Interferenzmuster im MMI

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jul 2012, 21:10

Highway hat geschrieben:Die Frage die sich jetzt stellt: Inwiefern beeinflusst der Ätherwind jetzt die Abstände der Quellen? Überhaupt nicht! Somit ist es für die Wirkungsweise des MMI nicht entscheidend.

Und nochmal: Laufzeiten bei gleicher Frequenz machen keine (streifigen) Interferenzen!!!


Du solltest dein Bild vergrössern, dann siehst du die Streifen.
Streifen entstehen wenn die beiden Lichtquellen nebeneinander stehen.

Gleiche Wellen, schräg zueinander auf der/die Leuchtfläche aufgebracht, machen Streifen.
Gleiche Wellen, senkrecht übereinander, in unterschiedlichem Abstand, machen Ringe.


Gruss Kurt
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jul 2012, 21:23

Highway hat geschrieben:Die Frage die sich jetzt stellt: Inwiefern beeinflusst der Ätherwind jetzt die Abstände der Quellen? Überhaupt nicht! Somit ist es für die Wirkungsweise des MMI nicht entscheidend.



Zwei Laufstrecken, gleich lang, L1 und L2 sind Läufer,


L1--------------------------------------------------------------------------------|
L2--------------------------------------------------------------------------------| Ziel


beide laufen gleich schnell, beide laufen auf einem Förderband.

a'
Das Band des L1 steht still
Das Band des L2 steht still

Beide erreichen das Ziel gemeinsam, entspricht gleicher Phasenlage.


b'
Das Band des L1 steht still
Das Band des L2 steht läuft nach links.

Beide erreichen das Ziel nicht mehr gemeinsam, entspricht ungleicher Phasenlage.
Der Abstand von Start und Ziel hat sich nicht verändert, so wie beim MMI sich auch die Abstände nicht verändern.

Das Förderband entspricht dem "Wind" beim MMI.



Gruss Kurt
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Re: Interferenzmuster im MMI

Beitragvon Kurt » Di 24. Jul 2012, 07:46

Highway hat geschrieben:Hi,
hinzu kommt, das die Abstände durch die sich durchdringenden gedachten Kugeloberflächen mit unterschiedlichem Radius keinesfalls kreisförmige Muster ergeben wie in diesem Bild gezeigt:


Auch die Striche sind nicht gerade, sie sind ein -Auszug- aus einer grossen Fläche.
Auf der grossen Fläche ergeben sich solche Kreise wie du sie gezeigt hast.
Jedoch wird nur das genutzt was sich nahe den beiden Punkten/Lichtquellen ergibt.
Und das sind halt die "Linien".


Gruss Kurt
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Kurt » So 29. Jul 2012, 22:51

Chief hat geschrieben:Die Animation ist nicht ganz gelungen weil Wellenlänge von Licht etwa 0,0005mm und die Armlänge beim MM einige Meter beträgt, so dass die Effekte der Aufweitung des Lichtstrahls sehr viel größer sind. Man sollte trotzdem sehen können, dass die Summe der Amplituden beider Strahlen in der Mitte des Bildschirms gleich null bleibt, während sie im oberen Bereich nicht ganz verschwindet.


Hallo Chief, auch wenn es sichtbar ist, solange Highway nicht ganz klar ist (oder war), wie das Muster letztendlich zustandekommt, bringt es nichts die Umstände so darzustellen.
Denn da könnte man (er) -sehen- dass die weisse Linie nach unten und oben geht(ausschlägt/anwächst), das mit der Helligkeit am Schirm in Beziehung bringen.
Das ist aber nicht so, denn es wird hell egal ob sie ins plus (nach oben hin-), oder ins minus (nach unten hin- grösser wird).
Das ist aber wichtig, sonst klappts mit der Überlagerung nicht.
Die weisse Linie muss vorzeichenlos die (Punkt)Helligkeit am Schirm widerspiegeln.

Das widerum bringts auch nicht denn es würde sich dann nur eine mehr oder weniger helle Fläche ergeben.
Erst das -bedenken/sehen/wissen/verstehen- dass sie beiden "Wellen" unterschiedlich auf die Leuchtfläche auftreffen/verteilt sind, bringt das Muster zustande.
Nicht die weisse Linie, sondern die unterschiedliche Laufzeit der beiden Signale zum jeweiligem Leuchtpunkt bringt das Muster hervor.

Wenn er halt was sagen würde dann wärs leichter, so kann man nur immer wieder spekulieren (und vielleicht [meine] unnütze Schreibereien setzen).


Gruss Kurt


Achja, viel leichter wäre es zu erklären wenn die "Wellen" (die eh nicht existieren) nicht verwendet würden, wenn das was ist, nämlich longitudinales Verhalten, beschrieben würde.
Denn dann wäre man gezwungen zu schreiben, zu sehen, das es die Resonanzkörper auf der Leuchtfläche sind die die Helligkeit erzeugen.
Das wäre ein erster Schritt in Richtung Realität.
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Kurt » Mo 30. Jul 2012, 10:37

Highway hat geschrieben:Das streite ich ja nicht ab. Mathematisch läuft das aber auf eine Frequenzänderung hinaus, die es nach Doppler nicht geben dürfte. Wir sind uns also einig, das die Interferenzmuster nicht durch Überlagerung gleicher Frequenzen entstehen, sie entstehen durch Überlagerung leicht unterschiedlicher Frequenzen.


Chief, er will nicht verstehen.

Gruss Kurt
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Ernst » Mo 30. Jul 2012, 14:51

t
Highway hat geschrieben:Wir sind uns also einig, das die Interferenzmuster nicht durch Überlagerung gleicher Frequenzen entstehen, sie entstehen durch Überlagerung leicht unterschiedlicher Frequenzen.

Nee, uneinig.
Interferenzen entstehen bei exakt gleichen Frequenzen.
Sind die Frequenzen leicht unterschiedlich, entstehen Schwebungen, welche kein stationäres Interferenzmuster liefern können.
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Ernst » Mo 30. Jul 2012, 19:59

Highway hat geschrieben:Ernst, dass kann doch nicht sein. Eine Addition zweier Wellen mit gleicher Wellenlänge führt zu eine Änderung der Intensität. Die Frequenz bleibt aber die gleiche wie die der einzelnen Frequenzen. Wenn man mit der Addition ein Interferenzmuster erzeugen kann, dann muss man es auch mit einer einzelnen Welle können, aber genau das ist nicht der Fall. Es funktioniert nur mit unterschiedlichen Frequenzen, wie man an der Animation von Chief auch schön sehen kann.

Interferenzen mit unterschiedlichen Frequenzen ergeben Schwebungen, aber kein stabiles Interferenzmuster. Stabile Interferenzmuster entstehen nur bei zwei phasenstarren (koherenten) Schwingungen mit exakt gleichen Frequenzen. Ist die Phasenlage der beiden Schwingungen gleich, entsteht eine konstruktive Interferenz. Die Lichtwirkung wird verstärkt. Sind beide Schwingungen gegenphasig, so heben sich die Lichtwirkungen auf; es wird duster.
Damit hat man noch kein Interferenzmuster, wie es bekannt ist. Man führt die beiden gleichfrequenten Strahlen durch ein Gitter; im einfachen Fall durch einen Doppelspalt. Dahinter ist die Darstellungsebene angeordnet. Wenn dort auf einen Punkt beide Lichtstrahlen zusammen auftreffen, so haben sie auf Grund ihres unterschiedlichen Weges von ihrem Spalt bis zum gemeinsamen Treffpunkt unterschiedliche Wege zurückgelegt, wodurch eine gewisse Phasenverschiebung verursacht wird. Da die Wegdifferenzen zu jedem Punkt der Darstellungsfläche unterschiedlich ist, ist die Phasendifferenz und damit die Helligkeit an jedem Punkt unterschiedlich. Auf dem Bildschirm entstehen daher abwechselnd helle und dunkle Zonen. Die bekannten Interferenzmuster.

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSERmUwzwXLov_jnas93h1g-qTY6cYyDlSc7Cx_6hsnnEcVNYOtL_dMrA

Lichtkanone auf der folgenden Seite als Link suchen. Drücke im Applet den Startknopf. Die koherenten Strahlen zu den Spalten kommen von einer einzigen Lichtquelle:
http://www.google.de/imgres?q=interferenz+am+gitter&start=95&um=1&hl=de&sa=N&biw=1600&bih=727&addh=36&tbm=isch&tbnid=D3-qML8Crcy2gM:&imgrefurl=http://ge-waldbroel.nw.lo-net2.de/will/physik12.html&docid=4QpwSEHpiSNYiM&imgurl=http://ge-waldbroel.nw.lo-net2.de/will/2spalte.jpg&w=514&h=454&ei=k84WUNrmNIeVswa-zIGYBA&zoom=1&iact=hc&vpx=202&vpy=336&dur=911&hovh=211&hovw=239&tx=113&ty=88&sig=111022781880658562526&page=5&tbnh=175&tbnw=206&ndsp=28&ved=1t:429,r:14,s:95,i:50

Zur Erklärung dazu diese Darstellung. Interferenzfilm im Link "Uni-Bonn":
http://www.google.de/imgres?q=interferenz+am+gitter&start=95&um=1&hl=de&sa=N&biw=1600&bih=727&addh=36&tbm=isch&tbnid=D3-qML8Crcy2gM:&imgrefurl=http://ge-waldbroel.nw.lo-net2.de/will/physik12.html&docid=4QpwSEHpiSNYiM&imgurl=http://ge-waldbroel.nw.lo-net2.de/will/2spalte.jpg&w=514&h=454&ei=k84WUNrmNIeVswa-zIGYBA&zoom=1&iact=hc&vpx=202&vpy=336&dur=911&hovh=211&hovw=239&tx=113&ty=88&sig=111022781880658562526&page=5&tbnh=175&tbnw=206&ndsp=28&ved=1t:429,r:14,s:95,i:50
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Ernst » Di 31. Jul 2012, 19:52

Highway hat geschrieben:Im MMI wird alles durch einen Doppelspalt geschickt, oder durch ein Gitter gebeugt? Seit wann das denn?

Es wird das gleiche Prinzip angewendet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Interferometer

Interferometer, auch das MM-Interferometer, arbeiten stets mit koherenten Lichtstrahlen. Das sind frequenzgleiche und phasenstarr gekoppelte Lichtstrahlen.
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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Kurt » Di 31. Jul 2012, 20:35

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Im MMI wird alles durch einen Doppelspalt geschickt, oder durch ein Gitter gebeugt? Seit wann das denn?

Es wird das gleiche Prinzip angewendet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Interferometer

Interferometer, auch das MM-Interferometer, arbeiten stets mit koherenten Lichtstrahlen. Das sind frequenzgleiche und phasenstarr gekoppelte Lichtstrahlen.
.
.


Darum geht es nicht.


Klar, denn es könnte sich ein neues Schlupfloch/neue Verzögerungsmöglichkeit ergeben mit dem man das Gesagt/Gezeigte zur Mustererzeugung aussitzen/in die Vergesslichkeit bringen könnte.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=471&start=20#p45796


Einfach nur traurig.


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Re: Entstehung der Ringe

Beitragvon Ernst » Di 31. Jul 2012, 20:51

Highway hat geschrieben:Darum geht es nicht. Du sprachst von Beugung am Gitter welche im MMI zur Anwendung gekommen sein soll!

Es ist bei den Interferometern immer das gleiche Prinzip. Durch erzeugte Wegunterschiede phasenstarrer Lichtstrahlen erscheint auf einer bestrahlten Fläche ein Interferenzmuster. Ob die Wegunterschiede durch Gitter, Spalte oder divergente Strahlen an zwei Reflektoren unterschiedlichen Abstands (MM_Interferometer) ist egal.

Was sind bitteschön phasenstarr gekoppelte Lichtstrahlen, und wie koppelt man Licht, damit es phasenstarr ist?

Phasenstarres Licht erzeugt man mit Lichtquellen, welche koherentes Licht erzeugen.
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