von Joachim Stiller » Mo 26. Nov 2012, 02:58
In meiner Neubegründung der RT klingt das so:
Gravitatiosnblauverschiebung
Ich hatte nun die Relativitätstheorie zu 90% verstanden. Es blieb mir genau eine Frage, für die
ich keine Lösung hatte, ja, ich wusste nicht einmal, wonach ich suchen sollte. Dieser Schönheitsfehler
der Einsteinschen Relativitätstheorie war für mich die fehlende Gravitations-
Blauverschiebung.
In der Dritten Nacht meines Studiums der Relativitätstheorie nahm ich mir dann besonders die
fehlende Gravitations-Blauverschiebung vor. Die Grundüberlegungen dazu sind sehr einfach.
Wir kennen alle den sogenannten Dopplereffekt. Der Dopplereffekt führt dazu, dass das
Licht einer sich von uns entfernenden Lichtquelle zum Roten hin verschoben ist, das Licht
einer sich auf uns zubewegenden Lichtquelle hingegen zum Blauen. Der Dopplereffekt hat
sozusagen an und für sich eine Polare Struktur, er genügt dem Polaritätsprinzip. Bisher hatte
ich immer angenommen, dass es sich bei dem Dopplereffekt um ein im Prinzip rein mechanisch
erklär- und interpretierbares Phänomen handelt. Umso erstaunter war ich, zu erfahren,
dass Einstein im Rahmens der Relativitätstheorie eine Gravitations-Rotverschiebung des
Lichtes entdeckt hatte, eine Entdeckung, auf die er zu recht stolz sein konnte. Die Gravitations-
Rotverschiebung wurde einige Zeit später tatsächlich experimentell eindeutig nachgewiesen.
Ich selber hätte wahrscheinlich niemals in eine solche Richtung gedacht, und mir wäre
die Gravitations-Rotverschiebung mit Sicherheit entgangen. Nun entstand aber für mich ein
Problem: Wo war denn dann die Gravitations-Blauverschiebung, die ich aufgrund des Polaritätsprinzips
unbedingt annehmen musste. Ich konnte einfach nicht annehmen, dass es sich bei
der fehlenden Gravitations-Blauverschiebung um einen „zweiten Symmetriebruch“ handeln
sollte. Doch wo sollte ich suchen?
Ich machte folgende Grundannahmen. 1. Gegeben ist eine Lichtquelle, 2. diese Lichtquelle
befindet sich a) in Ruhe (bewegen darf sie sich nicht, denn wir wollen ja nicht den Dopplereffekt
messen), und b) in einem beliebigen Gravitationsfeld, z.B. dem der Erde. Ich musste nun
bei dem sich von der im Gravitationsfeld (der Erde) ruhenden Lichtquelle ausbreitenden Licht
irgendwie die von mir als unverzichtbar angenommene Polarität von Rot- und Blauverschiebung
finden. Und genau in dem Augenblick, als ich so weit war, fiel es mir wie Schuppen von
den Augen. Der Fall war geklärt, ich hatte die Gravitations-Blauverschiebung gefunden. Doch
wie sah meine Idee aus?
Licht ist Energie und damit kann sie als virtuelles Masseteilchen dargestellt werden. Bewegt
sich das Licht nun vom Gravitationsfeld weg (quer zu den Kreisgeodäten) verliert es an Energie,
es leistet sozusagen Hubarbeit. Das Licht ist zum Roten hin verschoben. Bewegt sich das
Licht aber auf das Gravitationsfeld zu, dann gewinnt es natürlich an Energie. Das Licht ist
zum Blauen hin verschoben. Ein möglicher experimenteller Nachweis dürfte keinerlei Probleme
bereiten. Die Gravitations-Blauverschiebung ist evident. Dieses Beispiel zeigt sehr gut
und anschaulich die Vorgehensweise der Phänomenologie. Wir können an diesem Beispiel
aber noch etwas ganz andres lernen: Gravitation ist nichts anderes, als der gekrümmte Raum
und es ist die Masse, die den Raum krümmt. Damit krümmt aber auch jede Energie den Raum
was mich zu der Aussage veranlasst, dass Gravitation der Energie proportional ist. So erklärt
sich zum einen die von mir vertretene innere Struktur der Relativitätstheorie mit ihren Polaritäten
und Äquivalenzen.
Gruß Joachim Stiller Münster