Chief hat geschrieben:DerDicke hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Sagnac, Michelson-Gale, GPS, Fizeau, Magnet-Leiter, Michelson-Morley usw...

Wie gesagt: Chief macht keine Aussagen, nur Andeutungen.
Aber bitte sehr:
Chief hat geschrieben:... GPS ...
Es hat sich als einfachste Vorgehensweise erwiesen bei Positionsberechnung die konstante Lichtausbreitung anzunehmen und KEINE Relativbewegung gegenüber einem hypothetischen Äther einzubeziehen.
Du lügst, es wird angenommen (gerechnet) dass sich Satelliten, Erdoberflache und GPS-Empfänger gegen einen relativ zum Erdmittelpunkt ruhenden Äther bewegen.

Chief, das geht nun doch etwas zu weit. Da lügst jetzt wohl eher Du.
Ein relativ zum Erdmittelpunkt ruhender Äther wird nämlich beim GPS-System wirklich nicht angenommen, sondern genau das, was der Dicke hierzu in einem Satz richtig ausgedrückt hat:
DerDicke hat geschrieben:Es hat sich als einfachste Vorgehensweise erwiesen bei Positionsberechnung die konstante Lichtausbreitung anzunehmen und KEINE Relativbewegung gegenüber einem hypothetischen Äther einzubeziehen.
Falsch dagegen ist die Schlußfolgerung des Dicken, daß dies die Relativitätstheorie bestätige.
Die Annahme invariant-konstanter Lichtgeschwindigkeit beim GPS ist nämlich nur eine die Berechnung vereinfachende Annahme einer "Pseudogeschwindigkeit" c, die nur deshalb das richtige Ergebnis liefert, weil zugleich auch eine entsprechend modifizierte (entsprechend falsche) "Pseudo-Laufzeit" angenommen wird. Der bei der Lichtgeschwindigkeit fehlende Korrektur-Faktor wird nämlich bereits bei der Laufzeitmessung automatisch erfaßt, so daß sich als Entfernung stets das richtige Ergebnis wie folgt ergibt:
Das Meßsystem, welches die Laufzeit des Signals zwischen Satellit und Empfänger mißt, ermittelt nicht die tatsächliche Laufzeit t, sondern die Pseudolaufzeit tps= t*(1±v/c), weil das ausgewertete Signal dopplergeändert in die Messung eingeht.
Diese Doppleränderung braucht - und darf - dann nicht mehr berücksichtigt werden, wenn man statt der tatsächlichen Signalgeschwindigkeit die Pseudogeschwindigkeit c verwendet.
Um die richtige Distanz zwischen Satellit und Empfänger zu erhalten, muß also deshalb diese Pseudo-Laufzeit tps mit der Pseudo-Signalgeschwindigkeit c multipliziert werden:
Es gilt
D = c*tps = c*t*(1±v/c) = c*(1±v/c)*t = (c±v)*t
Die GPS-Berechnung ergibt somit, obwohl man die Pseudolaufzeit tps und die Pseudo-Signalgeschwindigkeit c einsetzt, die Distanz, die sich genau nach der Emissionstheorie mit der echten Laufzeit t und der echten Lichtgeschwindigkeit LG =(c±v) ergibt!
Der GPS-Empfänger rechnet also genau nach der Emissionstheorie und bekommt erst dadurch die besten Ergebnisse, was die Richtigkeit der Emissionstheorie beweist.
Das habe ich hier im Mahagforum schon ausführlich dargelegt:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=268Falsch ist auch die folgende Behauptung des Dicken:
DerDicke hat geschrieben:Es gibt keine Effekte, die uns zwingen das Postulat der konstanten Lichtausbreitung fallen zu lassen.
Solange das so ist, gebietet Ockham die Beibehaltung der einfachstmöglichen Erklärung, das ist eben die RT.
Hierzu sind folgende Effekte anzuführen, welche die Invarianz der LG widerlegen:
Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, die spektroskopischen "Doppel"-Sterne, die "Pulsations"-Veränderlichen, die Quasare, die kosmische Rotverschiebung, die "Expansion" des Universums, der "Urknall", die Pulsare, GPS, die Pioneer-Anomalie, die Rotverschiebungsperiodizitäten und die Myonen-Halbwertszeit.
Wen es interessiert: Auf meiner Homepage nachzulesen
http://www.lothar-pernes.de/39994/home.htmlMit freundlichen Grüßen L.Pernes