, die auf seinen Veranstaltungen öffentlich gegen Einstein Reden hielten. Er setzte die Namen mehrerer bekannter Professoren auf sein Programm, von denen er wusste oder vermutete, dass sie zu den Kritikern der Relativitätstheorie gehörten. Nur zwei von Weyland inszenierte Veranstaltungen[3] gegen die Relativitätstheorie haben tatsächlich stattgefunden: In Anwesenheit Einsteins sprachen Weyland und der Experimental-Physiker Ernst Gehrcke am 24. August 1920 in der Berliner Philharmonie. Themen waren: „Betrachtungen über Einsteins Relativitätstheorie und die Art ihrer Einführung“. Gehrcke sprach über „Die Relativitätstheorie, eine wissenschaftliche Massensuggestion“. Auf der zweiten Veranstaltung am 2. September 1920 sprach der Berliner Ingenieur Ludwig Glaser über „Versuche zum Beweise der Relativitätstheorie“. Einstein antwortete auf die Angriffe im Berliner Tagblatt am 27.August 1920 seinerseits in scharfem Ton, wobei er sich von deutschen Nationalisten (mit oder ohne Hakenkreuz) abgrenzte als Jude mit internationalen, liberalen Ansichten.


Von mir hervorgehoben: …wobei er sich von deutschen Nationalisten (mit oder ohne Hakenkreuz) abgrenzte als Jude mit internationalen, liberalen Ansichten.,
.
.
.
… VON DEUTSCHEN NATIONALISTEN (MIT ODER OHNE HAKENKREUZ) ABGRENZTE …, also mit genau jenem Zitat, dass ©hief als "Beweis" (noch dazu falsch zitiert) für seine unsägliche Behauptung
Herr ©hief hat geschrieben:Der erste, der durch die "Politisierung der Physik" profitieren wollte war Einstein selbst.

anführt.

Nicht nur, dass Herr ©hief die antisemitsche Agitation von Paul Weyland, der mit Müh und Not das Abitur geschafft hat, als "(berechtigte) Kritk" bezeichnet, unterstellt er Einstein, dass er von einer von ihm gesteuerten "Politisierung der Physik" profitieren wollte. Ganz im Gegenteil, fand die Politisierung auf der Seite der antisemitschen Agitatoren statt und nicht auf der Seite der "Verteidiger der Relativitätstheorie". Die hinterhältigste Beschuldigung von Herrn ©hief ist nun, dass er aufrechten ehrlichen Menschen unterstellt, mit einer von ihm arglistig unterschobenen Antisemitismuskeule zu arbeiten, die aber nachgewiesen nicht von diesen Verteidigern der Relativitätstheorie, sondern von "Kritikern", wie ihm und den Parteigängern aus seiner Bewegung gegen Einstein geschwungen wird. Und das schon seit 1907. Die billigste Art der Agitation und Manipulation war immer schon, dem Gegner die eigenen miesen (mios wito, sumpfiger Wald) Praktiken zu unterstellen. Denn da wissen ©hief und seine Bewegung bestens Bescheid.

Damit macht Herr ©hief deutlich, dass:
  • es nicht die "Verteidiger" der Relativitätstheorie sind, welche den "angeblichen" Antisemitismus aktualisieren,
  • sondern im Gegenteil, die sogenannten "Kritiker" (diese "Kritiker" sind sie tatsächliche keine Kritiker, denn schon Gotthard Barth hat betont, dass ein Kritiker Verständnis des zu kritisierenden Themas mitbringen muss) den Antisemitismus aktuell halten, um Aufmerksamkeit zu erregen oder/und aus Überzeugung.
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Kurt » Sa 16. Mär 2013, 00:42

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
  • es nicht die "Verteidiger" der Relativitätstheorie sind, welche den "angeblichen" Antisemitismus aktualisieren,
    ...


Doch, genau die sind es! Und der schlimmste Hetzer aller Zeiten ist Galileo2609! :mrgreen:


Nunja, ich habe meine Erfahrungen mit ihm gemacht.

Er geht nie auf Technisches ein, dazu fehlt ihm anscheindend der Hintergrund.

Er hat anscheinend eine Position inne die es ihm erlaubt die "Glaubensgesetze" der RT riguros und ohne Widerstände durchzusetzen.
Denn er ist es der ungeliebte Schreiber einfach aussperrt.

Das geht soweit dass er auch Drohungen ausspricht (die er anscheinend mühelos in die Tat umsetzen kann) um bestimmte Foren von "Jugendverderbern wie mich [oder so ähnlich]" freizuhalten.

Was ist da los, ist die "Physik" (und deren momentane Lehre) ein "Rechtsfreier Raum" oder was?


Kurt
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 16. Mär 2013, 07:02

Kurt hat geschrieben:
Was ist da los, ist die "Physik" (und deren momentane Lehre) ein "Rechtsfreier Raum" oder was?



Die Physik ist kein rechtsfreier Raum, jedoch wird die Physik (Forschung und Lehre) einzig von Behörden gestaltet und durchgesetzt. Also einzig das Öffentliche Recht ist hier zuständig.

Die einzigen Ansprechpartner zur Klärung von strittigen Fragen sind also einzig die Behörden. Alle andere kannst Du vergessen, das sind nur private Meinungsäußerungen in der Öffentlichkeit, völlig unverbindlich, sie spielen überhaupt keine Rolle und können auch zwangsläufig gar nichts klären und bewirken.

Bei der Thematik dieses Threads, das Neutrino-Experiment, ist also hier einzig von Bedeutung, was die zuständige und verantwortliche Behörde sagt, sonst nix. Was in Foren oder in der Presse gesagt wird, ist völlig unverbindlich und bedeutungslos. Das sind private Meinungsäußerungen, sie dürfen geäußert werden oder auch nicht, ist egal. Rechenschaft über die offizielle Interpretation des Experiments hat einzig die zuständige Behörde zu geben, könnten wir auch hier in Foren Tausend Jahre darüber spekulieren, wie das Experiment zu interpretieren ist. Das Experiment wurde als Bestätigung der SRT offiziell erklärt, nur die zuständigen öffentlichen Stellen haben hier etwas zu sagen, sonst nix.

Deshalb wendet sich auch das GOM-Projekt zum ersten Mal in der Geschichte der Relativitätstheorie an die einzigen zuständigen und verantwortlichen Ansprechpartner und fordert Rechenschaft: an die Behörden. http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... o-mueller/

Noch einmal zur Erinnerung den Zweck des Informationsfreiheitsgesetzes:

§ 1 Zweck des Gesetzes

Zweck dieses Gesetzes ist es, durch ein umfassendes Informationsrecht das in Akten festgehaltene Wissen und Handeln öffentlicher Stellen unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten unmittelbar der Allgemeinheit zugänglich zu machen, um über die bestehenden Informationsmöglichkeiten hinaus die demokratische Meinungs- und Willensbildung zu fördern und eine Kontrolle des staatlichen Handelns zu ermöglichen.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 16. Mär 2013, 10:02

Hallo zusammen,

Ich habe heute folgende e-Mail an den Präsidenten der PTB geschickt:


An den Präsidenten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)
Herrn Professor Dr. Joachim Hermann Ullrich
Neutrino-Experiment zwischen CERN und LNGS
Unser Schriftwechsel zwischen dem 31.05.2012 und dem 20.07.2012 (Robert Wynands)
Hier: Rückfrage
16. März 2013



Sehr geehrter Herr Professor Ullrich,

ich komme auf unseren o.g. Schriftwechsel aus dem Jahre 2012 zurück, dessen Zusammenstellung Sie zum leichteren Übersicht auch aus folgender Webseite entnehmen können:

da für mich als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin eine wichtige klärungsbedürftige Frage hinsichtlich der Interpretation des Experiments besteht, die ich leider weder aus eigenen Überlegungen noch aus regen Austauschen in Diskussionsforen nachvollziehen kann.

Sie schrieben am 28.06.12, dass die Effekte der Relativitätstheorie zur Synchronisation der Uhren korrekt zugrunde gelegt wurden - womit im Kontext von der Annahme c=const die Rede war - und dass das Experiment die Relativitätstheorie bestätigt habe: Die Neutrinos laufen nicht schneller als das Licht:

    Zitat PTB 28.06.12:
    "Sie hatten sich an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt gewandt, um zu fragen, ob bei der GPS-Kalibrierung für die Neutrino-Laufzeitmessungen des OPERA-Experimentes alles korrekt verlaufen ist. Um es kurz zu machen: Ja.
    Die Kalibrierung von GPS-Zeitsynchronisationsverbindungen ist seit Jahren eine Routineangelegenheit für die Zeitlaboratorien dieser Welt. Die hohe Präzision, die dort erreicht wird, ist nur möglich, indem alle relevanten Effekte von Relativitätstheorie, von Atmosphärenphysik und von der Elektronik in den Satellitenterminals berücksichtigt werden. Sie können also beruhigt sein, dort ist nichts schief gegangen. [...] Und dann wurden vom gleich neben OPERA aufgebauten ICARUS-Experiment im März neue Daten präsentiert. Ergebnis: Die Neutrinos laufen nicht schneller als das Licht. Nach Reparatur ihres Aufbaus kann das nun auch OPERA bestätigen — das ursprüngliche Problem ist also vollständig geklärt, und in dieser Hinsicht ist die Welt wieder in Ordnung.“


Am 20.07.2012 schrieben Sie dagegen aus meiner Sicht widersprüchlicher Weise, dass Sie davon ausgehen, dass die relativistische Annahme c=const durch den Sagnac-Effekt c + v bei der Synchronisation der Uhren „korrigiert“ wurde:

    Zitat PTB 20.07.2012:
    „Wir haben es nie in Frage gestellt, dass sowohl der Hersteller unseres Empfängers als auch der Autor der R2CGGTTS-Software, die vom BIPM gepflegt und verteilt wird, den Sagnac-Effekt korrekt einrechnen. [...] Wie gesagt, weil alle Ergebnisse konsistent zusammenpassen, haben wir keinen Grund zur Annahme, dass die Software des BIPM einen Fehler bei der Korrektur der relativistischen Effekte (Sagnac) enthalten könnte.“

Es entsteht dann für mich, sowohl physikalisch, als auch mathematisch und logisch, ein nicht lösbares Verständnisproblem:

Wie kann man die Annahme c=const durch die Annahme c+v korrigieren, wobei das Ergebnis trotzdem c=const bleibt?

Sie schreiben, dass „die Ergebnisse konsistent zusammenpassen“. Diese Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen: Womit passen die Ergebnisse konsistent zusammen: mit c=const oder mit c+v? Beide Aussagen schließen sich nämlich mathematisch und logisch völlig aus, sie können nicht gleichzeitig gültig sein. Physikalisch sind sie auch nicht zu vereinbaren: Entweder laufen die Neutrinos mit c oder sie laufen mit c+v. Auch fachlich qualifizierte Teilnehmer in Diskussionsforen in den letzten Monaten konnten sich den Widerspruch zur offiziellen Interpretation des Experiments weder mathematisch noch physikalisch erklären.

Da es sich um eine grundlegende Frage im öffentlichen Interesse zur Interpretation der Ergebnisse des Experiments handelt, bitte ich Sie, für interessierte Bürger aus der Öffentlichkeit nachvollziehbar die Argumentation darzulegen, die Sie zu der Interpretation geführt hat, dass die Neutrinos nicht schneller als c laufen, obwohl der gegenseitige Sagnac-Effekt c+v als Korrektur korrekt eingerechnet wurde.

Für eine Antwort bis zum 16.04.2013 danke ich im Voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Prellrik » Sa 16. Mär 2013, 10:57

Ist es denn gut, das die Sogenannte Wissenschaft mehr Politik beinhaltet als Tatsachen:
Relativitätstheorie - pro <> kotra
Evolutionstheorie: pro <> kontra
Urknall: Pro <> Kontra
Ist das denn wissenschaft, die nicht nur kein Wissen schafft, sondern auch kein Schaft, kein festen Griff darstellt, an den zu halten sich auszahlt, weil nützlich ist? So ist nur logisch das Sie, Jocelyne Lopez das Gesetz zitieren, das aber nicht von Gott sondern von Menschen ausgeht, keine Wissenschaft ist, weil mit Erkenntnis (Erkennen/Wissen) nicht, dafür aber mit Gewalt (Lügen, Mord, menschenverachtende Diktatur) zu tun hat, es sei denn die Traumwelt der Menschen die rund um die Uhr tagträumen ist die einzige Wissenschaft, bloß dann würde der Mensch wiederum gelogen haben, mit der Evolutionstheorie und dem Urknall, weil der Mensch alles, einschließlich sich selbst gemacht hat und nicht Gott, der Schöpfer und Vater im Himmel, der alles in allen bewirkt (Erkenntnis, Weisheit) und der alles ist. Nur mit der Relativitätstheorie hätte der Mensch die Wahrheit gesagt, weil der Bobachtungsort die Ereignisse bestimmt, in etwa, dass ein Gummiring vom der richtigen Beobachtungsort aus eine Gummi-Elypse ist, oder dass für Politiker keine matterielle Armut existiert und sie darum nichts zu tun haben, während für Erwerbslose kein matterieller Reichtum existiert und keine Arbeit (Denken; Gutes lehren, Gutes tun)? Ich bin einer und sehe dennoch beides, Gutes und Böses, wobei eines wahr das andere gelogen ist, der Gummiring nämlich bleibt was er ist, bzw. die geistige Armut, die der Zwang und der Krieg gegen das Leben ist.

Die Physik ist weder reichtsfrei noch unrechtsfrei, die Physik ist gar nichts, gleichfalls sind Biologie und Chemie nichts. Gottes Schöpfung besteht nicht aus Fächern und Schubladen, ansonsten ist die Wissenschaft ein Fall für die exessiv bürokratissche Gewalt. So alt und so verdorben, finden Sie das gut, Jocelyne? Für Lügen ist niemand zuständig, außer der Teufel. Aber der läßt sich eben nicht bekehren, schon gar nicht ein für alle Mal und für immer. Lesen Sie die Bibel und lernen Sie dazu. Der Teufel hat sich selbst gemacht und wird womöglich sein Lügenkonstrukt als Wissenschaft bezeichnen, und Recht hat der damit, denn wer ihm nicht geistig folgt der kann nicht sein Schüler und Sohn sein. Wir sind so frei, dass Unwissenheit ein Segen ist, also geistfrei. Und Gott sieht zu, wie die seinen nach und nach abgeschlachtet, mehr und mehr geistig abgestumpft werden, damit die Erde ebenfalls mehr und mehr zur Hölle wird durch die Gewalt (Lüge, Mord, menschenverachtende Diktatur). Ihnen geht es nicht um Gott nicht um das Gute, Sie wollen bloß rechthaben. Dabei können Sie genauso gut das Maul halten und hätten Recht, denn Sie können nichts dafür, dass Sie ein Menschen sind und dass es Sie gibt. Aber vielleicht der Teufel wenn der sich dafür zuständig sieht, was wie schon gesagt nicht anzunehmen ist, denn der droht immer nur und wirbelt mit Gewalt um sich, Verantwortung übernimmt der ja nie, schon gar nicht freiwillig, was wiederum bedeuten kann, jedoch nicht muss, dass er gezwungen wird, wobei jeglicher Zwang auf seinem Mist gewachsen ist und alljene seine halbtoten Diener sind, die sich seinem Misthaufen auch nur im Geringsten annehmen.
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon julian apostata » Sa 16. Mär 2013, 12:32

Prellrik hat geschrieben:Gottes Schöpfung besteht nicht aus Fächern und Schubladen, ansonsten ist die Wissenschaft ein Fall für die exessiv bürokratissche Gewalt.


http://windhauchworld.de/index.php?id=58

Nun. Die Lösung könnte im Glauben an einen Gott liegen, welcher nur gesetzgeberische Gewalt ausübt, die ausführende und richterliche Gewalt dagegen den Universalbürgern überlässt. Wenn beispielsweise eines seiner Gebote lautet: „Du sollst die Lichtgeschwindigkeit nicht übertreten“, so kann eben kein Universalbürger ein Raumschiff konstruieren, was schneller ist und deswegen braucht auch niemand wegen eines übertretenen Tempolimits in der Hölle zu schmoren. Und genau darin könnte Gottes Weisheit liegen, dass er nämlich Gesetze erlässt, die nicht übertretbar sind und er es daher nicht nötig hat, deren Einhaltung mit Hilfe von ausführender und richterlicher Gewalt zu überwachen. Schließlich hat Gott den Universalbürgern ein leistungsfähiges Gehirn gegeben. In Kombination mit der ausführenden Gewalt haben sie dadurch die Möglichkeit, ihre Umgebung in ein Paradies zu verwandeln. Und wenn sie das nicht tun, dann haben sie sich eben selbst gerichtet.

Doch jetzt zurück zur Frage: „Wie lauten Gottes Gebote“ und „wo sind sie verzeichnet“? Eine Species, welche ihren technologischen Windhauch überstanden hat, ist ja nicht nur in der Lage, alles technisch überhaupt Machbare auch zu verwirklichen. Um dazu in der Lage zu sein, müssen sie auch alle Naturgesetze, die es überhaupt gibt, also Gottes Gebote durch selbstständiges Nachdenken und Experimentieren herausgefunden haben. Und diese Naturgesetze stehen nun mal nicht in den so genannten „heiligen Büchern“, sondern eher in Physikformelsammlungen. Und der Inhalt dieser Formelsammlungen muss, im Gegensatz zu den „heilgen Büchern“, auf allen Planeten der Gleiche sein, unabhängig davon ob diese Universalbürger jemals miteinander Kontakt haben werden oder nicht. Warum also sollten künftige Universalbürger nicht ihre Formelsammlungen zu „heiligen Büchern“ deklarieren. Vielleicht ist dies ja schon öfter in den unendlichen Weiten unseres Universums geschehen, als man denkt.
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 16. Mär 2013, 12:48

Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:...
Für eine Antwort bis zum 16.04.2013...

Ich weiß nicht ob es "vernünftig" (höflich) ist eine Frist zu setzen. :?


Das ist im Gegenteil unbedingt erforderlich bei einer Behörde im Rahmen einer Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz eine Frist zu setzen, das ist weder unvernünftig noch unhöflich, das ist Vorschrift - nicht vergessen: Behörden sind per Gesetz die Dienstleister der Bürger, nicht andersrum! Die Behörde muß gesetzeskonform innerhalb 3 bis 4 Wochen die Anfrage beantworten. Sonst ist eine Erinnerung und Beschwerde fällig.

Trotz meiner Fristsetzung von 3 Wochen bei meiner ersten Anfrage am 31. Mai 2012 hat die Behörde nicht geantwortet, ich habe eine Erinnerung am 25. Juni mit neuer Fristsetzung von 3 Wochen geschrieben. Erst nach der Erinnerung antwortet die Behörde am 28. Juni 2012. Manche Behörde brauchen mehrere Erinnerungen bevor sie ihrer Pflicht nachkommen, das erleben wir gängig zum Beispiel im Bereich des Tierschutzes.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 16. Mär 2013, 13:17

Nachtrag:

Auch die Behörde KMK wegen Vermittlung der RT im öffentlichen Bildungssystem hat nach zwei Erinnerungen meine Anfrage nicht geantwortet, sondern mußte ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, damit eine Antwort kam. Die Antwort enthielt aber keine Beantwortung der Anfrage, sondern die Ablehnung der Zuständigkeit für die Beantwortung der Anfrage. Das Ministerium für Bildung und Forschung sagt aus, dass die KMK zur Beantwortung dieser Anfrage zuständig ist, die KMK sagt aus, sie sei es nicht. Ich habe Anzeige wegen Ablehnung der Verantwortung und zur Klärung der Rechtslage erstattet. Die Angelegenheit liegt bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, die immer noch nicht in der Lage war, die Rechtslage zu klären (bei Staatsanwaltschaften darf man keine Frist setzen): http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... -behorden/

Wenn man glaubt, dass Behörden sich immer nach Gesetze halten und verhalten, man irrt gewaltig... Ich würde nach meinen Erfahrungen in den zwei Bereichen Tierschutz und Relativitätstheorie schätzen, zu 80 % ist es nicht der Fall. Es wird geschlampt, gemunkelt, gemauert und gegen geltende Gesetze gängig verstoßen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Hannes » Sa 16. Mär 2013, 17:26

Hallo Julian !
Gebot 1. Alle Menschen sind gleich und müssen gleich behandelt werden!
Gebot 2. Du musst Gebot 1. unbedingt respektieren!
Gebot 3. Das war schon alles!

Jetzt sind wir schon bei Gottes Geboten angelangt.
Meine Meinung ist: Kein ehrlich denkender Mensch kann sagen, die gesamte SRT sei falsch. Aber auch kein ehrlich denkender Mensch kann behaupten, alles sei an der SRT richtig.
An der 100 jährigen SRT haben so viele gescheite Leute gearbeitet, dass nicht alles falsch sein kann.
Was falsch ist, ist eine Grundsatzfrage: Die Behauptung, die LG sei zu allem konstant.Das ist das 2. Postulat.
Im Laufe der vergangenen 100 Jahre hat sich nämlich eindeutig herausgestellt, dass nicht die vereinbarten Weg- und Zeitmaße variabel sind, sondern die Weiterleitungsgeschwindigkeit der elmag-Wellen. Wobei bei der Rechnung mit
constanter LG ohneweiters dasselbe Ergebnis herauskommen kann wie bei Beibehaltung der vereinbarten Maßeinheiten für Weg und Zeit.
Trotzdem beschreibt die Rechnung der SRT den physikalischen Vorgang falsch.

Wenn Du daher bei der Diskussion auf Sachen abweichst, die einerseits mit der SRT gar nichts zu tun haben, oder erst nach Erfindung der SRT dazugekommen sind, oder schon vor der Erfindung der SRT festgestanden sind, ist das eine Feigheit. Warum gibst du zum Beispiel nicht zu, dass jeder Stern seine LG c mit sich führt, genau wie die Erde ? Wenn du ehrlich diskutieren würdest, müsstest du sagen Ja.

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Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB

Beitragvon Kurt » Sa 16. Mär 2013, 21:57

Chief hat geschrieben:Die Mathematik/Physik von Lorentz ist richtig (als eine sehr gute Näherung) weil Lorentz von einem absoluten Bezugssystem für die elektromagnetischen Vorgänge ausgeht (in Analogie zu Schallausbreitung in Luft). Die von der SRT ist falsch weil SRT eine "beobachterabhängige" Physik produziert (Zwillingsparadoxon & Co.).


Es ist halt an der Zeit das zu machen was ansteht.

Das absulute Absolut ist falsch, das absolut Unabsolut ist auch falsch, denn es ist in Wirklichkeit mehr ansolut als das erste.
Es zeigt sich immer mehr dass die Natur ein hochdynamisches System ist das auf dynamischer Grundlage (auf Schwingen und resonanten Vorgängen) aufbaut.
Darum kann weder von "überall gleich" noch von "aus jeder Sicht identisch" ausgegangen werden.
Es geht kein Weg vorbei, ohne die Ortsfaktoren zu beachten ist keine naturkonforme Physik möglich.

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