gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » Di 20. Nov 2012, 17:34

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Sende ich aus der ISS ein Signal mit 10,229999995453MHz und es wird auf der Erde mit 10,23MHz empfangen und gemessen, dann hat die Frequenz sich doch geändert, oder?

Worauf beruht die Aussage zur Frequenz, womit, unter welchen Bedingungen, wurde diese gemessen!

Wird einen Sender mit einem Schwingquarz von 10,229999995453MHz zur ISS gebracht, dann misst man dort vor Ort doch eine Frequenz von 10,229999995453MHz, oder?


Natürlich, ich nehme andere Zahlen, am Prinzip ändert sich dadurch nicht.

Du stellst herunten zwei Atomuhren so ein dass eine Sendefrequenz von 1 Ghz angezeigt wird, die Sendefrequenz ist direkt von der Atomuhr abhängig.
Es sind auch zwei Zähler (damit wird die Frequenz gemessen) vorhanden, beide zeigen für jeden Sender eine Sendefrequenz von 1 Ghz an.

Nun schickst du eine Uhr und einen Zähler hoch zum Geosat, Geo, nicht die ISS, deswegen damit kein Doppler auftritt.

Der Zähler oben sendet seinen oben gemessenen Messwert der Sendefrequenz runter, dieser beträgt 1 Ghz.
Der andere Zähler bewertet das empfangene Funksignal und gibt den Wert von 1,11 Ghz aus.

Jetzt ist es natürlich ziemlich verführerisch zu glauben dass sich unterwegs die Frequenz von 1 auf 1,11 erhöht hat.
Das ist aber trügerisch, denn es ist nicht so.
Der Sender oben sendet mit 1,11 Ghz und diese kommen auch herunten an.


Gruss Kurt
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon absolut » Di 20. Nov 2012, 18:41

Auszug aus Wikipedia - GPS:

"Damit die Satellitensignale des GPS außer zur Positionsbestimmung auch als Zeitstandard verwendet werden können, wird der relativistische Gangunterschied der Uhren allerdings kompensiert. Dazu wird die Schwingungsfrequenz der Satelliten-Uhren auf 10,229999995453 MHz verstimmt, so dass trotz der relativistischen Effekte ein synchroner Gang mit einer irdischen Uhr mit 10,23 MHz gewährleistet ist."

Das ist die Wahrheit!(?)
:roll:
Zuletzt geändert von absolut am Di 20. Nov 2012, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » Di 20. Nov 2012, 18:43

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Wird einen Sender mit einem Schwingquarz von 10,229999995453MHz zur ISS gebracht, dann misst man dort vor Ort doch eine Frequenz von 10,229999995453MHz, oder?

Natürlich, ich nehme andere Zahlen, am Prinzip ändert sich dadurch nicht.

Du stellst herunten zwei Atomuhren so ein dass eine Sendefrequenz von 1 Ghz angezeigt wird, die Sendefrequenz ist direkt von der Atomuhr abhängig.

Die Sendefrequenz ist immer die Frequenz die man direkt vor Ort am Sender misst, oder?


Nein, das ist die Messgrösse (Frequenzgrössenaussage) die auf der verwendeten Bezugsbasis beruht.
Wir verwenden hier stillschweigend -die Sekunde- als Grundlage zur Aussage der Frequenz.

Andere Sekunde, andere Frequenzaussage des gleichen Vorgangs.
.
.
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon absolut » Di 20. Nov 2012, 18:53

absolut hat geschrieben:Auszug aus Wikipedia - GPS:

"Damit die Satellitensignale des GPS außer zur Positionsbestimmung auch als Zeitstandard verwendet werden können, wird der relativistische Gangunterschied der Uhren allerdings kompensiert. Dazu wird die Schwingungsfrequenz der Satelliten-Uhren auf 10,229999995453 MHz verstimmt, so dass trotz der relativistischen Effekte ein synchroner Gang mit einer irdischen Uhr mit 10,23 MHz gewährleistet ist."

Das ist die Wahrheit!(?)
:roll:


Aber was steckt dahinter?

:oops:
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon julian apostata » Di 20. Nov 2012, 19:00

Kurt hat geschrieben:Du stellst herunten zwei Atomuhren so ein dass eine Sendefrequenz von 1 Ghz angezeigt wird....

…Der Sender oben sendet mit 1,11 Ghz und diese kommen auch herunten an.


Das ganze Posting ist ein derart sinnlose Mist, deshalb hab ich nur die Quintessenz des Mülls hervor gehoben.

Lübecker hat geschrieben:Die Sendefrequenz ist immer die Frequenz die man direkt vor Ort am Sender misst, oder?


Natürlich ist das so, Kurt Highway und co können ihren Müll überhaupt nicht begründen, geschweige denn eine Gleichung für ihre Theorie angeben.

Deshalb hier noch mal das wichtigste von Pound und Rebka noch mal hervorgehoben.

The accelerometers clearly show that in the time (7.5052x10-8s) that it takes for the photons to travel between source and observer, both observers have accelerated upward to a velocity of .000000736m/s.


Da obiger Satz wichtig für das Verständnis der Sache ist, soll eine einfache Übertragung ins Deutsche folgen.

Der Strahl braucht 7.5052x10-8s von der Decke zum Boden und umgekehrt. Und in der Zeit haben sich sowohl Decke und Boden auf eine Geschwindigkeit von 0,000000736m/s beschleunigt


Wegen des Dopplereffektes hat also unterwegs eine Frequenzverschiebung statt gefunden.

Genau die errechnete Frequenzverschiebung wird auch gemessen.

Kurt und co haben keine Erklärung für ihre Theorie, geschweige denn irgendwelche Messwerte, die diese bestätigen.

Bild

Wie gesagt, nach Kurts unbegründeter Volksverdummungstheorie würde die Röntgenquelle oben anders strahlen als unten.

Gemäß dieser Theorie würden auch Radarfallen gar nicht funktionieren, denn ein ausgesandter Radarstrahl würde ja unterwegs seine Frequenz nicht ändern!
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon absolut » Di 20. Nov 2012, 19:06

Also, Apostata behauptet bloß Doppler-Effekt, kein Beschleunigungseffekt, das gemäß Äquivalenzprinzips auch als GRAVITATIVEN Effekt betrachtet werden könnte ?!?!?!

:o :shock: :roll:
Zuletzt geändert von absolut am Di 20. Nov 2012, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon absolut » Di 20. Nov 2012, 19:15

Übrigens, Radarfallen haben mit Beschleunigung direkt nichts zu tun ...
Geschwindigkeit alleine genügt.

;)
Zuletzt geändert von absolut am Di 20. Nov 2012, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » Di 20. Nov 2012, 19:22

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du stellst herunten zwei Atomuhren so ein dass eine Sendefrequenz von 1 Ghz angezeigt wird....

…Der Sender oben sendet mit 1,11 Ghz und diese kommen auch herunten an.


Das ganze Posting ist ein derart sinnlose Mist, deshalb hab ich nur die Quintessenz des Mülls hervor gehoben.


Du musst schon eine Heidenangst davor haben dass die Realität ans Licht kommt, dein "Glauben" sich als Hirngespinnst herausstellt.
Mit einer ganz einfachen Überlegung, einer die sogar messtechnisch nachweisbar ist, lässt sich der ganze Zauber, der dem du anscheinend blindglaubend verpflichtet bist, als solcher entlarfen.

Und diese Aussage von dir:
Wegen des Dopplereffektes hat also unterwegs eine Frequenzverschiebung statt gefunden.


die zeigt auf das du anscheinend überhaupt keine Ahnung hast was die Natur angeht, also nicht weisst was "Doppler" überhaupt bedeutet!!

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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » Di 20. Nov 2012, 19:28

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Die Sendefrequenz ist immer die Frequenz die man direkt vor Ort am Sender misst, oder?

Nein, das ist die Messgrösse (Frequenzgrössenaussage) die auf der verwendeten Bezugsbasis beruht. Wir verwenden hier stillschweigend -die Sekunde- als Grundlage zur Aussage der Frequenz. Andere Sekunde, andere Frequenzaussage des gleichen Vorgangs.

Mit einem Frequenzmessgerät wie dem PCE-SDG1025
...
kann man doch die Sendefrequenz direkt vor Ort am Sender richtig messen (die Frequenz des Schwingquarzes), oder?


Klar, es gibt ein Sprichwort das lautet:
- wer misst misst Mist-

und das übersetzt heisst dann auch noch:
Wer nicht weiss was er misst (wie die Messung funktioniert) der misst auch Misst.

Ist dir bekannt wie ein Messgerät für Frequenzen funktioniert!
Sags bitte!!, denn das zu wissen ist absolute Voraussetzung damit du auch verstehen kannst was ich sage.
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Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon absolut » Di 20. Nov 2012, 19:31

Mach's nicht so spannend, Kurt!
Butter bei die Fische!
Hoffentlich verstehst du wenigstens dein "Handwerk"...

:mrgreen:
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