KRITISCHE BETRACHTUNGEN ZUR RELATIVITAETSTHEORIE

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeit

Beitragvon Kurt » Sa 13. Okt 2012, 17:53

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:"Die Zeit" wird überhaupt nicht angezeigt weil so ein Unfug nicht existiert.

Nun, du magst es nennen wie du willst. Zeit ist ein Maß dafür um Abläufe miteinander zu vergleichen. Was gestern war ist heute eben nicht mehr. Wie immer du es nennen willst aber irgend ein Maß brauchst du dafür. Sonst würde die grundlegende Mechanik auch nicht funktionieren.


Zeit brauchen nur wir, die Natur nicht.
Die Natur hat eine Dauer.
Weil die Natur keine "Die Zeit" braucht darum hat sie auch keine bereitgestellt.
Wir brauchen sie um zu erkennen was -sein wird-.
Denn das ist eine Voraussetzung um Gefahren zu erkennen, ihnen ausweichen zu können.
Ein "Gefühl" für Abläufe ist für Lebewesen ebenso unverzichtbar wie die Mustererkennung.
Schliesslich ist es ja von elementarer Bedeutung ob der Schwanz der hinter der Staude hervorragt einem Widschwein oder einem Löwen gehört.

Die Natur hat das alles nicht nötig, sie schaut auch nicht, sie -repariert-.
Und das 1.234 x 10^77 mal pro sec.


Gruss Kurt



.
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Re: SRT

Beitragvon julian apostata » Sa 13. Okt 2012, 18:17

absolut hat geschrieben:@ Julian Apostata,
auf deinem Bild sieht man zwar 10 Uhren, aber nur 5 Uhrzeiten (komischerweise 2 davon in negativer (!) Zeit).
Oh


Das ist mal wieder ganz was Neues. Hatte bisher der gemeine “SRT-Kritiker” auf einer Uhr zwei Uhrzeiten abgelesen, so scheint nun wohl eine neue Generation der “SRT-Kritik” heran zu wachsen, welche auf einer Uhr nur eine “halbe Uhrzeit” abliest.

Und als Argument gegen die SRT wird nun auch noch aufgeführt, wenn man statt 11 Uhr 55...

…5 vor 12 sagt.

Kurt hat geschrieben:Von den "Relativisten" ist nichtmal eine Aussage abzukratzen ob denn die Uhr oben im SAT schneller geht als herunten


(siehe blaue Linie)

Bild
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Re: SRT

Beitragvon Kurt » Sa 13. Okt 2012, 18:50

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Von den "Relativisten" ist nichtmal eine Aussage abzukratzen ob denn die Uhr oben im SAT schneller geht als herunten


(siehe blaue Linie)

Du bist also nicht in der Lage eine konkrete Aussage abzudrücken.
Damit reihst du dich da ein wo sich Yukterez und andere auch eingefunden haben.
Keine Aussagen, keine Messwerte, keinerlei Bestätigungen, aber jede Menge Sprüche und Behauptungen.

Was ist?
Von den "Relativisten" ist nichtmal eine Aussage abzukratzen ob denn die Uhr oben im SAT schneller geht als herunten oder ob es die "gravitatorische Rotverschiebung" ist die herunten eine höhere Sendefrequenz messbar macht.


Kommt noch was oder muss man dich auch unter "Gläubiger" der nur seine Fahne hochhält und sich wie ein Aal windet, abschreiben.
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Paradox der (Licht)Uhren

Beitragvon absolut » Sa 13. Okt 2012, 20:39

Gemäß Voraussetzungen des relativistischen (Gedanken)Experiments "laufen" ruhende und bewegte Lichtuhren zwar (angeblich) nicht synchron, jedoch eigentlich gleichzeitig...
und doch wird von ihnen hartnäckig verlangt, dass sie unterschiedlich schnell "laufen"... nur damit die Lichtgeschwindigkeit unter allen Umständen dieselbe bleibt (c = konstant)!

In Wahrheit: alle Uhren messen gleichzeitig dieselbe absolute Zeitspanne mit eventuell verschiedenen Zeiteinheiten (-maßstäbe), sie alle ahmen nur das fiktive sogenannte "Zeitvergehen" auf ihre eigene Art und Weise, sie gaukeln uns dadurch unterschiedliche "Zeitabläufe", bzw. "Eigenzeiten" vor, mittels ihrer irreführenden Anzeige (hinter der unterschiedliche Zeitmaßstäbe (-einheiten) verborgen sind...

In Wirklichkeit: nur die Uhrzeiger selbst (nicht ihre "Eigenzeiten") bewegen sich und zwar nur durch Raum (durch keine Zeit)! Der Minutenzeiger bewegt sich langsamer als der Sekundenzeiger derselben Uhr - beide beschreiben dieselbe Zeitspanne (z.B. eine Stunde) gleichzeitig - in derselben Zeitspanne (eine Stunde) - obwohl eindeutig nicht synchron!

Auch wenn Herz- und Pulsschläge tatsächlich geschwindigkeitsabhängig wären, würde ein langsamer Herz- bzw. Pulsschlag nicht unbedingt zur Verlangsamung des Lebens, geschweige denn zur Lebensverlängerung führen!

Mit der ominösen "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" würde jede Lichtuhr (und nur Lichtuhr) ihre eigene Anzahl ihrer eigenen Zeiteinheiten (nicht ihre "Eigenzeit") anzeigen - in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit (mit der die Lichtuhr bewegt wird) - für dieselbe (bzw. innerhalb derselben) zugleich beschriebene(n) allgemeingültige(n) Zeitspanne (Universaldauer).
Dementsprechend: dieses Axiom der SRT führt sich selbst ad absurdum und widerspricht der anderen "Grundlage" der SRT, dem Prinzip der Relativität, denn Licht und andere e.m. Erscheinungen wären dadurch vor anderen Inertialsysteme physikalisch ausgezeichnet und bevorzugt!

Entweder wird das Licht vom betreffenden Inertialsystem (Bezugssystem) "mitgeführt" oder nicht (je nach dem, je nach Umstand).
Aber dies gilt konkret, absolut, real und hat konkrete, absolute, reale Konsequenzen (auch wenn diese relativiert werden können) - unabhängig davon, ob das IS (BS) für "(relativ) ruhend" gehalten wird (vom mitgeführten Beobachter) oder als "relativ bewegt" betrachtet wird (vom nichtmitgeführten Beobachter).
Dies ist feststellbar, ermittelbar, berechenbar und es muss auch berücksichtigt werden!

Die (absolute) Dauer des Lichtverlaufs zwischen den Spiegeln (die eigene Zeiteinheit) könnte nur von der absoluten Geschwindigkeit (mit der die Lichtuhr bewegt wird) abhängig sein, bzw. von der Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und LU. Wenn das Lichtsignal vollkommen mitgeführt wäre, dann wäre die Lichtzeiteinheit unabhängig davon.
Jedenfalls ist sie unabhängig von der Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtuhren und auch von der RG zwischen Beobachter und LU und auch von relativen, virtuellen, scheinbaren und dadurch ermittelten und abgeleiteten Strecken, Zeitspannen und Geschwindigkeiten!

Entweder ist der Lichtverlauf relativ oder nicht, aber sowohl innerhalb der relativ "ruhenden" eigenen LU als auch innerhalb der bewegten anderen LU, denn eigentlich nur in einem absolut ruhenden Inertialsystem (relativ zu einem absolut ruhenden Bezugssystem) könnte der Lichtverlauf tatsächlich nicht relativ sein!

Wenn beide IS bzw. LU gleich schnell sind, "laufen" beide synchron und zeigen dadurch dieselbe Anzahl (der gleichen Lichtzeiteinheiten) - unabhängig davon, ob irgendeine davon für "ruhend" oder bewegt gehalten wird!
Nur die Wahrnehmung der Uhranzeige könnte von der Relativbewegung (relativ zum Beobachter) abhängig sein...

Dementsprechend: die (Un)Gleichzeitigkeit ist unabhängig von der persönlichen Auffassung des Beobachters, die von der relativistischen, abstrakten, virtuellen Betrachtung (vom Schein) seines oder anderes Bezugssystems beeinträchtigt wird.
Die (Un)Gleichzeitigkeit ist nur von deren absoluten, konkreten, realen Bewegungszustände bzw. Geschwindigkeiten (in Bezug auf das Licht) abhängig, bzw. nur von der Relativbewegung zwischen Bezugssystem und Licht abhängig!
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Dauer

Beitragvon rmw » So 14. Okt 2012, 09:42

Kurt hat geschrieben:Die Natur hat eine Dauer.

Ich sehe nicht welchen Unterschied es machen soll ob du Dauer sagst oder Zeit.
rmw
 
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Re: Dauer

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2012, 10:57

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Natur hat eine Dauer.

Ich sehe nicht welchen Unterschied es machen soll ob du Dauer sagst oder Zeit.


Der Unterschied ist elementar.

Zeit ist das was Uhren zeigen.
Uhren zeigen eine Zahl an, eine Menge an Ereignissen.
Sie zeigen nicht die "Zeit", sondern die Variable, genannt Zeit.
Und das ist nichts was existiert, sondern etwas was gezählt worden ist, nämlich Dauer(n).

Die Dauer ist das was existiert, und zwar eine Dauer lang.
Es existiert immer nur eine Dauer, sonst nichts.
Es existiert das Jetzt eine Dauer lang, dann ist es weg.

Die Zeit sagt nicht mehr als die Anzahl der von ihr erfassten Dauern.
Und diese sind nicht mit denen identisch die Existieren.
Die Uhr ist ein unvollkommener Ersatz dafür weil sie die wirklichen Dauern nicht erfassen kann.

Eine Dauer dauert die Dauer die der kürzeste, unveränderte Zustand eines "Etwas" in der Natur ist.


Gruss Kurt
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Lichtuhrenwidersprüche

Beitragvon absolut » So 14. Okt 2012, 11:14

Es ist ein unheimlicher Irrtum, Zeit mit Zeitmessung zu verwechseln oder zu glauben, die Zeit sei das, was die Uhr anzeigt !
Die sogenannte „Zeitdilatation“ ist eigentlich nur ein Trugschluss, denn dieser stützt sich auf ein Trugbild, das man normalerweise gar nicht zu sehen bekommt.
Jede Uhr (z.B. Lichtuhr) funktioniert (aufgrund der Lichtfortpflanzung hin und her zwischen 2 parallelen Spiegeln) in allen Inertialsystemen mit derselben eigenen Frequenz (abhängig nur vom Abstand zwischen den Spiegeln), unabhängig von der Geschwindigkeit des Inertialsystems und der Bewegungsrichtung (z.B. relativ zur Lichtfortpflanzung).
Nur miteinander verglichen, könnten dieselben Uhren verschiedene Frequenzen aufweisen, je nach Bezugssysteme, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung zueinander.
Jedoch funktionieren dieselben Uhren mit derselben Frequenz in allen Inertialsystemen - mit oder ohne Vergleich miteinander, ob relativ zu anderen Bezugssystemen oder daraus betrachtet.
Bewegte Uhren „gehen“ nicht langsamer, sondern sie scheinen langsamer zu „gehen“ als ruhende.
Die Gleichzeitigkeit ist zwar wegen der Relativität schwer feststellbar, doch sie wird in allen Inertialsystemen angezeigt, von den Uhren mit derselben Eichfrequenz. Einmal im selben oder ähnlichen Inertialsystem synchronisierte Uhren funktionieren immer und in jedem anderen System mit derselben Frequenz.
Eine sogenannte Synchronisation mehreren Uhren, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden, wäre eigentlich eine reale Desynchronisation aller Uhren dermassen, daß anscheinend alle mit derselben Frequenz funktionieren würden, in Wirklichkeit aber würde jede anders gehen als die Eichuhr.
Auch wenn die relative Frequenz, bzw. die von ihr beschriebenen Zeiteinheiten verändert werden, wird dadurch kein absolut existierendes oder verfliessendes Zeitintervall, bzw. weder die absolute Zeit noch ihr Verfliessen verändert.

Eine Sternlichtuhr (jedes Fernrohr) ist real, funktioniert und sieht auch anders aus als eine fiktive einsteinsche Lichtuhr, widerspricht also der SRT.
Auch eine Uhr, die in einem Inertialsystem ruht, wird eigentlich (mit)bewegt - sie ruht nur relativ dazu, denn jedes System muß sich bewegen, eben laut SRT.
Welches physikalische Phänomen bedingt die absolut schräge Fortpflanzung der Lichtstrahlen (-wellen, bzw. -quanten): Ballistik, Mitführung, Divergenz, Einsteins Geist?
„Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ müssten sich gegenseitig aufheben.
Wenn Uhren in Bewegungsrichtung sich verkürzen, kann doch überhaupt keine „Zeitdilation“ erfolgen!
Lichtuhren in einem bewegten Gravitationsfeld funktionieren synchron, unabhängig von der Geschwindigkeit, aber mit verschiedenen, der Richtung, bzw. Strecke entsprechenden Lichtgeschwindigkeiten. Sie passen sich also der Systembewegung und der betreffenden Richtung an.

Einsteins Synchronisation erfolgt nur in einem absoluten Ruhsystem als absolut - in einem bewegten IS nur durch Veränderung der LG, der betreffenden Richtung entsprechend, infolge eines bestimmten Effekts: Ballistik, Mitführung, Divergenz, Einsteins Geist (oder für einen Beobachter in absoluter Bewegung mit derselben Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung).

Äquivalente transversale Lichtuhren funktionieren absolut synchron, unabhängig davon, ob bewegt oder nicht - nur relativ zueinander scheinen sie nicht synchron zu funktionieren.
Bewegte Lichtuhren funktionieren tatsächlich langsamer als relativ ruhende, nur falls das Licht zwingend absolut schräg verlaufen soll (um absichtlich in der Mitte des Spiegels reflektiert zu werden).
Die absolute Geschwindigkeit und Einstein absichtlich zwingen das Licht die Spiegelmitte auszusuchen und die Uhr in Abhängigkeit von der absoluten Geschwindigkeit des Systems zu funktionieren, trotz der bekannten Lichtaberration.
Lichtmitführende LU oder äquivalente LU mit derselben Geschwindigkeit funktionieren gleich, synchron, mit derselben Periodendauer, bzw. sie messen dieselben absoluten Zeitintervalle, unabhängig davon, ob sie als relativ ruhend oder bewegt betrachtet werden.
Jede äquivalente Uhr funktioniert absolut gleich, unabhängig davon, ob sie als ruhend oder bewegt betrachtet wird, denn eigentlich alle bewegen sich absolut. Die Relativität der Bewegung und der Zeit ist nur Schein und Trug, ja Humbug.

Offensichtlich stimmt es nicht, daß "Die Zeit ist das, was die Uhr zeigt" (wie Einstein schelmenhaft behauptet hatte), denn die Uhr spiegelt eigentlich keinen Zeitverlauf wider, und sie beschreibt überhaupt keine „Eigenzeit“ - sie ahmt höchstens nach, suggeriert, gaukelt den Zeitverlauf vor.
Die Zeit ist ein (absolutes) Parameter und der Zeitverlauf ist das, was die Uhr mißt, unabhängig davon wie schnell, wie konstant, wie rhytmisch, ob genau oder falsch.
Man kann doch nicht Periodendauer mit Zeiteinheit, Frequenz mit Zeittakt und Lichtspiegelung (in der Lichtuhr) mit Zeitverlauf verwechseln (wie Einstein verlangt)!
Bei den (im Gedankenexperiment) verschieden schnell bewegten Lichtuhren sind die Periodendauer, bzw. Frequenzen dementsprechend verschieden - überhaupt keine „Eigenzeit“ (die es gar nicht gibt), denn keine Uhr kann ihr eigenes Verlauf selbst messen, so wie ein Hund sich in den eigenen Schwanz beißt! Dies ist absurd, ein Teufelskreis, ein Zirkelschluss, an den Haaren herbei gezogen, daß es richtig schmerzt im Hirn! So etwas kann nur Baron Münchhausen behaupten, als schelmische Lügengeschichte, versteht sich.
Die absolute Frequenz der „Zeittakte“, der Lichtspiegelungen ist abhängig vom (absoluten) Abstand zwischen den parallelen Spiegeln und von der absoluten Geschwindigkeit der (mitbewegten) Lichtuhr, bzw. von der zurückgelegten (absoluten) Lichtstrecke. Jeder Takt, jede Periodendauer, jede Spiegelung bedeutet nur die Zurücklegung einer durch Bewegung erzwungenen schrägen Lichtstrecke mit derselben Lichtgeschwindigkeit c.
Gleichzeitig - für irgend eine (auch relative Zeitspanne) oder für dasselbe universell gültige, absolute Zeitintervall t - können verschiedene Lichtuhren, je nach Geschwindigkeit, verschieden schnell funktionieren, bzw. Zeit messen, mit verschiedenen Frequenzen und dementsprechend verschiedene „Zeitanzeigen“ aufweisen - was man aber keineswegs mit verschiedenen „Zeitverläufe“ oder gar „Eigenzeiten“ verwechseln sollte.
Der absolut schräge Lichtverlauf zwischen den parallelen Spiegeln der bewegten Lichtuhr ist relativ dazu senkrecht, und so erscheint dieser auch einem mitbewegten Beobachter oder einem mit derselben Geschwindigkeit in derselben Richtung bewegten Beobachter, genau so senkrecht wie in einem absolut ruhendem IS. Aber durch Änderung der Geschwindigkeit, könnte er feststellen, daß der Lichtstrahl dementsprechend unterschiedliche Zeitintervalle beschreibt, daß er also auch dementsprechend unterschiedliche (schräge) absolute Strecken beschreibt.
Jede (Licht)uhr ist ein Prozess, der vergleichsweise einen anderen beschreibt, bzw. mißt - keine „(Eigen)zeit“!
Man kann auch mit Fug und Recht behaupten: größere (absolut) ruhende Lichtuhren gehen langsamer als kleinere, bzw. die von größeren Lichtuhren gemessene Eigenzeit ist kleiner als die von kleineren Lichtuhren gemessene Zeitspanne für denselben Vorgang.
Die Einsteinsche „Zeitdilatation“ ist genau so albern.
Es ist eigentlich selbstverständlich, eindeutig: Die LU zeigt nur die eigene Anzahl der Spiegelungen - nicht die Eigenzeit. Nicht Zeit selbst, sondern nur die Lichtuhren, bzw. die von ihnen verwendeten, eigenen Zeitmassen werden verändert (durch ihrer Bewegung), und nur die werden miteinander verglichen und relativiert, obwohl sie insgesamt und insgeheim dieselbe Zeitspanne (unterschiedlich) beschreiben.
Falls es ihn wirklich gibt, ist der (absolute) Zeitfluß ein unabhängiger, übergeordneter, universeller Vorgang, der alle anderen unumkehrbar antreibt und wahrscheinlich auch synchronisiert...

Die Lichtuhren zeigen zwar verschiedene (An)zahlen aber diesbezüglich auch entsprechend verschiedenen Periodendauer, dessen Produkt eben die (absolute) universell gültige Zeit ergibt, bzw. darstellt.
Dasselbe absolute Zeitintervall wird unterschiedlich unterteilt, mehr oder weniger konstant, in unterschiedlichen Zeiteinheiten - dies ist charakteristisch für sämtliche Prozesse.

Dies steckt also hinter der irreführenden Anzeige jeder Uhr! Sämtliche Uhren und Prozesse messen in jedem Fall, unter allen Umständen, dieselbe absolute Zeit, jedoch mit eigenen, unterschiedlichen, veränderbaren Meßeinheiten, deren Anzahl entsprechend verschieden ist für dasselbe absolute Zeitintervall.
Einstein bedient sich stillschweigend absoluten Zeit- und Raumparameter, zerstückelt sie gemäß der betreffenden Geschwindigkeit in entsprechenden Eigenzeiten und -längen, vergleicht die so entstandenen Zeit- und Raummaßstäbe miteinander und relativiert sie zueinander.
Also, eigentlich gelten folgende Definitionen der Periodendauer-Dilatation, bzw. der Periodenanzahl-Dilatation:
- Bewegte Lichtuhren messen sowohl denselben relativen Vorgangsablauf als auch denselben absoluten Zeitablauf mit längeren Zeiteinheiten als (absolut) ruhende Lichtuhren.
- Die von einer bewegten LU angezeigte Anzahl der eigenen Zeiteinheiten ist kleiner als die Anzahl der von (absolut) ruhenden (synchronisierten) LU angezeigte eigene Zeiteinheit für denselben Vorgang, bzw. für den absoluten Zeitverlauf.

Es ist eigentlich selbstverständlich:
1. Im selben (absoluten) Zeitintervall kann das Licht unterschiedlich lange Abstände (senkrecht oder schräg zwischen den parallen Spiegeln) unterschiedlich oft zurücklegen (unterschiedliche Frequenzen der unterschiedlich schnell bewegten Lichtuhren).
2. Für unterschiedlich lange (absolute) Strecken benötigt das Licht (mit derselben absoluten Geschwindigkeit c) unterschiedlich lange (absolute) Zeitintervalle (unabhängig davon von welcher Uhr diese relativiert werden, denn dies geschieht proportional).
3. Dasselbe (absolute oder relative) Zeitintervall kann in unterschiedlich langen (absoluten oder relativen) Zeiteinheiten unterteilt werden, deren Anzahl weder Zeitlänge noch Zeitgeschwindigkeit bedeutet oder beschreibt.
Unabhängig von eigener (absoluten) oder fremden (relativen) Frequenz beschreibt die absolute Universalzeit (mit oder ohne Eigenverlauf) dasselbe absolute, universell gültige Zeitintervall zwischen 2 Ereignissen.
Die Zeitdauer, die ein Prozess in Anspruch nimmt, ist und bleibt eine absolute, universelle Größe, unabhängig vom Bewegungszustand eines IS oder Beobachters.

Unterschiedlich schnell bewegte Lichtuhren zeigen zwar unterschiedliche Zahlen an, die aber auch entsprechend unterschiedliche Zeiteinheiten (-takten, bzw. Periodendauer) bedeuten - keine Zeitspanne - was Einstein stillschweigend unter dem Teppich gekehrt hat!
Zeitspannen mit Zeiteinheiten, bzw. Periodendauer zu verwechseln und zu vergleichen - ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen und zu verwechseln!
Es wird eigentlich derselbe Vorgangsverlauf (zwischen 2 oder mehr absolut ruhenden Punkte), bzw. dieselbe absolute Zeitspanne (zwischen 2 oder mehr Ereignissen) gemessen – dies wird jedoch ausgedrückt durch unterschiedliche Zeiteinheiten!
Die Abhängigkeit der Periodendauer der Lichtuhren von der Bewegung, bzw. Geschwindigkeit, zeigt nur, daß die Funktion der Uhren von vielen Faktoren, Prozessen beeinflusst wird. Nur außerhalb sämtlicher Störfaktoren könnte jede Uhr unbeeinflusst, absolut richtig funktionieren, infolge des absoluten Verlaufs der Universalzeit.

Im Eigensystem erscheint der Lichtverlauf in jedem Fall senkrecht, bzw. das Licht verläuft relativ zum System senkrecht, unabhängig vom Bewegungszustand, bzw. Geschwindigkeit.
Aber in Wirklichkeit, bzw. absolut, verläuft der Lichtstrahl absolut schräg zur und in Bewegungsrichtung, zu einer absoluten Senkrechten dazu und relativ zu schnelleren oder langsameren IS oder Lichtuhren - infolge der trägheitsbedingten, ballistischen Aberration.
Also nicht einmal die relativ ruhenden IS, bzw. LU können bevorzugt werden. Man braucht unbedingt ein absolut ruhendes IS, zumindest als theoretisches, grundlegendes Bezugssystem.
Absolut ruhende Bezugssysteme könnten von der absoluten Isotropie der Lichtausbreitung verwirklicht werden, wobei 3 nicht (mit)bewegten orthogonale Lichtstrahlen die entsprechenden Koordinatenachsen des 3-dimensionalen absolut ruhenden Raumes darstellen würden.

In (absolut) bewegten Systemen (also auch in relativ ruhenden) gibt es relative Lichtfortpflanzung, bzw. relative Bewegung zwischen Licht und System.
Relative Zeiten (Eigenzeiten), die sich durch relative Strecken ergeben, sind vielleicht mathematisch korrekt, aber physikalisch falsch, unrealistisch, absurd. Die einzige reale Zeit ist die absolute, die sich aus dem Verhältnis zwischen absoluten Strecken und absoluten Geschwindigkeiten ergibt.
Welcher physikalischer Effekt verursacht die zur Spiegelung (in Lichtuhren, Interferometern) benötigte Lichtaberration in Bewegungsrichtung?!

Ein zu einer Fläche (Spiegel) absolut senkrechter Lichtstrahl ist und bleibt senkrecht zu allen dazu parallelen Flächen (Spiegeln), unabhängig davon, ob sich die Flächen (Spiegeln) bewegen (auch gegeneinander) oder nicht und unabhängig von der Geschwindigkeit, so wie die Koordinatenachsen jedes Inertialsystems senkrecht zu einander sind und bleiben.

In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit muß man dementsprechend den Positionswinkel der Spiegeln verändern, oder sich entsprechend divergierenden Lichtstrahlen bedienen, so daß der betreffende Beobachter gezwungen wird, entweder die Uhranordnung zu verändern, oder sich einer anderen entsprechenden Lichtuhr zu bedienen, die der Geschwindigkeit seines Systems entspricht. Also, nicht die Zeit selbst, sondern nur der Zeitmaß verändert sich mit der Bewegung!

Die senkrechte Ausstrahlung ist eigentlich nur relativ zur Bewegungsrichtung (der Erde) senkrecht, in Wahrheit ist sie eigentlich absolut schräg in Bewegungsrichtung, unter dem Aberrationswinkel Bradleys (der also aufgrund der Bewegung durch Balistik aufgehoben wird)!

Je nach Relativbewegung zwischen Licht und System kann ein Lichtstrahl absolut senkrecht oder schräg zur Bewegungsrichtung ausgestrahlt werden, aber er kann sich je nach dem entweder schräg oder senkrecht fortpflanzen, je nach dem relativ oder absolut. Relativ zu anderen Bezugssystemen kann er wiederum anders verlaufen, als relativ oder als absolut zum System der Quelle.
Einstein nennt seine Systeme relativ ruhend, jeweils aus einem davon betrachtet - behandelt aber die Beziehung dazwischen stillschweigend derart, als ob sie eigentlich jeweils absolut bewegt, bzw. absolut ruhend wären.
Bei Einstein sindalle Beobachter gleichberechtigt nur aus dem Grund, daß alle (wie Einstein selbst) falsch denken und dementsprechend absurd handeln.

(Absolut) Bewegte Beobachter begründen Gleichzeitigkeit auf gleiche Abstände (wobei jedoch die Laufzeiten in Wirklichkeit verschieden sind).
Relativ dazu ruhende Beobachter sind imstande instantan alle Ereignisse wahrzunehmen, ohne deren Signalübertragung!

Die schlichte Angabe „relativ ruhendes IS“ ist unzureichend, zweideutig und irreführend (die 2. Bedeutung ist, daß dieses „relativ ruhende IS“ sich eigentlich (absolut) bewegt). Also, muss man zumindest ein relatives Bezugssystem angeben, zu dem es sich bewegt (z.B. das Bezugssystem des Lichts).

Da das benötigte Zeitintervall für die Wahrnehmung eines Ereignisses (den Empfang eines e.m. Signals) vom Abstand dazwischen und von der relativen Signalgeschwindigkeit ist, erfolgt die gleichzeitige Wahrnehmung zweier Ereignisse (unabhängig davon, ob sie selbst gleichzeitig sind oder nicht) nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Die (absoluten) Ereignisse (die Realität) wird von bewegten Beobachter relativ, virtuell, verzerrt wahrgenommen.
Unter bestimmten, günstigen Umständen (Lichtmitführung) ist die relative Wahrnehmung äquivalent mit der absoluten Wirklichkeit (crel = cabs), und absolut gleichzeitige Ereignisse werden auch als gleichzeitig wahrgenommen, denn ihre Signale legen unterschiedlich lange Distanzen zurück mit entsprechend unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Die verborgene Wahrheit ist, daß je nach absoluter Geschwindigkeit jede Lichtuhr anders funktioniert, bzw. die jeweiligen Lichtstrahlen entsprechend unterschiedliche absolute Strecken zurücklegen. Die Funktion der (Licht)uhren, bzw. die Messung der (absoluten) Zeit wird von der Bewegung beeinflusst - weder irgendeine „Eigenzeit“ noch die Zeit selbst.

Bevor man irgendetwas mit irgendeiner (Licht)uhr anstellen möchte, muss man doch ganz genaue Voraussetzungen und Bedingungen präzisieren u.v.m. Offensichtlich muss unterscheiden zwischen der Fortpflanzung des Sternlichts und die des Erdlichts, wegen der Aberration Bradleys, die beim Licht erdgebundenen Quellen (wahrscheinlich ballistisch) aufgehoben wird.

Der absolut senkrechte Lichtstrahl erscheint nur schräg im bewegten IS, bzw. ist relativ dazu schräg - dementsprechend ist die sogenannte „Zeitdilatation“ (Zeitverlangsamung) nur relativ, scheinbar, virtuell.

Man kann nicht alles nur relativ, relationell, vergleichsweise betrachten - man braucht unbedingt universelle, absolute Parameter, bzw. allgemein, absolut gültige Eichmassen.

Die sogenannte „Zeitdilationsformel“ ist zwar mathematisch richtig, doch physikalisch entspricht sie keinem Zeitverlauf, sondern nur verkehrt ausgedrückten, irreführenden Zeitanzeigen - keine richtigen Zeitmessungen - wobei die relativierte Frequenz der Ereignisse (Lichtspiegelungen) mittels „Lichtuhren“ falsch ausgelegt wird (irrtümlich oder absichtlich?) als „Eigenzeit“!
Dadurch wird den Gutgläubigen folgendes vorgegaukelt:
a) die Abhängigkeit des „Zeitverlaufs“, bzw. der „Eigenzeit“ von der Geschwindigkeit des IS
b) die Veränderung des „Zeitverlaufs“, bzw. der „Eigenzeit“ im bewegten System, durch Geschwindigkeitsveränderung des Systems.

Der Vorgang der Lichtspiegelungen in Lichtuhren ist kein allgemein gültiger Vorgang, der nur durch Relativbewegung relativiert werden kann, zwischen verschieden IS, oder aus der Sicht des sogenannten „relativ ruhenden“ Beobachters.
Lichtuhren unterscheiden sich nicht nur relativ zueinander, sondern auch absolut. Die Funktion jeder Lichtuhr, also die Messung des Zeitverlaufs mit Licht, bzw. der Lichtzeitmaß ist abhängig von ihrer absoluten Geschwindigkeit und auch vom absoluten Abstand zwischen den Spiegeln.
Die Wahrheit ist, bzw. in Wirklichkeit ist es so: der Lichtstrahl benötigt mit derselben Lichtgeschwindigkeit c auf einer schrägen Strecke zwischen parallelen Spiegeln eine dementsprechend längere Zeitspanne als auf der kürzesten, senkrechten Strecke - ob absolut oder relativ gemessen (mit irgendeiner anderen Uhr).

Also, in einem bewegten IS empfängt der (mitbewegte) Beobachter von der mitbewegten Lichtquelle (bzw. Spiegel) im Abstand s das Lichtsignal nach einer längeren Zeitspanne als in einem langsameren (relativ dazu ruhenden) IS oder gar in einem absolut ruhenden IS.

Es sei denn, die Lichtfortpflanzung wird vom bewegten System (durch Wechselwirkung) beeinflußt und verändert, so daß sie im Idealfall isotrop erfolgt, wie in einem absoluten Ruhsystem, bzw. wie in einer absolut ruhenden (Licht)uhr ...

:roll:
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Re: Lichtuhrenwidersprüche

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2012, 12:13

absolut hat geschrieben:Es ist ein unheimlicher Irrtum, Zeit mit Zeitmessung zu verwechseln oder zu glauben, die Zeit sei das, was die Uhr anzeigt !


Zeit ist das was die Uhr anzeigt, etwas anderes gibts nicht.
Es gibt kein Gerät das eine Zeitmessung vornehmen könnte weil es -die Zeit- nicht gibt.

Das was die Uhr anzeigt, Zeit genannt wird, ist eine Zahl, eine Menge an Ereignissen, selbsterzeugten und selbstgezählten Ereignissen.

Mehr ist nicht.
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Die Wahrheit über die gravitative Zeitdilatation

Beitragvon absolut » So 14. Okt 2012, 15:51

:idea:
Auch die sogenannte „gravitative Zeitdilatation“ ist falsch ausgelegt worden. In Wirklichkeit gilt dies nur mit einigen Einschränkugen, wobei einige wichtige Bedingungen erfüllt werden müssen.
Bei einer beschleunigten „Lichtuhr“ sind alle jeweiligen Zeitintervalle hin und her gleich (dieselbe Periode), denn das Verhältnis zwischen hin und her ist für jede Periode gleich. Gemäß den jeweiligen Doppler-Effekten wird jede Rotverschiebung (hin) durch eine entsprechende Blauverschiebung (her) ausgeglichen. Also eine solche Uhr funktioniert mit derselben Rhytmizität, unabhängig von ihrer eigenen Beschleunigung oder von der betreffenden Gravitationsbeschleunigung.
Nur Lichtimpulse (bzw. Wellenberge und -täler) in derselben Richtung weisen Rot- oder Blauverschiebung auf, in Abhängigkeit von der Richtung der Fortpflanzung relativ zur Richtung der Uhrbeschleunigung bzw. der Gravitationsbeschleunigung. Wenn dies parallel geschieht, ist der Doppler-Effekt maximal, wenn transversal zueinander ist der Effekt gleich Null.
Also die relativ feststellbare (virtuelle) Frequenz der e.m. Wellen ist von der Beschleunigung des Bezugssystems abhängig, aber die effektive (reale) Frequenz bleibt davon unberührt, von der Emission bis zum Empfang !
Bei der Fortpflanzung der e.m. Wellen kann und darf man Beschleunigung eines Inertialsystems (der Licht- oder Atomuhr) nicht mit der äquivalenten Gravitationsbeschleunigung verwechseln. Sie sind nur wertlich äquivalent, aber nicht auch effektiv, denn sie verursachen verschiedene Effekte auf die Fortpflanzung e.m. Wellen.
- Die Beschleunigung eines Inertialsystems (einer Licht- oder Atomuhr) verursacht nur eine virtuelle (relativ feststellbare) Frequenzänderung, durch den Doppler-Effekt - die e.m. Wellenenergie bleibt dabei effektiv (real) unverändert !
- Die Gravitationsbeschleunigung eines Inertialsystems (einer Licht- oder Atomuhr) verursacht eine reale (effektive) Veränderung der Frequenz, bzw. der Energie e.m. Wellen - in Abhängigkeit von der Richtung der Fortpflanzung relativ zur Richtung der Beschleunigung, bzw. der Gravitationsbeschleunigung:
a) Rotverschiebung - durch verrichtete Arbeit - bei der Überwindung des betreffenden Gravitationspotentials
b) Blauverschiebung - vom Gravitationsfeld verliehene Zusatzenergie - beim Durchqueren des betreffenden Gravitationspotentials.

Durch Bewegung, Gravitationsbeschleunigung oder Massenzunahme dehnt sich oder schrumpft weder eine absolute Zeitspanne noch ein absolutes Raumintervall, sondern nur das von der e.m. Strahlung beschriebene (relative) Zeitmaß (die Frequenz) bzw. Raummaß (die Wellenlänge).
Genauso scheinbar und trügerisch wie die „Zeitdilatation“ ist auch die sogenannte „Lorentz-Kontraktion“ der Längen. Die eine soll die Absolute Zeit, die andere den Absoluten Raum widerlegen. Im allgemeinen heben sie sich eigentlich beide gegenseitig auf, so daß im Endeffekt die fiktive, dogmatische Einsteinsche „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen und für alle Beobachter“ herauskommt, durch ein Kuddel-Muddel von unnötig komplizierten, Formeln und irrwitzigen Behauptungen. Dieses „Prinzip“ stützt sich aber auf 2 gravierende Irrtümer und Trugschlüsse (bzw. Trugbilder), welche die Wirklichkeit verzerren (die Zeitkonstanz, die Raumkonstanz, die Relativität jeder Geschwindigkeit).
Ähnlich wird die Reinheit der Zeit und die Einfachheit des 3 dimensionalen Raums - die pure Wirklichkeit - unnötig, irreal verzerrt und verkompliziert, durch das unheimliche Gespinst der sogenannten „Krümmung der Raumzeit durch schwere Massen“. Diese soll die Wirklichkeit aber nicht nur verzerren, sondern sogar widerlegen !
:(
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Re: Die Wahrheit über die gravitative Zeitdilatation

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2012, 21:05

absolut hat geschrieben::idea:
Auch die sogenannte „gravitative Zeitdilatation“ ist falsch ausgelegt worden. In Wirklichkeit gilt dies nur mit einigen Einschränkugen, wobei einige wichtige Bedingungen erfüllt werden müssen.
Bei einer beschleunigten „Lichtuhr“ sind alle jeweiligen Zeitintervalle hin und her gleich (dieselbe Periode), denn das Verhältnis zwischen hin und her ist für jede Periode gleich. Gemäß den jeweiligen Doppler-Effekten wird jede Rotverschiebung (hin) durch eine entsprechende Blauverschiebung (her) ausgeglichen. Also eine solche Uhr funktioniert mit derselben Rhytmizität, unabhängig von ihrer eigenen Beschleunigung oder von der betreffenden Gravitationsbeschleunigung.


Auch die sogenannte „gravitative Zeitdilatation“ ist falsch ausgelegt worden


Sie ist nicht fasch ausgelegt, es gibt keine!

Bei einer beschleunigten „Lichtuhr“ sind alle jeweiligen Zeitintervalle hin und her gleich (dieselbe Periode), denn das Verhältnis zwischen hin und her ist für jede Periode gleich.


Diese Aussage ist falsch!
Die beschleunigte Uhr geht, dann wenn die Beschleunigung eine höhere Geschwindigkeit ergibt, immer langsamer.
Die Zeitinterwalle hin/her sind nur dann gleich wenn die Uhr nicht beschleunigt ist und sich in einer ganz bestimmten Richtung bewegt, bzw. ruht.


Gemäß den jeweiligen Doppler-Effekten wird jede Rotverschiebung (hin) durch eine entsprechende Blauverschiebung (her) ausgeglichen. Also eine solche Uhr funktioniert mit derselben Rhytmizität, unabhängig von ihrer eigenen Beschleunigung oder von der betreffenden Gravitationsbeschleunigung.


Bei einer beschleunigten Lichtuhr treten keine Dopplereffekte auf solange sich die Abstände der Spielgel nicht ändern.
Es ergibt sich eine Frequenzänderung wenn die Lichtuhr schneller wird.
Ob die beiden Laufzeiten identisch sind hängt davon ab ob die Uhr beschleunigt ist und in welche Richtung sie sich bewegt.
Wenn die Uhr ruht ist der Hin/Rückweg gleich -lang-, wenn sie bewegt ist ist der Hin/Rückweg abhängig von der Richtung, wenn sie beschleunigt ist ist der Hin/Rückweg immer anders.
Nur bei einer ruhenden Lichtuhr ist der Hin/Rückweg identisch und auch am schnellsten.
Damit kann man erkennnen ob man ruht oder nicht (auch im fensterlosem Käfig/"Fahrstuhl").


Gruss Kurt
Kurt
 
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