Hallo fb557...,
offensichtlich reden wir aneinander vorbei, oder Du tust so, als nicht verstehst, was ich meine. Möglich, dass ich undeutlich war, nahm aber an, Du wirst Deinen Fehler selbst entdecken, ohne dass ich zu viel erkläre.
Also, um Klarheit zu schaffen:
T ist die Zeit (Uhrlauf, keine Zeitspanne) im FOG und aus FOG-Sicht
t ist die Zeit im Labor (egal auch wenn Du es umgekehrt gemeint hast – will jetzt nicht die Beiträge durchstöbern – hier geht es nur um den Unterschied zwischen t und T)
Nach Galilei und Newton laufen beide Zeiten (Uhren) gleich schnell, daher T = t.
Delta_t, t1, t2 usw. sind Zeitspannen, die das Licht für einen Umlauf benötigt, bzw. Differenz zwischen links und rechts, und jetzt aufgepasst – diese Zeiten sind aus Sicht des Labors und unter der Voraussetzung, die LG ist rel. z. Labor = c.
Delta_T, T1, T2 usw. sind .... aus der Sicht von FOG.
In einem Äther, d.h. LG = c nur rel. z. Labor, kannst Du nach GT transformieren und bekommst Delta_T = Delta_t.
Nach der SRT – und das ist hier gefragt – kannst Du das nicht, da jetzt LG rel. z. FOG = c ist, und nicht mehr zum Labor. Wenn Du nach GT transformierst, dann „sieht“ das Labor das Licht mit c+v und c-v laufen – genau das, was Du bei „nicht invarianter LG“ gerechnet hast. Ergebnis dann, und das ist nach SRT, Delta_T = 0.
Das alles gilt jedoch für eine Kreisschleife, wo FOG mitgedreht wird. Aus der Sicht von FOG ist die ganze Schleife UNBEWEGT und LG = c. In dem Moment, als Du die Schleife verformst, um eine translatorische Bewegung zu untersuchen – und das ist Wang, das ist auch meine Zeichnung, sieht die Sache schon anders, die Schleife ist jetzt rel. z. FOG bewegt, unabhängig davon, dass die Länge unverändert bleibt. Hier kannst Du Betrachtungen aus Laborsystem und Übertragung auf FOG nach GT nur beim Äther anstellen, da wie gesagt, beim Äther bleibt die LG nur zum Labor = c.
Bei SRT kannst Du dir die Betrachtung aus dem Laborsystem auf den Hut stecken. Der einzige Beobachter in diesem Versuch ist FOG. Hier muss Du FOG als unbewegt nehmen, LG = c rel, z. FOG, die Spiegel sind jetzt mit v bewegt, die Spiegel sind jetzt die, die dem Lichtstrahl entgegenkommen, bzw. weglaufen. Bei dieser Betrachtung ergibt sich für die SRT auch eine Delta_T, nicht wie bei der Kreisschleife, wo Delta_T = 0 ist.
Du kannst, also, bei SRT nicht Delta_T = Delta_t voraussetzen, somit setzt Du das RP und Invarianz der LG außer Kraft.
Ist jetzt alles klar? Kannst Du jetzt Deinen Rechenfehler entdecken?
Gruß
Ljudmil
