All hat geschrieben:dass ein Augenblick sehr „kurz“ ist und nur einmalig existiert ist doch allseits bekannt.
Eben, darum habe ich ihn auch verwendet.
All hat geschrieben:Folglich gibt es auch nichts, was in identischer Form wiederholbar ist.
Naja, wenn die Anfangsbedingungen identisch sind dann schon.
All hat geschrieben:Ich denke, dass deine Sichtweise eine Mischung aus einer technischen funktionalen Anschauung, vermengt mit philosophischen Betrachtungsweisen ist. Ob das funktionieren kann, weiß ich nicht.
Wie sollte es denn sonst funktionieren!
- was technisch machbar ist
- was philosophisch existiert
Das sind die beiden Voraussetzungen um den "Weg" zu verändern.
Nicht um einen auszuwählen, sondern um den der ist zu beeinflussen.
"technisch machbar", das ist das was sich im Rahmen der Naturgesetze durch den Beeinflusser beeinflussen lässt.
"philosophisch", besser gesagt: vorausgedacht!
Um den Weg zu verändern muss ein Bauplan/Änderungsplan vorliegen.
Dieser Plan muss aus der Vorstellung wie der Weg denn einst sein soll, erstellt werden.
Und zwar Schritt für Schritt, akribisch genau.
Erst die Festlegung der einzelnen Schritte, dann die Wegänderung!
All hat geschrieben:Einerseits beschreibst du eine durchgehende nicht wiederholbare Veränderung des Universums, was ja auch stimmt, andererseits unterbrichst die diese Veränderung mit dem JETZT, welches nur ein kurzer Augenblick sein soll. Diesen kurzen Augenblick gibt es aber in der Natur nicht. Dieser kurze Augenblick ist nicht anderes als ein Bildausschnitt, getrennt von den anderen Bildern die folgen. Eine menschliche Anschauung.
Zustände gibt es auch nur bei punktueller Betrachtungsweise. Der Allgemeinzustand des Universum ist in sich durchgehend.
Break, Einspruch!
Es existiert
kein "Analog", also stetig sich verändern.
So wie es keine zwei Zahlen gibt die -analog- überfliessen, so gibts in der Natur kein -stetig- sich verändern.
Jede Änderung erfolgt -auf einen Ruck-, in Einzelschritten.
Das ist mir elemantar wichtig dass das klar ist!
Die Zustände die existieren, der Zustand der existiert (Einzelzustand eines Irgendwas), existiert eine Dauer lang so wie er ist.
Dann kommt die "Abrechnung", sein Zustand nachher ist der selbe oderauch nicht.
Es ist jedenfalls ein Neuer.
Und dieser dauert wiederum eine Dauer lang.
Das ist der Jetztzustand, allgemein als "Jetzt" bezeichnet.
All hat geschrieben:Versuche doch mal sauber zu formulieren. Vor allen Dingen benötigst du Begriffe die klare Aussagen machen. Diese Begriffe musst du klar definieren, sonst wird das nichts.
Das versuch ich ja, das bedarf aber erstmal Begriffen die klare Aussagen tragen.
Diese Aussagen und die dazu notwenigen Begriffe wollen aber erstmal formuliert, gefunden und vermittelt sein.
All hat geschrieben:Du sagst immer, dass du die Natur verstehen willst. Dann musst du aber auch versuchen das Universum aus Sicht der Natur zu sehen. Dafür bedarf es aber einer allgemeingültigen Grundlage die formuliert werden muss. Es geht ja darum, dass andere dich verstehen.
Ich gehe davon aus das Gespräche wie dieses das Verstehen meiner Gedanken fördern.
Schliesslich muss ich ja selber den Weg finden diese Gedanken zu vermitteln, in Formulierungsbegriffe zu stecken.
Und daszu ist der (konstruktive) Dialog sehr nützlich.
Aus meinem -Verstehen- der Natur ergibt sich in etwa dieses:
Egal wohin du schaust, was du betrachtest, was du erkennen kannst, alles schwingt, alles ist auf der Schwingung aufgebaut.
Auch unser All und wir als Materiehaufen!
All hat geschrieben:Physik und Mathematik haben mit Natur nichts zu tun. Es werden nur funktionelle Mechanismen beschrieben.
Ja, das habe ich hier erst kürzlich erlebt.
Die Beschreibung ist ja notwendig, sie sollte sich aber an der Natur orientieren.
Nicht daran was irgendwer irgendwann einmal behauptet hat und von Leuten die nicht in der Lage sind die Natur zu verstehen, nachge.. wurde.
All hat geschrieben:Ich habe vor kurzem etwas von Anton Zeilinger gelesen, der folgendes gesagt hat:
Bei unserem Universum handelt es sich um die Restbestände eines Vorganges, deren Ursprung ganz weit unten zu suchen ist. Wir sind nichts anderes als die Schlacke dieses Vorgangs. Das deutet darauf hin, dass das Universum in sich zusammenhängend ist.(Sinngemäß aus meiner Erinnerung)
Diese Aussage deckt sich mit meiner Vorstellung des Universums. Das sich unsere Philosophen nicht auf diese Aussage stürzen verstehe ich nicht. Das liegt möglicherweise daran, dass die heutigen Philosophen besser reden als hören können.
handelt es sich um die Restbestände eines Vorganges, deren Ursprung ganz weit unten zu suchen ist
So ist auch meine Vorstellung.
Und zwar aus der Sicht eines Betrachters der die Schwingung einer Einhelit irgendeiner Substanz.
Bei dieser resonanten Schwingung gibt es Bereiche die sich gerade -entspannen- Bereiche die gerade -zusammengedrückt- werden.
In der Summe aller Zustände ergibt sich immer 1.
Die Bereiche die gerade -zusammengedrückt- werden sind, in meinen philsophischen Vorstellungen, die Bereiche in denen es gerade -losgeht- (neue BTs gebildet werden).
Die sich -entspannenden- Bereiche sind die wo es "einschäft", die Materie verschwindet (die BTs sich auflösen).
Ich habe in den letzten Jahren eine erschreckende Feststellung gemacht!
Es gibt fast niemanden der die Natur nachvollziehen kann, der sie -technisch- versteht.
Das ist aber absolute Vorausetzung um abwäägen zu können ob seine Vorstellungen über die Natur auch richtig sein können.
Gruss Kurt