KRITISCHE BETRACHTUNGEN ZUR RELATIVITAETSTHEORIE

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtuhrenwidersprüche

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2012, 21:29

absolut hat geschrieben:Ein zu einer Fläche (Spiegel) absolut senkrechter Lichtstrahl ist und bleibt senkrecht zu allen dazu parallelen Flächen (Spiegeln), unabhängig davon, ob sich die Flächen (Spiegeln) bewegen (auch gegeneinander) oder nicht und unabhängig von der Geschwindigkeit, so wie die Koordinatenachsen jedes Inertialsystems senkrecht zu einander sind und bleiben.


Das ist falsch!
Ein, bei ruhender Lichtuhr eingerichteter senkrechter "Lichtstrahl", bleibt nur senkrecht wenn sich die Uhr nicht seitwärts bewegt oder nur in Lichtrichtung bewegt, oder in Lichtrichtung beschleunigt ist.
Dass das so ist zeigt die Sternenaberration, hier liegt eine Seitwärtsbewegung eines -Spiegels- vor.
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Kurt
 
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(Un)gleichzeitigkeit und (Nicht)synchronisation

Beitragvon absolut » Mo 15. Okt 2012, 17:41

:twisted:
Der Fehlerteufel steckt im Detail! Der grundlegende Fehler in der einsteinschen Betrachtung der Relativität ist folgende (wohl absichtliche) Nichtberücksichtigung: Auch ein relativ ruhendes System bewegt sich auch relativ zum Lichtstrahl, es sei denn dies ist auch ein Lichtstrahl in derselben Richtung oder es wird vom Licht mitgeführt. (Als ob Einstein selbst den Lichtstrahl reiten oder sich selbst in derselben Richtung mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen würde.)
Durch relative Ruhe zu seinem eigenen System, kann man nicht automatisch auch zum Licht relativ ruhend, geschweige denn absolut ruhend werden.
Einstein verwechselt (absichtlich) Bewegungen, bzw. Lichtfortpflanzungen, Vorgänge, bzw. Uhrgänge mit Zeitverläufe, um mit jedem Mittel die Absolute Zeit (Newtons) zu relativieren.
Das eigene (relative) Ruhsystem wird von Einstein wie ein absolut Ruhendes betrachtet und behandelt, wobei jedoch das bewegte System eigentlich mit der klassischen Auffassung betrachtet wird! Normalerweise müssen für beide dieselben physikalischen Gesetze gelten und diese müssen auch dementsprechend berücksichtigt werden, was aber Einstein nicht tut!
In der SRT wird es unterschlagen, daß die sogenannten relativ ruhenden Inertialsysteme eigentlich auch absolut bewegt sind, also auch absolute Distanzen zurücklegen mit einer absoluten Geschwindigkeit, wobei also Lichtsignale entsprechende Lichtwege zurücklegen müssen, die sich vom starren (mitbewegten) Abstand zwischen 2 starren (mitbewegten) Punkten dementsprechend unterscheiden, wofür also verschieden gerichtete Lichtsignale unterschiedliche Zeitintervalle benötigen.
Einstein nennt seine Systeme relativ ruhend, jeweils aus einem davon betrachtet - behandelt aber die Beziehung dazwischen stillschweigend derart, als ob sie eigentlich jeweils absolut bewegt, bzw. absolut ruhend wären.
Bei Einstein sind alle Beobachter gleichberechtigt nur aus dem Grund, daß alle (wie Einstein selbst) falsch denken und dementsprechend absurd handeln.
(Absolut) bewegte Beobachter begründen Gleichzeitigkeit auf gleiche Abstände (wobei jedoch die Laufzeiten in Wirklichkeit verschieden sind).
Relativ dazu ruhende Beobachter sind imstande instantan alle Ereignisse wahrzunehmen, ohne deren Signalübertragung!
Die schlichte Angabe „relativ ruhendes Inertialsystem“ ist unzureichend, zweideutig und irreführend (die zweite Bedeutung ist, daß dieses „relativ ruhende Inertialsystem“ sich eigentlich (absolut) bewegt). Also, muss man zumindest ein relatives Bezugssystem angeben, zu dem es sich bewegt (z.B. das Bezugssystem des Lichts).
Zwei voneinander entfernte Uhren können nicht synchronisiert werden, indem von ihrer geometrischen Abstandsmitte aus 2 Lichtsignale gleichzeitig ausgestrahlt werden (die bei ihren Ankunft die Uhren in Gang setzen) - denn keine von den folgenden Bedingungen werden von Einstein erwähnt und berücksichtigt:
a) das System, bzw. beide Uhren bewegen sich nicht relativ zum Licht (sind absolut ruhend)
b) die Lichtgeschwindigkeit wird trägheitsbedingt von der Bewegung der Quelle verändert
c) das Licht wird völlig mitgeführt (vom bewegten System der darin relativ ruhenden Uhren)
d) die LG wird durch radiale Veränderung des Äthers verändert (infolge der Bewegung des Systems)
Das Eichsystem, als bevorzugtes Inertialsystem, mag zwar die Effekte der Längenkontraktion und Zeitdilatation erfüllen, aber sonst kein anderes relativ dazu bewegtes IS.
Die SRT verlangt unbegründet und hinterlistig, daß man jedes IS als relativ ruhend zur Lichtausbreitung betrachten muss, obwohl jedes eigentlich bewegt ist.
Einstein bedient sich einer starren Strecke, einer Systemlänge, die eigentlich in Bewegung sein muss, denn für ihn gibt es kein absolutes Ruhsystem. Dementsprechend muss das Licht eine Strecke zurücklegen, die von der Systemlänge entsprechend abweicht:
Die Einsteinsche Synchronisation der Uhren durch Lichtsignale aus ihrer Mitte ist unmöglich, da sich auch dieses System (absolut) bewegt, in Bezug auf den Emissionspunkt (den man zumindest momentan als absolut ruhend betrachten kann) und auf den sich absolut fortpflanzenden Lichtstrahlen (-wellen, bzw. -quanten). Die Signalübertragung ist vom absoluten Lichtweg abhängig, bzw. von der absoluten Geschwindigkeit des Systems und Richtung der betreffenden Uhr. Dies muss wohl auch berücksichtigt werden. Dementsprechend ist es vollkommen absurd zu behaupten, auf diese Art und Weise gelänge die Synchronisation. Im Gegenteil: das ist eigentlich die Desynchronisation schlechthin!
Die Synchronisation scheint nur jedem mitbewegten (im System ruhenden) Beobachter zu gelingen, bzw. gilt die Gleichzeitigkeit nur relativ dazu (auch zur mitbewegten Lichtquelle). Also, im selben System haben die Beobachter nur den falschen Eindruck, daß die Uhren dieselbe Uhrzeit anzeigen, denn in Wirklichkeit wurden sie zu verschiedenen (absoluten) Zeitpunkten gestartet und funktionieren mit derselben (absoluten) Frequenz, unahängig von der Geschwindigkeit des Systems. Die Dopplereffekte werden sowohl durch die Bewegung der Quelle als auch durch die des Beobachters erzeugt, aber sie heben sich gegenseitig auf - sonst (bzw. für äußere, anders bewegte Beobachter) zeigen sie eigentlich nur Trugbilder der realen Uhren, bzw. des realen Zeitverlaufs.
Die relative Synchronisation ist äquivalent mit der absoluten Gleichzeitigkeit, ist aber nur ein Trugbild, ein Trugschluss, denn sie beruht auf eine absolute Nichtsynchronizität, bzw. Ungleichzeitigkeit. Genauso beruht eine relative Ungleichzeitigkeit auf eine absolute Gleichzeitigkeit. Ähnlich verwechselt die SRT Raum mit Zeit, Wirklichkeit mit Abstraktion, Natur mit Wahrnehmung, Absolutät mit Relativität u.s.w.
:roll:
Jede absolute Bewegung, jede absolute Strahlung erfolgt eigentlich zwischen 2 absolut ruhenden Punkten, also die absolute Laufzeit (Lichtzeit) ist abhängig von der betreffenden absoluten (Licht)Geschwindigkeit, die aber auch von der absoluten Bewegung dessen (Bezugs)Systems beeinflusst werden kann. Die absolute (Licht)Geschwindigkeit, bzw. Lichtzeit ist abhängig vom Medium und dessen absoluter Bewegung (bzw. Geschwindigkeit) und (vor allem) von der radialen Veränderung der Äthereigenschaften, infolge der Bewegung des Bezugssystems durch den Äther hindurch!
Im Emissions- und im Empfangs- (bzw. im Reflektionsmoment) stimmen die betreffenden Punkte des bewegten Bezugssystems mit den entsprechenden absolut ruhenden Punkten des Universalraums überein, wobei Empfangs- und Reflektionspunkte sich erst durch die absolute Bewegung und die absolute Lichtfortpflanzung ergeben, verwirklicht werden (als Koinzidenzpunkt der beiden absoluten Vorgänge).
Die vom Empfänger gemessene Zeitspanne und die vom Licht beschriebene Lichtzeit ist dieselbe und absolut. Doch durch (absolute) Bewegung unterscheidet sich die (absolute) Lichtstrecke im (Eigen)system von der (absoluten) Lichtstrecke im Universalraum. Die Lichtstrecke im (Eigen)system ist unverändert, unabhängig von dessen Geschwindigkeit. Die Lichtstrecke im Universalraum ist abhängig von der relativen LG (von der absoluten Geschwindigkeit des Systems und von der absoluten LG)!
Wenn man den unveränderten Abstand zwischen zwei Punkten im (Eigen)System mit einem starren Maßstab misst, oder diesen mit der zur Zurücklegung benötigten Laufzeit (des Beobachters) berechnet, ist das Ergebnis unabhängig vom Bewegungszustand des Systems, denn alles wird mitbewegt.
Aber wenn man dasselbe mit der dazu benötigten Lichtzeit berechnet, ist das Ergebnis abhängig vom Bewegungszustand des Systems, falls das Licht nicht vollkommen mitgeführt wird, oder falls die LG nicht entsprechend verändert wird!
Wenn ein absolut ruhender und ein absolut bewegter Beobachter dasselbe Lichtsignal gleichzeitig am selben Ort empfangen, unterscheiden sich ihre Ermittlungen erheblich voneinander, da sie unterschiedlich lange Lichtwege erkennen. Sie schreiben der LG entsprechend verschiedene Werte zu: der mitbewegte bedient sich irrtümlich virtuellen, relativen Strecken und Geschwindigkeiten, der absolut ruhende verwendet reale, absolute Strecken und Geschwindigkeiten.
Ohne Bezug auf das (absolut) ruhende System kann keiner von ihnen feststellen, was eigentlich absolut gilt (in der absoluten Wirklichkeit geschieht): bewegt er sich selbst, die Lichtquelle oder beide, und in welcher Richtung, in welcher Richtung wird das Licht ausgestrahlt, stimmt diese auch mit der Fortpflanzung, was ist relativ, und was ist absolut u.s.w.?
Jeder Vorgang, jeder Uhrengang beinhaltet selbst die Relativierung zwischen 2 unterschiedlich schnell verlaufenden Vorgänge, von denen der relativ äußerst langsam Verlaufende in der SRT stillschweigend als absolut ruhend oder nichtverlaufend betrachtet wird, im Widerspruch zum Relativitätsprinzip.
Jede Uhr funktioniert absolut, mit ihrer eigenen Frequenz und synchron mit äquivalenten Uhren. Doch ein Beobachter bewegt sich immer relativ zum Trugbild (e.m. Abbild) eines Ereignisses, bzw. einer Uhr, so dass dieses dementsprechend früher oder später wahrgenommen wird, bzw. dass die Uhr scheinbar vor oder nach, schneller oder langsamer geht.
Mit derselben absoluten Geschwindigkeit bewegte äquivalente Uhren funktionieren gleich, synchron, mit derselben absoluten Periodendauer, bzw. sie messen dieselben absoluten Zeitintervalle, unabhängig davon, ob sie als relativ ruhend oder bewegt betrachtet werden, denn eigentlich alle bewegen sich absolut.
Uhren beschreiben, bzw. messen, nur die von ihnen periodisch zurückgelegten Zeitspannen, relativ zueinander, die abgelesen werden als Vergleich zwischen ihren Verlaufsgeschwindigkeiten, bzw. anderen Vorgängen. Doch jede Zeitmessung ist relativ zur Zeitlosigkeit, bzw. entlang der Zeitachse, sogar absolut.
Je nach Geschwindigkeit des eigenen (Inertial)Systems - unterschiedlich schnelle Uhrgänge (Vorgänge) teilen dieselbe absolute Zeitspanne in entsprechend unterschiedlichen Anzahlen unterschiedlich langen Perioden.
Falls die Zeit selbst fließt, bzw. verläuft wie ein Prozess, ist ihre Messung genau so relativ und sogar irreführend, wenn man nicht herausfinden kann, ob die restlichen Vorgänge, bzw. die Uhrgänge, vom universellen Zeitverlauf beeinflusst werden oder nicht.
Gegenwärtig kann man Körper, Bilder, Teilchen, Quanten, Lichtsignale, e.m. Informationen, m.e. und e.m. Felder aus der (eigenen oder ferneren) Vergangenheit empfangen und solche in die (eigene oder fernere, mögliche oder nur wahrscheinliche) Zukunft senden. Dies ist gleichwertig mit einer relativen Gleichzeitigkeit, die aber die äquivalente absolute Gleichzeitigkeit aller Ereignisse nicht unbedingt ausschließt. Falls dieses Konzept gültig wäre, gäbe es keine wahre, verlaufende, verändernde Zeit, sondern nur eine relative, virtuelle Zeit. Aber jedes Ereignis, jedes Signal, jede Information bewirkt eine bestimmte, entsprechende Veränderung, Umwandlung eines (Bewegungs)zustands, wobei die Wirkung immer der Ursache folgt und nicht auch umgekehrt - dies beschreibt den unumkehrbaren Zeitpfeil, also offenbar doch ein absolutes, allgemeingültiges Zeitverlauf.
Bewegungen, Veränderungen, Umwandlungen können auch Signale, Informationen dementsprechend verändern, so dass dadurch auch die benötigten Zeitintervalle verändert werden, aber nicht die Absolute Universalzeit selbst, die unabhängig davon, gleichmäßig verfließen könnte.
Die Wahrnehmung eines Ereignisses ist auch von der Art (Geschwindigkeit) des Signals abhängig, so dass dasselbe Ereignis nicht gleichzeitig mit allen Sinnen wahrgenommen wird (Blitz und Donner).
Ohne (bestimmten) Zeitverlauf gäbe es keine (bestimmbare) unterschiedliche Geschwindigkeiten, ja gar keine Geschwindigkeit, denn eine solche wäre sinnlos, absurd. Ohne absolute Zeitintervalle, ohne (universell gültige) konstanten Zeitverlauf wäre die Welt der Bewegungen, Wahrnehmungen, Umwandlungen, Wechselwirkungen, Effekten, das ganze Universum ein unbeschreibbares, undurchschaubares Chaos...
Jede Frequenz, jeder Zeitverlauf, jede Veränderung, jede Umwandlung, jede Entwicklung oder Entropie ist zwar an und für sich absolut, erscheint jedoch relativ anders, denn man nimmt jedes davon (den betreffenden Uhrgang) aus einer relativen Zeitlosigkeit wahr. Deswegen ist der absolute Zeitverlauf beinahe, anscheinend, unmöglich genau messbar, bzw. beweisbar...
:(
Die absolute Gleichzeitigkeit zweier (oder mehreren) Emissionen (Ereignisse) erfolgt nur unter bestimmten Voraussetzungen, entweder zufällig oder synchronisiert (im Verborgenen).
Der gleichzeitige Empfang zweier Emissionen (unabhängig davon, ob sie selbst absolut gleichzeitig sind oder nicht) verlangt noch mehr Voraussetzungen, die Erfüllung noch strengerer Bedingungen.
Zwei an den Orten A und B gleichzeitig zueinander ausgestrahlte Lichtsignale mit derselben absoluten Geschwindigkeit (c) treffen sich in der geometrischen Mitte (M) der absolut ruhenden Strecke (s) (zwischen A und B) nach der gemeinsamen Lichtzeit: t = s / 2c
Die zwei Emissionspunkte (A und B) und der Empfangspunkt (M) werden vom Lichtvorgang als (zumindest momentan) absolut ruhend beschrieben, obwohl alle 3 Punkte sich auch (absolut) bewegen (könnten).
Zwei gleichzeitige Emissionen (Ereignisse) an den Orten A und B können auf halber absoluter Strecke (s / 2) dazwischen (im Mittelpunkt M) zugleich (nach der Zeit t = s / 2c) wahrgenommen (empfangen) werden, unabhängig von der (absoluten) Geschwindigkeit des Empfängers und der Emitter, wenn beide Signale dieselbe absolute Geschwindigkeit (c) haben.
Unter dieser Voraussetzung wird das Licht im selben absoluten Punkt (im selben absoluten Raumabstand s / 2 zum absoluten Emissionspunkt (A oder B) und im selben absoluten Zeitabstand zum absoluten Emissionsmoment (t = s / 2c) empfangen, unabhängig von der Bewegung des Empfängers. Die zusätzliche Bedingung ist, daß der absolut bewegte Empfänger (M') zum richtigen Zeitpunkt (t) am richtigen Ort (M) ist. Denn an jedem anderen Ort empfängt er das betreffende Lichtsignal entsprechend früher oder später als das andere. Und zu jedem anderen Zeitpunkt befindet er sich an einem anderen Ort außerhalb vom absoluten Mittelpunkt (M) der absoluten Strecke (s) zwischen den absolut ruhenden Emissionspunkte A und B (wobei er das betreffende Lichtsignal entsprechend früher oder später als das andere empfängt).
Im Allgemeinen könnte ein Beobachter gleich entfernte gleichzeitige Emissionen (Ereignisse) in seinem Eigensystem auch gleichzeitig empfangen (wahrnehmen), nur wenn er (sein System) absolut ruhend wäre, denn die absolute (Licht)Signalzeit ist abhängig von der Relativbewegung zwischen Beobachter und (Licht)Signal, bzw. von der relativen Lichtgeschwindigkeit, die denselben Wert hat wie die absolute Geschwindigkeit der Lichtübertragung.
Die in der SRT angenommene, unbegründete, erzwungene Gleichzeitigkeit in der Mitte des Eigensystems gilt (bei derselben LG in beiden Richtungen) nur wenn die Mitte des Eigensystems absolut ruhend ist! Die vom "relativ ruhenden" (also absolut bewegten) Empfänger gemessene und die vom Licht beschriebene absolute Lichtzeit sind nicht gleich, denn die Weglänge im Eigensystem und der Lichtweg im Universalraum sind verschieden. Die Weglänge im Eigensystem (als virtuelle Lichtstrecke) ist unabhängig von dessen Geschwindigkeit unverändert. Der absolute, reale Lichtweg im Universalraum ist jedoch abhängig von der relativen LG!
Nur wenn der relativ ruhende Beobachter (M) und der absolut bewegte Beobachter (M') nicht räumlich übereinstimmen empfangen sie gar nichts gleichzeitig.
Unter bestimmten relativistischen, virtuellen Bedingungen sollte angeblich eine relative Synchronizität wahrgenommen werden, dessen Trugbild jedoch irrtümlich für eine gültige Gleichzeitigkeit gehalten wird, ja sogar gleichberechtigt mit einer absoluten Ungleichzeitigkeit derselben Ereignisse. (Haarsträubend!)
In Wahrheit, unter bestimmten, günstigen, realen (irdischen) Umständen ist die virtuelle Wahrnehmung (erdnaher Ereignisse) äquivalent mit der absoluten Wirklichkeit - absolut gleichzeitige weitentfernte Emissionen werden mittig auch (als) gleichzeitig empfangen, denn ihre (Licht)Signale legen unterschiedlich lange absolute Strecken zurück mit entsprechend unterschiedlichen absoluten Geschwindigkeiten...
:idea:
Meines Erachtens gibt es überhaupt keinen realen (abweichenden) Zeitablauf, geschweige denn einen von der relativen (!) Bewegung abhängigen "Ablauf" irgendeiner Einsteinschen "Eigenzeit".
Es gibt eigentlich nur unterschiedlich "laufende" (Licht)Uhren, bzw. unterschiedlich ablaufende reale Vorgänge. Manche sind nicht nur von der (Gravitations)Beschleunigung, sondern auch voneinander abhängig.
Von der (absoluten) Geschwindigkeit des Inertialsystems (in dem Lichtuhren ruhen) - falls die absolute LG durch Bewegung (der Masse) des IS unverändert wäre - könnte nur die Zeitanzeige betroffen sein, die eigentlich keine "Zeitdilatation" anzeigen würde, sondern eine reale, ABSOLUTE ABERRATION des Lichts in Bewegungsrichtung (eine "Streckung" des Lichtwegs), im Vergleich zum relativ senkrechten Lichtverlauf innerhalb der (relativ ruhenden) Lichtuhr.
Diese von Einstein unterschlagene absolute Lichtaberration ist also abhängig von der absoluten Geschwindigkeit (der Masse) des IS (LU) - dementsprechend abhängig ist auch die "Größe", der Wert des räumlichen, bzw. des zeitlichen "Lichtmaßes", der absoluten Frequenz der (Licht)Uhr - wovon also auch entsprechend die Anzahl der (Tick-)Takten der (Licht)Uhr abhängig ist (die angezeigt werden) - FALLS DIE ABSOLUTE LG DURCH BEWEGUNG (DER MASSE) DES IS UNVERÄNDERT WÄRE!!!
Doch auch wenn man diese ominöse Konstanz theoretisch gelten lässt - der Vergleich der Anzeige einer (Licht)Uhr mit der einer relativ langsameren (für relativ ruhend gehalten) entpuppt sich als von Einstein nicht nur irrtümlich, sondern auch hinterlistig als "Zeitdilatation" ausgelegte "Streckung des Lichtwegs"!
Durch (absolute) Bewegung verändert sich nicht die (absolute) Länge - im Vergleich zur relativen Lichtstrecke im IS, bzw. in der Lichtuhr (in dem man und sie ruht) - weder des IS noch des Universalraums - sondern nur die sich durch Messung ergebende mathematische Strecke, bzw. die von Licht beschriebene absolute (Licht)Wegstrecke (im absolut ruhenden Universalraum).
Dementsprechend würde sich nur das dadurch beschriebene, angezeigte, vorgegaukelte, hypothetische (Licht)zeitmaß; verändern, bzw. die Frequenz, der Uhrtakt, die Geschwindigkeit des Uhrgangs (in der absolut "ruhenden" Universalzeit) - weder die "Eigenzeit" des bewegten IS noch die "Ruhe" der Universalzeit - im Vergleich zur ermittelten Zeitspanne (die sich z.B. aus der Höhe der Lichtuhr und der angenommenen LG c ergäbe).
Aber dies gilt nur im Ausnahmefall, in dem die LG von der Bewegung (der Masse) des IS (der Lichtuhr) unverändert bleiben würde, denn sonst (im Normalfall) "gehen" alle äquivalenten Uhren (alle gleichgroße Lichtuhren) gleich schnell, gleichzeitig, also, falls gleich gestartet, auch synchron - eben durch entsprechende Überlichtgeschwindigkeit, infolge der Veränderung der Äthereigenschaften durch die Bewegung (der Masse) des Lichtuhr mitführenden Inertialsystems)!
Nur eine ABSOLUT ruhende (Licht)Uhr könnte eigentlich so funktionieren, wie Einstein es von einer RELATIV ruhenden (also ABSOLUT BEWEGTEN) infantil verlangt, und nur eine solche könnte die Zeit, bzw. den Zeitverlauf anzeigen, die/den Einstein seiner zuschreibt, in dem er ihr dies vorschreibt!
Die durch Messung infolge der Bewegung, bzw. Lichtfortpflanzung angezeigten, bzw. beschriebenen Raum- und Zeit- Größen, bzw. Werte sind zwar absolute jedoch abstrakte, abhängige, (in Ausnahmefälle) veränderbare mathematische Parameter, die äquivalent sind mit den tatsächlich zurückgelegten absoluten Raumintervalle und mit den (vielleicht nur intuitiv, virtuell) beschriebenen Zeitspannen (der "ruhenden" Universalzeit).
Im Grunde genommen spielt es überhaupt keine Rolle, ob, wie schnell Uhren funktionieren und was sie anzeigen, ob und wie schnell Uhren bewegt werden, bzw. ob und wie schnell Uhren funktionieren und was sie anzeigen, FALLS sie bewegt werden und wie schnell auch immer, unabhängig davon ob relativ oder absolut (auch betrachtet)...
In jedem Fall sind Uhren (auch ihre Anzeigen) und (Eigen)Zeiten, bzw. Uhrgänge und Zeitflüsse unabhängig voneinander, und man sollte sie auch nicht miteinander verwechseln, denn Uhren (Anzeigen) sind real und Uhrgänge sind an sich absolut (auch wenn sie untereinander relativiert werden können), doch Zeit und Zeitflüsse sind nur hypothetisch, intuitiv, virtuell...
Wenn man (wie Einstein) Zeitigkeit mit Zeigrigkeit verwechselt kommt man in Teufelsküche, denn dann kann man auch zwischen (Un)gleichzeitigkeit und (Un)gleichzeigrigkeit nicht mehr unterscheiden... Bei dem ist also Malz und Hopfen verloren!
Deswegen kann man die Uhranzeige absolut realistisch als Raummessung oder "relativistisch" fiktiv als Zeitmessung ("Eigenzeit") auslegen, denn mit zeitlichen Begriffen kann man mehr oder weniger alles vorgaukeln, was ausgeklügelte Gedankenexperimente dem gesunden Menschenverstand und der entfesselten Vorstellungskraft erlauben!
Obwohl jeder Uhrgang, jeder Vorgang eine andere "Eigenzeit" vorgaukeln mag (die auch zu einer anderen relativierbar ist) - beschreibt jeder Prozess durch seinen absoluten (wenn auch zu einem anderen relativierbaren) Verlauf, bzw. durch seine (eigene) absolute Frequenz: absolute Zeitspannen, bzw. absolute (eigene) Zeiteinheiten, entlang der unendlichen, unveränderbaren, unbewegten Zeitachse (dessen Pfeil die universelle unumkehrbare Ablaufrichtung bestimmt).
Wer unbedingt darauf erpicht ist, kann sich eine (oder mehrere) andere(n) (Eigen)zeitachse(n) ausmalen, die er auch nach Belieben für relativ ruhend oder relativ bewegt hält, bzw. betrachtet, und die, je nachdem, nur relativ oder gar absolut veränderbar, ja sogar drehbar sein dürfen (oder auch nicht)...
In Wirklichkeit aber geschieht alles absolut gleichzeitig (auch wenn nicht alles absolut gleichzeigerig ist oder erscheint) - was relativ ungleichzeitig erscheint (auch wenn absolut gleichzeigerig ist) - in einer (vielleicht nur scheinbar) kontinuirlicher Gegenwart (die einzige Realität mit unzähligen Relativitäten ihrer unzähligen Aspekten), in der sich Vergangenheit als ein Trugbild entpuppt und Zukunft als wahrscheinliche Möglichkeit entfaltet...
:evil:
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Re: KRITISCHE BETRACHTUNGEN ZUR RELATIVITAETSTHEORIE

Beitragvon absolut » Mi 17. Okt 2012, 17:38

Tooooote Hose hier ...
:(
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Kritik

Beitragvon rmw » Mi 17. Okt 2012, 18:23

absolut hat geschrieben:Tooooote Hose hier ...


Erstens, die meisten hier sind Kritiker und haben daher auch nicht so viel einzuwenden.
Zweitens, weniger ist oft mehr. Wenn es zu lang ist dann lesen das manche erst gar nicht.
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Re: (Un)gleichzeitigkeit und (Nicht)synchronisation

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 18. Okt 2012, 20:07

absolut hat geschrieben:Der Fehlerteufel steckt im Detail! Der grundlegende Fehler in der einsteinschen Betrachtung der Relativität ist folgende (wohl absichtliche) Nichtberücksichtigung: Auch ein relativ ruhendes System bewegt sich auch relativ zum Lichtstrahl, es sei denn dies ist auch ein Lichtstrahl in derselben Richtung oder es wird vom Licht mitgeführt. (Als ob Einstein selbst den Lichtstrahl reiten oder sich selbst in derselben Richtung mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen würde.)
Durch relative Ruhe zu seinem eigenen System, kann man nicht automatisch auch zum Licht relativ ruhend, geschweige denn absolut ruhend werden.


In die Interpretation des Werkes von Albert Einstein ist viel Chaos hinein geraten. Es geht hier doch erstmal um mathematische Strukturen und wenn jemand beispielsweise den Begriff e-Funktion nennt, dann wäre es doch ziemlich unklug, sofort mit der Kritik zu beginnen, dass die Gewinnfunktion eines Betriebes so doch kaum präzise dargestellt wäre. Man hat es bei Albert Einstein doch erstmal mit zwei Koordinatensystemen zu tun, wobei mit Hilfe von Transformationsgleichungen Ereignisse und Bewegungsvorgänge vom ruhenden Bezugssystem ins bewegte Bezugssystem übertragen werden. Selbst, wenn jetzt von der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit gesprochen wird, dann ist das doch nur die Eigenschaft der mathematischen Struktur, dass c=c' gilt.
Dann - nach Lieferung von mathematischen Strukturen durch die Mathematik - kann es darum gehen, dass Anwender, z.B. Physiker, das mathematische Modell gerne anwenden würden, um bezüglich eines physikalischen Sachverhaltes Erkenntnisse zu gewinnen. Legt man ein solches mathematisches Modell auf die Realität der Menschenumgebung, so wird man immer mit einem Mut zur Lücke arbeiten müssen, d.h. nix stimmt hunderprozentig: Es gibt keine Beschleunigung 0 m/s² (nichtmal eine Existenz von 0 oder unendlich). Und so kann das Ruhesystem kaum auf etwas absolut Ruhendes bezogen werden - aber das ist bekannt und normal. Allerdings könnte man jetzt eine Welt beschreiben, die per LT transformiert wurde - Längen wären verkürzt (kontrahiert), d.h. geometrische Figuren sind gestaucht und die Zeit läuft langsamer - in einer solchen transformierten Welt.
Es käme doch darauf an, was man mit einer solchen mathematischen Struktur anstellt - vielleicht beschreibt das bewegte System einer LT die Verhältnisse in einer Subminiatur-Welt besser als unsere Alltagswelt-Vorstellungen.
Gerhard Kemme
 
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Re: (Un)gleichzeitigkeit und (Nicht)synchronisation

Beitragvon Kurt » So 21. Okt 2012, 22:57

Gerhard Kemme hat geschrieben:In die Interpretation des Werkes von Albert Einstein ist viel Chaos hinein geraten. Es geht hier doch erstmal um mathematische Strukturen und wenn jemand beispielsweise den Begriff e-Funktion nennt, dann wäre es doch ziemlich unklug, sofort mit der Kritik zu beginnen, dass die Gewinnfunktion eines Betriebes so doch kaum präzise dargestellt wäre.


Es wäre/ist wirklich unklug z.B. die Zunahme der Geschwindigkeit beschleunigter Materie von der e-Funktion abzukoppeln.
Denn die Geschwindigkeitszunahme beschleunigter Materie dürfte mit der e-Funktion gut zu beschreiben sein.

Was an -Einstein- "stört" ist der Absolutanspruch, ein Anspruch der mit der Realität nichts zu tun hat.
Hier unterscheiden sich die früheren Annahmen einer Absolutanschauung nicht im Geringsten von denen die hinter "Einstein" stecken.

Beide sind falsch und müssen einfach nur weg.
Wer einem diesen beiden "Typen" anhängt der hat die Natur nicht verstanden, zieht seinen Klotz am Bein immer noch beharrlich mit.


Gruss Kurt
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