Interferenzmuster im MMI

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 14:05

Highway hat geschrieben:Stellt sich also die Frage: Was sind den die exakten Bedingungen welche Interferenzen erzeugen?
Eine Bedingung haben wir schon kennen gelernt. Unterschiedliche Orte der Lichtquellen, da Zeitunterschiede alleine offenbar nicht zur Lösung führen!



da Zeitunterschiede alleine offenbar nicht zur Lösung führen


Welche Zeitunterschiede!
Die der Laufzeit in den Zubringerarmen?
Zubringer zu den "Unterschiedliche Orte der Lichtquellen".
Nein, diese führen zu keiner Interferenz!

Unterschiedliche Laufzeiten zu den Punkten der Leuchtfläche führen zu Interferenzumständen.
Unterschiedliche Laufzeiten ergeben sich aus unterschiedlichen Laufweglängen.
Unterschiedliche Laufweglängen ergeben sich dadurch das die Lichtquellen sich an unterschiedlichen Stellen (in Bezug zum jeweiligem Leuchtpunkt auf der Leuchtfläche) befinden.

Denn dann addieren sich die Phasenzustände der beiden Lichtquellen zu einer Helligkeitssumme am jeweiligem Leuchtpunkt.

Und das ist das was wir dann sehen und was als Interferenzmuster bezeichnet wird.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 15:05

Highway hat geschrieben:§1 Phasenverschiebungen von punktförmigen Lichtquellen, die sich zum Zeitpunkt der Emmitierung am gleichen Ort befinden, entgegen den bisherigen Überzeugungen und unbelegten Behauptungen von Ernst, Blindlfische und allgemein sonstiger Idioten, keine Interferenzmuster erzeugen!

Klar alles Idioten. Außer dem einzigen der sich nicht dafür hält.

Ich sage es dir zum letzten mal:

Ein Interferenzmuster auf einem Schirm enhält helle und dunkle Zonen. Das ist die Folge davon, daß die beiden Strahlen an den einzelnen Schirmpunkten mit einer unterschiedlichen Phasendifferenz auftreffen. An den hellen Stellen treffen sie gleichphasig auf und an den dunklen Stellen gegenphasig. Dazwischen an den unterschiedlich grauen Stellen liegt die Phasendifferenz zwischen diesen beiden Fällen.

Kinderleicht von allen Nichtidioten zu verstehen.
Insofern wäre die obige Idiotenzuordnung zu vertauschen.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 15:15

Kurt hat geschrieben:Unterschiedliche Laufzeiten zu den Punkten der Leuchtfläche führen zu Interferenzumständen.


Meine Roschreiberei hat eine "neue Bilderserie" -produziert/angestossen-.

" Es geht aus Sicht der Leuchtfläche viel einfacher eine Erklärung zusammenzustopseln"

Higw-Bild2.JPG
Higw-Bild2.JPG (46.81 KiB) 4585-mal betrachtet



Dieses Bild soll zeigen dass die Phasenlage bei den einzelnen Leuchtpunkten der Leuchtfläche, hier sind es Mikrophone, keinen Einfluss auf deren Helligkeit hat.
Als Referenz für die Phasenlagen bei den Mikros dient Mx, es nimmt den Schall des Lautsprechers direkt auf, die bei den "Schallstrahlen", die jeweils eine Wellenlänge lang sind, sind die Phasenlagen zum Zeitpunkt T0 eingetragen.

M1 hat bei T0 eine Phasenlage von Null bzw. 360 Grad.
M2 eine von 180 Grad, M3 wiederum 0/360 Grad

Die Amplituden der drei Miks ist gleich, umgesetzt auf die Leuchtfläche heisst dass das die Helligkeit an den Orten der drei Miks gleich sind.
Das ist sehr wichtig!

Denn das zeigt dass mit einem "Lichtstrahl" kein Interferenzmuster entsteht.

Stichwort:
Jedes der Miks sieht das Signal gleichstark.
Es spielt dabei keine Rolle welche Phasenlage (in Bezug zur "Lichtquelle") bei ihm anliegt.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 17:00

Highway hat geschrieben: Das heißt man braucht definitiv verschiedene Orte für die Quellen! Das ist ein unumstößlicher Fakt! Oder bestreitest du das?

Man braucht nicht unbedingt unterschiedlichen Quellenorte. Das zeigen doch das MMI sowie die diversen Laserinterferometer. Man braucht unbedingt von der Quelle bis zum Schirm unterschiedliche Laufzeiten. Unterschiedliche Laufzeiten kann man durch unterschiedliche Quellenorte erzielen. Unterschiedliche Laufzeiten kann man aber auch bei gleichen Quellenorten, aber unterschiedlichen Wegen der beiden Strahlen von der Quelle zum Schirm erzielen. MMLaserinterferometer.
Eine prinzipielle Beschreibung der Funktion des MMI dazu ist hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Interferometer
Abschnitt: Zustandekommen der Interferenzringe

Die Veränderung der Wege im MM Experiment kommen dadurch zustande, daß der Weg der Strahlen gleichsam über zwei unterschiedlich schnell laufende "Laufbänder" verändert wird. Das verändert das Interferenzmuster gegenüber jenem bei stehendem "Laufband".
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 19:58

Ernst hat geschrieben:Die Veränderung der Wege im MM Experiment kommen dadurch zustande, daß der Weg der Strahlen gleichsam über zwei unterschiedlich schnell laufende "Laufbänder" verändert wird. Das verändert das Interferenzmuster gegenüber jenem bei stehendem "Laufband".


Ernst, ich meine dass das noch viel zu früh ist.
Erst muss er kapieren wie die Streifen/Ringe entstehen, dann kann die Änderung/Verschiebung derer angegangen werden.

Solange er Wellen sieht die irgendwie das Muster erzeugen, kanns nicht gehen.
Dass er das immer noch macht ist an den von ihm eingestellten Bildern zu sehen.
Da sind "Wellen" sichtbar die es so nur in der Phantasie gibt, diese sollen anscheinend die Grundlage für das Muster sein.

Wenn er endlich begreifen würde dass es sich bei dem Muster um Helligkeitsinformationen auf einer Leuchtfläche handelt dann wäre es leichter.
Um Helligkeit/Unterschiede, die mit den Wellen die er zeigt nichts zu tun haben.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 20:24

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Unterschiedliche Laufzeiten zu den Punkten der Leuchtfläche führen zu Interferenzumständen.


Meine Roschreiberei hat eine "neue Bilderserie" -produziert/angestossen-.

" Es geht aus Sicht der Leuchtfläche viel einfacher eine Erklärung zusammenzustopseln"

Higw-Bild2.JPG
Higw-Bild2.JPG (46.81 KiB) 4623-mal betrachtet



Dieses Bild soll zeigen dass die Phasenlage bei den einzelnen Leuchtpunkten der Leuchtfläche, hier sind es Mikrophone, keinen Einfluss auf deren Helligkeit hat.
Als Referenz für die Phasenlagen bei den Mikros dient Mx, es nimmt den Schall des Lautsprechers direkt auf, die bei den "Schallstrahlen", die jeweils eine Wellenlänge lang sind, sind die Phasenlagen zum Zeitpunkt T0 eingetragen.

M1 hat bei T0 eine Phasenlage von Null bzw. 360 Grad.
M2 eine von 180 Grad, M3 wiederum 0/360 Grad

Die Amplituden der drei Miks ist gleich, umgesetzt auf die Leuchtfläche heisst dass das die Helligkeit an den Orten der drei Miks gleich sind.
Das ist sehr wichtig!

Denn das zeigt dass mit einem "Lichtstrahl" kein Interferenzmuster entsteht.

Stichwort:
Jedes der Miks sieht das Signal gleichstark.
Es spielt dabei keine Rolle welche Phasenlage (in Bezug zur "Lichtquelle") bei ihm anliegt.


---------------------------------------------------

Nun mit zwei Lautsprechern/Lichtquellen.
Beide schwingen mit gleicher Phasenlage und gleicher Amplitude.
Gezeigt ist wieder der Zustand bei T0.

Higw-Bild3.JPG
Higw-Bild3.JPG (56.42 KiB) 4607-mal betrachtet


Die Signale der beiden Lautsprecher treffen nun mit jeweils gleicher Phasenlage an den drei Miks auf/ein.
Die Phasenlagen an den Miks zueinander sind unterschiedlich, ihre Schwingamplitude/Helligkeit ist aber identisch.
Das ist das Grundprinzip an der Leuchtfläche für Interferenzstreifen/Ringe.

Wenn das Highway auch kapieren würde dann wär der ganze -Spass- bald zu Ende.

Gruss Kurt


Nachtrag:
ich will damit zeigen dass das Muster nichts mit den "Wellen" zu tun hat denen Highway -verfallen- ist.
Zuletzt geändert von Kurt am So 5. Aug 2012, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Ernst » So 5. Aug 2012, 20:35

Highway hat geschrieben: Doch die brauchst du. Das ist ja der Punkt. Wenn du gleicher Orte hast, denn ergeben sich konzentrische Kreise um diesen gemeinsamen Ort und es kommt nicht zu unsymmetrischen Überschneidungen.

Für diese Entstehung der Interferenz in der Ebene der Quellen benötigst du unterschiedlichen Orte.
Im MMInterferometer wird die Interferenz aber anders erzeugt. Da gelangen von einer einzigen Quelle Strahlen mit unterschiedlichen Laufzeiten auf eine zu den Strahlen senkrechte Ebene. Daß das ausgezeichnet funktioniert, haben doch die zahlreichen Darstellungen und Vidoes von MMIern veranschaulicht.

Alles vergessen?:

http://www.youtube.com/watch?v=r_EdsNf-ljM&feature=channel&list=UL
http://www.youtube.com/watch?v=87pPoGuLSuw
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Harald Maurer » So 5. Aug 2012, 20:53

Highway hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:
Man braucht nicht unbedingt unterschiedlichen Quellenorte.

Doch die brauchst du. Das ist ja der Punkt. Wenn du gleicher Orte hast, denn ergeben sich konzentrische Kreise um diesen gemeinsamen Ort und es kommt nicht zu unsymmetrischen Überschneidungen.

Richtig, die beiden Lichtquellen müssen an unterschiedlichen Orten stehen. Und das tun sie im MM-Interferometer, weil es sich um zwei Lichtstrahlen handelt, die in die letzte Laufstrecke eingespiegelt werden, wobei die virtuellen Spiegelbilder vor der Aufweiteoptik in einem bestimmten Abstand hintereinander stehen, denn die Laufstrecken werden mit dem beweglichen Spiegel etwas unterschiedlich eingestellt.
Siehe die folgende Erklärung:
interferenz.gif
interferenz.gif (35.31 KiB) 4599-mal betrachtet

Das sieht dann etwa so aus (hier verläuft der Strahlengang im Gegensatz zu obiger Abbildung von links nach rechts):
interferenz.jpg
interferenz.jpg (29.88 KiB) 4592-mal betrachtet

Und das kann man auch sehr gut der Animation von Chief entnehmen, wenn man bedenkt, dass sich die Projektionsfläche rechts befindet und der Blick so gerichtet ist, dass die virtuellen Spiegelbilder der Lichtquelle hintereinander stehen. Was man auf der Projektionsfläche dann sieht, sind Kugelwellen - und daher die Kreise. Man sieht auch gut, dass die Streifen nach außen hin immer dünner werden und das entspricht auch dem Foto der Interferenz im oben zitierten Abschnitt.
interferenz2.jpg
interferenz2.jpg (38.25 KiB) 4589-mal betrachtet



Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 20:54

Ernst hat geschrieben:Für diese Entstehung der Interferenz in der Ebene der Quellen benötigst du unterschiedlichen Orte.
Im MMInterferometer wird die Interferenz aber anders erzeugt. Da gelangen von einer einzigen Quelle Strahlen mit unterschiedlichen Laufzeiten auf eine zu den Strahlen senkrechte Ebene. Daß das ausgezeichnet funktioniert, haben doch die zahlreichen Darstellungen und Vidoes von MMIern veranschaulicht.


Ernst, unterschiedliche Laufzeiten bringen keine Interferenzstreifen/Ringe zustande.
Ohne unterschiedliche Aufweitung geht es nicht.
Bei den MMIs geschieht das bereits am Strahlteiler.

Unterschiedliche Laufzeiten betreffen nur die jeweiligen Leuchtpunkte, nicht das Muster an sich.
Das lebt von den Unterschieden in der Aufweitung (also von den sich dabei ergebenden unterschiedlichen Längen).

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Harald Maurer » So 5. Aug 2012, 21:22

Highway hat geschrieben:Interessant ist nur, bei konstant c ist das überhaupt nicht möglich! Die für Interferometer reklamierte Wirkungsweise dürfte danach bei postuliertem konstantem c überhaupt nicht funktionieren.

Doch, funktioniert auch bei c=const. Funktioniert mit Wellen schlechthin mit jeder Geschwindigkeit. Soferne eine feste Phasenbeziehung (also gleiche Frequenz bzw. Kreisfrequenz) gegeben ist und die Phasen durch den virtuellen Abstand der beiden Spiegelbilder verschoben sind. Ändert sich die Kreisfrequenz bei Ätherwind nicht und erfolgen die Reflexionen im Takt der Periode, so ändert sich eine einmal eingestellte Interferenz auch bei Drehung des Apparates nicht. Weil der Apparat aufgrund der Doppler-Effekte im Medium ruht, auch wenn sich das Medium bewegt (die einander entgegengesetzten Doppler-Effekte heben die Geschwindigkeitsunterschiede auf). Bei einem analogen Versuch mit Schall hätte man auch ein Nullresultat.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste