Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » Mo 29. Okt 2012, 18:46

Apostata schrieb:
"Also nicht nur die Schwerebeschleunigung ist für den Uhrengang verantwortlich.
…sondern auch die Entfernung zum Erdmittelpunkt."


:mrgreen:
Das ist doch aus den Zähen gesogen und völlig hirnrissig, denn die "Entfernungen" beziehen sich immer von der Oberfläche des Planeten nach Außen - kein vernünftiger Mensch mißt und berechnet von der Oberfläche nach Innen!
Dann müßte es auch im Mittelpunkt der Erde dieselbe "Schwerebeschleunigung" herrschen wie in 6370 km Höhe - und nicht etwa Nullkommanix!
:lol:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » Mo 29. Okt 2012, 19:20

julian apostata hat geschrieben:
Bild

tb/ta=1+(ga*ra-gb*rb)/c²


:arrow:
„Apostatische“ ZeitdilEtaNtion:

tb /ta = Tb / Ta


:lol:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Mo 29. Okt 2012, 21:32

Highway hat geschrieben:Gilt das durchgängig für alle Satelliten Baureihen?

Es sind prinzipiell zwei Bauarten (Cäsium und Rubidium) in unterschiedlichen Entwicklungsstadien:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=satellitenuhren%20c%C3%A4sium&source=web&cd=7&sqi=2&ved=0CEcQFjAG&url=http%3A%2F%2Fwww.hg.tuwien.ac.at%2FBibl_Docs%2FPosters%2F2004%2F2004_GW_veronika.pdf&ei=t-WOULCHDJD6sgav54EY&usg=AFQjCNFykjjhUNuQdSZx8_03wJwYtrENVA
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Mo 29. Okt 2012, 21:47

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kommt herunten eine höhere Frequenz an weil der SAT oben mit einer höheren Frequenz sendet, oder sendet er mit seinen 1 Ghz weiter und herunten kommen 1,11 an?

Das GPS gibt dazu eine Antwort: die Satellitenuhren laufen tatsächlich schneller! Die am Erdboden um 0,00455 Hz verminderte Frequenz wird daher von den Satelliten wieder mit 10,23 MHz gesendet und eine Blauverschiebung auf dem Weg nach unten findet offenbar nicht statt, denn das würde man bemerken!


Richtig!
Es existiert weder eine Rot- noch eine Blauverschiebung.

Harald Maurer hat geschrieben: In der praktizierten Laufzeitberechnung spielt die Länge des Datencodes eine entscheidende Rolle, wären die Wellenlängen verkürzt so wäre auch der Code verkürzt und es gäbe eine Falschmessung. Einsteins gravitative Frequenzverschiebung findet demnach nicht statt.


Richtig, GPS beweist das die "Verschieberei" eine reine Einbildung ist, ein Zweck-Ding-.

Denjenigen die so sehr in ihre Rechenformeln verbohrt sind sei gesat:

"Wenn du schon eine Freqeunzänderung herbeizauberst dann ist diese auch durch Fakten, und seien sie nur theoretisch, zu untermauern.
Vielleicht traut sich mal einer von den "Verschieblern" an dieses Beispiel ran,

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=485&start=30#p47908

und erklärt mal was herunten ankommt.

Anscheinend sind die meisten nicht in der Lage dieses einfache Geschehen zu verstehen, oder sie trauen sich einfach nicht ran und/oder versuchen es zu ignorieren.
Denn damit wird, neben GPS, den Spuk ein Ende gemacht.


Gruss Kurt


Nochwas, Atomuhren richten sich nicht nach irgendwelcher Gravitation, die gibs so wie sie angenommen wird nicht, sondern sie richten sich einzig nach den Ortsfaktoren/Umständen am Ort.
Die Atome der Atomuhr- sehen- nur soweit wie ihr Einflussbereich reicht.
Dieser endet etwa da wo die Schwingungen ihrer Atombausteine an den Nachbarn der anderen Atome keine (für sie) wirksame Reflektion mehr erfahren.
Kurt
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Di 30. Okt 2012, 05:25

Noch ein kleiner Nachtrag zu Harald’s Bemerkung, das Lichtuhrgedankenexperiment würde nicht mehr funktionieren, wenn die Lichtuhr umfiele.

Wenn man die Lichtuhr wieder aufrichtet und zwar um den Winkel (a) auch dann kann man leicht über die LT zeigen, dass in beiden Systemen konstantes c gemessen werden, es ändern sich nur die Reisezeiten des Photons.

Also, Hin und Rückfahrt in K’ betrage t’

Hinfahrt in K
t’*[1+v/c*cos(a)]/wurzel(1-v²/c²)

Rückfahrt in K
t’*[1-v/c*cos(a)]/wurzel(1-v²/c²)

Man sieht, für Hin und Rückfahrt ergeben sich nur dann identische Zeiten in K, wenn die Lichtuhr senkrecht zu K steht (a=90 Grad).

Ernst hat geschrieben:Es sind prinzipiell zwei Bauarten (Cäsium und Rubidium) in unterschiedlichen Entwicklungsstadien:


Deshalb ist eure Argumentation auch so extrem schräg. Da behauptet ihr, dass nicht nur der Uhrenlauf sich an g anpasst, wobei völlig wurst ist, welche Bauart die Uhr aufweist, nein auch Lichtquellen sollen durch g beeinflusst werden und zwar sollen sie eine höhere Frequenz aufweisen, die auch noch proportional zum schnelleren Uhrengang ist, und das Alles ohne Begründung.

Die Begründungen der RT werden ignoriert, obwohl der Uhrenlauf genau mit diesen Kurven übereinstimmt…

..die eigene Theorie zu begründen hat der “SRT-Kritiker” nicht nötig.

Und es wird auch nicht der leiseste Versuch von euch unternommen werden, das Zustandekommen dieser Linien ohne die Entfernung zum Erdmittelpunkt anzugeben.

Bild
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Gluon » Di 30. Okt 2012, 08:42

Highway hat geschrieben:
Gilt das durchgängig für alle Satelliten Baureihen?


Ja, die Uhren mit Fontäne sind noch nicht so weit, dass sie zuverlässig auf Satelliten eingesetzt werden könnten. Es ist auch fraglich, ob solch ein komplexes System wünschenswert ist. Die konventionellen Uhren sind ja genau genug.

Gruß,
Gluon
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Di 30. Okt 2012, 09:44

Gluon hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Gilt das durchgängig für alle Satelliten Baureihen?


Ja, die Uhren mit Fontäne sind noch nicht so weit, dass sie zuverlässig auf Satelliten eingesetzt werden könnten. Es ist auch fraglich, ob solch ein komplexes System wünschenswert ist. Die konventionellen Uhren sind ja genau genug.

Gruß,
Gluon


Für GPS ist es wichtiger dass die Uhr nicht zu sehr schwankt, denn das geht direkt in die Genauigkeit der Pos-Auswertung ein.
Ein generelles "Falschgehen" kann leichter beim Empfänger auskompensiert werden.
Schliesslich geht jede Uhr mehr oder weniger -falsch-.
Denn das -richtige- Gehen ist reine Festlegungssache.

Gruss Kurt
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Di 30. Okt 2012, 12:19

Gluon hat geschrieben: Die konventionellen Uhren sind ja genau genug.

Genau.
Deshalb kann man den relativistischen Effekt (dominiert durch den Gravitationseffekt) bezüglich der Uhrenfrequenz auch kompensieren. Wiki:

Damit die Satellitensignale des GPS außer zur Positionsbestimmung auch als Zeitstandard verwendet werden können, wird der relativistische Gangunterschied der Uhren allerdings kompensiert. Dazu wird die Schwingungsfrequenz der Satelliten-Uhren auf 10,229999995453 MHz verstimmt, so dass trotz der relativistischen Effekte ein synchroner Gang mit einer irdischen Uhr mit 10,23 MHz gewährleistet ist.

Die Uhr wird also auf dem Erdboden auf 10,229999995453 MHz verstimmt, läuft im Orbit infolge des veränderten Gravitationspotentials bei 10,23 MHz und wird auf der Erde synchron zu den Erduhren mit 10,23 MHz empfangen.
Nanu. Wer hat denn da die gravitative Rot- bzw. Blau-Verschiebung der Frequenz auf dem Weg von oben nach unten gemopst? Oder gibt's die gar nicht? Hätte daher das GPS die ART widerlegt?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Di 30. Okt 2012, 15:11

Ich hab mir mal erlaubt, die WIKI-Grafik ein wenig nach zu bearbeiten.

Und so wie Isaac Newton schon im 17.Jahrhundert ausrechnen konnte, wie schnell ein erdnaher Satellit sein müsste, so hätte die SRT schon vor 100 Jahren voraussagen können, wie Satellitenuhren bei r=26500 km ticken.

Ist es Zufall, dass die SRT eine korrekte Aussage macht?

Die SRT konnte für diesen Fall schon vor über 100 Jahren durch Addition zweier einfacher Gleichungen dieses Phänomen bestimmen. Und diese einfachen Gleichungen sollte sich jeder Realschüler selbstständig ableiten können.

Wieso haben SRT-Kritiker für ihre Theorie keine Gleichung?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Di 30. Okt 2012, 15:46

julian apostata hat geschrieben:Ich hab mir mal erlaubt, die WIKI-Grafik ein wenig nach zu bearbeiten.

Daraus ergibt sich aus der Zeittaktdifferenz zwischen Erdoberfläche und Satellitenorbithöhe der bekannte Wert, um welchen die Frequenz der Uhren am Boden verringert wird, um oben die Nennfrequenz zu erzeugen. Das dumme ist nur, daß diese Nennfrequenz dann unten empfangen wird. Und somit das GPS beweist, daß es eine gravitatorische Rot/Blauverschiebung gar nicht gibt.
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