Nabla hat geschrieben:Zum einen wäre die Emissionstheorie zu simpel.
...
nein, sie wäre zu kompliziert.
Ob komplizierter oder nicht, das ist hier nicht die Frage. Die Frage ist, welche Theorie kann die Lichtphänomene erklären.
Dies kann die Emissionstheorie lückenlos und ohne Äther und andere Kopfstände.
Natürlich kann es etwas komplizierter werden, wenn bei der Laufzeit des Lichtes auch die herrschende Gravitation mit berücksichtigt werden muß. Aber Licht interagiert eben mit interstellarer Materie. Dabei verhält sich das Licht so, als wenn es von der kontaktierten Materie abgestrahlt wurde. Genau zu dieser Materie weist das Licht die wohlbekannte Lichtgeschwindigkeit auf, bis es wieder in den Bereich von Materie gerät und sich wieder so verhält, als wenn es von dieser abgestrahlt wird.
Die Wellengleichung muß die herrschende Garvitation beachten. Sie muß somit eine Integration über alle auftretenden Geschwindigkeiten durchführen, wobei der Verlauf der Gravitation nicht bekannt ist, wodurch einige Unsicherheiten auftreten.
Dies wird jedoch zumeist von der enormen Geschwindigkeit, die das Licht aufweist, beglichen und man fährt gut damit, wenn man die Lichtgeschwindigkeit auf der Strecke zwischen Lichtquelle und Beobachter einfach linear angleicht.
Damit wäre das sichtbare Weltall nur noch halb so groß, was auch kein Beinbruch ist, denn diese Entfernungen entziehen sich sowieso jeglichem menschlichen Verständnis.
Gruß Nabla
Es existieren - wie gesagt - viele Möglichkeiten, eine Frage wäre, was als Ziel erreicht werden soll. Wenn du von dem Ziel sprichst, die "Lichtphänomene erklären" zu wollen und dann als Mittel eine Emissionstheorie wählst, so wäre ich mir da nicht so sicher, ob das gut klappt. Eine anschauliche Erklärung von Erzeugung, Übertragung, Konstanz Lichtgeschwindigkeit und Wesen des Naturphänomens Licht können Äthertheorien bereit stellen.

